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Die Erfindung bezieht sich auf eine Einschubangel für Gattersägen, bei welcher zum Zweck einer
Verkürzung des Einschubweges sowohl die Beleistung des Sägeblattes als auch die Leisten der Angeln unterbrochen sind, wobei die Länge der Ausnehmung oder Ausnehmungen der Leiste der Angel der Länge eines
Teiles der Beleistung des Sägeblattes und die Länge der Ausnehmung oder Ausnehmungen der Beleistung des
Sägeblattes der Länge eines Teiles der Leisten der Angel zuzüglich eines entsprechenden Spieles entsprechen.
Solche Einschubangeln sind in der österr. Patentschrift Nr. 200781 beschrieben und verkürzen den
Einschubweg des Sägeblattes in die Angel. Es sind dazu Ausnehmungen in der Angel und in den Leisten notwendig, die ohne weitere Massnahmen offen bleiben. In die Ausnehmungen fallen Sägespäne, Schmutz u. dgl.
Es kann dazu führen, dass die Ausnehmungen verklebt und gefüllt werden, wodurch das Herausschieben und auch das neuerliche Einschieben von Gattersägen wesentlich behindert werden kann. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es bekannt, am Sägeblatt eine Abdeckleiste vorzusehen, die sich im montierten Zustand oberhalb der Ausnehmung befindet und dadurch das Eindringen von Fremdkörpern wie Sägespäne usw. in die
Ausnehmungen hemmt. Da jedoch schon zur guten Handhabung zwischen der Abdeckung und der Angel Platz sein muss, wird der Schutz der Ausnehmung von Fremdkörpern nicht zur Gänze erreicht. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass diese Abdeckung, die von der Angel distanziert ist, an das zu schneidende Holz anstosst.
Auf jeden Fall wird die Distanz zwischen der Abdeckung und dem zu schneidenden Holz kleiner sein als die Distanz zwischen Angel und Holz, was unerwünscht ist. Diese Nachteile vermeidet die Erfindung dadurch, dass auf der Angel eine bei Einschub der Leistenteile des Sägeblattes federnd zurückweichende, nach Einschub der Beleistung die Ausnehmung im unmittelbaren Angelbereich verschliessende Abdeckung der Ausnehmung angeordnet ist. Da die Abdeckung sich unmittelbar in oder über dem Schlitz befindet, wird dadurch eine vollständige und sichere Abdeckung erreicht. Das Einführen des Sägeblattes wird nicht behindert, da die Abdeckung federnd zurückweicht.
Durch die Anordnung der Abdeckung direkt auf der Einschubangel und nicht am Sägeblatt wird erreicht, dass die Abdeckung nicht störend nahe während des Sägens an das zu schneidende Holz herankommt, da die Entfernung vom Holz praktisch immer der Entfernung der Einschubangel vom Holz gleicht.
Die Ausbildung der erfindungsgemässen Abdeckung lässt zahlreiche Variationen zu. So ist es beispielsweise möglich, dass eine bei Einschub der Leistenteile des Sägeblattes federnd zurückweichende Abdeckung des Schlitzes auf der Angel angeordnet ist. Die Abdeckung kann aus einem oder mehreren die Ausnehmungen federnd abdeckenden Federblättern bestehen. Es ist möglich, dass die Abdeckung aus einem oder mehreren über die Ausnehmung in Richtung ihrer Längserstreckung gespannten, in Längserstreckung elastisch dehnbaren Streifen besteht. Es ist auch möglich, dass die Abdeckung zweiteilig nach entgegengesetzten Seiten zurückfedernd ausgebildet ist. Die Abdeckung kann an der Stirnfläche der Angel befestigt sein. Sie kann jedoch auch in der Ausnehmung der Angel selbst befestigt sein.
Um die Erfindung auch für bereits in Gebrauch stehende Angeln ohne wesentlichen Umbau verwendbar zu machen, wird vorgeschlagen, dass die Abdeckung in die Ausnehmung der Einschubangel einsteckbar und entfernbar ausgebildet ist. Dazu ist eine Formung einer Feder notwendig, die mit ihrem Federblatt die eingeschobene Gattersäge umgreift und eine Form hat, die in die Ausnehmung der Einschubangel einschiebbar ist.
Die Abdeckung kann aus einem federnden Metall bestehen oder aus einem gummielastischen Material oder einem andern geeigneten federnden Material.
Die Erfindung ist an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert, ohne sich darauf zu beschränken. Fig. l zeigt in Schrägansicht eine Angel mit einem einzuschiebenden Sägeblatt, Fig. 2 eine Seitenansicht mit Schnitt einer Angel, Fig. 3 eine Schrägansicht eines Teiles einer Angel, Fig. 4 eine Ansicht von oben auf eine Angel und Fig. 5 in Schrägansicht eine in den Schlitz der Einschubangel einsteckbare und entfernbare Feder.
Bei den in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsformen weisen die Einschubangeln bzw. Teile der Einschubangeln Leisten --2-- auf, welche schwalbenschwanzartig ausgebildet sind. Das in Fig. l gezeigte Sägeblatt weist am Ende die übliche Beleistung-4--auf, die im mittleren Bereich eine Ausnehmung-6aufweist. Die Leisten --2-- der Angeln --1-- weisen gleichfalls im mittleren Bereich Ausnehmungen - 7-auf. Die Länge der Ausnehmungen --7-- ist etwas grösser als die Länge der Leistenteile --4-- des Sägeblattes-3-und die Länge der Ausnehmungen --6- der Beleistung des Sägeblattes-3--ist etwas grösser als die verbleibenden Leistenteile der Angel.
Dadurch ist es möglich, bei Einsetzen des Sägeblattes durch Verschieben in Richtung der Pfeile-8 und 9-den Einschubweg zu verkürzen. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. l ist eine zweiteilige Feder --10-- auf jeder Seite der Ausnehmung --7-- auf der Einschubangel - l-befestigt. Bei Einschub des Sägeblattes-3-lässt sich die Feder zur Seite drücken und gibt die Ausnehmung frei. Nach dem Einführen des Sägeblattes legt sich die Feder --10-- mit ihren beiden Keilblättern an das Sägeblatt -3-- an und deckt damit die Ausnehmung-7--vollständig ab.
In Fig. 2 ist eine aus zwei Federteilen bestehende Feder --11-- gezeigt, die im Bereich der Ausnehmung --7-- an den Seitenwänden dieser Ausnehmung befestigt ist. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 zeigt im Bereich der Ausnehmung --7- einen über die Angel führenden Absatz -5-- auf, in welchem eine aus zwei Federblättern bestehende Feder --12-- befestigt ist. Diese Feder ist im Absatz versenkt und steht nicht über die Oberfläche der Angel vor. Es gibt bei dieser Ausführungsform keine Federteile, die das zu schneidende Holz
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