AT29619B - Vorrichtung zum genauen Zentrieren der Bilder bei Kinematographen. - Google Patents

Vorrichtung zum genauen Zentrieren der Bilder bei Kinematographen.

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  Vorrichtung zum genauen Zentrieren der Bilder bei Kinematographen. 



   Um eine vollkommene Projektion der   Bewegungsbilder   beim Gebrauche des Kinematographen zu erzielen, ist es erforderlich, dass die Lichtquelle, die Achse der   Kondensator-   linsen, der Mittelpunkt des zu projizierenden Bildes, der Mittelpunkt des Blendenausschnittes, die Achse des Objektives und der Mittelpunkt des Bildschirmes im Verlaufe einer geraden Linie liegen. 



   Beim praktischen Gebrauch des Kinematographen war man bisher genötigt, von dieser 
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 dienenden Mittel bedeuteten jedoch immer eine   Unvollkommenheit.   



   Bei allen bekannten   Projektionsapparaten für Reihenbilder kam es nur höchst   selten vor, dass der Mittelpunkt der Einzelbilder mit dem Mittelpunkt der Blendenöffnung, der 
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 Abrollen des Bildbandes für die Projektion begonnen wurde. das Einzelbild zu zentrieren, d. h. den Mittelpunkt desselben mit dem Mittelpunkt der Blendenöffnung und mit der Objektivachse in eine gerade Linie zu bringen. Zu diesem Zwecke musste bisher das Objektiv 
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 Achse die Mittelpunkte des Bildes und der Blendenöffnung traf. Das Objektiv befand sich nun aber nicht mehr in der optischen Achse und nahm zu dem von der Lichtquelle ausgehenden, durch die Kondensatorlinsen gesammelten Strahlenbünde eine mehr oder weniger schräge Lage ein.

   Dabei zeigten sich infolge Zerlegung von Lichtstrahlen auf der Projektions-   näche grüne,   rote und   blaue Flecke,   auch blieb die Projektionsfläche stellenweise ungenügend 
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 verschob. 



   Durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung werden nun diese Mängel voll-   ständig   beseitigt und   ermöglicht   derselbe das genaueste Zentrieren bei einfachster Hand-   habung   und ohne dass es nötig wäre, die erwähnten Teile des Projektionsapparates auch nur im geringsten aus der vorschriftsmässigen Lage zu   rücken, so   dass also dauernd eine starre Verbindung dieser Teile   möglich   ist und die vollkommenste Projektion gesichert bleibt. 



   Dieser Zweck wird erreicht durch Anwendung einer innerhalb gewisser Grenzen ver-   rückbaren   Schalttrommel. Nachdem einmal das Bildband durch den   Führungskanal hindurch-   gezogen und vorschriftsmässig um die   Schalttrommel   gelegt ist, kann das Bildband zusammen 
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 Achse gelangt. Hat die Schalttrommel einmal die richtige Stellung erhalten, dann wird sie auf einfache Weise gegen weitere Verrückung gesichert, worauf mit der Abwicklung des Bildbandes begonnen werden kann. 
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 ansicht und durch Fig. 2 in Oberansicht dargestellt. 



   Unterhalb des Objektives 4 und der vor demselben angeordneten, mit der Blenden- öffnung versehenen Filmführung 5 ist an der aufrechtstehenden   Gestellplatte   3 mittels Schrauben ein Ring 2 aus Metall oder anderem geeigneten Stoffe befestigt. In der sich gegen die   Gestellt) latte   3 hin konisch erweiternden Öffnung des Ringes 2 ist mit einem entsprechend konisch gestalteten Flansch der   Lagerbock j ! drehbar   gelagert. In zwei Gabelarmen des Lagerbockes   1,   u.   zw.   exzentrisch zur Drehachse desselben ist die Achse der   Schalttrommel.   9 gelagert. Zwischen dem Gabelteil und dem Flansch des Lagerbockes ist das aus der Sperrscheibe 11, dem Stift 12 und dem Malteserkreuz 10 bestehende Schaltgesperre gelagert.

   Die Achse der Sperrscheibe 11 fällt mit der Drehachse des Lagerbockes   1   zusammen, so dass durch Drehung des Lagerbockes die Schalttrommel 9 konzentrisch zur Achse der Schaltscheibe 11 verschoben werden kann, ohne dass das Schaltgesperre ausser Eingriff kommt. Die Drehung des Lagerbockes 1 kann mittels eines an dessen Flansch sitzenden Hebelarmes C bewirkt werden. Durch den Hebelarm 6 ist eine Stellschraube   i   hindurchgeführt, deren Endzapfen 8 auf dem Rande des Lagerringes 2 festgepresst wird, 
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 der Schalttrommel 9 das von den Zähnen der letzteren mitgezogene Bildband so weit ver-   schaben   ist, dass das vor dem Blendenausschnitt befindliche Bild genau zentriert ist.

   Nach Festziehen der Stellschraube ist somit die Schalttrommel 9 in der für eine vollkommene Projektion der, Bilder geeigneten Stellung gesichert. 



   Es bleibt sich gleich, welche Stellung die Schalttrommel nach erfolgtem Zentrieren des einen Bildes einnimmt, denn stets muss jedes folgende Bild die gleiche Stellung in der optischen Achse erhalten, da das   Malteserkreuz   bei der Drehung des Lagerbockes 1 einfach dicht am Umfange der Sperrscheibe 11 herumgleitet und in jeder erhaltenen endgiltigen Stellung bei jedem Umlauf der Scheibe 11 und des Stiftes 12 immer nur die gleiche   Vierteldrehung ausführen   kann, wobei infolge entsprechender Bemessung des Umfanges der   Hehalttrommel   das Bildband immer um die genaue Entfernung der Mittelpunkte zweier aufeinanderfolgender Bilder verschoben wird. 



   Der Antrieb der mit dem Stift 12 versehenen Sperrscheibe 11 kann mittels einer auf der Achse derselben sitzenden   Schnurscheibe   13 oder auf andere geeignete Weise bewirkt worden. 



   Wenn ein neues Bildband eingelegt werden soll, muss zunächst der Hebel   C   in die in Fig. 1 punktiert gezeichnete Stellung hochbewegt werden. Ist dann das untere Ende des Bildbandes durch die Führung 5 hindurchgezogen und an den Zähnen der Schalt-   trommel festgelegt,   dann kann man in bequemer Weise durch Abwärtsbewegen des   Lebels (j   dasjenige im Bereich der Blendenöffnung befindliche Einzelbild, dessen Mittelpunkt hoher liegt als der Mittelpunkt der   Blendenöffnung,   so weit   abwärtsscbiehen,   bis die vorschriftsmässige Stellung in der optischen Achse erreicht ist, worauf man die Stellschraube 7 festzieh. 



   Beim Gebrauche dieser Einrichtung ist es nicht notwendig, verschieden grosso Blenden vorrätig zu halten, vielmehr genügt eine einzige Blende, da ja, wie aus   vorstehendem   hervorgeht, allein durch die mittels der   Scha1ttrommel   bewirkte Verschiebung des Bildstreifens die genaueste Zentrierung erzielt wird, ohne dass die für die Projektion in Betracht   kommenden Teile   des Apparates in ihrer Stellung irgendwie beeinflusst werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum genauen Zentrieren der Bilder bei Kinematographen, dadurch gekennzeichnet, dass die den ruckweisen Vorschub des Bildbandes bewirkende Schalttrommel ( exzentrisch in einem feststellbaren Drehgestell (1) gelagert ist. so dass die Schalttromle) im Sinne der Schubrichtung des Bildbandes konzentrisch um die Achse des Dregestelles hin und her gerückt werden kann, ohne dass die in dem Drehgestell gelagerten Teile des Antriebsgesperres (10, 11, 12) ausser Eingriff kommen können.
AT29619D 1906-10-13 1906-10-13 Vorrichtung zum genauen Zentrieren der Bilder bei Kinematographen. AT29619B (de)

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