AT156325B - Verfahren zur Abtastung von Filmen mit Hilfe von Bildfängern. - Google Patents

Verfahren zur Abtastung von Filmen mit Hilfe von Bildfängern.

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AT156325B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Abtastung von Filmen mit Hilfe von   Bildfängern.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtungen zur Abtastung von Filmen mit Hilfe von Bildfängerröhren. Während die normalen Kinofilme und Projektoren mit 25   Bildernlsek   arbeiten, ist für Fernsehsendungen eine höhere   Bildweehselzahl erwünscht,   um das Flimmern des Bildes herabzusetzen. Bei der mechanischen Abtastung und Zerlegung der Bilder nach dem Zwischenzeilenverfahren z. B. ist diese Vervielfachung der Einzelbilder weitgehend   gelöst : bei   den rein elektrisch arbeitenden Zwischenzeilenverfahren jedoch treten noch erhebliche Schwierigkeiten auf. 



   Es bieten sich zunächst mehrere allgemeine Möglichkeiten der Abtastung ; die Bilder können auf der Photosehicht optisch zum Stehen gebracht und in der üblichen Weise elektrisch abgetastet werden. Da die Fortschaltzeit im allgemeinen nur etwa   5%   der Zerlegungszeit sein darf, sind komplizierte Projektionsverfahren nach Art des Meehau-Projektors notwendig, die das   Gerät   sehr verteuern. 



   Bei einer zweiten Art der   Bildzerlcgung   wird der Film kontinuierlich bewegt, und es wird z. B. bei Verwendung einer   Röhre   mit feststehender Sonde das Elektronenbild dadurch zum Stehen gebracht, dass die mechanische   Bildverschiebung   durch eine elektrische Bildverschiebung aufgehoben wird. Für ein solches Verfahren benötigt man drei Kippfrequenzen, nämlich die   Zeilenwechselfrequenz,   die Bildwechselfrequenz und eine Frequenz, die der halben Bildweehselfrequenz entspricht. 



   Bei einem dritten Verfahren wird, um gleichzeitig die notwendige Vervielfachung der Bilder 
 EMI1.1 
 

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   Gemäss der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, dass auf der Sendeseite dieselbe Abtastfrequenz benutzt wird wie auf der Empfangsseite, d. h., dass die Ablenkfrequenz der Zahl der Teilbilder und nicht der Zahl der vollständigen Bilder entspricht. Dies wird dadurch erreicht, dass auf optischem Wege n je um   l/M-Bildhöhe   versetzte Bilder auf die lichtempfindliche Schicht projiziert werden, von denen jeweils nur eines der Reihe nach durch eine Absperreinrichtung, z. B. eine Blende oder Spiegelanordnung, zur Zerlegung freigegeben wird. Gemäss der Erfindung wird ein total reflektierendes Prisma benutzt, das gleichzeitig eine seitliche Versetzung der Strahlengänge bewirkt.

   Die Abtastung erfolgt mit   einer'Ablenkamplitude,   die nur   l/M   so gross ist wie die Höhe des Bildes, während die Frequenz jedoch das n-fache der durch die Anzahl der Filmbilder gegebenen Bildwechselzahlen beträgt. Das Verfahren hat den Vorteil, dass die hohen Anforderungen an den elektrischen Kippschwingungserzeuger in bezug auf Konstanthaltung der Ablenkamplitude entfallen, da die Genauigkeit des Ineinandergreifens der Teilbilder nur von der optisch-mechanischen Einstellung abhängt. 



  Diese optische Einstellung ist aber sehr viel leichter mit der   erforderliehen Mindestabweichung zu   erzielen als die elektrische Konstanthaltung.   Ausserdem   ist es möglich, auch in den Fällen mit kontinuierlichem Filmvorschub zu arbeiten, in denen abwechselnd aufeinanderfolgende Bilder verschieden oft abgetastet werden. 



   Die Erfindung wird an Hand der Figuren näher erläutert. Fig. 3 und 4 zeigt ein   Ausfiihrungs-   beispiel, bei dem mit einem ruhenden Doppelprisma und einer   Blendenscheibe gearbeitet   wird. Die   Blendenscheibe   ist in Fig.   5   dargestellt. Fig. 6 zeigt ein Schema der Gesamtanordnung und Fig. 7 und 8 eine weitere   Ausführungsform.   



   Der Film 1 der Fig. 3 und 4 läuft kontinuierlich in Pfeilrichtung durch das Bildfenster 2 und wird auf die Photoschicht 5 einer Bildfängerröhre 4 abgebildet. Hinter einem Objektiv 5 befindet sich ein Doppelprisma 6, welches das Bild auf der Photokathode in zwei um eine halbe Bildhöhe gegeneinander versetzte Bilder aufspaltet. Eine Blendenscheibe 7 läuft vor dem Doppelprisma um und gibt abwechselnd je das eine oder das andere Prisma frei. Es sei angenommen, dass ein Film mit 25 Bildern/sek für eine Sendung mit 50   Teilbildern/sc   und je 200 Zeilen benutzt werden soll.

   Fig. 3 zeigt die Anfangs-und Endlage des Films bzw. eines Einzelbildes   während 1/50 sek   und Fig. 4 die Anfangs-und Endlage des nächsten Bildes während der   nächsten Yso sfA.   Das Filmbild, das sich zu Anfang des Vorganges im Bildfenster befindet, ist durch den Pfeil 8 angedeutet. Der Pfeil 9 gibt die Abbildung dieses Bildes wieder. Während der Zeit von   y s'bewegt sich   das Filmbild in die durch den gestrichelten Pfeil 10 angedeutete Lage, so dass das Abbild von der Stellung 9 in die Stellung 11 wandert. Während derselben 
 EMI2.1 
 Richtung wie das Bild des Films bewegt. Während dieses ganzen Vorganges hat die Blendenscheibe 7 das obere Prisma 6 freigegeben.

   In dem Augenblick, wo der Abtaststrahl die Lage   1 : ; erreicht   hat und   zurückkippt,   ändert sich die Lage der   Durchtrittsöffnung   der Blende 7, so dass das untere Prisma freigegeben wird. Der weitere Vorgang ist in Fig. 4 dargestellt. Das Abbild des   nächsten Filmbildes 71   
 EMI2.2 
 der Stellung 17 im Bildfenster 2. Dieses Bild wird nun in der gleichen Weise noch einmal abgetastet wie   das Bild 8,   so dass jedes Bild zweimal zerlegt wird. Wird ein ungeradzahliges   Zwisehenzeilenverfahrcn   benutzt, so müssen die beiden Teilbilder genau um eine halbe Bildhöhe gegeneinander versetzt sein ; bei einem geradzahligen Verfahren jedoch um eine halbe Bildhöhe und eine halbe Zeilenbreite.

   Die genaue Einstellung der Teilbilder wird durch eine entsprechende   Justierung   der einen oder beider Prismenhälften mechanisch-optisch erzeugt. Das Prisma bzw. die eine Hälfte ist daher auf einer Einstellvorrichtung befestigt, die ein Nachstellen mit der erforderlichen Genauigkeit ermöglicht. Die Kippfrequenzen sind stets unverändert und können ein ganzzahliges oder unganzzahliges Verhältnis miteinander haben. 



   Die Blendenscheibe ist in Fig. 5 in der Ansicht gezeigt. Das Doppelprisnia 6 erscheint als Rechteck, von dem jeweils eine Hälfte durch den Schlitz 18 und 19 abwechselnd freigegeben wird. Die Breite des Schlitzes ist derart bemessen, dass die geradlinig verlaufenden Prismenkanten 20 mit abgedeckt werden. Der Umfang der Scheibe ist dadurch gegeben, dass der Übergang von dem einen Prisma auf das andere nicht länger dauern soll als die   Rücklaufzeit   des Abtaststrahles, d.   1J.   etwa   5-102'der   Abtastzeit. Es muss also der halbe Umfang des Kreises 21 mindestens zehnmal so lang sein wie die Breite 22 des Prismas. Die   Blendenscheibe   läuft im vorliegenden Fall mit 1500 U/min. um. 



   An Stelle des Doppelprismas kann auch eine Spicgelanordnung oder eine Prismenanordnung treten, die eine Umlenkung des Strahles zur Folge hat. Dies ist besonders zweckmässig, wenn die Bildabtastung mit Hilfe einer Bildfängerröhre mit feststehender Sonde erfolgt, bei der sich die Sonde auf der nach dem Film zu liegenden Seite der Photokathode befindet. In diesem Fall wird die Umlenkung der Strahlen gleichzeitig dazu benutzt, um die Sonde seitlich zu umgehen. Ein Ausführungsbeispiel ist in Fig. 6 dargestellt. Die Aufteilung des Bildes erfolgt durch   ein Doppelprisma 2. , das gleichzeitig   eine seitliche Versetzung der   Strahlengänge   bewirkt.

   Das Doppelprisma ist einstellbar befestigt und es sind   zweckmässig   die beiden Prismenteile auch gegeneinander verstellbar, so dass das auf der Photokathode entstehende Bild um Bruchteile einer Zeilenhöhe genau eingestellt werden kann. Die Sonde   24   

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 der   ZerlegeiTöhre   26 liegt senkrecht zur Zeichenebene ausserhalb des optischen'Strahlenganges. Das Bild entsteht auf der Photokathode 25. 



   Es ist dabei von grösster Wichtigkeit, dass diese beiden optischen Bilder keine Seitenverschiebung gegeneinander haben und auf Bruchteile einer Zeilenbreite genau um eine halbe Bildhöhe versetzt sind, weil sonst auf dem Empfänger die beiden Teilbilder nicht aufeinanderfallen und einen   verwasrhenen  
Gesamteindruck ergeben. Ausserdem ist es notwendig, dass keine optische Verzeichnung der beiden Teilbilder auftritt, und dass die beiden Bilder nicht gegenseitig verdreht sind, weil man sonst auf dem Empfänger wohl einzelne Teile des Bildes scharf einstellen kann, es aber nicht gelingt, das ganze Bild gleichmässig scharf zu erhalten. 



   Es ist z. B. sehr schwierig, mit einer Keilprismenanordnung nach Fig. 3   verzeichnungs-und   verdrehungsfreie Bilder zu erhalten. Dies ist nur möglich, wenn der Strahlengang durch beide Prismenkeile genau symmetrisch ist und die Prismenkanten genau parallel zueinander lifgen. 



   Das Verfahren nach Fig. 6 mit zwei planparallelen Prismen ist günstiger, weil hier bei Parallelität der   Prismenflächen   von vornherein keine Verdrehung auftritt. Die   Seiten-und Höheneinstellung   ist jedoch auch in diesem Falle sehr langwierig. 



   Dazu kommt eine weitere Schwierigkeit. Die Prismen bewirken eine Parallelverschiebung der optischen Bilder, die pro Prisma genau ein Viertel Bildhöhe betragen muss. Dadurch ist die Höhe des Einzelprismas festgelegt. Da man aber aus elektronen-optisehen Gründen über die Bildgrösse auf der Kathode der Fernsehröhre nicht frei verfügen kann, kommt es vor, dass Objektive mit langer Brennweite durch die in ihrer Grösse   beschränkten   Prismen nur zum Teil ausgenutzt werden. Dies bedingt einen Liehtverlust. 



   Diese Schwierigkeiten werden durch eine besondere Ausbildung der Prismen beseitigt. Die Verdrehungsfreiheit der optischen Abbildung wird erfindungsgemäss bei planparallelen Prismen dadurch erzwungen, dass beide Prismen fest auf eine planparallele Platte nach Fig. 10 aufgeschrumpft oder aufgekittet sind, wobei die beiden reehtwinkeligen Kanten sich zweckmässig berühren. Die planparallele Platte 51 trägt die beiden Prismen 52 und 53, u. zw. liegen die Prismen in Fig. 10 auf der dem Film abgewandten Seite der Platte, d. h. der Film ist in der Figur links von den Prismen angeordnet und die lichtempfindliche Kathode auf der rechten Seite. Vor den Prismen sind zwei schräggestellte planparallele Platten 54 und 55 angeordnet, die zur Höheneinstellung der Bilder auf der Kathode dienen. 



  Die Verstellung erfolgt durch Schwenkung der Platten um eine senkrechte, zur Zeiehenebene liegende Achse, wobei eine Bildverdrehung nicht auftritt. Die Seiteneinstellung geschieht durch Drehung des gesamten Prismensystems bzw. ebenfalls durch Drehung der planparallelen Platten um eine in Fig. 10 von oben nach unten verlaufende Achse. Die Platte 51 kann auch auf der entgegengesetzten Seite der Prismen angeordnet sein, um mit den Prismen   möglichst   dicht an das Objektiv heranrücken zu können. 



   Um den zweiten obenerwähnten Nachteil, nämlich die Beschränkung der Prismengrösse, mit Rücksicht au die   Abmessung   der Photokathode zu vermeiden und um grössere Prismen und damit grössere   Objektivöffnungen   verwenden zu können, werden erfindungsgemäss die Prismen nicht als planparallele Prismen, sondern nach Art der Fig. 11   ausgebildet. Die Strahleintritts-und Strahlen-     austrittsflächen   liegen nicht mehr parallel zueinander, sondern sind zueinander geneigt. Ein solches Prisma ruft nicht nur eine Bildhebung durch Parallelverschiebung der Strahlen, sondern auch eine Bildverletzung dadurch hervor, dass die Richtung der Strahlen geändert wird, ohne dass Bildverdrehungen auftreten können.

   Ein solches Prisma verhält sieh mit Bezug auf auftretende   Bildverdrehungen   wie eine planparallele Platte, d. h. es gibt zu keinen Verzerungen Anlass und bewirkt gleichzeitig eine Winkelablenkung der Strahlen. 
 EMI3.1 
 die   Fläche     51   senkrecht verlassen. Um diese Bedingung zu erfüllen, muss zwischen den Kantenwinkeln des Prismas die Beziehung bestehen : 
 EMI3.2 
   uer AMenKwinKei g wird dann   
 EMI3.3 
 
Um eine einwandfreie Sendung zu erhalten, muss ausser dem   genauen Gleichlauf zwischen   Filmbewegung,   Blendenscheibenbewcgung   und elektrischer Abtastung auch die richtige Phasenkge eingehalten werden.

   Der Gleichlauf zwischen dem Film und der Blendenscheibe kann durch gemeinsamen mechanischen Antrieb oder auch durch getrennte Antriebe vom gleichen Netz erzielt werden. Die Phaseneinstellung erfolgt durch eine Einstellvorrichtung 27, die zwischen dem   Antrieb-   der Scheibe und dem Antrieb 31 des Films vorgesehen ist. Um   die Bildkippung am Bildfänger   ebenfalls in Phase mit dem Filmantrieb einzustellen, ist eine Einstellvorrichtung 28 vorgesehen. Für diesen Zweck kann z. B. ein Motor verwendet werden, dessen Stator von aussen verstellbar ist. Das Kippgerät 29 wird ebenso wie der Motor vom Netz gespeist. Die Abbildung des Filmfensters auf die Photokathode kann im Massstab 1 : 1 oder zweckmässig im vergrösserten Massstab erfolgen.

   An Stelle der rotierenden Blendenscheibe kann auch ein hin und her bewegtes Prisma treten, das nach je   Ys sek   seine Lage wechselt. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Auch ein schwenkbarer Spiegel oder ein umlaufendes   Ringprisma   kann an Stelle der dargestellten
Vorrichtung benutzt werden. 



   Statt die Prismen abzudecken, kann man auch eine Abdeckung des Films durch eine in   unmittel-   barer Nähe des Bildfensters oder bei einer Zwisehenabbildung des reellen Bildes befindliche Blende vornehmen. Eine solche Einrichtung ist in Fig. 7 beispielsweise dargestellt. Es sei angenommen, dass durch den Abtaststrahl   4.   5 gerade die Zeile 46 abgetastet wird. Damit an dieser Stelle der   lichtempfindlichen   Schicht nur das eine Teilbild sichtbar ist, wird mit Hilfe der   Blende 38   der Teil 47 des Ausgangsbildes abgedeckt, so dass die gestrichelt gezeichneten Stellen der beiden Teilbilder dunkel sind. Damit die Deckung zwischen abgetasteter Zeile und abgedecktem Bildabschnitt gewahrt bleibt, muss jeder Abschnitt 39 in der Zeit eines Bildwechsels über das Bildfenster laufen. 



   Die schräge Lage der Blendenscheibe hat den Vorteil, dass sich die Einrichtung leichter in der Nähe des Bildfensters unterbringen lässt und dass die Bewegung der einzelnen   Abschnitte. ? in grösserer   Annäherung parallel zur Filmbewegurg verläuft und die Abschnitte annähernd Rechteckform schon bei kleinen Scheiben haben. An Stelle der Blendenscheibe 38 kann auch eine Spirilblende benutzt werden, die jeweils den Teil des Bildes abdeckt, der nicht abgetastet werden soll. 



   Die Anordnung der Blende in unmittelbarer Nähe des Bildfensters ist zweckmässig, weil man wegen des kleinen Filmformats mit einer Scheibe wesentlich geringeren   Durehmessers   auskommt als bei der Anordnung nach Fig.   a   und 4 und weil auch die Drehzahl der Scheibe bei Anbringung einer entsprechenden Anzahl von Abschnitten.   39   sehr niedrig gewählt werden kann. Die übrige optische Einrichtung entspricht der der andern Figuren und enthält eine   Lichtquelle. 37,   einen   Kondensor.' ?'.   ein Filmfenster. 35, ein Objektiv 40, eine Prismenanordnung 41 und einen Bildschirm   4 : !.   



   Das Verfahren ist nicht auf die als Beispiel genannten Bildwechselzahlen von 25 bzw. 50 beschränkt, sondern ist mit entsprechender Abänderung auch z. B. bei einer Zahl von   24 Filmbildern/ und   60 Sendebildern anwendbar. Die hiebei auftretenden   Verhältnisse   seien an Hand der Fig. 9 näher erläutert. 
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**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> gekennzeichnet, dass zur optischen Aufspaltung jedes Bildes ein Doppel-oder Mehrfachprisma vorgesehen ist, das gleichzeitig eine seitliche Versetzung der Strahlengänge bewirkt.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Zerlegung des Bildes durch einen Bildfänger mit feststehender Sonde ein Mehrfachprisma so angeordnet ist, dass die Strahlen seitlich an der Sonde vorbeigelenkt werden.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prismen so ausgebildet sind, dass ein senkrecht zur Eintrittsfläche eintretender Strahl den Glaskörper auch senkrecht zur Austrittsfläche verlässt.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahleintritts- EMI5.1 Platte aufgeschrumpft oder aufgekittet sind und dass zur Bildeinstellung eine oder mehrere dreh-oder schwenkbar befestigte planparallele Platten vorgesehen sind.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in unmittelbarer Nähe des Bildfensters bzw. des reellen Abbildes bei Zwischenabbildung eine Blende angeordnet ist, die fortschreitend einen Teil des Bildes abdeckt.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der umlaufenden Blende schräg zur optischen Achse liegt.
    8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Filmantrieb, dem Antrieb der Blendenscheibe und dem Kippgerät je eine Vorrichtung zur Einstellung der Phasenlage vorgesehen ist. EMI5.2
AT156325D 1936-11-12 1937-11-10 Verfahren zur Abtastung von Filmen mit Hilfe von Bildfängern. AT156325B (de)

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