DE890971C - Verfahren zur fernsehmaessigen Abtastung von Filmen mit elektronischen Bildzerlegerroehren - Google Patents

Verfahren zur fernsehmaessigen Abtastung von Filmen mit elektronischen Bildzerlegerroehren

Info

Publication number
DE890971C
DE890971C DEF4669D DEF0004669D DE890971C DE 890971 C DE890971 C DE 890971C DE F4669 D DEF4669 D DE F4669D DE F0004669 D DEF0004669 D DE F0004669D DE 890971 C DE890971 C DE 890971C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
film
prism
scanning
diaphragm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF4669D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr Buenger
Erich Kosche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
Priority to DEF4669D priority Critical patent/DE890971C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE890971C publication Critical patent/DE890971C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography
    • G03B35/08Stereoscopic photography by simultaneous recording
    • G03B35/10Stereoscopic photography by simultaneous recording having single camera with stereoscopic-base-defining system
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J31/00Cathode ray tubes; Electron beam tubes
    • H01J31/08Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
    • H01J31/26Image pick-up tubes having an input of visible light and electric output
    • H01J31/42Image pick-up tubes having an input of visible light and electric output with image screen generating a composite electron beam which is deflected as a whole past a stationary probe to simulate a scanning effect, e.g. Farnsworth pick-up tube
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/36Scanning of motion picture films, e.g. for telecine
    • H04N3/38Scanning of motion picture films, e.g. for telecine with continuously moving film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • Verfahren zur fernsehmäßigen Abtastung von Filmen mit elektronischen Bildzerlegerröhren Die Erfindung .betrifft ein Verfahren und Vorrich:tungen zur Abt:astung von Filmen mi-t Hilfe von Bil-dfängerröhren. Während die normalen Kinofilme und Projektoren mit 2,5 Bildern je Sekunde arbeiten, ist für Fernsehisendungen eine höhere Bild:wechselzahl erwünscht, um .das F.l'i@mmern des Bildes herabzusetzen. Bei der :mechanischen Abtastung und Zerlegung der Bilder nach ,dem Zwischenzeidenverfahren z. B. ist diese Vervielfachung ider Einzelibil,der weitgehend gelöst; bei den rein elektriisc=h arbeitenden Zwieche.n:zeilenverfahren jedoch treten noch erhebliche Schwierigkeiten auf.
  • Es :bieten sich zunächst mehrere allgemeine Möglichkeiten der Abtastung; die Bilder können au.f der Fotoschicht optisch 2um, Stehen gebracht und in der .üblichen Weise elektrisch abgetastet werden. Da die Fortschaltzeit im allgemeinen nur etwa 5% der Zerlegungszeit sein darf, sind koinplizierte Projektionsverfahren nach Art ides Mechau-Projektors notwendig, die das Gerät sehr verteuern.
  • Bei einer zweiten Art der Bildzerlegung wird ,der Fi,l,m kontinuierlich bewegt, und- es wird z. B. ibei. Verwendung einer Röhre mit fest,stehen.der Sonde das Elektronenlbild dadurch zum St-e'hen gel>racht, dafi idie mechanische Bildverschiebung ,durch eine elektrische Bildverschiebung aufgehoben wird. Für ein @salches Verfahren be.nötigt.man. drei Kippfrequenzen, nämlich die Zei:lenwe@ch-selifrequ"°nz, die Bildwechselfrequenz- und eine Frequenz, .die der halben Bildwechselfrequenz entspricht.
  • Bei einem dritten Verfahren wird, um gleichzeitig die notwendige Vervielfachung !der Bilder zu erzielen, das auf der Fotokathode gleichförmig vorbeilaufende Bild durch einen gegenläufig ab: gelenkten ,Strahl abgetastet. Sind z. B. 25 Bilder je Sekunde auf dem Film vorhenden und wird der Abtaet.strahl mit 25 Wechseln je Sekunde dem Bild entgegen über die Fotokathode geführt, so wird jedes Bild zweimal abgetastet. Dieses Verfahren hat .aber den Nachteil, d'aß die Amplitude der Bildwechsel,frequenz außerordentlich genau konstant gehalten werden mu ß,, damit die Ine.inanderfügung der Zeilen in der richtigen Weise eintritt. Die hierbei auftretenden Schwierigkeiten seien an folgendem Beispiel' erläutert. .
  • Auf der Sendeseite wird während des ersten Teiles der Ablenkbewegung des Strahles, das heißt während der ersten 1/5o Sekunde das erste Bild des Films abgetastet. Es schließt sich daran ohne Unterbrechung der Albta-stbewegung die Abtastung des zweiten Bildes des Films an. Wenn die Amplitude der Bildablenkung nicht auf iBruchteile einer Zeilenbreite genau sich mit der Höhe des zu übertragenden. Bildes deckt, wird der Bildinhalt der auf der Empfan:bsseite nebeneinanderliegenden Zeilen nicht wirklich nebeneinanderliegenden Bildelementen entsprechen, sondern ,es werden Bildzeillen nebeneinander aufgezeichnet, die in Wirklichkeit weiter auseinanderliegen. Dies kommt dadurch, zustande, daß auf der (Empfangsseite die 1/z5 Sekunde dauernde Bildwechsel-zeit zur Herstellung der Zwischenzei-lernbilder genau halbiert wird, auch wenn auf der Sendeseite in der 1/z5 Sekunde die beiden Bilder nicht ganz bis zu Ende abgetastet werden.
  • Fig. i zeigt in starken Linien ausgezogen die beidein zur Abtastung bestimmten Bildfelder a und b. Der Bildinhalt ist in beiden Bildern .eine schräge Linie C. Es sei :angenommen, daß die Ablerkamplitude etwas zu klein ist und daß das erste Bild nur bis zur Linie d und das zweite Bild bi's zur Linie e abgetastet wird. Auf ider F-mp'fa.ngsseite werden dann zwei: Teilbilder aufeinandergezeichnet, die sieh nicht genau entsprechen, sondern bei denen wohl das erste Bild .die schräge Linie e zeigt; das zweite Bild jedoch gibt erst noch das obere Ende des ersten Sendebildes wieder und dann erst !den Inhalt des zweiten Bildes. die Bi-fd.°r erscheinen daher vollkommen verwaschen.
  • Gemäß der Erfindung werden, diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß auf der Sendeseite @dieselbe Abtastfrequenz ;benutzt wird wie auf der Empifangsseite, das heißt da.ß die Ablenkfrequenz der Zahl der Teilbilder und nicht der Zahl der vollständigen Bilder entspricht.. Hierzu ist es zweckmäßig, den optischen Strahlengang zwischen Filmbildehene und Bildzerlegerröhre durch optische Mittel, z. B. Doppel- oder Mehrfachprisma, .derart aufzuspalten, daß die verschiedenen. Strahlengänge in Richtung der Filmfortbewegungsrichtung ;gegeneinander versetzt -werden, und Mittel anzuwenden, idie bewirken; @daß jeweils n:ür ein öptiseher Strahlengang ;zur Bildzerlegung wirksam verwendet wird. In vielen Fällen ist es vorteilihaft, wenn bei der Aufsp'al'tung des optischen Strahlenganges von jedem Bild zwei oder mehrere Abbildungen entstehen, die sich teilweise überdecken. Dies wird dadurch erreicht, daß auf optischem Wege n je um i/n Bildhöhe gegeneinander versetzte Bilder auf die liehtempfindlidhe Schicht projiziert werden, Ton denen jeweils nur eines der Reihe nach durch eine Absperreinrichtung, z. B. eine Blende oder Spiegelanordnung, zur Zerlegung freigegeben wird. Die Abtastung erfolgt mit einer Ablenkamplitude, die nur i/n so groß ist wie die Höhe des Bildes, während .die Frequenz jedoch das zi-fache der durch: die Anzahl der Filmbi,1'der gegebenen Bildwechselzahlen beträgt. Das Verfahren hat .den Vorteil, daß die hohen.Anforderungen an den elektrischen Kippschwingungserzeuger in ibezug auf Konstanthaltung der -Abilemlz.amplitude entfallen, da die Genauigkeit des Ineinandergreifens der Teilbilder nur von der optisch-inechanischen. Einstellung abhängt. Diese optische Einstellung ist aber sehr viel leichter mit der erforderlichen Genauigkeit @zu erzielen als die elektrische Konstanthaltung. Außerdem ist es möglich, -auch in den Fällen -mit kontinuierlichem Fi-lmtvorschub zu, arbeiten, in. denen abwechselnd aufeinanderfolgende Bilder verschieden Haft abgetastet werden.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Fig. 3 und q. zeigen ein Ausführungsbeispiel-, 'bei- dem mit einem ruhenden Doppelprisma und einer Blendenscheibe gearbeitet wird. Die Blendenscheibe ist in Fig. 5 dargestellt. Fig. 6 zeigt ein Schema der Gesamtanordnung und Fig. 7 und $ eine .weitere Ausführungsform.
  • Der Filia i der Fig. 3 und q. läuft kontinuierlich in Pfeilrichtung durch das Bildfenster 2 und wird auf die Fotoschieht 3 einer Bildfängerrähne d. abgebildet. Hinter einem Objektiv 5 befindet sich ein Doppelprisma 6, welches das Bild auf der Fotokathode in 'zwei um 1/2 Bildhöhe gegeneinander versetzte Bilder aufspaltet. Eine Blendenscheibee 7 läuft vor dem Doppelprisma um und gibt abwechselnd je .das eine oder ras. andere Prisma frei. Es sei angenommen, daß ein Film mit 2@5 Bildern je Sekunde für eine .Sendung mit 5o Teilbildern. je Sekunde und je Zoo Zeilen benutzt werden soll. Fig. 3 zeig,#t die Anfangs- und' Endlage des Films bzw. eines Einzelbildes während 1/5o .Sekunde und Fig. q. .die Anfangs-- und Endlage des nächsten Bildes während der nächsten 1/5o Sekunde. Das Filmbild, das sich zu Anfang des Vorgangs im Bildfenster befindet, ist durch. den Pfeil 8 angedeutet. Der Rfeil9 gibt die Abbildung dieses Bildes wieder. Während der Zeit von 1/5o Sekunde bewegt sich das Filmbild in die durch den gestrichelten Teil io angedeutete Lage, so daß das Abbild von der Steillung 9 in die Stellung i i wandert. Während derselben Zeit läuft der Abtaststrahl aus der Stellwng 12 in die Stellung 13, so daß er sich in entgegengesetzter Richtung wie @da!s Bild des Films bewegt. Während dieses ganzen Vorganges 'hat die Blendenscheibe 7 das obere Prisma 6 freigegeben. In dem Augenblick, wo der Abtaststrahl die Lage 13 erreicht hat und zurückkippt, ändert sich die Lage der Durchtrittsö ffnung der Blende 7, so daß das untere Prisma freigegeben wird. Der weitere Vorgang ist in Fig. 4,dargestellt. Das Ab- bild des nächsten Filmbildes 14 entsteht an der Stelle 15 und wird durch den .Strahl 12 abgetastet, während es .sich während der nächsten 1/5o Sekunde in die Lage 16 bewegt. Am Ende des Vorganges .befindet sich also das nächste Filmbild in der Stellung 17 im Bildfenster 2. Dieses Bild wird nun in der gleichen Weise noch einmal abgetastet wie das Bild 8, so daß jedes Bild zweimal zerlegt wird. Wird ein ungeradzähl@iges Zwischenzeilenverfahren benutzt, so müssen die beiden Teilbilder genau um 1/2 Bildhöhe gegeneinander versetzt sein; bei einem geradzahligen Verfahren jedoch um 1/2 Bildhöhe und 1/2 Zeilenbreite. Die genaue Einstellung der Teilbilder wird durch eine entsprechende Justierung der einen oder beider Pris,men:hälften mechanisch-optisch erzeugt. Das Prisma bzw. die eine Hälfte ist däher auf einer Einstellvorrichtung befestigt, die ein Nachstellen mit der erforderlichen Genauigkeit ermöglicht. Die Kippfrequenzen sind stets unverändert und können ein ganzzahliges oder unganzzahliges Verhältnis miteinander haben.
  • Die Blenden.scheibe ist in Fig. 5 in. der Ansicht gezeigt. Das Doppelprisma 6 erscheint als Rechteck, von dem jeweils eine Hälfte durch den .Schlitz i8 und- i9 abwechselnd freigegeben wird. Die Breite des Schlitzes ist derart bemessen, daß die geradlinig verlaufenden Prismenkanten 2o mit abgedeckt werden. ,Der Umfang der Scheibe ist dadurch gegeben, daß der Übergang von dem einen Prisma auf das andere nicht länger dauern soll als die Rücklaufzeit des Abtaststrähles, das heißt etwa 5 bis ioo/o der Abtastzeit. Es muß also der halbe Um-fang des Kreises 21 mindestens zehnanal so lang sein wie die Breite 22 :des Prismas. Die Blendenscheibe läuft im vorliegenden Fall mit 1500 U/min um..
  • An Stelle des .Doppelprismas kann auch eine Spiegelanordnung oder eine Prismenanord:numg -treten, die eine Umlenkung des Strahles zur Folge hat. Dies ist besonders zweckmäßig, wenn die Bildabtastung mit Hilfe einer Bildfängerröhre mit feststehender .Sonde erfolgt, !bei der sich die Sonde auf der nach dem. Film zu liegenden Seite der Fotohat'h!o.de befindet. In diesem Fall wird die Umlenkung der .Strahlen gleichzeitig dazu. benutzt, um die Sonde seitlich zu umgehen. Ein Ausführungsbeispiel ist in Fig.6 dargestellt. Die Aufteilung des Bildes erfolgt durch ein Doppelprisma 23., das gleichzeitig eine seitliche Versetzung der Strahlengänge bewirkt. Das Doppelprisma ist einstellbar befestigt, und es sind zweckmäßig die beiden Prismenteile auch gegeneinander verstellbar, so daß das .auf der Fotokathode entstehende Bild um Bruchteile einer Zeilenhöhe genau eingestellt werden kann. Die Sonde 24 der Zerlegerröhre 26 liegt senkrecht zur Zeichenebene außer-.halb ;des optischen Strahlenganges. Das Bild entsteht auf der Fotokathode 25.
  • Um eine einwandfreie Sendung zu erhalten, m.uß außer dem genauen Gleichlauf zwischen Filmbe.wegung, Blendenscheibenbewegung und. elektrischer Abtastu;ng auch die richtige P,hasenliage eingehalten werden. .Der Gleichlauf zwischen dem Film und der Blendenscheibe kann durch gemeinsamen mechanischen Antrieb oder auch durch getrennte Antriebe -vom gleichen Netz erzielt werden. Die Phaseneinstellung erfolgt durch eine Einstellvorrichtung 27, die zwischen dem Antrieb 3o der Scheibe und dem Antrieb 31 des Films vorgesehen ist. Um die Bildkippung am Bildfänger ebenfalls in Phase !mit .dem Filmantrieb einzustellen, ist eine Einstellvorrichtung 22 vorgesehen. Für diesen Zweck kann z. B. ein Motor verwendet werden, dessen Stator von ,außen verstellbar ist. Das Kippgerät z9 wird ebenso wie der Motor vom Netz gespeist.
  • Die Abbildung des Filmfensters auf die Fotokathode kann im Maßstab i : i oder .zweckmäßig im vergrößerten Maßstab erfolgen. An Stelle der rotierenden Blendenschei:bekann auch ein hin und her bewegtes Prisma treten, das nach je 1/5o ,Sekunde seine Lage wechselt. Auch ein schwenkbarer ,Spiegeloder ein umlaufendes Ringprisma kann an Stelle der dargestellten. Vorrichtung benutzt werden.
  • Statt die Prismen abzudecken, kann man auch eine Abdeckung des Films durch eine in unmittelbarer Nähe des Bildfensters oder bei einer Zwischenabbildung des reellen Bildes befindliche Blende Tornehmen. Eine solche Einrichtung ist in Fig.7 .beispielsweise dargestellt. Es sei angenommen, daß durch den. Abtaststrahl 45 gerade die Zeile 46 abgetastet wird. Damit an dieser Stelle der lichtempfindlichen Schicht nur das eine Teilbildsichtbar ist, wird mit Hilfe der Blende 38 der Teil47 dies abgedeckt, so daß die gestrichelt gezeichneten Stellen der beiden Teilbilder dunkel sind. Damit die Deckung zwischen abgetasteter Zeile und abgedecktem Bildabschnitt gewahrt bleibt, imuß jeder Abschnitt 39 in der Zeit eines Bildwechsels über das Bildfenster laufen.
  • Die .schräge Lage der Blen:den.scheiibe hat den Vorteil, daß sich die Einrichtung leichter in der Nähe des Bildfensters unterbringen läßt und daß die Bewegung der einzelnen Abschnitte 3-g in größerer Annäherung parallel zur Filmbewegung verläuft und die Abschnitte ,annähernd Rechteckform schon bei kleinen Scheiben haben. An Stelle der Blendenscheibe 38 kann auch eine .Spiral.blende benutzt werden:, die jeweils den Teil des Bildes abdeckt, der nicht abgetastet werden soll.
  • Die Anordnung der Blende in unmittelbarer Nähe des Bildfensters ist zweckmäßig, weil man wegen des kleinen Filmformats mit einer Scheibe wesentlich geringeren Durchmessers auskommt als bei der Anordnung nach Fig.3 und 4 und weil auch die Drehzahl der Scheibe. bei Anbringung einer entsprechenden Anzahl von Albschnitten 39 sehr niedrig gewählt werden kann. Das Verfahren ist nicht auf die als Beispiel genannten Bildwe@chselzaklen von 2i5 bzw. 5,o beschränkt, sondern ist mit entsprechender Abändi.-rung auch z. B. bei einer Zahl von 24 Filmlbildern je Sekunde und 6o Sendebildern anwendbar. Die hierbei auftretenden Verhältnisse seien an Hand der Fig. 9 näher erläutert.
  • Während 1/6o Sekunde bewegt sich der Film um 2/s Bildhöhe weiter. Damit je@desmal ein vollständiges Bild abgetastet wird, muß der Abtaststrahl der Bewegung des Films in dieser Zeit um 3/s Bildhöhe entgegenlaufen. .Der Abtasts.trahl hat also eine Ablenkfrequenz von 6o je Sekunde und eine Ablenkamplitude von 3/s Bildhöhe. Um! alle Bilder des Films auszunutzen, wird nun abwechselnd immer ein Bild dreimaf und. das nächste Bild zweimal- abgetastet. Die Bewegung .des Films wird dabei auf folgende Art durch eine ruhende Optik ausgeglichen. Däs erste Bild des Films befindet sich zunächst in der Lage ioi. Sein Abbild entsteht bei iii, wenn ein Abbildungsverhältnis von i : i angenommen wird. Das Abbild wird jedoch mit Hilfe eines Prismias 1a1 aus der Lage iii so weit nach .unten gerückt, daß der Rand .des Bildes (die Spitze des Pfeiles) in der Höhle der Linie io6 liegt, das heißt .an der Stelle, wo der Abtraststrahf 12 seine Abtastung beginnt. Die Blendenscheibe 7 hat während der ersten 1/6o Sekunde eine solche Lage, daß das Licht, welches das Objektiv 5 durchsetzt, nur durch das Prisma i2:1 fallen kann, w"a:hrend alle anderen Prismen abgedeckt sind. Durch das Prisma wird das Abbild um 2/s Bildhöhe nach unten verschoben. Der Abtaststrahl 'bewegt sich während der ersten 1/6o;Sekunde aus der Lage 12 in die Lage 13. In dem Augenblick, in dem der Strahl zurückkippt, befindet sich das Filmbild an der Stelle io2. Es wird während der nächsten 1/6o Sekunde ohne Verschiebung durch ein Prisma auf die Fotokathode abgebildet. Das Abbild ist durch den Pfeil 112- wiedergegeben. Am Ende der zweiten 1/co Sekunde hat das Filmbild die Lage 103 erreicht. Während der dritten 1/6o Sekunde tritt das Prisma 123 in Tätigkeit und verschiebt das Abbild i 13 auf der Fotokathode um 2/s Bildhöhe nach oben. Am Ende der dritten 1/oo Sekunde kommt .das nächste Bild des Films zur A.btastung, das inzwischen die Lage i o4 eingenommen hat. Das erste Filmbild ist durch den gestrichelten Pfeil 104' dargestellt. Das Abbild 114 des zweiten Filmbildes wird durch das Prisma 124 um 1/s Bildhöhe nach unten verschoben. und während der vierten 1/6o Sekunde abgetastet. Während der fünften 1/6o Sekunde gelangt das zweite Filmbild, das sich anfangs in der Lage 105 .befindet, nochmals zur Ahtastung. Sein Abbild 115 wird durch ,das Prisma 125 um 1/s Bildhöhe nach oben verschoben. Nach Ablauf der fünften 1/6o Sekunde kommt das dritte Filmbild an die Reihe, das wieder wie das erste Filmbild dreimal abgetastet wird.
  • Dias Bildfenster hat eine Höhe von 7/s Bilidhöhe und damit eine für .die Abbildung durchaus günstige. Form. An Stelle der dargestellten Prismen kann eine Anordnung entsprechend der in, Fig. d dargestellten treten; auch kann zur Abdeckung wieder eine Blende in der Nähe des Films verwendet werden, wie diese im Zusammenhang mit Fig. 7 und 8 erläutert wurde.
  • Das Verfahren hat gegenüber den, üblichen Abtas.tverfahren den Vorteil, daß trotz der verschieden häufigen Abtastung der Bilder der Film mit stets gleichbleibender @Geschwihdigkeit bewegt werden kann, wodurch .die Fortschaltzeiten des Films nicht mehr stören, die aus mechanischen Gründen meist wesentlich länger sind als die Rücklaufzeiten der elektrischen Kippung.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren .zur fernsehmäßigen Abtastung von Filmen mit Hilfe von elektronischen Bildzerlegerröhren für Fernsehübertragungen, bei denen die Zahl der Bildwechsel je Sekunde größer ist als die Zahl der je Sekunde das Bildfenster des Abtastgerätes durchlaufenden Filmbilder, :dadurch gekennzeichnet, ,daß die Vertikalablenkfrequenz auf der Sendeseite mit der Vertikalablenhfreqwenz auf der Empflangsseite Übereinstimmt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der optische zwischen Filmbildebene und Bildzerlegerröhre durch optische Mittel, z. B. Doppel= oder Mehrfachprisma, derart aufgespalten wird, daß die verschiedenen Strahlengänge in Richtung der Filmfortbewegungsrichtung gegeneinander versetzt werden, und Mittel angewendet werdien, die bewirken, diaß jeweils nur ein optischer Strahlengang zur Bildzerlegung wirksam verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Aufspaltung des optischen Strahlenganges von jedem Bild zwei oder mehrere Abbildungen entstehen, die sich teilweise überdecken.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet. daß aufeinanderfolgende Bilder .des Films in eine verschiedene Anzahl vonTeil-.bildern aufgespalten werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmbilder abwechselnd in zwei oder drei Teilbilder aufgespalten werden.
  6. 6. Einrichtung zur Ausführung des Verfährens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ,zur Teilung der Bilder ein Doppel-oder Mehrfachprisma vorgesehen ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Prisma kurz vor oder hinter dem Objektiv angeordnet ist. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, @daß kurz vor oder hinter dem Mehrfachprisma eine Blendenscheibe angeordnet ist, die jeweils ein Teilprisma abdeckt.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 6 und 7, ,da-.durch gekennzeichnet, daß bei Zerlegung des Bildes durch einen. Bildfänger mit feststehender Sonde ein Mehrfachprisma so angeordnet ist, daß die Strahlen seitlich an der Sonde vorbeigelenkt werden. io. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in unmittelbarer Nähe des Bildfensters bzw. des reellen Abbildes bei Zwischenabbildung eine Blende angeordnet ist, die fortschreitend einen Teil des Bildes abdeckt. i i. Einrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der umlaufenden Blende schräg ,zur optischen Achse liegt. 1z. Einrichtung nach Anspruch 6 und io, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Filmantrieb, dem Antrieb der Blendens-cheibe und dem Kippgerät je eine Vorrichtung zur Einstellung der Phasenlage vorgesehen ist.
DEF4669D 1936-11-12 1936-11-13 Verfahren zur fernsehmaessigen Abtastung von Filmen mit elektronischen Bildzerlegerroehren Expired DE890971C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF4669D DE890971C (de) 1936-11-12 1936-11-13 Verfahren zur fernsehmaessigen Abtastung von Filmen mit elektronischen Bildzerlegerroehren

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202379X 1936-11-12
DEF4669D DE890971C (de) 1936-11-12 1936-11-13 Verfahren zur fernsehmaessigen Abtastung von Filmen mit elektronischen Bildzerlegerroehren
DE60237X 1937-02-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE890971C true DE890971C (de) 1953-09-24

Family

ID=27180174

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF4669D Expired DE890971C (de) 1936-11-12 1936-11-13 Verfahren zur fernsehmaessigen Abtastung von Filmen mit elektronischen Bildzerlegerroehren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE890971C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2760118C2 (de)
DE591731C (de) Verfahren zur Bildzerlegung und -zusammensetzung beim Fernsehen
DE2057795C3 (de) Holographiscne Filmaufzeichnung und Einrichtung zu deren Wiedergabe
DE1927038A1 (de) Stereoskopisches Elektronenrastermikroskop
DE890971C (de) Verfahren zur fernsehmaessigen Abtastung von Filmen mit elektronischen Bildzerlegerroehren
DE1275297B (de) Einrichtung zum Fotografieren der Bilder von Daten in Zeilenform
DE2041237B2 (de) Automatische Scharfeinstellvorrichtung für Kameras oder dergleichen
DE3022786A1 (de) Einrichtung fuer scharfe zeitlupe
DE916178C (de) Synchronisierverfahren fuer die UEbertragung eines im Zeilensprung mit Zeilenzuegen abgetasteten Bildes
DE918758C (de) Verfahren zur Abtastung von Filmen fuer Fernsehuebertragungen
DE2250396A1 (de) Ablenkanordnung fuer fernsehfilmabtaster mit einer lichtpunktabtastroehre
AT156325B (de) Verfahren zur Abtastung von Filmen mit Hilfe von Bildfängern.
DE2409476C2 (de) Faksimile-Aufzeichnungsgerät
DE2121404A1 (de) Einrichtung zum Erzeugen eines Videosignals von einem Filmstreifen
DE959111C (de) Verfahren und Einrichtungen zur fotografischen Aufzeichnung von Fernsehbildern von einer Braunschen Elektronenstrahlroehre auf einen Film
DE1082115B (de) Elektronische Kamera
DE2062772A1 (de) Holographisches System zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Fernsehsignalen
DE1437823C3 (de) Fotografische Kamera zur Aufnahme von Fernsehbildern
DE895914C (de) Anordnung zur mehrfachen Abtastung der Teilbilder eines stetig bewegten Films
AT160517B (de) Ausblendeeinrichtung für die Fernsehübertragung von Filmen.
DE835397C (de) Anordnung zur Aufzeichnung von Fernsehbildern auf kinematographischen Filmen
AT158368B (de) Verfahren zur Abtastung von Filmen für Fernsehübertragungen.
DE1184631B (de) Verfahren zur Steigerung der Lichtintensitaet in einer kinematographischen Kamera sowie Filmkamera mit Strahlungsteiler zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
DE2555259C3 (de) Verfahren und System zur automatischen Farbkorrektur eines mittels einer Farbfilmkamera aufgezeichneten Farbfilms
DE1462797C (de) Einrichtung zur Aufzeichnung von Videosignalen auf einen Streifen aus einem elektronenempfindlichen Medium durch direkten Beschüß des Mediums mit einem Elektronenstrahl