AT290596B - Stoßfrei befahrbare Schienenkreuzung für schwere Hüttenfahrzeuge - Google Patents

Stoßfrei befahrbare Schienenkreuzung für schwere Hüttenfahrzeuge

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  Stossfrei befahrbare Schienenkreuzung für schwere Hüttenfahrzeuge 
Die Erfindung betrifft eine stossfrei befahrbare Schienenkreuzung für schwere Hüttenfahrzeuge mit
Laufrädern, die einen Laufkranz kleineren Durchmessers und beidseitig dazu angeordnete Laufkränze grösseren Durchmessers aufweisen, wobei im Kreuzungsbereich die Schienen unterbrochen sind. Bei solchen Hüttenfahrzeugen, die für schwerste Lasten bestimmt sind, beispielsweise zum Transport von flüssigem Roheisen oder zum Auswechseln von Konvertergefässen, ist es unbedingt notwendig, dass ein schienenstossfreies Befahren von Kreuzungen möglich ist. 



   In modernen Stahlwerksanlagen sind mehrere Konvertergefässe (Tiegel) in einer Reihe nebeneinander angeordnet ; daneben ist ein Ausmauerstand und gegebenenfalls ein Abstellstand vorgesehen. Ein zum Auswechseln der Tiegel geeignetes Schienenfahrzeug soll alle Stände bedienen können. Je nach der Anzahl der Blasstände und sonstigen Stände muss eine entsprechende Anzahl von Kreuzungen vorgesehen sein, und das Fahrzeug muss imstande sein, die einzelnen Kreuzungen erschütterungsfrei zu überfahren. 



   Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine stossfrei befahrbare Schienenkreuzung für schwere Hüttenfahrzeuge der eingangs bezeichneten Art zu schaffen, wobei im Kreuzungsbereich die Schienen unterbrochen sind. Die Erfindung besteht darin, dass im Kreuzungsbereich die Schienen beidseitig von Rinnen begleitet sind, die im Schienenunterbrechungsbereich der Kreuzung eine geringere Tiefe aufweisen als ausserhalb dieses Bereiches. 



   Beim Befahren der erfindungsgemässen Schienenkreuzung laufen die Laufkränze grösseren Durchmessers auf die schiefe Ebene der Rinnensohle auf und übernehmen stossfrei die Last vom Laufkranz kleineren Durchmessers. Dies war bei schweren Hüttenfahrzeugen bisher nicht möglich, obgleich Schienenkreuzungen für Fahrzeuge geringeren Gewichtes, wie Eisenbahnfahrzeuge, bereits bekannt sind, deren Schienen im Kreuzungsbereich unterbrochen und von einer ausserhalb des Kreuzungsbereiches tieferen Rille begleitet sind. Für die Lösung des der Erfindung zugrundeliegenden Problems, ist es nämlich erforderlich, die Schienenkreuzungen für besondere Laufräder auszubilden,   d. h.   für Laufräder, die einen Laufkranz kleineren Durchmessers und beidseitig dazu angeordneten Laufkränze grösseren Durchmessers aufweisen.

   Bei schweren Hüttenfahrzeugen ist nicht die Führungsfunktion des Spurkranzes eines Laufrades von Bedeutung, sondern die Lastübernahme-   möglichkeit   ohne Auftreten von Stössen mittels der Laufkränze verschiedenen Durchmessers. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand näher erläutert. Hiebei zeigt Fig.   l   eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Stirnansicht eines Schienenfahrzeuges, welches zum Transport eines Konvertergefässes dient. Fig. 3 ist ein Grundriss einer erfindungsgemässen Schienenkreuzung, auf der sich zwei Schienenpaare in einem Winkel von 900 kreuzen. Fig. 4 zeigt in vergrösserter Darstellung einen Vertikalschnitt durch die Sohle der Kreuzung im Unterbrechungsbereich der Schienen, wobei sich ein Laufrad am Kreuzungsmittelpunkt befindet ; Fig. 5 ist die der Fig. 4 entsprechende Darstellung, bevor das Laufrad den Kreuzungsmittelpunkt erreicht. In den Fig. 6 und 7 sind Schnitte nach den Linien VI-VI der   Fig. 4   bzw. VII-VII der Fig. 5 dargestellt.

   Schliesslich zeigt Fig. 8 den Grundriss einer Schiene im Erstreckungsbereich der   Fig. 4   und 5. 
 EMI1.1 
 

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 EMI2.1 


Claims (1)

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