AT29044B - Verdunstungs-Karburator für Verbrennungs- und Explosionskraftmaschinen. - Google Patents

Verdunstungs-Karburator für Verbrennungs- und Explosionskraftmaschinen.

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AT29044B
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carburator
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evaporative
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Richard Emil Krause
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Richard Emil Krause
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  • Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)

Description


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  Verdunstungs-Karburator für   Verbrennungs- und Explosionskraftmaschinen.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verdunstungskarburator, der zur Erzeugung eines explosiblen Gasluftgemisches insbesondere an einer Verbrennungs- oder Explosionskraftmaschine dienen soll. Der Karburator zeichnet sich durch den vollständigen Wegfall von Schwimmern, Membranen, engen   Durchlassoffnungen   und Nadelventilen aus, ferner dadurch, dass Störungen im Betriebe der Vorrichtung durch die Erschütterungen des Fahrzeuges, an dem er angebracht ist, völlig ausgeschlossen sind. 



   Die Zeichnung zeigt den Karburator in einer beispielsweisen Ausführungsform im senkrechten Längsschnitte. 



   Der   Brennstoffbehälter A enthält den   nötigen Vorrat an Benzin oder anderem flüssigen Brennstoffe B, dessen Dämpfe gemischt mit Luft das von der Maschine benötigte explosible Gasluftgemisch ergeben. Der Brennstoffbchälter   A   weist in der Mitte seines Bodens einen sackartigen Ansatz a auf und ist oben mit   einem Dampfdome   5 versehen. dessen Innenranm 6 in der Mitte über dem Brennstoffe liegt. Der Dom   si   weist in seiner Docke eine Lufteinlassöffnung 7 auf, die mittels eines   Sal1gventilps   12 verschlossen ist, das sich gegen die-Wirkung einer Spiralfeder 13 nach unten öffnen kann.

   Die Ventilstange   10 führt. sich in   
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 verschrauben, die mittels der Unterlagsscheibe 9 der Schraubenfeder 13 die erforderliche Spannung erteilt, so dass durch Verschrauben der Mutter S die Federspannung und damit der Ventilhub und die durch das Ventil eintretende Luftmenge geregelt werden kann. 



   Über dem Brennsloffbehälter A ist in bekannter Weise die Mischkammer C angeordnet, in der die entzündbaren Dämpfe des Brennstoffes sich mit Luft zu dem explosiblen Gas- 
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 mit Schraubenmuttern g zusammengehalten und gegen die Ränder des Zylinders D gepresst. 



   Aus dem Innenraume 6 des Dampfdomes 5 fübrt ein Verbindungsrohr II Dämpfe und Luft in   dip Mischkammer C,   in die es vorteilhaft ein wenig hineinragt. Ein   Steigrohr A'   von geringerem Durchmesser als die lichte Weite des Rohres II ist von dem sackartigen 
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 Ansatz a des Brennstoffbehälters hineinragt, taucht es stets in Brennstoff ein,   unbeschadet   tinter   ftwaigon Schräglage   des   Behälters, wie   sie bei der Verwendung an Motorwagen,   Motorbooten   oder Luftfahrzeugen auftreten kann. 
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 EMI2.1 
   aufgehängt.   



   Auf dem Deckel der Mischkammer ist eine   Lufteinlassöffnung   17 vorgesehen, die wiederum durch ein sich nach unten öffnendes Saugventil 22 verschlossen ist, dessen Hub durch   Veränderung   der Spannung der um die Ventilstange 20 herum gelegten Schraubenfeder 23 mittels Schraubenmutter 18 und Unterlagscheibe 19 geregelt werden kann. Die Ventilstange führt sich in einer auf der Platte E sitzenden Öse 24. 



   Über dem Flüssigkeitsspiegel im Behälter   A   ist im Dampfdome 5 ein Netz oder eine Lochscheibe S angeordnet, die das   Spritzcn- oder Hochscblagen   von   Brennstoffflüssigkeit   in das   Rohr H   verhindert. 



   Der Arbeitsgang des Karburators ist folgender : Die   Luftverdünnung   in der Rohrleitung J während des Kolbenhubes der Maschine bewirkt die   Ansaugung des Gasluft-   gemisches aus der Mischkammer C in die Rohrleitung J und gleichzeitig die Ansaugung von Frischluft durch den Lufteinlass 17 in die Kammer. Die entzündlichen Gase und die Luft vermischen sich aber nicht nur in dieser Kammer, sondern auch am Dochte in der Rohrleitung J, da ersterer dünner ist als diese Leitung und sie daher nicht verstopft.

   Der Docht erleichtert die Verdampfung des Brennstoffes sehr wesentlich und reicht so weit in die Leitung J hinein, dass sowohl der vom Dochte angesaugte Brennstoff als auch alle etwa im Rohre J kondensierte Flüssigkeit verdampft wird ; da sein unteres Ende auf dem Boden der Mischkammer liegt, führt er dem Rohre J so lange Brennstoffdämpfe zu, als das Steigrohr Brennstoff aus dem Sacke   a des Bebälters A   fördert. Die Saugwirkung in der Mischkammer erstreckt sich natürlich auch auf das Steigrohr   K   und dieses fördert mehr oder weniger Brennstoff, je, nachdem mehr oder weniger Luft durch die Einlass- öffnungen 17 und 7 eingesaugt wird.

   Sollte es vorkommen, dass zuviel Brennstoff durch das Rohr   K   in die Mischkammor steigt und die Öffnung des oberen Endes k des Steigrohres verschliesst, so würde die   Luftverdünnung   in der Mischkammer dank der grossen Brennstoffoberfläche in der Kammer eine so starke Brcnnstoffverdampfung zur Folge haben, dass weiterer Brennstoff durch das Steigrohr nicht mehr angesaugt werden würde, bis der Flüssigkeitsspiegel in der Kammer 0 wieder unter die obere Steigrohröffnung gesunken wäre und diese freigegeben hätte. Sollte andererseits die Brennstoffflüssiglieit infolge   DUI cl1gehens   der Maschine zu hoch in der Mischkammer stehen, so würde sie einfach über den oberen Rand des Rohres H treten und durch dieses nach unten abfliessen, so dass dieses Rohr also auch als Überlaufrohr dient. 



   Durch Anordnung des Lufteinlasses 7 auf dem Dampfdome des   Behälters     A   werden die sich in diesem ansammelnden   Brennstoffdämpfe   gleich mit Luft gemischt und zur
Arbeitsleistung mitverwendet. Das Vorhandensein dieses Gasluftgemischvorrates im Brenn- 
 EMI2.2 
 
PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.

   Verdunstungs-Karburator für   Verbrcnnungs-und Explosionskraftmaschinen, dadurch   gekennzeichnet, dass die Mischkammer (C) mit dem Dampfraum   (6)   des   schwimmerlosen   Brennstoffbebäiters (A) durch ein etwas über ihren Boden (F) ragendes weites Rohr   (11)   ferbunden ist, in welchem sich ein in die Flüssigkeit im   Brennstoffbehältor   tauchendes engeres Rohr (K) befindet, durch das infolge der Saugwirkung der Maschine der Brennstoff aus dem Behälter   (.. 4)   auf den Boden der Mischkammer gehoben wird, wo er durch einen geeignet angeordneten Docht (L) aufgesaugt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Karburators nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das in seiner Lage zum Boden der Mischkammer verstellbare Steigrohr (K) mit seinem Oberende (lI") nach abwärts gegen den Boden (F) der Mischkammer (C) gebogen ist, um ein Hochsteigen des Brennstoffes in der Mischkammer über den gewünschten Stand zu I verhindern.
    3. Ausführungsform des Karburators nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Docht (L) vom Mischraume (0) durch die ganze Gasluftgemischleitung (J) bis zur Maschine geführt ist, um alle in die Leitung geführte oder in ihr durch Kondensation EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3>
    4. Ausführungsform des Karburators nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden des Brennstoffbehälters ein sackartiger Ansatz (a) vorgesehen ist, i@ dem das Steigrohr (K) mit seinem unteren Ende hineinragt, so dass letzteres stets und unbeschadet einer etwaigen Schlague der Vorrichtung von Brennstoff umgeben ist. EMI3.1
AT29044D 1906-06-19 1906-06-19 Verdunstungs-Karburator für Verbrennungs- und Explosionskraftmaschinen. AT29044B (de)

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AT29044B true AT29044B (de) 1907-07-10

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