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Einrichtung an Theatern.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Theateranlago und bezweckt, den Ausbruch einer Panik bei Feuersgefahr oder dgl. zu verhindern sowie eine rasche Entleerung des Zuschauerraumos zu ermöglichen. Dies wird durch eine Einrichtung erreicht, bei welcher durch das Hinausschieben von sich an die Bühne anschliessenden Teilen des Zuschauerraumes an Stelle eines die Bühnenöffnung umrahmenden, Bühne und Zuschauerhaus verbindenden Bauwerkes bekannter Art) ein freier Raum für Rettungszwecke geschaffen wird.
Ein gemäss der Erfindung gebautes Theater ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den Grundriss eines solchen Theaterbaues in schematischer Darstellung.
Zwischen dem Saale A und der Bühne B wird ein Zwischenraum gelassen, in welchen die Seitenteile C und D eingeschoben sind. Diese Seitenteile enthalten die der Bühne zunächst liegenden Logen. Es findet also infolge des Verbindungsbauwerkes anders wie bei den bekannten ähnlichen Einrichtungen keine Vergrösserung des Abstandes zwischen Bühne und Zuschauer-
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die Seitenteile C und D in der gebräuchlichen Art gedeckt. Der von diesen Teilen eingeschlossene freie Raum erhält ein eigenes Dach F, welches an der dem Zuschauerraume zugekehrten Seite der Bühne drehbar angeordnet ist, die Dächer des Zuschauerraumes und der Bühne untergreift und auf den Seitenteilen lose aufliegt.
Dieses Dach F (Fig. 3 und 4) besteht aus mehreren ineinanderschiebbaren Teilen, so dass es im ausgeschobenen Zustande die J ! ühnenöffnung gegen den Zuschauerraum vollständig verschliesst.
Fig. 5 zeigt einen Aufriss des Theaters. Die Seitenteile C und D werden durch eine Kette oder ein Drahtseil G in ihrer Lage festgehalten. Das Dach F liegt zusammengeschoben auf den Seitenteilen C und D auf. Bei Ausbruch eines Brandes wird die Kette G gelöst und die Seitenteile C, rollen infolge des eigenen Gewichtes auf der schiefen Ebene E nach aussen. Dadurch verliert das Dach F seine Unterstützungspunkte und dreht
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verhindern, werden durch das Aufschlagen an die vordere Bühnenwand frei, gleiten längs dieser Wand abwärts und verschliessen die Bühnenöffnung.
Fig. 6 zeigt einen Aufriss des Theaters nach dem Hinausfahren der Seitenteile. Das Dach F hat sich abwärts gedreht und auseinander geschoben und verschliesst die Bühnen-
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offene Gasse in der Breite der verschiebbaren Seitenteile geschaffen, die dem Publikum grosse Ausgänge bietet und den etwa schon in den Zuschauerraum gedrungenen Gasen sowie dem Rauche freien Abzug gewährt, endlich dem Zuschauerraume frische Luft zu- führt, wobei ein Übergreifen des Feuers von der Bühne auf den Zuschauerraum infolge des Verschlusses der Bühne verhindert ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an Theatern, bei welcher durch das Hinausschieben von sich an die Bühne anschliessenden, beweglichen Seitenteilen ein freier Raum für Rottungszwecke geschaffen wird, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle eines die Bühnenöffnung umrahmenden, Bühne und
Zuschauerhaus verbindenden Bauwerkes Teile des Zuschauerraumes bewegt werden, wodurch eine Vergrösserung des Abstandes zwischen Bühne und Zuschauerraum hintangehalten wird.
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