AT289623B - Schneidladung - Google Patents
SchneidladungInfo
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- AT289623B AT289623B AT555269A AT555269A AT289623B AT 289623 B AT289623 B AT 289623B AT 555269 A AT555269 A AT 555269A AT 555269 A AT555269 A AT 555269A AT 289623 B AT289623 B AT 289623B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
- F42B3/08—Blasting cartridges, i.e. case and explosive with cavities in the charge, e.g. hollow-charge blasting cartridges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Schneidladung Die Erfindung betrifft eine Schneidladung, bestehend aus einem mit Explosivmasse gefüllten Gehäuse, dessen Oberteil in der Gehäuselängsmittelebene den grössten Abstand vom halbzylindrisch gewölbten Unterteil aufweist, und mit am Gehäuse schwenkbar gelagerten Standbügeln. Bei derartigen Ladungen ist es bekannt, dem Oberteil des Gehäuses aus fertigungstechnischen Gründen eine polygonale Form zu geben. Es hat sich jedoch gezeigt, dass ein auf diese Weise geformter Oberteil infolge der Vielzahl seiner Ecken einen ungleichmässigen Druckfortschritt nach innen ergibt. Die Erfindung bezweckt daher, durch eine besondere Ausbildung des Oberteiles die Wirksamkeit der Ladung zu erhöhen. Sie besteht im wesentlichen darin, dass auch der Oberteil des Gehäuses kontinuierlich gewölbt ist, wobei sich sein Krümmungsradius zu dem Krümmungsradius des Gehäuseunterteiles etwa wie 4 : 3 verhält. Durch die Form des Oberteiles wird ein ungleichmässiger Druckfortschritt nach innen und somit eine Phasenverschiebung vermieden, wobei für die optimale Wirkung der Schneidladung die Entfernung des Krümmungsmittelpunktes des Oberteiles zu dem Krümmungsmittelpunkt des Unterteiles unter Berücksichtigung des Abstandes des Gehäuses von dem zu brechenden Gegenstand von Bedeutung ist. Eine besonders günstige Ausführungsform ergibt sich, wenn zumindest an einer Seitenplatte des Gehäuses zwei parallel zueinander und vorzugsweise lotrecht verlaufende T-oder schwalbenschwanzförmige Nuten eingeschnitten sind, in die entsprechend gleichförmig gestaltete, d. h. passende Verbindungselemente einschiebbar sind. Diese können im wesentlichen in Form von I-förmigen Profilstücken ausgebildet sein. Es kann aber auch die Stirnplatte der zu verbindenden Schneidladung mit vorstehenden Profilen versehen werden, die in die Nuten der andern Ladung passen, so dass die Ladungen durch Einschieben miteinander verbunden werden können. Diese Profile können in der Stirnplatte angebracht sein, sie können aber auch einen Teil derselben bilden. In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt eine teilweise quer aufgeschnittene Schneidladung, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. l und Fig. 3 stellt im Ausschnitt die mechanische Verbindung zweier Ladungen von oben dar. Das im Querschnitt sichelförmige Gehäuse--l--besteht im wesentlichen aus zwei konkav gekrümmten Teilen--2, 3-- mit unterschiedlichen Krümmungsradien --R1, R2-- und zwei EMI1.1 besitzt der Oberteil --2-- einen grösseren Krümmungsradius--Rl--als der Unterteil-3-, der mit seinen Längsrändern von innen an den abgewinkelten unteren Rändern des Oberteiles --2-- dicht EMI1.2 Nach oben geschwenkt können die Bügel--9, 10-- als Tragelemente herangezogen werden, während sie nach unten ragend und über Sicherungshaken--12--verbunden als Aufstellelemente dienen. Zur Erhöhung der Sprengwirkung der Ladung können zwei oder mehrere Schneidladungen <Desc/Clms Page number 2> stirnseitig miteinander verbunden werden. Hiezu sind zumindest an einer der beiden Seitenplatten - -4, 5-- zwei parallel zueinander und vorzugsweise lotrecht verlaufende T-oder schwalbenschwanzförmige Nuten--13, 14-- eingeschnitten, in die entsprechend gleichförmig gestaltete, d. h. passende Verbindungselemente einschiebbar sind. Diese Verbindungselemente können, wie in Fig. 3 dargestellt, in Form von gesonderten, im wesentlichen I-förmigen Profilstücken --15, 16-- ausgebildet sein, die von oben in die Nuten--13, 14-- eingeschoben werden, oder sie sind mit der den Nuten--13, 14-- gegenüberliegenden Seitenplatte fest verbunden bzw. aus deren Material aus einem Stück mitgeformt. Neben einer kontinuierlichen Wölbung des Gehäuseoberteiles--2--für die optimale Wirkung der Ladung ist das Verhältnis der Krümmungsradien--Rl zu R2--der gewölbten Begrenzungen der EMI2.1 ungefähr dem halben Krümmungsradius--R1--des Oberteiles--2--, wobei für all diese Grössen eine Abweichung von 20% innerhalb der Toleranz liegt. Eine derart ausgebildete Schneidladung hat den Vorteil, dass bei überschreiten einer bestimmten Druckgrösse bei der Detonation der Unterteil--3-- radial nach unten gegen den zu brechenden Gegenstand gedrückt und damit die Ladung mit absoluter Sicherheit wirksam wird. Hiefür ist zudem die Entfernung des Krümmungsmittelpunktes--M2--des Unterteiles --3-- zu dem zu sprengenden Gegenstand und damit zu den Enden der nach unten EMI2.2 10--Gehäuses--l--entspricht. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schneidladung, bestehend aus einem mit Explosivmasse gefüllten Gehäuse, dessen Oberteil in der Gehäuselängsmittelebene den grössten Abstand vom halbzylindrisch gewölbten Unterteil aufweist EMI2.3 der Oberteil (2) des Gehäuses (1) kontinuierlich gewölbt ist, wobei sich sein Krümmungsradius (Rl) zu dem Krümmungsradius (R2) des Unterteiles (3) etwa wie 4 : 3 verhält. EMI2.4
Claims (1)
- (E) des Krümmungsmittelpunktes (M1) des Oberteiles (2) zu dem Krümmungsmittelpunkt (M2) des Unterteiles (3) etwa dem halben Krümmungsradius (R1) des Oberteiles (2) entspricht. EMI2.5 an einer Stirnplatte (4, 5) des Gehäuses (1) zwei parallel zueinander und vorzugsweise lotrecht verlaufende T-oder schwalbenschwanzförmige Nuten (13, 14) eingeschnitten sind, in die passende Verbindungselemente einschiebbar sind (Fig. 3, Zeichen 13, 14). EMI2.6 mindestens einer Stirnfläche (4, 5) des Gehäuses T-förmige Profilstücke angebracht oder ausgebildet sind, die in die Nuten (13, 14) der zu verbindenden zweiten Schneidladung passen, wobei gegebenenfalls Profilstücke und die Stirnwand aus einem einzigen Materialstück bestehen.Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : US-PS 3 176 613
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT555269A AT289623B (de) | 1969-06-11 | 1969-06-11 | Schneidladung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT555269A AT289623B (de) | 1969-06-11 | 1969-06-11 | Schneidladung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT289623B true AT289623B (de) | 1971-04-26 |
Family
ID=3577031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT555269A AT289623B (de) | 1969-06-11 | 1969-06-11 | Schneidladung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT289623B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2464778A1 (fr) * | 1979-09-13 | 1981-03-20 | Poudres & Explosifs Ste Nale | Cisaille pyrotechnique a charge creuse diedrique |
| EP0278233A1 (de) * | 1987-01-14 | 1988-08-17 | DIEHL GMBH & CO. | Gehäuse für koppelbare Schneidladungen |
-
1969
- 1969-06-11 AT AT555269A patent/AT289623B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2464778A1 (fr) * | 1979-09-13 | 1981-03-20 | Poudres & Explosifs Ste Nale | Cisaille pyrotechnique a charge creuse diedrique |
| EP0278233A1 (de) * | 1987-01-14 | 1988-08-17 | DIEHL GMBH & CO. | Gehäuse für koppelbare Schneidladungen |
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