AT28949B - Verfahren zur Darstellung von Kampfer durch Oxydation von Isoborneol. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Kampfer durch Oxydation von Isoborneol.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von Kampfer durch Oxydation von Isoborneol. 



   Die bisher bekannten Versuche zur Oxydation von Isoborneol führten in   saurer Lösung   nicht zu einer glatten Darstellung des Kampfer. Bei dem   Verfahren   des Patentes Nr. 21683 wird das obige Ziel durch Oxydation in alkalischer   Flüssigkeit,   nämlich mit einer verdünnten Lösung von Permanganat erreicht. 



   Es wurde nun gefunden, dass die Oxydation von Isoborneol zu Kampfer sich sehr leicht und rasch mit einer wässerigen   Chlorlösung   vollzieht. Bei gutem Durchmischen der Flüssigkeit wirkt das Chlor, solange noch Isoborneol vorhanden ist, nicht auf den bereits gebildeten Kampfer. Vermeidet man also einen   Überschuss   von Chlor, so wird der Kampfer rein ohne Beimengung von Nebenprodukten erhalten. 



   Die glatte Bildung eines Ketones aus dem entsprechenden Alkohole durch   wässerigem   
 EMI1.1 
 Es handelt sich aber in diesem Falle um vollständig chlorierte Produkte, die keinen direkt an Kohlenstoff gebundenen Wasserstoff enthalten. Ausserdem erfolgt hier die   Ketolliid ng   unter Verlust von Kohlenstoff. Die Reaktion erinnert an den bekannten Zerfall d r   &alpha;-Oxysäuren   in Kohlenoxyd und Aldehyde und hat also mit der den Gegenstand der   vor-   
 EMI1.2 
 nichts gemein. Die Herstellung von Kampfer aus Borneol unter Zuhilfenahme von Brom ist bereits in Liebiegs Ann. 230, Seite 228 von Wallach beschrieben. Dieser Vorgang jedoch vollzieht sich in zwei getrennten Phasen.

   Es wird   zunächst durch Einwirkung \on   Brom auf Borneol ein kristallisiertes Bromderivat erhalten, welches beim   Behandeln mit   Alkali oder Alkohol zum Teile in Kampfer   übergeführt   wird.   während   sich ein Teil   des   Borneoles wieder zurückbildet. Der Reaktionsverlauf bei der Oxydation des Isoborneoles mit wässerigem Chlore unterscheidet sich hievon dadurch, dass kein chlorhältiger Körper als Zwischenprodukt auftritt. Die Wirkung des wässerigen Chlores ist nur eine rein   oxydierende.   



  Bei vorliegender Erfindung wird in einer Operation eine glatte Gewinnung des Kampfers erreicht. Es ist dies um so bemerkenswerter, weil bei dem   vorliegenden Verfahrene wenn   die Reaktion einmal eingeleitet ist, das Chlor auch mit bereits gebildetem Kampfer 
 EMI1.3 
 gegeben wären. 



   Bei der Ausführung des vorliegenden Verfahrens kann das Isoborneol in fein gepulvertem Zustande oder in einem geeigneten Mittel, wie Benzoyl, gelöst zur Verwendung kommen. 



   Beispiel :   15'4 kg IsoborneoI   in 16 kg Benzol gelöst, werden mit einer Lösung 
 EMI1.4 


AT28949D 1904-05-20 1906-09-13 Verfahren zur Darstellung von Kampfer durch Oxydation von Isoborneol. AT28949B (de)

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