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Hand-Drillsaatgerät.
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arme einstellbar getragen worden. Der gegenüber der Saataustrittsöffnung in bekannter Weise verstellbare Schieber und dessen Tragplatte besitzen hiebei aussen sichtbare Kontroll- öffnungen, welche den zwischen Vertteilungskasten und Saatrohr liegenden Öffnungen entsprechen und deren Einstellung genau erkennen lassen. Die Yerteilungsbürste trilgt zur Auflockerung des Saatgutes dienende Querstifte und deren Drehkurbel ist in solcher Stellung sperrbar, dass hiebei die Ausflussöffnung aus dem Verteilungskasten durch ein
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Markierarme sind verschwenkbar und ruben auf Anschlägen dieser Querstangen auf, wobei sie durch Federn gegen diese bzw. den Boden gedrückt werden, so dass sie beim Auftretfen auf Hindernisse nachgeben können.
Die Zeichnung zeigt ein Hand-Drillsaatgerät nach vorliegender Erfindung in beispiefs- weiser Ausführungsform, u. zw. ist Fig. 1 eine Vorderansicht mit geschnittenem Saatkasten, Fig. 2 ein Längsschnitt nach der Linie -J der Fig. l und Fig. 3 ein Grundriss.
Auf dem mit einem Holzschafte umkleideten Saatleitungsrohre 1 sitzt der durch einen mit Schauöffnungen versehenen Deckel 2 verschlossene Saatkasten 3 auf, der sich
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be annter Weise ein gleichfalls mit einem Loche 9 versehener Schieber verstctibar.
Zur
Verstellung des Schiebers dient eine Regulierschraube 11, die auf einem durch Klötze 12 mit dem Saatkaston 3 verbundenen Rahmenbrette 13 in einem Lager 14 drehbar ist. 1111 vorliegenden Falle ist angenommen, dass die beiden Öffnungen 8 und 9 an einer Seite rund und auf der anderen spitz zulaufend geformt sind und gegeneinander um l SO" er- setzt sind, wodurch bei Verstellung des Schiebers nach Bedarf eckige und runde Durch-
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Blechplatte 17 bzw. in dem Brette 13 entspricht, so dass der ausserhatb des Saatlastens vorgenommenen Einstellung der beiden Öffnungen genau der gleiche wirksame Samendurchtrittsquerschnittiminnerenentspricht.
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dem Saatkasten durchgesteckt wird.
Während des Vorwärtsschreitens wird der DriHschnabeI N in entsprechender Tiefe in den Boden gedrückt und durch Drehen der'Kurbel 7 Saatgut in denselben abgegeben.
Die Kurbel 7 kann mittels einer um ein Scharnier 30 umklappbaren Gabel 29 oder einer gleichwertigen Einrichtung festgestellt worden. In dieser Stellung vordeckt ein Borstenbündel der Bürste die Austrittsöffnung des Saatkastens, so dass der Zufluss von Saatgut in
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Ausser diesen Einrichtungen trägt das starre Saatrohr 1 an seinem Unterende noch ein verstellbares Bodenrad 20, zwischen diesem und dem Schnabel 18 ein verstellbares Scharblech 31. Durch diese Anordnung wird bewirkt, dass das mit Saatgut beschickte Saatloch sofort wieder zugedeckt wird, während das nachfolgende, darüber gleitende Bodenrad mit der ganzen Schwere des Gerätes das Erdreich im Loche niederdrückt und dadurch verhindert, dass das Saatgut locker liegt und daher anfaulen könne.
Ausserdem sind noch am Saatrohre 1 in einer mit ihm durch Schrauben 22 lösbar verbundenen verstellbaren Hülse, 23 an gleichfalls mittels Schrauben 24 verstellbaren Querarmen 25 zu jeder Seite ein Markierer 26 angelenkt, der sich nach unten gegen einen Anschlag 37. der Stange 25 legt und durch eine Feder 28 gegen denselben bzw. gegen den Roden gedrückt wird, so dass er über ein etwa vorhandenes Hindernis wegschleifen kann.
Der Säevorgang gestaltet sich wie-folgt : Während man das Hand-Drillsaatgerät vorwärts führt und durch die Kurbelumdrehung das Saatgut mit dem Drillschnabel in geeignete Entfernungen setzt, werden zugleich durch die Markierer beiderseits Spuren erzeugt, die die Reihenentfernung bezeichnen.
Die Anordnung des Saatkastens samt den zugehörigen Betätigungs- und Regelungseinrichtungen sowie des verstellbaren Bodenrades, des Scharbleches und der Markierarme an dem starren, am Unterende zu einem Drillschnabel ausgebildeten Saatrohre schafft ein Handsäegerät von einfachem Baue, leichter Handhabung und allgemeiner Verwendbarkeit, mittels dessen, ohne sonstige Vorrichtungen, durch Einsetzen des Drillschnabels in entsprechender Tiefe im Boden, der Boden geöffnet, die Saat in genau regelbarer Menge eingeführt und der Boden mit Hilfe desselben Gerätes wieder zugedeckt wird.
Es kann Säen und Markieren nach Bedarf kombiniert werden, und es können die Reihen für günstige oder ungünstige Bodenflächen nach dem Gefühle und der Erfahrung entsprechend tief und weiter oder enger gesetzt werden, je nachdem die Bodenbeschaffenheit Ertragsfähigkeit verspricht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hand-Drillsaatgorät, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Vorratskasten samt den die Saatausströmung bewirkenden und regelnden Einrichtungen auf das starre Saatleitungs- rohr stützt, wobei dieses an seinem unteren Teile das Laufrad (20), das Zudeckschar ( und die Markierarmeinrichtnugen (25, 26) verstellbar trägt.