AT28938B - Hand-Drillsaatgerät. - Google Patents

Hand-Drillsaatgerät.

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AT28938B
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Jakob Sikorski
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Jakob Sikorski
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hand-Drillsaatgerät. 
 EMI1.1 
 arme einstellbar getragen   worden. Der gegenüber der Saataustrittsöffnung   in bekannter Weise verstellbare Schieber und dessen Tragplatte besitzen hiebei aussen sichtbare Kontroll- öffnungen, welche den zwischen Vertteilungskasten und Saatrohr liegenden Öffnungen entsprechen und deren Einstellung genau erkennen lassen.   Die Yerteilungsbürste trilgt   zur Auflockerung des Saatgutes dienende   Querstifte   und deren Drehkurbel ist in solcher Stellung sperrbar, dass hiebei die Ausflussöffnung aus dem Verteilungskasten durch ein 
 EMI1.2 
   Markierarme sind verschwenkbar und ruben auf Anschlägen dieser Querstangen auf, wobei   sie durch Federn gegen diese bzw. den   Boden gedrückt werden, so dass sie beim Auftretfen   auf Hindernisse nachgeben können.

   



   Die Zeichnung zeigt ein Hand-Drillsaatgerät nach vorliegender   Erfindung in beispiefs-   weiser Ausführungsform, u. zw. ist Fig. 1 eine Vorderansicht mit geschnittenem Saatkasten, Fig. 2 ein Längsschnitt nach der Linie   -J     der Fig. l   und Fig. 3 ein   Grundriss.   



   Auf dem mit einem   Holzschafte   umkleideten Saatleitungsrohre 1 sitzt   der durch     einen mit Schauöffnungen versehenen Deckel 2 verschlossene Saatkasten 3 auf, der sich   
 EMI1.3 
   be annter Weise ein gleichfalls   mit einem Loche 9   versehener Schieber verstctibar.

   Zur  
Verstellung des Schiebers dient eine Regulierschraube 11, die auf einem durch Klötze 12 mit dem   Saatkaston   3 verbundenen Rahmenbrette 13 in einem Lager 14 drehbar ist.   1111   vorliegenden Falle ist angenommen, dass die beiden Öffnungen 8 und 9 an einer Seite rund und auf der anderen spitz zulaufend geformt sind und gegeneinander   um l SO" er-   setzt sind, wodurch bei Verstellung des   Schiebers nach Bedarf eckige und runde Durch-   
 EMI1.4 
 Blechplatte 17 bzw. in dem Brette 13 entspricht, so dass der   ausserhatb des Saatlastens   vorgenommenen Einstellung der beiden Öffnungen genau der gleiche wirksame Samendurchtrittsquerschnittiminnerenentspricht. 
 EMI1.5 
 

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 dem Saatkasten durchgesteckt wird.

   Während des   Vorwärtsschreitens   wird der   DriHschnabeI N   in entsprechender Tiefe in den Boden gedrückt und durch Drehen der'Kurbel 7 Saatgut in denselben abgegeben. 



   Die Kurbel 7 kann mittels einer um ein Scharnier 30 umklappbaren Gabel 29 oder einer gleichwertigen Einrichtung festgestellt worden. In dieser Stellung vordeckt ein Borstenbündel der Bürste die Austrittsöffnung des   Saatkastens,   so dass der Zufluss von Saatgut in 
 EMI2.1 
 



   Ausser diesen Einrichtungen trägt das starre Saatrohr 1 an seinem Unterende noch ein verstellbares Bodenrad   20,   zwischen diesem und dem Schnabel 18 ein verstellbares Scharblech 31. Durch diese Anordnung wird bewirkt, dass das mit Saatgut beschickte Saatloch sofort wieder zugedeckt wird, während das nachfolgende, darüber gleitende Bodenrad mit der ganzen Schwere des Gerätes das Erdreich im Loche niederdrückt und dadurch verhindert, dass das Saatgut locker liegt und daher anfaulen könne. 



   Ausserdem sind noch am Saatrohre 1 in einer mit ihm durch Schrauben 22 lösbar verbundenen verstellbaren Hülse, 23 an gleichfalls mittels Schrauben 24 verstellbaren Querarmen 25 zu jeder Seite ein Markierer 26 angelenkt, der sich nach unten gegen einen Anschlag   37.   der Stange   25   legt und durch eine Feder 28 gegen denselben bzw. gegen den Roden gedrückt wird, so dass er über ein etwa vorhandenes Hindernis wegschleifen kann. 



   Der Säevorgang gestaltet sich wie-folgt : Während man das Hand-Drillsaatgerät vorwärts führt und durch die   Kurbelumdrehung   das Saatgut mit dem Drillschnabel in geeignete Entfernungen setzt, werden zugleich durch die Markierer beiderseits Spuren erzeugt, die die Reihenentfernung bezeichnen.

   Die Anordnung des   Saatkastens   samt den zugehörigen Betätigungs- und Regelungseinrichtungen sowie des verstellbaren Bodenrades, des Scharbleches und der   Markierarme   an dem starren, am Unterende zu einem Drillschnabel ausgebildeten Saatrohre schafft ein   Handsäegerät   von einfachem Baue, leichter Handhabung und allgemeiner Verwendbarkeit, mittels dessen, ohne sonstige Vorrichtungen, durch Einsetzen des Drillschnabels in entsprechender Tiefe im Boden, der Boden geöffnet, die Saat in genau regelbarer Menge eingeführt und der Boden mit Hilfe desselben   Gerätes   wieder zugedeckt wird.

   Es kann Säen und Markieren nach Bedarf kombiniert werden, und es können die Reihen für günstige oder ungünstige Bodenflächen nach dem Gefühle und der Erfahrung entsprechend tief und weiter oder enger gesetzt werden, je nachdem die Bodenbeschaffenheit   Ertragsfähigkeit verspricht.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Hand-Drillsaatgorät, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Vorratskasten samt den die Saatausströmung bewirkenden und regelnden Einrichtungen auf das starre Saatleitungs-   rohr stützt,   wobei dieses an seinem unteren Teile das Laufrad (20), das Zudeckschar   (   und die   Markierarmeinrichtnugen     (25,     26)   verstellbar trägt.

Claims (1)

  1. 2. Hand-DriHsaatgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der am Verteilungskasten (3) in bekannter Weise verstellbare Schieber (10) zur Regelung des Saat- austrittes in das Saatrohr (1) und die unterhalb dieses Schiebers liegende Tragplatte ( aussen sichtbare Kontrollöffnungen (15, 16) besitzen, welche den zwischen Saatkasten (3) und Saatrohr (1) liegenden Regulieröffnungen (8, 9) entsprechen und deren gegenseitige Einstellung anzeigen.
    EMI2.2 bürste, dadurch gekennzeichnet, dass diese Vcrteilungsbürste an ihren Stirnseiten Querstifte (5) zum Auflockern des Saatgutes trägt und die Drehkurbel (7) der Bürste in solcher Stellung sperrhbar ist, dass hiebei die Austrittsöffnung aus dom Saatkasten durch ein Borsten- btindel abgedeckt wird, wodurch Absperrung des Saataustrittes ohne Änderung der Schieberstellung bewirkt werden kann.
    4. Hand-Drillsaatgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer auf dem Saatrohre (1) verstellbaren Hülse (23) mittels in dieser verstellbarer Querstangen0 (2 ! 5) zu beiden Seiten je ein Markierer (26) angelenkt ist, der auf einem Anschlage (27) der Querstange aufruht und durch eine Feder (28) gegen denselben gedrückt wird, so dass er über Hindernisse im Boden weggloiten kann.
AT28938D 1905-09-28 1905-09-28 Hand-Drillsaatgerät. AT28938B (de)

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AT28938B true AT28938B (de) 1907-06-25

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