AT289261B - Distinktor für Untersuchungen an Röntgengeräten - Google Patents

Distinktor für Untersuchungen an Röntgengeräten

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AT289261B
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AT
Austria
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distinctor
arm
ray
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ray machines
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Application number
AT901168A
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English (en)
Inventor
Walter Dr Chiba
Original Assignee
Karl Marholt Fa Ing
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Distinktor für Untersuchungen an Röntgengeräten 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 räumlichen Bereiches unabhängig von dem im Röntgengerät eingestellten Gesichtsfeld möglich.
Ausserdem braucht der Untersucher nur einen geringen Kraftaufwand, um das derart einseitig abgestützte Instrument zu betätigen. Schliesslich kann die gewünschte Kompression der zu untersuchenden Organe von allen Seiten mit der notwendigen Dosierung bewirkt werden. Da der Arm vom Untersuchten aus gesehen auf der einen Seite des Röntgengerätes gelagert und der Handgriff des
Distinktors auf der gegenüberliegenden Seite des Gerätes vorgesehen ist, wird infolge des hiebei entstehenden langen Hebelarmes zum Betätigen ein bedeutend geringerer Kraftaufwand als bei den bekannten Einrichtungen benötigt.

   Die Bedienung des Distinktors kann mit der linken Hand erfolgen, so dass die rechte Hand zur Betätigung des Zielgerätes frei bleibt. 



   Weiters ist gemäss der Erfindung vorgesehen, dass der Distinktor bzw. der Arm mit einer
Gewichtsausgleicheinrichtung verbunden ist. Bei dieser Ausführungsform kann der Distinktor losgelassen werden, ohne zu Boden zu fallen. Bei entsprechender Bemessung des Gewichtsausgleiches kann erreicht werden, dass der Distinktor in jeder beliebigen Stellung stehenbleibt, in der man ihn loslässt. Um eine zusätzliche Einstellung auf die Körpergrösse des Patienten zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass der schwenkbar gelagerte Arm in bezug auf das Röntgengerät höhenverstellbar angeordnet ist. Letztere
Massnahme wird jedoch nur dann erforderlich sein, wenn der Patient in Längsrichtung des Gerätes nicht durch andere Einrichtungen bewegt werden kann. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung in schematischer Darstellung zeigt, näher beschrieben. 



   Das   Röntgengerät   das mit einer Bildverstärkereinrichtung versehen sein kann, ist in der
Zeichnung schematisch dargestellt. Der   Distinktor --2-- besteht   aus einem   Holzlöffel-3-oder   einer   Holzkugel,   die zur Kompression des Patienten dient, und einem   Handgriff--4-,   die über ein gebogenes   Stahlrohr --5-- miteinander   verbunden sind.

   An das   Stahlrohr --5-- schliesst   sich ein gleichfalls   rohrförmiger     Abschnitt --6-- an,   der über ein   Gestänge-7-mit   einem um eine etwa lotrechte   Achse-8-schwenkbaren Arm-9-verbunden ist.   Die   Achse-8-ist   über eine   Konsole --10-- in   bezug auf das   Röntgengerät-l-bzw.   dessen Rahmen festgelegt. Die Höhe der   Konsole--10--und   somit der Achse--8--kann durch Schrauben   od. dgl.   eingestellt werden, um das Gerät unter Umständen an die Körpergrösse des Patienten anzupassen. Somit ist der Distinktor - über den   Arm --9-- allseitig   gelenkig und höhenverstellbar am   Röntgengerät --1--   befestigt. 



   Die Ansicht in der Zeichnung ist für einen seitlichen oder mittigen Standort des Arztes dargestellt. Demgemäss befindet sich die Lagerstelle für den   Distinktor --2-- links   seitlich vom Untersuchten, während sich der   Handgriff --4-- zur   Betätigung des Distinktors zur linken Hand des Untersuchers befindet. 



   Das Gestänge gestattet einerseits die freie Beweglichkeit des   Distinktors --2-- nach   allen Richtungen und dient anderseits als Gewichtsausgleich. Das Gestänge --7-- besteht aus vier einzelnen, in Form eines Parallelogramms angeordneten   Gliedern-11, 12, 13, 14-,   die untereinander gelenkig verbunden sind. Hiebei sind zwei   Glieder-11, 12- etwa   lotrecht angeordnet, wobei das der Aussenseite des Röntgengerätes näherliegende   Glied-11-in   einer   Bohrung --15-- des   Armes - drehbar gelagert ist. Am oberen Gelenk --16-- des Gliedes --11-- ist eine Zugfeder   --17-- befestigt,   die sich zu dem diagonal gegenüberliegenden   Gelenk-18-des Gliedes-12-   erstreckt. 



   Durch diese Anordnung wird eine räumliche Bewegbarkeit des   Distinktors-2-gewährleistet.   



   In der Praxis haben sich folgende Verstellwege als zweckmässig erwiesen :
1. Von der Mitte zirka je 10 cm nach oben und unten (insgesamt 20 cm). 



   2. Von der Mitte zirka je 15 bis 20 cm nach links und rechts (insgesamt 30 bis 40 cm). 



   3. Von der Mitte zirka je 10 cm nach vorne und hinten, entsprechend der Dicke des Patienten (insgesamt 20 cm). 



   Die Vorspannung der   Zugfeder --17-- entspricht   der Belastung durch das Eigengewicht des Distinktors bzw. des anteiligen Gestänges, so dass der Distinktor in jeder Stellung stehen bleibt, in der man ihn loslässt. Die erfindungsgemässe Ausführung bietet zusätzlich zu den bereits eingangs erwähnten Vorteilen die Möglichkeit einer Kompression von rechts, um   z. B.   den Magen auszustreifen und den Bulbus zu füllen, wobei man den Erfolg der streichenden Bewegung und der   Bulbusfüllung   bei stehendem Gesichtsfeld beobachten kann. Ausserdem tritt bei gedrehtem Patienten keine Behinderung der Kompression durch den Rippenbogen ein, die bei bekannten Einrichtungen äusserst schmerzhaft ist. 



   Es wird noch bemerkt, dass die erfmdungsgemässe Einrichtung auf einem Rahmenteil oder Gestell des Röntgengerätes mit gleichem Erfolg befestigt werden kann, wobei jene auch mittelbar mit dem Röntgengerät in Verbindung stehen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Distinktor für Untersuchungen an Röntgengeräten, insbesondere Röntgengeräten mit EMI3.1 Distinktor (2) auf einem mit dem Arm (9) gelenkig verbundenen Hebel (6) angeordnet ist, wobei gegebenenfalls der Abstand Distinktorlöffel (3) zum Arm (9) kleiner als der Abstand Distinktorlöffel (3)-Handgriff (4) ist.
    EMI3.2 schwenkbar gelagerte Arm (9) an einem Ende um eine etwa lotrecht angeordnete Achse (8) schwenkbar ist und an seinem andern Ende mit einem als Gewichtsausgleichseinrichtung (7) dienenden Gestänge verbunden ist, dessen einzelne Glieder (11, 12, 13, 14) zueinander gelenkig in Form eines Parallelogramms mit zwei etwa lotrechten Seiten angeordnet sind, wobei das der Aussenseite des Röntgengerätes (1) näherliegende obere Gelenk (16) des einen etwa lotrechten Gliedes (11) mit dem diagonal gegenüberliegenden Gelenk (18) des andern etwa lotrecht angeordneten Gliedes (12) durch eine EMI3.3
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