AT28797B - Fahrradsicherung mit Alarmvorrichtung. - Google Patents

Fahrradsicherung mit Alarmvorrichtung.

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Theodor B Janssen
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Theodor B Janssen
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fahrradsicherung mit Alarmvorrichtung. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung gegen die widerrechtliche Benutzung und das Entwenden von Fahr-und Motorrädern, bei welcher ein zwischen die Radspeichen zu führender Hebel nach dem Herausziehen des Schlüssels durch den Radbesitzor bei Drehen von unbefugter Hand einen Schlagbolzen aus seiner Ruhelage bewegt und unter Federdruck auf eine Patrone schnellen lässt, so dass diese zur Explosion gelangt. 



  Durch diesen Knall sollen Passanten und Wachorgane auf den beabsichtigten   Diebstahl   aufmerksam gemacht werden. Als Schutz dagegen, dass durch Unvorsichtigkeit spielender Kinder,   zufälliges   Bewegen des Rades oder dgl. die Patrone zur   Entzündung   gelangt, ist ein Vexierbügel   (Sperrhügel) angebracht,   der die Drehung der Speichen und somit den Abzug des Schusses durch die Hebeldrehung unmöglich macht. Der Dieb aber muss, um das Rad bewegen zu können, den Sperrbügel entfernen und   ermöglicht   so den Abzug des Schusses, der dann bei der ersten Drehung des Rades ertönt. 



   Auf der Zeichnung ist die Sicherheitsvorrichtung dargestellt u. zw. zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch   Apparat. und Schlüssel   in Richtung der Längsachse, Fig. 2 stellt einen Querschnitt nach Linie A - B, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie C -D der Fig. 1 dar, Fig. 4 
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 Fig. 4 gesehen und Fig. 6 ist eine Draufsicht auf die Schellenbandbefestigung der Vorrichtung. 



   Das   Gehäuse des   Apparates besteht aus zwei drehbar verbundenen Hohlzylindern, deren oberer, der Gehäusekopf 1, mit seinem unteren verjüngten Teile   2   von oben her in den   Ilohixylinder   3 geführt ist. Eine durch die Wandung des   Hob) zylinders. 9 hindurch   in einen   Schlitze ; j   in dem Gehäusekopfe 1 eindringende Schraube 4 vermittelt die Verbindung zwischen Gehäusekopf 1 und Hohlzylinder 3 und lässt ein Verdrehen der beiden Gehäuseteile in den durch den Schlitz 5 gezogenen Grenzen zu. Um das Entfernen der 
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Im Innern des Gehäusekopfes 1 findet der Schlagbolzen 8 Führung. Letzterer weist eine   abgenachto   Seite 9 auf, gegen welche das innere Ende des durch ein   Gewindeloch i   im Gehäusekopfe eindringenden.

   Abzughebels 7 tritt, so dass eine Bewegung des Abzughebels 7 gleichzeitig den   Gehäusekopf   und den Schlagbolzen 8 dreht. 



   Ober den Schlagbolzen   s' ist eine Spiralfeder 7C gestülpt,   die einerseits am unteren Stirnende des Gehäusekopfes 1, andererseits an einer kranzartigen Verdickung 11 des 
 EMI1.3 
 



   Von unten her ist über den Hohlzylinder 3 ein Hohlzylinder 14 geführt und mittels   Bajonettverschluss 15   daran gesichert.   Der Zapfen 13   dringt durch ein Loch in den Hohl- 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
 der eingeführten Patrone 21 durch 16 und 14 getriebenen Stiftes 17 festgehalten wird. 



  Die Anordnung des quer durchlaufenden Stiftes 17 dient ferner zu dem Zwecke, ein Anbohren der Patrone von unten her z. B. mit einem    Korkzieher,     auszuschliessen.   



   Das Spannen des Apparates geschieht mit Hilfe des Schlüssels   18,   dessen längeres Ende 19, von oben in den   Gehäusekopf   1 eingeführt, auf das an dem Schlagbolzen befindliche Gewinde geschraubt wird. Durch Anziehen des gegebenenfalls mit Fingergriffen 22 versehenen Schlüssels 18 wird die Schlagbolzen feder 10 gespannt.

   Um den Schlagbolzen in der gespannten Stellung zu arretieren, ist darauf zu achten, dass beim Hochziehen desselben 
 EMI2.2 
 übereinander stehen, wie in Fig. 4 angedeutet, da nur in dieser Stellung der Zapfen 13 unter den Vorsprung 12 zu springen vermag und den Schlagbolzen 8 in gespannter Lage   sichert/Der   Vorsprung 12 ist zweckmässig mit einer Keilfläcbe versehen, wie in Fig. 1 angedeutet, um bei der Aufwärtsbewegung an dem an der Unterfläche   abgeschrägten Zapfen J5   vorbeistreichen zu können. Ohne die Lage des Hebels 7 zu ändern, wird darauf das längere Ende 19 des Schlüssels abgeschraubt und das kürzere 20 auf den Schlagbolzen aufgeschraubt, so dass der Schlagbolzen 8 durch den auf dem Gebäuseteile 1 aufruhenden 
 EMI2.3 
 Schlagbolzen 8 kann dann in den Grenzen des Schlitzes 5 frei gedreht werden. 



   Das Laden der Vorrichtung ist wie folgt zu bewirken. Zunächst wird in der eben beschriebenen Weise der Schlagbolzen 8 gespannt und mit dem kürzeren Arme 22 des Schlüssels 18 arretiert. Dann ist der Zapfen 13 aus dem Gehäuse zu entfernen, worauf der   Hohl zylinder 14 aus   dem Verschlusse 15 gedreht und abgezogen werden kann.

   Nachdem eine   Patrone 2t   eingeführt, wird der Hohlzylinder 14 auf seinen Platz zurückgebracht, so dass der Zapfen 13 wieder unter den Vorsprung 12 des Schlagbolzens springt, worauf die Vorrichtung schussbereit   ist.,  
Der zur Sicherung des Rades zwischen die Speichen zu drehende Abzughebel macht ein Entladen der Patrone durch unvorsichtige Kinder dadurch unmöglich, dass er eine Bohrung oder Höhlung aufweist, in welche von der anderen Radseite her durch die Speichen hindurch ein gebogener Draht 24 geführt wird, dessen   äusseres   Hakenende sich um die freie Gabelscheide 25 legt, dadurch den Hebel 7 festhält und so lange den Abzug des Schusses verhindert, bis in böswilliger Absicht der Draht 24 entfernt und der Abzughebel 7 gedreht wird. 



   Zum Montieren der beschriebenen Vorrichtung am Fahrrade dient ein Schellenband, das an der Gahelscheide 26 in der aus den einzelnen Figuren ersichtlichen Weise befestigt wird. Dieses Schellenband dient gleichzeitig zu dem Zwecke, den Schlagbolzen zur Wirkung zu bringen, wenn von unberechtigter Seite der Versuch unternommen wird, die Vorrichtung dadurch vom Rade zu trennen, dass die Schellenbandschrauben 27 gelöst werden. Das Schellenband trägt nämlich den durch das Gehäuse dringenden Stützzapfen 13 für den Schlagbolzen   8,   so dass mit der Trennung des Schellenbandes von der Vorrichtung der   Stützzapfen 13   aus dem Gehäuse entfernt wird.

   Der Zapfen 13 sitzt an dem Ende eines zweiarmigen Hebels   28,   der seinen Drehpunkt in einem an dem Schellenbande festgenieteten Lager 29 besitzt und unter der Wirkung einer Feder 30 steht. Die Sicherung der Feder in ihrer Gebrauchsstellung erfolgt durch eine an dem Hebel 28 angeordnete, in die Federwindungen eindringende Spitze 31. 



   Zur Verstärkung des Schellenbandes und zur besseren Befestigung des Apparates   kann   eine Einlage 32 vorgesehen werden, die durch die Schellenbandschrauben 27 in ihrer Lage gesichert wird. 



   Der   Hebel 28   ist so an dem   Schellcnbande gelagert,   dass ein Abkneifen   unmöglich   wird, bzw. dass bei dem Versuche des Abkneifens auch der Zapfen 13 aus dem Gehäuse 
 EMI2.4 
 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Fabrradsicherung mit Alarmvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlag- bolzen zwecks Auslösung des Schusses an der Drehung des zwischen die Speichen greifenden Sperrarmes, mit welchem er längsverschiebbar, aber undrehbar verbunden ist, teilnimmt, wodurch er mit seinem Vorsprunge (12) von einem Zapfen (13) abgleitet, der beim Lösen der Vorrichtung vom Rade und beim Auswechseln der Patrone aus dem Ge- häuse herausgezogen werden muss und somit den Schlagbolzen sowohl bei einem wider- rechtHchen Versuche, die Vorrichtung vom Rade zu lösen, als auch beim Entfernen der Patrone freigibt. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Ausführung der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagbolzen beim Auswechseln der Patrone u. dgl. in der Ruhelage durch einen auf das Schlagbolzen ende aufschraubbaren und sich gegen den Gehäuseteil (1) abstützenden Schlüssel EMI3.1
    6. Ausführung der Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen die Speichen gedrehte Abzughebel mit einem die freie Gabelscheide (25) umgreifenden Hake ! 1bügel (24) lösbar verbunden wird, zu dem Zwecke, die Alarmvorrichtung ausser Wirkung zu setzen, bis der IIakenbügel (24) entfernt und damit die Drehung des Abzughebels möglich wird.
AT28797D 1906-03-12 1906-03-12 Fahrradsicherung mit Alarmvorrichtung. AT28797B (de)

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