<Desc/Clms Page number 1>
Seilspeichervorrichtung, insbesondere für Ski- oder Schlepplifte
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Zahnradbremsen, teilweise auch besonders bearbeitet werden.
Durch die Erfindung sollen diese Nachteile beseitigt und eine Seilspeichervorrichtung mit einer
Bremseinrichtung für die Seilscheibe geschaffen werden, die auch bei langer Betriebszeit und verschiedenen Betriebsbedingungen keine wesentlichen Nacheinstellungen erfordert, ferner bei hoher
Beanspruchungsmöglichkeit einen einfachen und gedrungenen Aufbau aus wenigen Einzelteilen und eine geringe Störanfälligkeit aufweist. Auch soll die Seilspeichervorrichtung nach der Erfindung gegenüber den meist verhältnismässig schwer ausgebildeten bekannten Seilspeichervorrichtungen ein leichteres
Gewicht aufweisen, damit die Spannungen im Zugseil, die durch das Gewicht der angehängten
Seilspeichervorrichtungen hervorgerufen werden und mitbestimmend für die Kapazität eines Ski-oder
Schleppliftes sind, herabgesetzt werden.
Schliesslich soll auch der bei den meisten bekannten
Seilspeichervorrichtungen vorhandene Nachteil vermieden sein, dass die Seilscheibe nur beim Einziehen des Schleppseiles gebremst wird oder, falls auch ein Bremsen beim Ausziehen dieses Seiles vorgesehen ist, dieses Bremsen unregelmässig und mit plötzlichem Ruck erfolgt, wenn das Seil auf seine ganze Länge ausgezogen ist. Demgemäss soll eine Seilspeichervorrichtung mit einer Bremseinrichtung geschaffen werden, die ständig eine sanfte, aber kräftige Bremswirkung auf die Seilscheibe sowohl beim Ausziehen als auch beim Einziehen des Schleppseiles ausübt und den Skifahrern einen glatten stossfreien Start mit kräftiger ruhiger Zugkraft ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäss der Erfindung im wesentlichen darin, dass bei einer Seilspeichervorrichtung der eingangs genannten Art die Seilscheibe im Gehäuse um eine im Abstand von ihrer Drehachse aussermittig angeordnete Schwenkachse gegen die Bremseinrichtung schwenkbar gelagert ist.
Eine in dieser Weise gemäss der Erfindung ausgebildete Seilspeichervorrichtung erfordert beim Betrieb praktisch keine Nachstellung. Sie weist ferner wenig Einzelteile auf und kann mit verhältnismässig geringem Gewicht hergestellt werden, so dass das Zugseil auch durch eine Vielzahl von Seilspeichervorrichtungen nicht übermässig belastet wird und die Kapazität eines Ski-oder Schleppliftes od. ähnl. Einrichtungen voll ausnutzbar ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann ferner die Ausbildung derart sein, dass die Bremseinrichtung aus zwei Bremsgliedern besteht, von denen das mit der Seilscheibe bei Ausziehen des Schleppseiles in Berührung tretende Bremsglied in einem in der Umfangsrichtung des Gehäuses verlaufenden Schlitz desselben von aussen verstellbar und zur Veränderung der auf die Seilscheibe ausgeübten Bremskraft in verschiedenen Stellungen zu der aussermittigen Schwenkachse der Seilscheibe feststellbar ist und das zweite Bremsglied in Rückschwenkrichtung der Seilscheibe am inneren Umfang des Gehäuses angeordnet ist, so dass es infolge der beim Einziehen des entlasteten Zugseiles erfolgenden Schwenkbewegung der Seilscheibe mit dieser in Bremsberührung kommt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der in den Zeichnungen als Beispiele dargestellten, bevorzugten Ausführungsformen.
In den Zeichnungen zeigen : Fig. l eine der Erfindung entsprechende Skilift-Seilspeicher- vorrichtung, die am oberen Zugseil eines Skiliftes befestigt ist und an der eine aus einem T-förmigen Bügel bestehende Beförderungsvorrichtung für Skiliftbenutzer angebracht ist, in schaubildlicher Darstellung ; Fig. 2 eine vergrösserte Seitenansicht der Seilspeichervorrichtung nach Fig. l ; Fig. 3 eine Draufsicht auf die um 900 gedrehte Seilspeichervorrichtung nach Fig. 2 ; Fig. 4 einen senkrechten Schnitt zu Fig. 2 ; Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4 ; Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 4 ; Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 4 ; Fig. 8 einen der Fig. 4 entsprechenden Schnitt durch eine andere bevorzugte Ausführungsform der Seilspeichervorrichtung nach der Erfindung ; Fig. 9
EMI2.1
8 ; Fig. 10Fig. 11 einen Gehäuseteil der in Fig. 8 dargestellten Seilspeichervorrichtung, zum Teil in Seitenansicht, zum Teil im Schnitt und Fig. 12 eine Ansicht der Innenseite des Gehäuseteiles nach Fig. 8.
In Fig. l ist eine von mehreren, jeweils in Form eines umgekehrt T-förmigen Bügels ausgebildeten Beförderungsvorrichtungen--10--gezeigt, die in Abständen an einem endlosen Zugseil--11-- eines Schleppliftes angeordnet sind. Die T-förmigen Schleppbügel --10-- sind je für sich mittels eines Schleppseiles--13--an einer Seilspeichervorrichtung--12--angehängt, die, wie insbesondere aus den Fig. 4 bis 6 ersichtlich ist, eine Seilscheibe --14-- und eine Schraubenfeder-15-enthält.
Die Schraubenfeder--15--übt eine dauernde Zugkraft auf die Seilscheibe--14--aus, so dass das auf die Seilscheibe aufgewickelte Schleppseil -13-- bei unbelasteter Beförderungsvorrichtung in die Seilspeichervorrichtung hineingezogen wird und die Beförderungsvorrichtung --10-- gegenüber der Seilspeichervorrichtung--12--eine hochgezogene Lage einnimmt. Wenn dagegen die Beförderungsvorrichtung --10-- belastet wird, so gibt die Schraubenfeder--15--nach und
<Desc/Clms Page number 3>
ermöglicht, dass das Schleppseil --13-- der Beförderungsvorrichtung unter Spannung bis zu einem gewissen Mass aus der Seilspeichervorrichtung--12--ausgezogen und damit die Beförderungsvorrichtung gegenüber dem Zugseil --11-- nach unten gezogen wird.
In der Seilspeichervorrichtung - sind ferner zwei Bremsglieder--16 und 17-- im Abstand voneinander angeordnet, die verhindern, dass sich die Seilscheibe--14--in der einen oder der andern Richtung zu schnell dreht, wodurch auch verhindert wird, dass die Beförderungsvorrichtung --10-- gegenüber dem Zugseil --11-- bei Belastung zu schnell nach unten bewegt oder bei Entlastung zu schnell nach oben gezogen wird.
Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, weist die Seilspeichervorrichtung --12-- ein etwa zylindrisches Gehäuse auf, das durch die beiden vorzugsweise gegossenen Gehäuseteile --18 und 19-gebildet ist. Diese Gehäuseteile sind mit aufeinanderpassenden Ringflanschen--21 und 22--versehen
EMI3.1
bilden, der an seinem oberen Ende durch eine Seilklemme--25--am Zugseil--11--befestigt ist.
Am andern Ende des Gehäuseteiles --19-- sind ebenfalls zwei Ansätze-26- (Fig. l und 3) angebracht, die zur Befestigung eines sich nach unten erstreckenden Stabes --27-- dienen, am dessen unterem Ende ein Führungsglied --28-- angeordnet ist. Dieses gemäss Fig. l als einfaches Ringglied ausgebildete Führungsglied--28--dient dazu, grössere Schwingbewegungen des T-förmigen Bügels
EMI3.2
zum Gegenstand der Erfindung und könnten in Verbindung mit der Seilspeichervorrichtung--12auch anders ausgebildet sein. Auch könnte die Seilspeichervorrichtung--12--bei vielen andern Aufzugseinrichtungen oder sonstigen Einrichtungen verwendet werden, die von der in Fig. l gezeigten Art abweichen.
Gemäss Fig. 4 bis 6 ist die Schraubenfeder --15-- der Seilspeichervorrichtung --12-- mit ihrem äusseren Ende im Gehäuseteil --18-- mittels eines Bolzens oder einer Schraube-30befestigt, wogegen das innere Ende --31-- der Schraubenfeder --15--, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, in einem Längsschlitz eines hülsenartigen Antriebsgliedes --32-- befestigt ist. Die Antriebshülse --32-- ist mit einer mittleren Bohrung --33-- und einem äusseren Bund --34-- versehen, an dessen freien Ende mehrere axiale Ansätze bzw. Klauen --35-- angeordnet sind, die in losen axialen Antriebseingriff mit der neben der Schraubenfeder --15-- in dem Gehäuseteil-19-gelagerten Seilscheibe --14-- stehen.
An einer inneren ringförmigen Stirnfläche --38-- des Gehäuseteiles --18-- ist mittels mehrerer Schrauben --37-- eine ringförmige Abdeckscheibe --36-- befestigt, welche das hülsenartige Antriebsglied --32-- an dem Bund --34-- lose umgibt.
Die Seilscheibe --14-- ist in dem Gehäuseteil --19-- um ihre Achse frei drehbar gelagert und diese Achse ist in dem Gehäuseteil-19-derart beweglich angeordnet, dass die Seilscheibe beim Drehen mit einem der Bremsglieder--16, 17-- in Berührung gebracht wird. Die Seilscheibe selbst weist einen Aufwickelteil--40-mit einer Ringnut --41-- auf, innerhalb deren das Schleppseil --13-- für die Beförderungsvorrichtung --10-- aufgewickelt ist. An den Aufwickelteil --40-schliesst sich eine zylindrische Bremstrommel--42--an, die durch einen axial gerichteten Flansch der Seilscheibe --14-- gebildet ist.
Die Seilscheibe weist eine mit einer mittleren Bohrung --44--
EMI3.3
hindurchgeführt, die das Ende des Schleppseiles in einer Öffnung-46-festhält. Innerhalb der Nabe --43-- ist eine Lagerhülse --47-- mit einer glatten inneren Lagerfläche angeordnet.
Die Schraubenfeder --15-- und die Seilscheibe --14-- sind innerhalb der Gehäuseteile - -18, 19-- durch einen mittleren Achszapfen --48-- verbunden, der durch die Bohrung der Antriebshülse --32-- und die in der Nabe-43-der Seilscheibe angeordnete Hülse-47- hindurchgeführt ist und auch durch eine Bohrung --49-- eines radialen Lenkers-50hindurchgeht, der in dem Gehäuseteil --19-- schwenkbar gelagert ist. Wie Fig. 6 zeigt, ist der Lenker - -50-- an seinem äusseren Ende mit einem Zapfen --51-- drehbar verbunden, der an einer inneren Stirnwand --52-- des Gehäuseteiles --19-- befestigt ist.
<Desc/Clms Page number 4>
Der die Bremstrommel--42--bildende axiale Ringflansch der Seilscheibe --14-- ist durch den Achszapfen--48--drehbar mit dem Lenker --50- verbunden und weist einen solchen äusseren Durchmesser auf, dass zwischen ihm und der Innenfläche der Ringwandung--54--des Gehäuseteiles --19-- ein ringförmiger Zwischenraum besteht, wenn die Seilscheibe ihre in Fig. 6 gezeigte Mittelstellung einnimmt.
EMI4.1
16--16-- mit einem nach aussen vorspringenden radial gerichteten Ansatz--58--versehen, der eine Bohrung --71-- aufweist und in dessen äusseres Ende ein zylindrischer Zapfen-72eingeschraubt ist, der teilweise in die Bohrung --71- hineinragt und durch eine einstellbare Gegenmutter--73--gesichert ist.
Der zylindrische Zapfen--72--ist innerhalb der Bohrung -71-- mit einem Bund--74--versehen, der als Sitz für eine den Zapfen umgebende und über ihn hinausreichende Feder--75--dient, die an der Tragplatte--56--befestigt ist. Der Zapfen - 72--mit seinem Bund--74--kann innerhalb des Ansatzes -58- derart eingestellt werden, dass die Feder-75-das BremsgHed-16-mit der gewünschten Kraft auf die Bremstrommel - ; 2-- der Seilscheibe aufdrückt und dabei eine konstante Bremswirkung an der Seilscheibe--14- bei der Drehung derselben ausübt.
Das untere Bremsglied --17-- ist ebenfalls mit einem gekrümmten Belag--60--versehen, der an einer gleich gekrümmten Tragplatte --61-- angebracht ist. Die Tragplatte --61-- weist Zapfen oder Bolzen--62--auf, die durch die Gehäusewandung nach aussen ragen und auf die äussere Klemmutter --63-- aufgeschraubt sind. Die Bolzen --62- gehen durch einen Schlitz--64--des Gehäuseteiles --19-- hindurch, so dass das Bremsglied--17--in verschiedene Stellungen am Umfang der Gehäusewandung eingestellt werden kann.
Hiedurch ist ermöglicht, den Hebelarm der auf
EMI4.2
Seilspeichervorrichtung nach der Erfindung in mechanisch einfacher und leicht durchführbarer Weise in einem verhältnismässig grossen Bereich unter Sicherung eines glatten Betriebsablaufes den verschiedenen Bedingungen angepasst werden kann.
An ihrem über die Bremstrommel--42--der Seilscheiben--14--hinausragenden Ende ist
EMI4.3
die Seilscheibe --14-- ständig auf das obere Bremsglied -16-- zu belastet. Die Feder--66-- wird durch einen Schraubbolzen --67-- in ihrer Lage gehalten, der an der Wandung des Gehäuseteiles --19-- befestigt ist.
Auf den Bolzen--67--ist eine axial verstellbare Einstellmutter --68-- aufgeschraubt, gegen die sich das untere Ende der Feder--66--abstützt. Die Einstellmutter--68--kann auf dem Schraubbolzen--67--in die gewünschte Stellung verschraubt
EMI4.4
dem Gehäuseteil --19-- wird durch eine Stiftschraube--76--begrenzt, die in eine Querwand des Gehäuseteiles --19-- unmittelbar über dem Ende der Welle -48-- eingeschraubt ist, vgl. Fig. 4.
EMI4.5
--14-- mit--19-- angeordneten Schlitz--70--nach aussen geführt, der, wie Fig. 5 zeigt, gross genug ist, damit das Schleppseil nicht in Berührung mit dem Gehäuseteil --19-- kommt, wenn der T-förmige Bügel der Beförderungsvorrichtung --10-- belastet ist.
Beim Betrieb übt die Seilspeichervorrichtung--12--auf die Beförderungsvorrichtung--10--
<Desc/Clms Page number 5>
eine ständige Aufwindekraft aus, die so gross ist, dass die Seilspeichervorrichtung in unbelastetem Zustand ganz eingezogen wird. Durch die stationären Bremsglieder--16 und 17--sowie die schwenkbar gelagerte Seilscheibe--14--wird jedoch automatisch eine Bremskraft erzeugt,
EMI5.1
stellt ein besonders vorteilhaftes Merkmal dar, da die erzeugte Bremskraft unabhängig von der Grösse bzw. dem Gewicht der am Schleppseil --13-- ziehenden Skifahrer genügt, einen sanften Aufwärtsstart ohne plötzlichen Ruck herbeizuführen. Je grösser die an der Beförderungsvorrichtung --10-- ausgeübte Zugkraft ist, desto mehr Bremskraft wird erzeugt.
Wenn das Bremsglied--17-dabei richtig eingestellt ist, so dreht sich die Seilscheibe --14-- gerade mit der richtigen Geschwindigkeit. Wenn die Beförderungsvorrichtung dagegen entlastet wird, so drückt die Feder - 66-- der Seilspeichervorrichtung --12-- die Seilscheibe nach oben bis zur Anlage des Achszapfens --48-- an der Stiftschraube--76--, wobei sich das Bremsglied--16--mit einer durch die vorgespannte Feder --75-- bestimmten Kraft gegen die Bremstrommel --42-- anlegt.
Obwohl die Beförderungsvorrichtung bei Entlastung vollkommen frei wird, wird sie daher sanft und ruhig mit einem Minimum an Schwingbewegung nach oben eingezogen.
In den Fig. 8 bis 12 ist eine etwas abgeänderte Ausführungsform der hier mit --12a-bezeichneten Seilspeichervorrichtung dargestellt. Bei dieser Ausführungsform erfolgt die Bremsung der Seilscheibe bei Belastung bzw. beim Ausziehen des Schleppseiles in genau der gleichen Weise und mittels der gleichen Elementenkombination wie bei der Seilspeichervorrichtung der vorher beschriebenen Ausführungsform. Jedoch wird die Bremswirkung beim Einziehen des Schleppseiles durch eine Fliehkraftbremse erzeugt. Wie in Fig. 9 und 10 gezeigt ist, kann die Seilspeichervorrichtung - -12a-- im äusseren Aussehen der Seilspeichervorrichtung --12-- im wesentlichen gleich sein.
Gemäss Fig. 8 ist das Gehäuse der Seilspeichervorrichtung wieder durch zwei Gehäuseteile --18a und 19a--gebildet und enthält ebenfalls eine Schraubenfeder--15a--, deren inneres Ende an einer Antriebshülse --32a-- und deren äusseres Ende an dem Gehäuseteil --18a-- befestigt ist. Die Antriebshülse --32a-- weist eine mittlere Bohrung --33a-- auf und ist durch mehrere axial gerichtete Klauen --35a-- mit der Nabe --43a-- der Seilscheibe --14a-- verbunden, die mit entsprechenden Klauen --45a-- versehen ist, vgl. Fig. 8 und 9.
EMI5.2
--14a-- kann- aufweist, die nur etwas weiter ist als der Durchmesser des Tragseiles-13-.
An den Aufwickelteil --40a-- schliesst sich wieder die zylindrische Bremstrommel--42a--an, die durch
EMI5.3
--42a-- derSeilspeichervorrichtung--12--und arbeitet ebenso wie bei dieser mit einem Bremsglied --17a-zusammen, das an der Gehäusewandung befestigt ist und die Seilscheibe--14a--bremst, wenn das Tragseil bei Belastung ausgezogen wird.
Die Seilscheibe --14a-- und die mit ihr verbundene Antriebshülse --32a--, an der die Schraubenfeder --15a-- befestigt ist, sind beide auf einem Achszapfen --48a-- frei drehbar gelagert, der seinerseits etwa in der gleichen Weise wie die Achse --48-- der Ausführungsform nach Fig. l bis 7 gegenüber dem Gehäuse beweglich ist. Der Achszapfen --48a-- ist zylindrisch mit
EMI5.4
--65a-- parallelGehäuseteiles --19a-- ein, die aus Fig. 12 ersichtlich ist. Das obere Ende der Nut-80-ist zur Aufnahme des mit der Kerbe versehenen äusseren Endes des Achszapfens --48a-- abgerundet und begrenzt mit der Abrundung die Aufwärtsbewegung des Achszapfens.
An der Sitzfläche-65a-des Achszapfens --48a-- greift eine in der Nut-80-angeordnete Feder-66a-an und drückt
<Desc/Clms Page number 6>
den Achszapfen gegen das obere abgerundete Ende der Nut --80--. Wenn der Achszapfen--48a-an diesem oberen Ende der Nut --80-- anliegt, so ist die Seilscheibe --14a-- in dem Gehäuse der Seilspeichervorrichtung--12a--zentriert und kann sich im Gegensatz zu der Ausführungsform nach Fig. l bis 7 zum Bremsen beim Einziehen des Schleppseiles --13a-- nicht weiter nach oben bewegen.
Der vorzugsweise aus einem einzigen Gussstück aus einer Aluminiumlegierung oder sonstigem
EMI6.1
gemäss Fig. llSchleppseil --13a- eine Zugkraft ausgeübt wird, so bewegt sich die Seilscheibe --14a-- in dem Gehäuse nach unten, so dass ihre Bremstrommel--42a--wie bei der Ausführungsform nach Fig. l bis 7 in Berührung mit dem an der Innenfläche des Gehäuseteiles --19a- fest angebrachten Bremsglied --17a-- kommt, das aus einer gekrümmten Platte --61a-- und einem an dieser befestigten gekrümmten Bremsbelag --60a-- besteht, vgl. Fig. 9.
Die Seilscheibe --14a-- der Seilspeichervorrichtung --12a-- ist zur Befestigung des inneren Endes des Schleppseiles--13a--mit üblichen, nicht dargestellten Mitteln versehen, die ermöglichen, dass das Schleppseil entweder im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn auf die Seilscheibe aufgewickelt werden kann. Die Seilspeichervorrichtung --12a- kann daher so zusammengesetzt werden, dass das Schleppseil--13a--entweder aus der einen Seite oder aus der andern Seite des Gehäuseteiles --19a-- aus diesem heraustreten kann.
Dies ist von Vorteil, weil bei Ski-oder Schleppliften oder andern Transporteinrichtungen für Personen die Erfordernisse in bezug auf freie Zwischenräume und Zugänglichkeit wechseln können und es dabei notwendig sein kann, die Austrittsstelle des Schleppseiles aus der Seilspeichervorrichtung auf einer bestimmten Seite derselben anzuordnen.
Die Seilspeichervorrichtung --12a- löst dieses Problem und kann, wie bereits erwähnt, so zusammengesetzt werden, dass das Schleppseil entweder im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn auf die Seilscheibe aufgewickelt werden kann, je nachdem, ob der Lenker--50a--an dem Zapfen --51a-- oder dem Zapfen --51b-- angelenkt wird. Wenn der Lenker --50a--, wie in Fig. 9 gezeigt ist, mit dem Zapfen--51a--verbunden ist, wickelt die Seilscheibe --14a-- im
EMI6.2
ist, wickelt die Seilscheibe entgegen dem Uhrzeigersinn der Fig. 12 auf und das Schleppseil--13a-- tritt durch einen Schlitz --70b-- aus, der auf der andern Seite des Gehäuses unten dem Schlitz --70a-- gegenüberliegt.
Zur Anpassung des Aufwickelns im Uhrzeigersinn ist das Bremsglied - -17a-- für einen gleichen Bereich mittels eines Schlitzes--64a--einstellbar, der sich von der die Drehachse der Seilscheibe enthaltenden senkrechten Mittelebene des Gehäuseteiles --19a-- beiderseits derselben im gleichen Umfangsbereich erstreckt. Das Bremsglied --17a-- kann in der bereits beschriebenen Weise je nach der Aufwickelrichtung der Seilscheibe und der erforderlichen Bremskraft für das Ausziehen des Schleppseiles--13a--eingestellt werden.
Nach der Entlastung der Beförderungsvorrichtung und beim Aufwickeln des Schleppseiles wird die Seilscheibe--14a--der Seilspeichervorrichtung--12a--durch zwei Fliehkraft-Bremsglieder--82 und 83--gebremst, die an der Innenfläche der Seilscheibe schwenkbar angeordnet sind. Wie bereits erläutert, wird das Ende des Achszapfens--48a--beim Aufwickelvorgang durch die Feder --66a-nach oben in das obere Ende der Nut -80-- hineingedrückt, wodurch eine weitere Aufwärtsbewegung des Achszapfens--48a--, wie sie bei der Ausführungsform nach Fig. l bis 7 zum Bremsen beim Aufwickeln ermöglicht ist, verhindert wird. Stattdessen erfolgt das Bremsen bei der Seilspeichervorrichtung --12a-- durch die Fliehkraft-Bremsglieder --82 und 83--.
Wie in Fig. 10 gezeigt ist, sind die Fliehkraft-Bremsglieder-82, 83- etwa winkelförmig gestaltet und jeweils an ihrem einen, verhältnismässig schmalen Ende --85-- mittels eines Schraubbolzens--86--, der am Umfang der Seilscheibe in deren eine Stirnseite eingeschraubt ist, schwenkbar gelagert. Der auf der andern Seite des Schraubbolzens --86-- befindliche Teil --87-jedes Bremsgliedes ist gegenüber dem schmalen Ende --85-- wesentlich verbreitert und weist daher ein erhebliches Gewicht auf. Die Bremsglieder sind ferner so an der Stirnseite der Seilscheibe angeordnet, dass ihre schmalen Enden jeweils den verbreiterten Teilen--87-zugewendet und von
<Desc/Clms Page number 7>
deren Enden im Abstand voneinander angeordnet sind.
Die gegeneinander gewendeten Enden der Bremsglieder sind dabei durch Zugfedern-88 und 89-miteinander verbunden, die ständig versuchen, die Bremsglieder zusammenzuziehen. Die Bremsglieder weisen ferner an der an ihr schmales Ende-85-angrenzenden Aussenkante-90-in der Nähe des jeweiligen Anlenkbolzens --86-- die gleiche Krümmung auf wie die Innenfläche des Gehäuses und sind an dieser Aussenkante mit einem Bremsschuh bzw. Bremsbelag --91-- gleicher Art wie der Bremsbelag --60a-- des Bremsgliedes--17a--versehen.
Wenn die Seinscheibe-14a-sich beim Aufwickeln dreht, so wird die Fliehkraft der Bremsglieder-82 und 83-grösser als die Kraft der Federn-88 und 89--, so dass die Bremsglieder um die Anlenkbolzen radial nach aussen verschwenkt werden. Hiebei kommen die Bremsbeläge --91-- bereits nach einer kleinen Auswärtsbewegung in Reibungsberührung mit der Innenfläche der zylindrischen Gehäusewandung und erzeugen eine Bremskraft, die die Drehgeschwindigkeit der Seilscheibe regelt. Wenn die Seilscheibe sich langsam dreht, so ziehen die Federn-88, 89- die Bremsglieder-82, 83- wieder zusammen, wobei gegebenenfalls die Bremsbeläge --91-- von der Gehäusewandung abgehoben werden.
Damit sich die Bremsglieder gemeinsam nach aussen und innen bewegen und auf jeder Seite der Seilscheibe eine gleich grosse
EMI7.1
nach innen vorstehen, wie Fig. 10 zeigt. Das Ausgleichszahnrad--92-ist frei drehbar an der Nabe der Seil scheibe --14a-- gelagert und zwingt beim Drehen den Zahnbogen--93--den gleichen Bewegungsweg in umgekehrter Richtung auf.
Hiedurch wird gewährleistet, dass die Fliehkraft-Bremsglieder um das gleiche Winkelmass verschwenkt werden und in jedem Augenblick mit gleichem Druck an die Gehäusewandung angepresst werden.
EMI7.2
--12a-- inSeilspeichervorrichtung--12--nach Fig. l bis 7, d. h. dass eine abwärts gerichtete Zugkraft an dem Schleppseil infolge der Schwenkbewegung des Lenkers--50a--um den fest angebrachten Bolzen - 51a oder 51b-eine Abwärtsbewegung der Seilscheibe --14a-- und des Achszapfens --48a--
EMI7.3
Seilscheibe-14a-mit- proportional ist und die Drehgeschwindigkeit der Seilscheibe regelt.
Wenn das Schleppseil - 13a-- entlastet wird und beginnt, sich aus der ausgezogenen Lage aufzuwickeln, so wird der Achszapfen--48a--durch die Feder --66a-- aufwärts bewegt und legt sich in das obere Ende der Nut--80--ein. Wenn die Seilscheibe rotiert, so werden die Bremsglieder--82, 83-- durch die Fliehkraft nach aussen bewegt und bremsen die Seilscheibe ab.
Bei der Seilspeichervorrichtung--12a--ist die Bremsung beim Aufwickelvorgang besonders wirksam, wenn das Schleppseil zuerst entlastet wird. Dies stellt einen wesentlichen Vorteil dar, weil hiedurch die Neigung der durch einen T-förmigen Bügel od. dgl. gebildeten Beförderungsvorrichtung, nach der Freigabe Wippbewegungen auszuführen, unterdruckt wird. Diese Wippbewegung wird sonst dadurch hervorgerufen, dass die Aufwickelfeder den grössten Kraftvorrat besitzt, wenn das Schleppseil zuerst freigegeben wird, und dass die Seilscheibe eine verhältnismässig hohe Drehzahl aufweist, weil der Durchmesser der Seilwindung auf der Seilscheibe verhältnismässig klein ist.
Bei der Ausführungsform der Seilspeichervorrichtung--12a--nach Fig. 8 bis 12 ruft dagegen die Erhöhung der Drehzahl eine proportional grössere Fliehkraft und daher eine entsprechend grössere Bremskraft der Bremsglieder - -82, 83-- hervor. Nach dem Ende des Aufwickelvorganges zu wird die Drehzahl der Seilscheibe geringer, weil der Windungsdurchmesser des Schleppseiles in der Nut-41a-grösser ist und auch, weil die Kraft der Aufwickelfeder geringer geworden ist. Hiedurch wird die Fliehkraft verringert und die gesamte Bremskraft angewendet, um die Seilscheibe abzubremsen.
Die Wirkung besteht im Ergebnis darin, dass die Bremskraft niemals gross genug ist, um die sich verringernde Kraft der Aufwickelfeder zu überwinden, so dass die Seilscheibe das Schleppseil bei jeder Entlastung auf dem ganzen Weg glatt und sanft aufwickelt.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.