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Abtastvorrichtung
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In einer vorzugsweisen Ausführungsform ist das Abtastglied an der Blendenbasis mittels eines Scharniers höhenverschwenkbar gelagert.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Verstellvorrichtung für das Abtastglied aus einem Bowdenzug besteht, dessen Kabel einerseits an diesem Glied anderseits an einem am Stopfwagen der Überwachungseinrichtung vorgesehenen Betätigungshebel befestigt ist, dem zum Festliegen des Abtastgliedes in einer gewählten Verschwenkungslage eine Sperrvorrichtung mit einer Anzahl von Rasten zugeordnet ist.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert, die in der Zeichnung veranschaulicht ist. Diese zeigt eine Blende--10--mit einem einstellbaren Abtastglied und einer Vorrichtung zum Einstellen dieses Gliedes.
Eine zwischen einem Sender und einem Empfänger angeordnete Abtastvorrichtung weist eine blattförmige Blende --10-- auf, die zweiteilig ausgebildet ist, wobei der untere Teil eine Blendenbasis - und der obere ein eigentliches Abtastglied --13-- bildet. Die Blendenbasis besitzt eine seitliche Lasche mittels welcher die gesamte Blende --10-- an einem Gestell befestigbar ist, das in fühlendem Kontakt mit einer Schiene des Gleises steht. Normalerweise wird das Gestell mit beiden Schienen des Gleises in Kontakt stehen und über jeder Schiene eine Blende --10-- tragen. Ist eine der Schienen an einer Stelle eingesunken, so wird auch die entsprechende Blende an dieser Stelle um den gleichen Betrag absinken.
Für die Abschattung der vom Sender emittierten Strahlung ist die Oberkante --25-- des Abtastgliedes --13-- massgeblich, deren Höhenlage in bezug auf die Blendenbasis--12--einstellbar ist. Hiezu ist das Abtastglied mittels eines Scharnierbandes --14-- an der Blendenbasis-12--
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und damit der Höhenlage seiner Oberkante --25-- ist dem Betätigungshebel-17-eine Sperrvorrichtung zugeordnet, die aus einem gezahnten Kreiselement--21--sowie einer am Hebel --17-- vorgesehenen und in die Rasten --20-- des Kreiselementes --21-- einrastbaren Klinke --19-- besteht.
Beim Arbeiten auf einem geraden Gleisabschnitt befindet sich die Oberkante --25-- des Abtastgliedes--13--in ihrer höchsten Stellung. Ist kein Gleisstück abgesunken, so werden sich der
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worauf die Stopfeinrichtung so lange arbeiten würde, bis das Gleis um einen Betrag "d" angehoben und hiebei der Empfänger von der Oberkante --25-- der Blende --10-- wieder abgeschattet wäre. Das Gleis läge hier jetzt um "d" höher als normal.
Mit andern Worten : soll ein abgesunkenes Gleis auf einem ebenen Abschnitt korrigiert werden, so befindet sich die Oberkante-25-des Abtastgliedes-13--immer in ihrer höchsten Lage. An der abgesunkenen Stelle sinkt das Gestell mit der an ihm befestigten Blende --10-- ein, der Empfänger empfängt vom Sender ausgesandte Strahlung und die Gleisstopfvorrichtung beginnt automatisch zu unterstopfen. Ist das Gleis an dieser Stelle in Normlage gebracht, so befindet sich die Blendenoberkante - mit dem Sender und dem Empfänger in "Nullstellung", letzterer ist nunmehr abgeschattet und der Stopfvorgang wird beendet.
In Kurven z. B. ist es jedoch notwendig, eine Schiene des Gleises höher zu legen als die andere.
Diese sogenannte Überhöhung um z. B. einen Betrag "d" wird mit der vorliegenden Vorrichtung sehr einfach erreicht, indem die Oberkante --25-- der über der entsprechenden Schiene befindlichen Blende--10--, durch Verstellen des Betätigungshebels--17--um den Betrag "d" gegenüber ihrer
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normalen, also höchsten Stellung verstellt wird. Der Unterstopfvorgang geht nun so, wie oben geschildert vor sich, doch wird die betreffende Schiene um den Betrag "d" höher gehoben als die andere.
Beim Korrigieren eines überhöhten Gleisbogens wird also die Oberkante --25-- des über der höhergelegenen Schiene befindlichen Abtastgliedes --13-- während des gesamten überhöhten Abschnittes um den gegebenen Betrag der überhöhung tiefer liegen als normal.
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--20-- sindObwohl das Abtastglied --13-- an der Blendenbasis-12-angelenkt dargestellt ist, kann selbstverständlich jeder geeignete Mechanismus zur Vertikalverstellung der Höhenlage der Oberkante --25-- verwendet werden. Das Abtastglied --13-- kann z. B. für eine Auf-und Abwärtsbewegung in einer mit vertikalen Führungen versehenen Blendenbasis angeordnet sein.
Wie gezeigt wurde, ist zum Nivellieren bzw. Anheben von Gleisabsenkungen zwischen den Sendern und Empfängern über der Schiene eine Blende vorgesehen. Getrennte Fernsteuerungshebel --17-- sind auf dem Hebe-und Stopffahrzeug angeordnet, so dass der Bedienungsmann des Fahrzeuges die Schienenüberhöhung beider Schienen des Gleises von diesem Fahrzeug aus beliebig wählen kann.
Der Einfachheit halber wurde oben erwähnt, dass die Höhe der Blendenoberkante --25-- über der Schiene die gleiche wie die des Senders und des Empfängers in der "Nullstellung" ist. Da aber einige überwachungseinrichtungen eher nach der Menge des empfangenen Lichtes als nach einer eigentlichen Bezugslinie arbeiten, kann die Oberkante --25-- manchmal ober oder unter der Senderbzw. Empfängerhöhe liegen, wenn ein"Nullzustand"eintritt. Das heisst, die Oberkante --25-- und der Sender sowie der Empfänger brauchen nicht auf einer geometrischen Geraden zu liegen. Es wird aber immer eine feststehende Beziehung zwischen der Höhe des Senders und des Empfängers mit der Oberkante --25-- zur Herstellung eines"Nullzustandes"bestehen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Abtastvorrichtung für eine überwachungseinrichtung hinsichtlich der Höhenlage von Gleisen, mit einem zwischen einem Sender und einem Empfänger der Einrichtung auf den Schienen abgestützten Gestell und einer auf diesem in entsprechender Höhe vor jedem Empfänger über dem Gleis
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Blende (10) zweiteilig ausgestaltet und deren unterer Teil (Blendenbasis 12) auf dem Gestell befestigt, der obere Blendenteil (Abtastglied 13) jedoch zur Änderung der Höhenlage der Blendenoberkante (25) über dem Gleis gegenüber der Blendenbasis (12) bewegbar gelagert und mittels einer Verstellvorrichtung (23) in einer Anzahl von festgelegten Stellungen verstellbar ist.
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