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Schaltungsanordnung zur Erzeugung von polwechselnden
Impulsen unterschiedlicher Häufigkeit
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung von polwechselnden Impulsen unterschiedlicher Häufigkeit für durch Polungswechsel fortschaltbare Empfangseinrichtungen.
Eine solche Schaltungsanordnung wird z. B. benötigt, wenn eine durch polwechselnde Impulse einer Hauptuhr fortgeschaltete Nebenuhrenanlage zur Zeitkorrektur (Schiffsuhren) im schnellen Takt
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gleichlaufend weitergeschaltet. Die zur Lohnabrechnung erforderliche Ermittlung der effektiven Arbeitszeit erfordert, da die Kontrollkarten zu Beginn und am Ende der Arbeitszeit mit der Tageszeit abgestempelt werden, eine umständliche Rechenarbeit, da sowohl die Zeitverschiebung zwischen Null Uhr Tageszeit und Nullzeitpunkt des Arbeitsbeginnes, als auch die in Abzug zu bringenden Pausen sowie die Anhängung von überstunden zu berücksichtigen sind.
Erschwerend kommt hinzu, dass zu Beginn der Arbeitszeit dem sich auf einen grösseren Zeitabschnitt erstreckenden Zustrom der Arbeiter und damit der auf die Tageszeit bezogenen unterschiedlichen Abstempelung Rechnung getragen werden muss. Das gleiche gilt für den Abstrom der Arbeiter am Ende der Arbeitszeit. Dabei ist es besonders schwierig, die letzten Abstempelungen des Arbeitsendes einschliesslich geleisteter übers tun den zeit klar erkennbar auseinanderzuhalten.
Deshalb hat man verbessernd nach vielen unterschiedlichen Lösungen gesucht, die sowohl organisatorisch zweckmässig sind, als auch technisch einen geringen Aufwand erfordern.
So ist es bereits bekannt, dem Arbeitszeit-Registrierapparat die Funktion eines Zeitrechners zu geben, u. zw. wie folgt : a) Berücksichtigung der Differenz zwischen der absoluten Tageszeit und dem Nullzeitpunkt des Arbeitsbeginnes, durch entsprechend der Kennzeichnung (Stempelung) versetztem Betrieb des Zeitwerkes des Registrierteiles zum Zeitwerk des Anzeigeteiles für die absolute Tageszeit (Nebenuhr) ; b) Berücksichtigung der Zustromzeit der Arbeiter vor Beginn der Arbeitszeit, durch vorzeitige Einstellung der Nullkennzeichnung des Zeitwerkes des Registrierteiles und Verbleib in dieser Einstellung bis zu einem Zubilligungszeitpunkt nach Beginn der Arbeitszeit, um einmal den noch im Fluss befindlichen Registrierablauf nicht zu stören und zum andern geringfügige Verspätungen unbeachtet zu lassen ;
c) Berücksichtigung der laufenden Arbeitszeit, durch schnellen Nachlauf des Zeitwerkes des Registrierteiles um die Zubilligungszeit und danach laufender Weiterschaltung im Takt der
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die Pausenzeit ; e) Berücksichtigung des normalen Arbeitsendes, durch Stillsetzen des Zeitwerkes des Registrierteiles um eine Zeitspanne, die zum Abstrom der die normale Arbeitszeit einhaltenden Arbeiter notwendig ist ; f) Berücksichtigung des Arbeitsendes einschliesslich geleisteter Überstunden, durch zunächst schnellen Nachlauf des Zeitwerkes des Registrierteiles bis zur Aufholung der Abstromzeit der Arbeiter und dann laufender Weiterschaltung im Takt der Zeitfortschaltung für die Tageszeit ;
g) Berücksichtigung des nächsten Arbeitsbeginnes, durch schnellen Vorlauf des Zeitwerkes des Registrierteiles bis zur Einstellung "Null" und anschliessender Stillsetzung bis zum Zeitpunkt des Arbeitsbeginnes, wobei dann die Fortschaltung des Zeitwerkes des Registrierteiles unter Berücksichtigung der unter b) erwähnten Zubilligungszeit zunächst im Schnellauf und dann im Takt der Zeitfortschaltung für die Tageszeit erfolgt.
In der deutschen Patentschrift Nr. 950701 und in der deutschen Auslegeschrift 1145404 sind Verfahren beschrieben, die zum Teil oder ganz die zuvor aufgeführten Bedingungen auf zwei verschiedene Arten erfüllen.
Gemäss der deutschen Patentschrift Nr. 950701 werden die Nullstellung des Zeitwerkes einer Arbeitszeit-Registriereinrichtung, die Fortschaltung während der laufenden Arbeitszeit und die Auslassungen während der Arbeitspausen entweder über eine besondere Signallinie oder auch über die Nebenuhrlinie selbst gesteuert.
Das Steuerkriterium bewirkt dabei eine elektromechanische An-oder Abkupplung des Zeitwerkes der Registriereinrichtung an das die absolute Tageszeit anzeigende Werk.
Nachteilig hiebei ist, dass, vor allem bei Verwendung polwechselnder Impulse für die normale Zeitfortschaltung, über die gleiche Linie mehrere Schaltkriterien gegeben werden müssen, und dass die richtige Auswertung der unterschiedlichen Schaltkriterien entweder besondere Schaltmassnahmen erfordert oder eine genau darauf abgestimmte Justage der Empfangsmittel notwendig macht. Ausserdem stellen die unumgänglich zusätzlich in den Fortschaltkreis einzulegenden Kontakte für die Umschaltung auf die einzelnen Kriterien eine zusätzliche Fehlerquelle dar.
Auch die deutsche Auslegeschrift 1145404 erzielt mit der von ihr beschriebenen Anordnung keinen nennenswerten Fortschritt. Hier soll am Ende der normalen Arbeitszeit die den Abstrom der Arbeiter berücksichtigende Zeitspanne für gleichlautende Registrierung dadurch erreicht werden, dass an Stelle einer Stillsetzung des Zeitwerkes des Registrierteiles und einem anschliessend aufholenden Schnellauf (überspringzeit) eine Auswechslung des weiterlaufenden Zeitzählwerkes gegen eine feste, das Arbeitsende kennzeichnende Typeneinstellung in Verbindung mit einer elektromechanischen Schwenkeinrichtung erfolgt.
Dieses System erfordert bei Änderungen der Arbeitszeit stets eine Neueinstellung bei allen Arbeitszeit-Registriergeräten und lässt im allgemeinen bei tragbarem elektromechanischem Aufwand auch nur eine einzige Überspringzeit während einer täglichen Arbeitszeitspanne zu ; es ist wegen der auf ein bestimmtes Zeitprogramm zugeschnittenen mechanischen Teile (Festeinstellung der Arbeitsschlusszeit) nicht variabel genug.
Alle bisher bekannten Anordnungen für eine Arbeitszeit-Registrierung arbeiten mit Geräten, die speziell auf die von ihnen zu erfüllende Aufgabe zugeschnitten sind, also zusätzliche Geräteteile oder geräteeigene Schaltorgane aufweisen, die über das für eine reine Zeitfortschaltung notwendige Mass hinausgehen und überdies der Aufgabe nach bzw. dem Zeitprogramm entsprechend von ganz spezieller Art sein müssen.
Die Verwendung einfacher, nicht für eine spezielle Aufgabe zugeschnittener Empfangseinrichtungen zur Bewältigung der vorliegenden Forderungen lässt sich dadurch erzielen, dass die gesamte Beeinflussung der Fortschaltung nur durch zeitlich entsprechend richtige Zuführung der Fortschaltimpulse vorgenommen wird.
Daher ist es Aufgabe der Erfindung, für durch Polwechsel fortschaltbare Empfangseinrichtungen polwechselnde Impulse unterschiedlicher Häufigkeit unter dem Einfluss verschiedener nacheinander wirksamer Taktgeber zu erzeugen und diese Impulse mit stets im Umschaltzeitpunkt (von der einen Häufigkeit zur andern Häufigkeit) entsprechend der Schaltlage der Empfangseinrichtungen polungsrichtiger Lage abzugeben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch eine Schaltungsanordnung gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Erzeugung des Polungswechsels für alle Impulshäufigkeiten durch eine einzige, unter dem Einfluss verschiedener Taktgeber stehende, an sich bekannte Viertaktschaltung geschieht, wobei zur Erzeugung der Impulse der einen Häufigkeit der Steuertakt für die
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Viertaktschaltung durch ein an einen polwechselnden Fremdsteuerkreis angeschlossenes polungsunabhängiges Relais aufgeprägt wird, während die Erzeugung der Impulse der andern Häufigkeit durch eine Selbststeuerung der Viertaktschaltung in Zusammenwirken mit einem Hilfsrelais erfolgt.
Durch diese Massnahme wird vorteilhaft erreicht, dass ein Übergang von der einen Impulshäufigkeit zu der andern Impulshäufigkeit unter Beibehaltung des fortlaufenden Polungswechsels stattfinden kann. Es ist also die Voraussetzung dafür geschaffen, dass beim Wechsel der Impulshäufigkeit oder bei gewollten Impulsauslassungen niemals zwei Impulse gleicher Polarität aufeinander folgen können.
Darum lässt sich die Erfindung leicht durch einfache Schaltmittel zur nahezu beliebigen Umschaltung des Ansteuerweges auf zeitunterschiedliche Taktgeber ergänzen. Es kann also jedem Taktprogramm nachgekommen werden.
Es soll nun ein Anwendungsbeispiel der Erfindung in Verbindung mit einer möglichen Schaltungsanordnung für die programmgerechte Steuerung von Arbeitszeit-Registriergeräten beschrieben werden.
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angeschlossenen Empfangseinrichtungen, bestehend aus den Nebenuhren --NU 1 bis NUn--und den Nebenuhrantrieben der Arbeitszeit-Registriergeräte--KK1 bis KKn--, sowie eine zwischen die Nebenuhrlinie--NUL--und die Registrierlinie--RL--für die Zeitwerke der Arbeitszeit- Registriergeräte--KK1 bis KKn--eingefügte Schalteinrichtung mit den Relais --E, HJ, K, M, N, P, U--, den Gleichrichtern-Gl bis G4--, den Kondensatoren-C1, C2- und den Widerständen--Rl bis R4--.
Unwesentliche, nicht den Funktionszusammenhang kennzeichnende Schaltmittel für z. B. Funkenlöschung u. dgl. sind in den Zeichnungen weggelassen.
Von den aufgeführten Schaltmitteln wird das Relais--E--mit Wicklung--EI--über die Nebenuhrlinie--NUL--durch Polwechselimpulse gleichlaufend mit den Nebenuhrwerken betätigt.
Damit diese Impulse je nach der an die Registrierlinie vorzunehmenden Weiterleitung trotz programmgemässer Unterbrechungen stets eine laufende Umpolungsfolge aufweisen, geschieht die Erregung des Relais--E--in Verbindung mit einer aus den Gleichrichtern-Gl bis G4-bestehenden Brückenschaltung polungsunabhängig. Impulsfehler infolge unsauberer Impulsgabe werden
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Kondensator-Cl--und Widerstand--Rl----E-- angesprochen, dann wird die Haltezeit des Relais-E-auf eine Mindestdauer gedehnt.
Kontakt--e2--leitet die Impulsaufnahme auf das Relais--H--weiter. Relais--H--ist durch Schaltkombination mit dem Kondensator--C2--und dem Widerstand--R2--an-und abfallverzögert ; dieses Relais spricht also nur an, wenn der durch Kontakt-e2-weitergeleitete
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Schliessen und öffnen dieses Kontaktes erfolgt. Die Relaisschaltfolge ist dabei :
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<tb>
<tb> Takt <SEP> 1 <SEP> = <SEP> Relais <SEP> J <SEP> an <SEP> ; <SEP>
<tb> Takt <SEP> 2 <SEP> = <SEP> Relais <SEP> K <SEP> an <SEP> ; <SEP>
<tb> Takt <SEP> 3 <SEP> = <SEP> Relais <SEP> J <SEP> ab <SEP> ; <SEP>
<tb> Takt <SEP> 4 <SEP> = <SEP> Relais <SEP> K <SEP> ab.
<tb>
Einen über die Nebenuhrlinie-NUL--hereinkommenden, auf Relais--E--wirkenden Impuls (Fremdimpuls) sind nach Impulsende also zwei unterschiedliche Schaltzustände zuzuordnen, entweder beide Relais--J und K--angezogen oder abgefallen. In der jeweils zwischen den Takten 1 und 2 sowie 3 und 4 liegenden Zeitspanne wird über die Kontakte-i2 und k2--ein Impuls auf die Registrierlinie--RL--gegeben (Weiterleitung der Fremdimpulse). Die Polarität dieses Impulses wechselt entsprechend der wechselnden Ausgangsschaltlage der Relais--J und K--.
Ob dabei die über die Registrierlinie-RL--hinausgehenden Impulse mit den über die Nebenuhrlinie--NUL-- hereinkommenden (Fremd-) Impulse, bezogen auf die Anschlusspunkte der Linie 1/2 bzw. 3/4, polungsgleich sind oder nicht, hängt vom jeweiligen Anschaltzeitpunkt der Fremdsteuerung ab.
Wesentlich ist, dass die auf die Registrierlinie--RL--gegebenen Impulse jedesmal ihre Richtung wechseln, gleichgültig zu welchem Zeitpunkt eine An-oder Abschaltung von der Fremdsteuerung über die Nebenuhrlinie-NUL-erfolgt ist.
Die Taktansteuerung der Viertaktschaltung wird unterbunden, wenn über die von der Signalhauptuhr--SHU-kommende Signalverbindung-HSL--ein auf Relais-M--wirksamer Signalimpuls gegeben wird. In den Zeichnungen ist das symbolisch durch die mit "Halt" bezeichnete
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Verbindung und den nur für die Betätigungsdauer wirksamen Kontakt--Ht--dargestellt. Damit sei auch gleich darauf hingewiesen, dass dieser und auch die andern das Zeitprogramm steuernden Signalkontakte nicht an die Signalhauptuhr gebunden sind, sondern auch an anderer zweckmässiger Stelle sitzen können.
Relais--M--wirkt mit Kontakt --m1-- auf Relais --P--. Relais --P-- spricht an, sofern Kontakt --e3-- in der Ruhelage ist, also zur Zeit kein Fremdimpuls empfangen wird bzw. wenn dieser beendet ist. Hiefür wird vorausgeschickt, dass die Signalimpulse von längerer Dauer sein müssen als die über die Nebenuhrlinie hereinkommenden, der Fortschaltung dienenden Fremdimpulse.
Relais --P-- schaltet sich über Kontakt--pl--in einen Selbsthaltekreis. Kontakt--p4- unterbindet eine Weiterleitung der nach wie vor durch das Relais-E--aufgenommenen Fremdsteuerimpulse auf das Relais--H--. Damit wird ein Schaltzustand erreicht, der für die Arbeitspausenaussparung in der Arbeitszeitzählung notwendig wird. Der Programmbefehl "Halt" wird durch einen auf Relais--N--wirksamen Signalimpuls über die Signalleitung"Weiter"wieder rückgängig gemacht. Relais-N-unterbindet mit Kontakt-n-die Haltung für Relais-P-.
Kontakt--p4--lässt die mit Kontakt--e2--weitergegebenen Fremdimpulse wieder auf Relais --H-- wirksam werden. Die Viertaktschaltung arbeitet, ausgehend von der bei der Unterbrechung eingenommenen Schaltlage, wieder weiter.
Bei einer dem Programmbefehl"Schnellauf ein"entsprechenden Signalisierung werden die Relais --M und N--gleichzeitig erregt. In der Regel trifft dieser Befehl nach einem "Halt"-Befehl ein, es ist jedoch nicht Bedingung. Zur Einspeicherung werden die Relais--P und U--angeworfen, u. zw. zunächst Relais--P--über Kontakt--ml--und dann Relais--U--über die Kontakte--n, m2 und p3--. Die Haltung für Relais-P-erfolgt über die Kontakte-u2 und p2--, die des Relais
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abgefallenen Zustand befinden. Relais--H--wirkt, wie bekannt, auf die Viertaktschaltung entweder für die Taktstufe 1 oder 3. Damit wird aber durch Kontakt--i4-Relais--H--wieder abgeschaltet, so dass sich dadurch die Taktstufe 2 oder 4 einstellt.
Infolge der durch Kontakt-k3--
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K--i2 und k2--auf die Registrierlinie--RL--abgegebenen, dicht aufeinanderfolgenden Polwechselimpulse steuern die Zeitwerke der Arbeitszeit-Registriergeräte--KK1 bis KKn-im Schnellauf weiter, bis von ihnen eine vorbestimmte Fortschaltlage eingenommen worden ist. Dieser
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Durch den Kontakt"Schnellauf ab"wird Relais--U--durch Kurzschluss abgeworfen. Als Folge davon fällt auch Relais--P--ab. Der sich nun einstellende Schaltzustand bewirkt wieder die Abhängigkeit von der Fremdsteuerung.
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