AT284756B - Stoppel zum Verschließen von Wien, Branntwien od.dgl. beinhaltenden Flaschen - Google Patents

Stoppel zum Verschließen von Wien, Branntwien od.dgl. beinhaltenden Flaschen

Info

Publication number
AT284756B
AT284756B AT1036268A AT1036268A AT284756B AT 284756 B AT284756 B AT 284756B AT 1036268 A AT1036268 A AT 1036268A AT 1036268 A AT1036268 A AT 1036268A AT 284756 B AT284756 B AT 284756B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
stubble
wood
bottle
taste
Prior art date
Application number
AT1036268A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Urbanek
Original Assignee
Karl Urbanek
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Urbanek filed Critical Karl Urbanek
Priority to AT1036268A priority Critical patent/AT284756B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT284756B publication Critical patent/AT284756B/de

Links

Landscapes

  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Packages (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stoppel zum Verschliessen von Wein, Branntwein   od. dgl.   beinhaltenden Flaschen 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stoppel zum Verschliessen von Wein, Branntwein od. dgl. be- inhaltenden Flaschen. 



   Bei Verschlüssen, Stoppeln u. dgl. für insbesondere alkoholische Getränke beinhaltende Flaschen wurde immer angestrebt, dass das Verschlussmaterial den Geschmack des Füllgutes nicht verändert, wo- durch Verschlüsse, Stoppeln od. dgl. bisher vorzugsweise aus inertem Material, z. B. Kork oder beson- deren Kunststoffen gefertigt wurden. Anderseits ist bereits seit langem bekannt, dass eine merkbare Ge- schmacksverbesserung von Wein, Branntwein od. dgl. besonders dann gewährleistet ist, wenn der Alko- hol unter Berührung mit bestimmten Holzsorten gelagert wird.

   Um nun die Anschaffung von teuren höl- zernen Fässern, welche die erwünschte Wechselwirkung des Alkohols mit dem Holz ermöglichen, zu er- sparen und auch die in Holzfässern auftretende Verdunstung zu vermeiden, sind Behandlungsverfahren von nicht in hölzernen Gefässen gelagerten alkoholischen Getränken mit Holz zum Zwecke der Ge- schmacksverbesserung bekanntgeworden. So empfiehlt   z. B.   die deutsche Patentschrift Nr. 543101 die Ozonisierung von Branntwein mit Hilfe von ozonisierten Eichenholzspänen. Nach der deutschen Patent- schrift Nr. 631499 kann ein von einem "rauhen, strengen, reizenden Geschmack und Geruch" freier Charakter des Weines, Branntweines od. dgl. mit Hilfe von Holzschnitzel oder fein verteiltem Holz, vor- zugsweise hartem, weissem Eichenholz, erzielt werden, wobei in gewissen Fällen auch angekohltes Holz Verwendung finden kann.

   Nach der deutschen Patentschrift Nr. 231773 wird in alkoholische Flüssigkeiten lagernde Zementfässer ein System von Holzrohren eingebaut. Schliesslich beschreibt die USA-Patent-   schriftNr. 2, 487, 594 einAlterungsmittel   für in Flaschen lagernde   alkoholische Flüssigkeiten   in Form von aufgefächerten Holzstäben. 



   Im Gegensatz zu diesem bekannten Stand der Technik, bei dem somit durchwegs gesonderte, nicht aromagebende Verschlussteile Verwendung finden, wird erfindungsgemäss in einfacher zweckentsprechender und kostensparender Weise der übliche Flaschenverschluss derart ausgestaltet, dass sein in das Innere der Flasche reichende, mit dem Flascheninhalt in Berührung kommende Teil aus Holz ausgebildet ist und stabförmig frei bis etwa in den Bodenbereich der Flasche   reicht, wobei das Holz für diesen   Teil ein solches ist, dass der Flascheninhalt beim Lagern eine auf die Berührung mit dem Holz zurückführende vorteilhaft geschmackliche Veränderung erfährt. 



   Hölzerne Flaschenstoppel an sich sind z. B. aus den österr. Patentschriften Nr. 13194 und Nr. 156 271 sowie aus den   deutschenPatentschriftenNr. 699 749, Nr. 704265   und Nr. 819 362 bekannt. Deren mit dem Flascheninhalt in Berührung kommende Holzteil ist aber weder durch seine Holzart (geschmacklich indifferentes Weichholz) noch durch seine, üblichen Stoppeln eigene geringe, dem Flascheninhalt zugewandte Oberfläche geeignet, den Flascheninhalt vorteilhaft geschmacklich zu verändern. 



   Eine besondere geschmackliche Verbesserung des gelagerten Weines, Branntweines od. dgl. ist gewährleistet, wenn der Holzteil des erfindungsgemässen Stoppels aus Eichenholz besteht. Aber auch aus andern Holzarten kann der Stoppel gefertigt sein, insbesondere wenn seinHolzanteil, zur Beeinflussung der Art des von ihm abgegebenen Geschmackes, nach einem Merkmal der Erfindung in geeigneter Weise, z. B. durch Ankohlen, vorbehandelt ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Holzteil des Stoppels zur Vergrösserung seiner Oberfläche gespalten sein, woraus eine besonders intensive Berührung des Holzes mit dem Flascheninhalt resultiert. Eine weitere vorteilhafte geschmackliche Veränderung kann durch geeigneten Wechsel von verschiedenen bzw. verschieden vorbehandelten Hölzern erzielt werden. Selbstverständlich wird der Fachmann die Art, Menge, Auffächerung u. dgl. des in die Flasche ragenden   Holzteiles   auf die Art, Menge und durchschnittliche Lagerzeit des Flascheninhaltes abstimmen. 



   Durch den niederen Anschaffungspreis ist es auch dem Endverbraucher möglich, erfindungsgemässe Stoppel zu erstehen und sich selbst billige Wein-bzw. Branntweinsorten zu veredeln. Aber auch die Lagerzeit beim Grosshändler bzw. im Detailverkauf kann mit Hilfe vom erfindungsgemässen Stoppel zum 
 EMI2.1 
 kann der Stoppel entweder mit-lichen Verschluss ersetzt werden, wobei der entfernte   erfindungsgemässe Stoppel   keinerlei Verunreinigungen in der Flasche hinterlässt. 



   Nach den Merkmalen der Erfindung erzeugte Stoppel können äusserst vielseitig sein, wobei eine ausreichende Verschlussfunktion derselben durch an sich bekannte Mittel unterstützt bzw. garantiert wird. 



   Anschliessend soll an Hand eines Beispiels die Wirkung, die ein erfindungsgemässer Stoppel auf ein in Flaschen gelagertes alkoholisches Getränk ausübt, demonstriert werden. 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Art <SEP> des <SEP> Flascheninhaltes <SEP> 0, <SEP> 7 <SEP> 1 <SEP> völlig <SEP> vergorener <SEP> (nicht <SEP> süsser) <SEP> Wein
<tb> Art <SEP> des <SEP> Holzes <SEP> Eichenholz
<tb> Mit <SEP> dem <SEP> Flascheninhalt <SEP> in <SEP> Berührung
<tb> gebrachte <SEP> Holzoberflächen <SEP> etwa <SEP> 41. <SEP> 7 <SEP> erd <SEP> (Stab <SEP> 0, <SEP> 7 <SEP> cm <SEP> , <SEP> 19 <SEP> cm <SEP> lang)
<tb> Lagerzeit <SEP> 1. <SEP> 2 <SEP> und <SEP> 3 <SEP> Jahre
<tb> 
 
Ergebnis : In allen Fällen konnte ein wesentlich feinerer Geschmack   des in mit erfindungsgemässen   Stoppeln verschlossenen Flaschen gelagerten Weines gegenüber dem im gleichen Zeitraum, auf die herkömmliche Weise in Flaschen gelagertem Wein festgestellt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Stoppel zum Verschliessen von Wein, Branntwein od. dgl. beinhaltenden Flaschen, dadurch   g ekennzeichne t, dass sein in dasinnere der Flasche reichender, mit dem Flascheninhalt in Berüh-    rung kommender Teil aus Holz ausgebildet ist und stabförmig frei bis etwa in den Bodenbereich der Flasche reicht, wobei das Holz für diesen Teil ein solches ist, dass der Flascheninhalt beim Lagern eine auf die Berührung mit dem Holz zurückführende vorteilhafte geschmackliche Veränderung erfährt. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. besteht.
    3. Stoppel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sein Holzteil, zurBe- einflussung der Art des von ihm abgegebenen Geschmackes, in geeigneter Weise, z. B. durch Ankohlen, vorbehandelt ist. EMI2.4 teil zur Vergrösserung der Oberfläche gespaltet ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI2.5 <tb> <tb> DT-PS <SEP> 231773 <SEP> DT-PS <SEP> 631499 <tb> DT-PS <SEP> 543101 <SEP> US-PS <SEP> 2487594 <SEP> <tb>
AT1036268A 1968-10-24 1968-10-24 Stoppel zum Verschließen von Wien, Branntwien od.dgl. beinhaltenden Flaschen AT284756B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1036268A AT284756B (de) 1968-10-24 1968-10-24 Stoppel zum Verschließen von Wien, Branntwien od.dgl. beinhaltenden Flaschen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1036268A AT284756B (de) 1968-10-24 1968-10-24 Stoppel zum Verschließen von Wien, Branntwien od.dgl. beinhaltenden Flaschen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT284756B true AT284756B (de) 1970-09-25

Family

ID=3621813

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT1036268A AT284756B (de) 1968-10-24 1968-10-24 Stoppel zum Verschließen von Wien, Branntwien od.dgl. beinhaltenden Flaschen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT284756B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10008759A1 (de) * 2000-02-25 2001-11-22 Siegmund Zschippang Verfahren und Mittel zur Veredelung von Branntwein
DE102012107622B3 (de) * 2012-08-20 2013-08-01 Josef Müller Verschluss zum Verschließen einer Behälteröffnung und Verfahren zur Herstellung eines Verschlusselements
DE102017006899A1 (de) * 2017-07-20 2019-01-24 Robin Meiners Verfahren zur nachträglichen Reifung/Veredelung von alkoholischen/nicht alkoholischen Getränken in Flaschen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10008759A1 (de) * 2000-02-25 2001-11-22 Siegmund Zschippang Verfahren und Mittel zur Veredelung von Branntwein
DE102012107622B3 (de) * 2012-08-20 2013-08-01 Josef Müller Verschluss zum Verschließen einer Behälteröffnung und Verfahren zur Herstellung eines Verschlusselements
DE102017006899A1 (de) * 2017-07-20 2019-01-24 Robin Meiners Verfahren zur nachträglichen Reifung/Veredelung von alkoholischen/nicht alkoholischen Getränken in Flaschen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US2135622A (en) Aging device for the contents of barrels, casks, or the like
AT284756B (de) Stoppel zum Verschließen von Wien, Branntwien od.dgl. beinhaltenden Flaschen
DE102017006899A1 (de) Verfahren zur nachträglichen Reifung/Veredelung von alkoholischen/nicht alkoholischen Getränken in Flaschen
DE3422734C2 (de)
DE9317842U1 (de) Vorrichtung zur Reifung von Getränken in Flaschen
DE4332387C2 (de) Verfahren zum Herstellen und Anbieten von Cappuccino
DE20103564U1 (de) Mittel zur Veredelung alkoholhaltiger Flüssigkeiten
CH573848A5 (en) Sealed packing cylinder for portion of coffee or similar - glass cylinder has spoon profile at one end
DE8228575U1 (de) Flaschenartiger Behaelter
DE4431178C1 (de) Erfrischungsgetränk
DE648335C (de) Verfahren zum Ausschank von unvergorenen Fruchtsaeften, sogenannten Suessmosten
AT281572B (de) Konservendose
DE631062C (de) Verfahren zum Ausschank von unvergorenen Fruchtsaeften, sog. Suessmosten
DE1294311B (de) Verfahren zur Einbringung von Blattgoldflitterteilchen in Schaumwein od. dgl.
DE2158479A1 (de) Mischgetraenk &#34;sekt + orange&#34;
DE2220648A1 (de) Verfahren zur herstellung von kaffeehaltigem schaumwein
DE2336436C3 (de) Innenauskleidung für ein Transportgefäß für Bier
DE202021001427U1 (de) Behältnis, insbesondere Fertigpackung, mit reduzierter Füllmenge
DE202017000508U1 (de) Fertigsoße auf der Basis von Essig
AT129737B (de) Verfahren zum Aufsüßen und Aromatisieren von Schaumweinen.
DE2336436A1 (de) Transportgefaess fuer bier
DE29702703U1 (de) Geschmacksbildende Stoffe bei der Herstellung von Speiseeis
CH403528A (de) Lager-, Verkaufs- und Ausschankbehälter, insbesondere für Whisky
DE1951073U (de) Stopfen aus gummi od. dgl. fuer tablettenroehrchen u. dgl.
DE1517877A1 (de) Nachreifen von Getraenken in Flaschen

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee