AT28417B - Maschine zum Einlegen der Federn in die Oberteile von Annähdruckknöpfen. - Google Patents

Maschine zum Einlegen der Federn in die Oberteile von Annähdruckknöpfen.

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AT28417B
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spring
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Arthur Schweinburg
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Arthur Schweinburg
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  Maschine zum Einlegen der Federn in die Oberteile von Annähdruckknöpfen. 



   Die Oberteile von Annähdruckknöpfen haben bekanntlich eine ausgepresste Kappe, in deren seitlichen Schlitzen die einen Schenkel von S-förmigen Federn liegen. Diese Federn, welche im nicht   zusammengedrückten Zustande breiter   sind als der Abstand der ausgepressten Kappe von der   innenwandung   des umgebörtelten Oberteilrandes, werden bisher von   Hand   aus in die Oberteile eingelegt, wobei die einen Schenkel in die seitlichen Schlitze der ausgepressten Kappe einschnappen. Nach erfolgter Umbörtelung des Oberteilrandes sind die Federn in dem Oberteile festgehalten.

   Beim Einführen des Kugelteiles in den Oberteil des Druckknopfes federn die gegenüberliegenden Schenkel der beiden Federn auseinander und fassen dann unterhalb der Kugel an dem unterschnittenen Teile des Knopfes, wodurch der Knopfverschluss hergestellt ist. 



   Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich nun auf eine   Maschine.   welche das Einlegen der Federn in die Oberteile von   Druckknöpfen selbsttätig besorgt   und die in der Zeichnung dargestellt ist. 



   Fig. 1 zeigt   eine Seitenansicht der Maschine   (teilweise gezeichnet), Fig. 2 einen 
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 Führungseinrichtungenabgeben. 



   Die   Maschine ist in Form einer Presse   oder Stanze ausgeführt und besteht aus einer Vorrichtung zum Aufbringen der Federn auf den federnden Unterteil der Presse und aus einer Vorrichtung zur zwangsweisen Zuführung der Oberteile der Druckknöpfe unter den   Preh1stempoL  
Die Vorrichtung zur zwangsweisen Zuführung der Oberteile unter den federnden Pressstempel besteht aus einer schräg gelagerten Platte 1, in welche eine Nut 2 mit einer tieferen Nut.   ? eingearbeitet ist. Bleche   4 sind auf der Platte 1 derart aufgeschraubt, dass 
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 teilweise überdeckt werden. 



     Ans der Nut 2 gelangen die Oberteile   in eine   Führung 5, welche   zum federnden Unterteile der Presse zu mit einer   erhöhten   Leiste 6 versehen ist.   Gegenüber der Nut. 3   ist in der Leiste 6 eine korrespondierende Nut 7 vorgesehen, so dass die Oberteile, ohne sich zu drehen, direkt ans der Nut 2 auf die Leiste 6 der Führung 5 aufgesetzt werden können. 
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 gebörtellten Randes des Oberteiles an deu Seitenflächen der Leiste streng geführt sind. 



   Um nun die Oberteile einzeln aus der Nut 2 in die Führung 5 zu übertragen und dann aus der   FÜhrung ; ; zwangsweise   unter den   Pressstempel   zu transportieren, ist folgende 
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 EMI2.1 
 Querschnitte nach    1/--1/aus   Fig. li dargestellt ist. 



   Der Riegel 11 ist an der Rückseite mit zwei Leisten 12, 13 verbunden, weiche so weit von dem Riegel 11 abstehen, dass bei der Führung der Leiste 12 in der Nut 9 die 
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 diesen mit der Platte verbinden. Hervorzuheben ist, dass die Leisten 12, 13 an ihren zugekehrten Enden gegeneinander   abgeschrägt   sind und ihre beiden Oberkanten, wie aus Fig. 3 ersichtlich, voneinander nahezu um den Durchmesser eines Oberteiles entfernt sind. 



   Die Wirkung dieses Riegels ist leicht einzusehen. Der Riegel wird nämlich durch eine Feder   16,   deren eines Ende an der Führung 5 und deren anderes Ende an dem Bolzen 17 des Riegels 11 befestig ist, in der in Fig. 3 gezeichneten Lage erhalten, bei welcher ein Anschlag 18 an der Führung 5 anliegt und die Weiterbewegung des Riegels in der Richtung des   Federzuges   verhindert. Wird nun der Riegel 11 in geeignetem Momente unter Spannung der Feder 16 nach rechts verschoben, so passiert zunächst die Leiste 13 die Nut   t   der Platte 1. Unmittelbar vorher hat jedoch die Leiste 12 mit ihrer abgeschrägten Seitenfläche an den auf der Leiste 13 liegenden Knopfoberteil angeschlagen.

   Im Masse der Weitorverschiebung des Riegels 11 nach rechts wird der auf der Leiste 13 aufliegende Oberteil an der Endkante der   Leiste 13 durch, die schräge Seitenfläche   der Leiste 12 vorbeibewegt, bis der Riegel 11 so weit nach rechts verschoben ist, dass dieser Oberteil durch sein Eigengewicht in die Führung 5 gleitet und der nächste Oberteil auf der   Leiste 12   aufliegt. Hört dann der zwangsweise Impuls auf den Riegel 11 auf und folgt derselbe der durch die Feder 16 hervorgerufenen Bewegung nach der entgegengesetzten Richtung, so fällt der auf der Leiste 12 aufliegende Oberteil und alle nächstliegenden wieder auf die Leiste 13. 



   Der auf der Leiste 6 der Führung 5 aufliegende Oberteil wird von einem zweiteiligen Schieber erfasst, der, wie aus Fig. 3, 10,11, 12 und 13 ersichtlich, aus zwei durch eine Feder   7. 9 gegeneinander gedrückten   Schienen 20, 21 besteht. Die Schienen 20, 21 sind auf der Leiste 6 und mittels entsprechender Ansätze in der Nut   22 der Führung 5 geführt.   



  Die gegenüberliegenden Enden der Schienen 20, 21 sind derart konkav abgerundet, dass sie den auf der Leiste 6 liegenden Oberteil umfassen können. Werden nun die Schienen   nach links (Fig. 3) bewegt,   so wird auch der Oberteil in der gleichen Richtung vorwärts   geschoben, u./w.   so weit, bis er zentrisch auf-den federnden Unterteil der Presse zu liegen   k01llmt.   Dann werden in noch   näher     Mt   erläuternder Weise die Federn in die seitlichen Schlitze der Kappe des Oberteiles eingelegt und gleichzeitig durch den Pressstempel der Rand des oberteiles nach innen gebördelt, nachdem vor dieser letzten Arbeit die Schiene 20 durch einen am Pressstempel vorgeschenen Vorsprung unter Überwindung der Federkraft (19)   v,

   tir Freigabe   des   Oberteiles vorbcwegt   wurde. 



   Die entsprechend dem Gange des Pressstempels vor sich gehende Bewegung der   Schienen 20. 1   nach der entgegengesetzten Richtung (Fig. 3 nach rechts) erfolgt gemeinsam   bis zum Anschlage   des an der Schiene 21 befestigten Armes 23 an   einen Bolzen 24,     welcher auf der die Führung   5 abschliessenden Platte 25 befestigt ist. Dann bewegt sich   die Schiene 2C weiter, bis   sie mit ihrer Endkante an den Anschlag 18 des Riegels 11 
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 weiter nach rechts verschiebt. 



   Der zur Verwendung kommende federnde Unterteil der Presse ist in den Fig. 14, 15, 16 und 17 dargestellt. Er besteht aus einem in die Grundplatte 26 eingetriebenen 
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 Schlitz der Hülse   28     geführten   Stiftes 31 an die obere Wand des Schlitzes 32 der Hohlschraube29. 



   Der obere Rand der Hülse 28 besitzt   gegenüberliegende   kurze   Vorsprünge   33, während der Bolzen 30 an seinem oberen Ende derart abgesetzt ist, dass beim Niederdrücken des Bolzens   30   mit aufgesetztem Oberteile die Kappe des letzteren frei längs der Innenwand der Hülse   2. S' bewegt   wird. 



   Die von der   Hackmaschine   geformten Federn 34 werden auf eine Platte   3/'j   gebracht, die von   einem Schieber 36   bedeckt ist. Platte   35   und Schieber 36 besitzen korrespondierende Schlitze 37, 38, in welche sie wechselweise mit vorspringenden Zapfen zur Begrenzung der gegenseitigen Verschiebung eingreifen. Eine Feder 39 hält die Platte   3. 5 und den Schieber 36   in der zur Abgabe der Feder von der Hackmaschine geeigneten Lage. 

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 weiter vorgeschoben wird und dabei die Feder   84   in die in   Ftg.   17 gezeichnete Lage bringt. Der eine Schenkel der Feder   fällt über den   einen Vorsprung   38   und bleibt auf dem Rande der Hülse 28 liegen.

   Gehen nun Platte   85   und Schieber   86   wieder zurück, so hängt die Feder 34 in der zum Einlegen in den Oberteil richtigen Lage an der Hülse. 



   Der inzwischen von den Schienen 20, 21 erfasste Oberteil wird zufolge Führung seiner Lappen 8 längs der Seitenwände der Leiste 6 in eine solche Lage oberhalb der Hülse 28 gebracht, dass beim Niederdrücken des Pressstempels, welcher mit einem federnden Stift in die Kappe des Oberteiles greift, bis zum Aufliegen des Oberteiles mit seiner unteren Scheibenfläche auf den   Vorspüngen   33, die vorher von dem Oberteilrande eingeschlossene, schräg hängende Feder 34 an dem unteren Scheibenrande anliegt (Fig. 5) und hiebei gleichzeitig die längeren Schenkel der Feder bei schwachem Zusammendrücken derselben in die Schlitze der Kappe einschnappen.

   Wird nun der Pressstempel weiter nach abwärts bewegt, so wird der Oberteilrand mit seinen vorspringenden Lappen 8 an der Stufe   41   (Fig. 14) des Hohlzylinders 27 nach innen umgebörtelt und der Oberteil ist fertig, nachdem durch diese letzte Arbeit die Federn mit dem Oberteile fest verbunden werden. Geht nun der   Pressstempel   wieder in die Höhe, so wird der Oberteil, welcher an dem federnden Stifte des   Pressstempels   hängt, mitgenommen und durch einen geeigneten Abstreifer von dem Pressstempel abgestreift. 



   Die beschriebenen Arbeitsvorgänge wiederholen sich in geordneter Reihenfolge, so dass die Maschine das kontinuierliche, selbsttätige Einlegen der Federn in die Oberteile vornehmen kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Maschine zum Einlegen der Federn in die Oberteile von Annähdruckknöpfen, dadurch gekennzeichnet, dass die von einer Federnhackmaschine geformten S-förmigen Federn dem federnden Unterteile einer Presse zugeführt und an diesem mit ihren längeren Schenkeln derart angehängt werden, dass die unter den Pressstempel einzeln oder zwangsweise zu- geführten Oberteile nach ihrem Aufsetzen auf den federnden Bolzen des Pressunterteiles und Niederdrücken mit demselben mit ihrem Rande die schräg hängende Feder zunächst einschliessen und dann an ihre untere Scheibenfläche bei schwachem Zusammendrücken flach legen, wodurch die längeren Schenkel der Federn in die seitlichen Schlitze der Kappe einschnappen,
    während die Feder selbst durch Umbörtelung des Oberteilrandes nach innen befestigt uiid der mit dem Prossstcmpel nach oben gehende, fertige Oberteil von dem Press- stempel abgestreift wird.
AT28417D 1906-03-15 1906-03-15 Maschine zum Einlegen der Federn in die Oberteile von Annähdruckknöpfen. AT28417B (de)

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