DE2947565C2 - Werkzeug zum Befestigen von Begrenzungsteilen in Form eines nach unten offenen Rechtecks an Reißverschlüssen - Google Patents

Werkzeug zum Befestigen von Begrenzungsteilen in Form eines nach unten offenen Rechtecks an Reißverschlüssen

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DE2947565C2
DE2947565C2 DE2947565A DE2947565A DE2947565C2 DE 2947565 C2 DE2947565 C2 DE 2947565C2 DE 2947565 A DE2947565 A DE 2947565A DE 2947565 A DE2947565 A DE 2947565A DE 2947565 C2 DE2947565 C2 DE 2947565C2
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    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/42Making by processes not fully provided for in one other class, e.g. B21D53/50, B21F45/18, B22D17/16, B29D5/00
    • A44B19/60Applying end stops upon stringer tapes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C5/00Manually operated portable stapling tools; Hand-held power-operated stapling tools; Staple feeding devices therefor
    • B25C5/02Manually operated portable stapling tools; Hand-held power-operated stapling tools; Staple feeding devices therefor with provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B25C5/0285Hand-held stapling tools, e.g. manually operated, i.e. not resting on a working surface during operation

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Description

[ Durch diese konstruktiven Merkmale werden folgende Vorteile erreicht:
1. Wenn der Benutzer den Stauchstempcl nach unten : bewegt, indem er die beiden Hebel zusammendrückt, und diesen Vorgang in der Mitte des vollen Hubes des Stauchstempels unterbricht, dann verbleibt das Begrenzungsteil im Stauchstempelführungskanal. Aber das Begrenzungsteil nimmt auch in diesem Fall die gesamte Breite des unter dem verbreiterten Kanalbereich befindlichen Bereichs des Stauchstempelführungskanals ein. Selbst wenn der Benutzer die Hebel in diesem Zustand erneut zusammendrückt, um ein nachfolgendes Begrenzungsteil nach unten zu schieben, liegen auch dann die unteren Enden der Schenkel des nachfolgenden Begrenz&ngsteils zuverlässig auf den Schultern des vorhergehenden Begrenzungsteils auf, um dieses auszustoßen, da die Schenkel des nach unten geschobenen nachfolgenden Begrenzungsteils zwangsweise von den Nockenflächen in eine parallele Lage verformt werden. Eine Verstopfung durch die in dem Stauchstempelführungskanal befindlichen beiden Begrenzungsteile ist daher zuverlässig verhindert, wodurch die Betriebssicherheit der Vorrichtung erhöht wird. Außerdem werden die Begrenzungsteile rechtwinklig in das Tragband eingetrieben.
2. Der mit dem verbreiterten Bereich und den Nokkenflächen versehene Stauchstempelführungskanal ist aus einem starren Teil gebildet. Ein in dieser Weise ausgebildeter Stauchstempelführungskanal läßt sich leicht aus einem starren Teil herstellen. Da dieses Teil starr ist, hat die erhaltene Konstruktion eine ausreichende Dauerhaftigkeit. Außerdem werden die Schenkel des Begrenzungsteils durch die starren Nockenflächen zuverlässig verformt, wenn sie über diese hinweggleiten.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fi g. 1 eine Seitenansicht eines Werkzeugs zum Befestigen von Begrenzungstcilcn an Reißverschlüssen, die dessen allgemeinen Aulbau veranschauli; ht;
Fig.2 eine Vorderansicht des Werkzeugs nach Fig.l;
Fig.3 eine Vorderansicht des Stauchmechanismus des Werkzeugs, dessen Deckel zur besseren Veranschaulichung abgenommen ist;
F i g. 4 einen Längsschnitt durch den vorderen Endbereich des Werkzeugs;
F i g. 5 einen Querschnitt nach der Linie V-V in Fig.4;
F i g. 6 eine perspektivische Darstellung des in dem Werkzeug verwendeten Schubkolbens;
Fig. 7 in größerem Maßstab eine Vorderansicht des in F i g. 3 gezeigten Stauchmechanismus, die die Umgebung des verbreiterten Bereichs des Stauchstempelführungskanals zeigt;
F i g. 8 eine Seitenansicht des Werkzeugs nach Fig. I. in der die Einrichtung zum Regulieren des Spreizwinkels der Hebel verdeutlicht ist;
Fig.9 eine ausschr.ittsweise Unteransicht der Einrichtung nach F i g. 8;
Fig. 10 eine Aufsicht au'- einen Reißverschluß, an dem ein Begrenzungstcii befestigt wurde; Fi z. 1IA bis llCsehcmatischc Darstellungen ähnlich wie Fig. 7, welche die aufeinanderfolgenden Stauchvorgänge des Werkzeugs zeigen;
F i g. 12 eine schemattsche Darstellung des Stauchmechanismus des Werkzeugs, wobei ein vorheriges Begrenzungsteil im Stauchstempelführungskanal verbleibt, wenn ein nachfolgendes Begrenzungsteil gestaucht wird; und
Fig. 13 und 14 Darstellungen ähnlich wie Fig.4 und 12, die jedoch ein herkömmliches Werkzeug zum Befestigen von Begrenzungsteilen zeigen, um die Vorteile der Erfindung zu verdeutlichen.
In F i g. 1 ist ein Werkzeug 1 zum Befestigen von Begrenzungstcilen an Reißverschlüssen gezeigt, das einen oberen und einen unteren Hebel 2 und 3 aufweist Der obere Hebel 2 besteht aus einem Griffbereich 4, Stützplatten 5, die unter einem vorbestimmten gegenseitigen Abstand parallel angeordnet und mit dem vorderen Ende des Griffbereichs 4 verbunden sind, und aus einem Gesenk 6, das reit den vorderen Enden der Stützplatten 5 verbunden ist. Das vordere Ende des Gesenks 6 ist nach oben gebogen, um einen Amboß 7 zu biitfjn.
Der untere Hebel 3 besteht aus einem Griffbereich 8, aus einem zwischen den Stützplatten 5 angeordneten und mit dem vorderen Ende des Griffbereichs 8 verbundenen StülzMock 9, und aus einem zylindrischen Betätigungsteil 10, das mit dem vorderen Ende des Stützblocks 9 verbunden ist. Der Stützblock 9 ist mit einer durchgehenden Öffnung versehen, in die ein anderer Block 11 eingesetzt ist. Ein Gelenkzapfen i2 verbindet jo die Stützplatten 5, den Stützblock 9 und den Block 11 drehbar miteinander. Eine Zugfeder 13 ist zwischen dem oberen Griffbereich 4 und dem oberen Bereich des Stützblocks 9 angeordnet, um den oberen Hebel 2 in Richtung des in F i g. 1 gezeigten Pfeils A zu verdrehen. J5 Eine Druckfeder 14 ist zwischen dem unteren Bereich des Stülzblocks 9 und dem Block 11 angeordnet, um den Abstand zwischen dem Stützblock 9 und dem Block 11 und demzufolge den Zwischenraum zwischen dem unteren Griffbereich 8 und dem Block 11 konstant zu halten.
Mit dem Bezugszeichen 15 ist ein rinnenförmiges Führungsteil bezeichnet, das am Block 11 befestigt ist und eine Schiene 15b hat, die in einer Rinne 15s angeordnet ist (F i g. 3 und 5). Ein Begrenzungste'-Istapel SS, der aus einer Vielzahl einzelner miteinander verklebter Begrenzungsteile in Form eines nach unten offenen Rechtecks besteht, ist in das Führangsteil eingesetzt, wobei er auf der Schiene rittlings angeordnet ist, so daß er längs derselben verschiebbar ist. Ein Schubkolben 16 so ist so geformt, daß er in dem Führungsteil 15 gleichfalls verschiebbar angeordnet ist. In einer Durchgangsbohrung des Schubkolbens 16 ist eine Führungsstange 17 versciiicbDar angeordnet, auf die eine Druckfeder 18 aufgeschoben ist. Ein Anschlag 19 ist am hinteren Ende der Stange 17 befestigt. Ein Beireich des Anschlags greift in einen Schlitz 20 ein. der am hinteren Ende des Führungsteils 15 angeordnet ist. Wenn der Anschlag 19 in den Schlitz 20 eingesef.t ist, dann drückt er die Druckfeder 18 zusammen, um den Schubkolben 16 nach vorne bo zu drücken, um dadurch den vor dem Sehubkolben 16 angeordneten Bcgrenzungsteilstapel SB nach vorne zu belasten.
Ein Stauchmechanismus 21 ist am vorderen Ende des länglichen Führungsiei.s 15 vertikal angeordnet. Der b5 otauchmechanismus 21 besteht aus einer Stauchstempelführung 22, die mit dem vorderen Ende des länglichen Führungstcils 15 verbunden ist und einen Stauchsiempelführungskanal 22a hat, und aus einem Stauch-
stempel 23, der in dem Führungskanal 22 verschiebbar geführt ist, sowie aus einem Deckel 24, der an der Stauchstempelführung 22 befestigt ist. um ein Herausfallen des Stauchstempels 23 zu verhindern. Wie dies in F i g. 3 gezeigt ist, ist die vordere Endfläche des länglichen Führungsteils 16 dem Führungskanal 22a zugekehrt, und sie fluchtet mit der Unterseite des Führungskanals 22a. Die Tiefe des Führungskanals 22a ist so gewählt, daß lediglich ein Begrenzungsteil S am vorderen Ende des vom Schubkolben 16 nach vorne gedrückten Begrenzungsteilstapels SB im Führungskanal 22a angeordnet und von den anderen Begrenzungsteilen getrennt wird, wenn es von dem nach unten bewegten Stauchstempel 23 nach unten gedrückt wird. Die Stauchstempelführung 22 und der Deckel 24 haben einen länglichen Schlitz 25 bzw. 26, und der Stauchstcmpel 23 hat eine öffnung 27. Das vordere Ende des zylindrischen Betatigungsteiis iö ragt durch die iängiichcn Schlitze 25 und 26 und durch die öffnung 27 hindurch, so daß sich der Stauchstempel 23 entsprechend der vertikalen Bewegung des Betätigungsteils 10 in den Schlitzen 25 und 26 vertikal bewegt. Wenn sich der Stauchstempel 23 nach unten bewegt, dann wird das Begrenzungsteii 5 das sich am vorderen Ende des vom Führungsteil 15 in den Führungskanal 22a unter dem Stauchstempel 23 hineinragenden Begrenzungsteilstapel SB befindet, von der Unterseite des Stauchstempels 23 nach unten gedrückt. Demzufolge wird das Begrenzungsteil vom Stapel 55 getrennt und durch den nach unten offenen Führungskanal 22a ausgestoßen. Die Spitzen der beiden Schenkel des Begrenzungsteils S sind abgeschrägt, so daß sie die Tragbänder /des Reißverschlusses Fdurchdringen können. Das aus dem Führungskanal 22a ausgestoßene Begrenzungsteil wird gegen den Amboß 7 des Gesenks 6 gedrückt. Der Amboß 7 ist im Bereich der beiden Schenke! des Begrenzüngsteils 5 mit runden Ausnehmungen verschen, so daß die beiden Schenkel gegeneinander nach innen gedruckt werden, um das Begrenzungsteil an den Tragbändern zu befestigen, wenn es nach unten gedrückt wird.
Am hinteren Ende des unteren Hebels 3 ist ein Handring 28 für die Finger des Benutzers angeordnet.
Die obere Wand 15c des länglichen Führungsteils 15 ist mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz 29 versehen. Ein Bereich des Schubkolbcns 16 ragt durch den Schlitz 29 hindurch, so daß die Vorspannkraft von der außerhalb des Führungsteils angeordneten Druckfeder 18 auf den Schubkolben 16 ausgeübt werden kann.
Gemäß der Erfindung ragt ein Anschlag 30 vom unteren Ende der Stauchstempelführung 22 nach unten, so daß er durch den Schlitz 29 in den Kanal 15a am vorderen Endbereich des Führungsteils 15 hineinragt, um den auf der Schiene 15b rittlings angeordneten Begrenzungsteiistapel SB zu halten (siehe F i g. 4 und 5).
Der Schubkolben 16 besteht aus rechten und linken Seitenwänden 16a und aus einer oberen Wand 166. die miteinander ein nach unten offenes Rechteck bilden, so daß der Schubkolben in der Rinne 15a des Führungsteils 15 verschiebbar ist. Am vorderen Ende ist die obere Wand 166 ausgespart, so daß sie nicht mit dem in den Kanal 15a hineinragenden Anschlag 30 zusammenstößt (siehe F i g. 6). Demzufolge können die vorderen Enden der rechten und linken Seitenwände iöa das untere finde des Führungskanals 22a erreichen (diejenige Fläche der Stauchstempelführung 22. die gemäß F i g. 1 und 4 die rechte Seite des Führungskanals 22a bildet). Da das vordere Ende der oberen Wand 16f> mit einer Aussparung versehen ist, kann zumindest ein Begrenzungsteil 5, das von den Seitenwänden 16a belastet v;ird, unabhängig von der Anwesenheit des Anschlags 30 den Führungskanal 22a erreichen.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung ist der Slauchstempel 23 im allgemeinen T-förmig ausgebildet und besteht aus einem Stauchbercich 23a und aus einem Basisbercich 236. der mit der öffnung 27 versehen ist. Der Führungskanal 22a ist ebenfalls T-förmig, um den
ίο T-förmigen Stauchstempel 23 aufzunehmen. Der Stauchbereich 23a ist so geformt, daß seine Breite näherungsweise dem Abstand SW zwischen den Schultern des Bcgrcnzungsteils 5 gleicht. Ferner ist der den Stnuchbercich 23a aufnehmende Führungskanal 22a so geformt, daß seine Breite näherungsweise dem Abstand SW zwischen den Schultern des Begrenzungsteils S gleicht, um den Stauchbereich 23a verschiebbar aufzunehmen. Mit (ίοϊϊι Sc/ügszcicnc-fi 3J ist ein verbreiterter Führungskanalbercich bezeichnet, dessen Breite nähe-
2n rungsweisc dem Abstand R W zwischen den Außenflächen der Enden der gegenüberliegenden Schenkel des Begrenzungsteils S gleicht, so daß er ein Begrenzungsteil 5 aufnehmen kann, das am vorderen Ende des in dem länglichen Führungsteil 15 nach vorne beiasteten Begrenzungstcilstapels SB angeordnet ist. Der verbreiterte Führungskanalbercich 31 hat eine Höhe, die näherungswc-vie dci Höhe des Begrenzungsteils 5 gleicht. Mit dem Bezugszeichen 32 sind ausgesparte Flächen bezeichnet, die die gegenüberliegenden Seiten des ver breiterten Führungskanalbereichs 31 bilden. An den un teren Enden der ausgesparten Flächen 32 sind Nockenflächen 33 angeordnet. Wenngleich die in den Zeichnungen gezeigten Nockenflächen 33 rund sind, so können auch geradlinig abgeschrägte Nockenflächen benutzt
J5 werden.
Wie dies insbesondere in dsp. F i g. 8 und 9 gezeigt ist, hat das erfindungsgemäße Befestigungswerkzeug eine Einstellplatte 41, die an der Unterseite des Stützblocks 9 des unteren Hebels 3 mit einer Schraube 43 befestigt ist.
Die Einstellplatte 41 ist mit einem Längsschlitz 42 versehen, durch den die Schraube 43 hindurchragt, wodurch die Einstcliplatte nach vorne und nach hinten verstellbar ist. Das vordere Ende der Einstellplattc 41 bildet eine Lagerflächc 44, und das hintere Ende der Basis des Ge scnks 6 bildet eine Anschlagfläche 45. Der obere Hebel 2 wird von der Zugfeder 13 zu einer Verdrehung in Richtung des Pfeils A um den Gclenkzapfen 12 belastet (siehe F i g. 1 und 8). Die Verdrehung des Hebels 2 in Richtung des Pfeils A wird beendet, wenn die Ansehlag fläche 45 an der Lagerflächc 44 der Einstellplatte 4/ zur Anlage gelangt. Wenn die Einstellplatte 41 nach vorne versetzt wird, dann gelangt die Anschlagfläche 45 nach einer Verdrehung um einen kleineren Drehwinkel an der Lagerfläche 44 der Einstellplatte 41 zur Anlage, wie dies in Fig.8 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist. Die Verdrehbarkeit des oberen Hebeis 2 ist daher auf einen kleineren Bereich begrenzt Der Spreizwinkel oder die Griffweite W, die vom oberen und vom unteren Hebel 2 und 3 bestimmt ist, wird daher kleiner, wie dies
W) durch den Pfeil VV" veranschaulicht ist. Wenn die EinstcllplaMc 41 andererseits nach hinten versetzt wird, dann gelangt die Anschlagfläche 45 nach einer längeren Bewegung an der Lagerflaehe 44 der Einstellplatte 41 zur Anlage, wodurch der Schwenkwinke! des oberen Hebels 2 vergrößert wird. Die vom oberen und vom unteren Hebel 2 und 3 bestimmte Griffweite W wird daher vergrößert. Die Griffweite W kann daher durch Versetzen der Einstcllplatte 41 nach vorne und nach
hinten leicht eingestellt werden.
Das vorstehend beschriebene Werkzeug /um Befestigen von Begrenzungsteilen an Reißverschlüssen arbeitet folgendermaßen:
Wenn ein Benutzer die Hebel 2 und 3 zusammendrückt, nachdem er einen Bcgrenzungsteilsiapcl SB in das Fiii.: jngsteil 15 eingesetzt hat, dann bewegt sich der obere Griffbereich 4 zunächst gegen die Wirkung der Feder 13 nach unten, und das Gesenk 6 bewegt sich gleichzeitig nach oben, bis der am vorderen tnde angeordnete Amboß 7 an der Unterseite des Stauehmechan'ismus 21 anschlägt. Wenn der Benutzer die Hebel 2 und 3 noch stärker zusammendrückt, dann bewegt sich der untere Griff 8 gegen die Wirkung der Druckfeder 14 nach oben, und das zylindrische Betätigungsteil 10 bewegt sich in den länglichen Schlitzen 25 und 26 gleichzeitig nach unten. Dabei bewegt sich der .Stauchstempel 23 im Führungskanal 22a der SiauchsictnpciiÜMruiig 22 nach unten und drückt das Begrenzungsteil S am vorderen Ende des Begrenzungstcilstapcls SB gegen den Amboß 7, wo das Begrenzungsteil verformt wird, so daß seine beiden Schenkel nach innen umgebogen werden. Wenn die Griffe 2 und 3 nach der Verformung des Begrenzungsteils losgelassen werden, dann schwingt der untere Griffbereich 8 unter der Wirkung der Druckfeder 14 zunächst nach unten, wodurch das zylindrische Betätigungsteil 10 und der Stauchstempel 23 gleichzeitig nach oben bewegt werden. Sodann verdreht sich der obere Griff 4 unter der Wirkung der Zugfeder 13 nach oben, wodurch das Gesenk 6 nach unten bewegt wird. In dieser Stellung sind die Hebel 2 und 3 in ihre Ausgangslage zurückgekehrt Wenn das Begrenzungsteil 5 an den Tragbändern /der Reißverschlußkette befestigt werden soll, dann werden diejenige Bereiche der Tragbänder, wo das Begrenzungsteil befestigt werden soll, zunächst auf dein Amboß 7 angeordnet, wie dies in F i g. 7 gezeigt ist, woraufhin die Hebel 2 und 3 zusammengedrückt werden. Nach der Befestigung des Begrcnzungsteils werden die Hebel 2 und 3 losgelassen. Der Reißverschluß F ist daher in der in Fig. 10 gezeigten Weise fertiggestellt, wobei ein unteres Begrenzungsteii vorgesehen ist, in dem das Begrenzungsteil 5 an den Tragbändern /der Reißverschlußkettc befestigt ist.
Wenn der Stauchstempel 23 mit dem vorderen Begrenzungsteil Sin dem verbreiterten Führungskanalbereich 31 nach unten geschoben wird, dann werden die unteren Bereiche der Schenkel des Begrenzungsteils 5 an den Nockenflächen 33 am unteren Bereich des verbreiterten Führungskanalbereichs 31 (siehe Fig. 11A) entlanggeführt, bis die ursprüngliche Breite R W derselben auf den Abstand SW zwischen den Schultern abnimmt Das Begrenzungsteil wird sodann dem unteren Bereich des Führungskanals 22a zugeführt (F i g. 11 B) und sodann in der in der in Fig. HC gezeigten Weise verformt Die beiden Schenkel des Begrenzungsteils S werden demzufolge in die Tragbänder f der Reißverschlußkette rechtwinklig zur Tragbandebene eingetrieben. Demzufolge kann eine zuverlässige Befestigung des Begrenzungsteils erhalten werden.
Selbst wenn ein nachfolgendes Begrenzungsteil 52 nach unten geschoben wird, während ein vorausgehendes Begrenzungsteil Sl im unteren Bereich des Führungskanals 22a verbleibt, wie dies in F i g. 12 gezeigt ist, dann werden die Enden der Schenkel des nachfolgender. Begrenzungsteils nicht zwischen das vorausgehende Begrenzungsteil und die Wände des Führungskanals 22a getrieben, weil zwischen dem Begrenzungsteii S1 und den gegenüberliegenden Seitenflächen des Führungskanals 22/1 im wesentlichen kein Zwischenraum besteht. Wie dies in I'i g. 12 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist, wird der Abstand R W zwischen den Außenseiten der Schenkel des Begrcnzungsteils S 2 durch die Wirkung der Nockenflächen 33 sanft auf den Abstand SW zwischen den Schultern verringert. Die Enden der Schenkel düs Begrcnzungsteils S 2 kommen daher mit der Oberseite der Schultern des Begrenzungsteils S 1 in Berührung. Das Begrenzungsteil S 2 kann daher ohne
ίο Veränderung der Relativstellung in bezug auf das Begrenzungsteil .V 1 das Begrenzungsteil S 1 nach unten drücken, um dieses an den Tragbändern zu befestigen. Eine Vcrklcmmung im Führungskanal wird daher wirksam verhindert. Selbst wenn sich sin einzelnes Begren-
Ii zungsteil vom Bcgrenzungsteilstapel lösen und in dem
verbreiterten Führungskanal 31 befinden sollte, dann fällt es nicht heraus, weil sich unter dem Begrenzungsteil ein sciiiTUiic-r Bereich des Führungskanal; 222 befindet.
Zum Vergleich mit der vorliegenden Erfindung ist in
Fig. 14 ein Bereich eines herkömmlichen Werkzeugs zum Befestigen von Begrenzungsteilen an Reißverschlüssen gezeigi. Bei diesem Werkzeug ist der Führungskanal 22a' breiter als der Abstand SW zwischen den Schaltern des Begrenzungsteils S und näherungs weise gleich dem Abstand ÄWzwischen den Außensei ten der Enden der Schenkel des Begrenzungsteils. Wenn das Begrenzungsteil Sim Führungskanal 22a'angeordnet wird, dann bestehen gewisse Zwischenräume C zwischen den Schultern des Begrenzungsteils S und den
jo gegenüberliegenden Seitenflächen des Führungskanals 22a'. Diese Zwischenräume verursachen keinerlei Schwierigkeiten, wenn das Begrenzungsteil S bei jedem Stauchvorgang aus dem Werkzeug vollständig herausgedrückt wird. Wenn der Stauchstempel jedoch in der Mitte seines Gesamthubes angehalten wird und ein nachfolgendes Begrenzung«!?·! 52 ausgeschoben wird, während sich das vorausgehende Begrenzungsteil St im Führungskanal 22a'befindet, wie dies in Fig. 14 gezeigt ist, dann dringen die Schenkel des nachfolgenden Begrenzungsteils S 2 in die Zwischenräume C zwischen dem vorausgehenden Begrenzungsteil S1 und den gegenüberliegenden Seitenflächen des Führungskanals 22a'ein und verklemmen sich dort. Es kommt daher vor, daß der Bcfcsiigungsvorgang nicht fortgesetzt werden kann, ohne den Deckel 24 vom Werkzeug abzunehmen und die verklemmten Begrenzungsteile SI und S2 zu beseitigen.
Da der Führungskanal 22a'breiter ist als der Abstand zwischen den Schultern des Begrenzungsteils S ist es
so nur selten der Fall, daß die Schenkel des Begrenzungsteils rechtwinklig zur Ebene der Tragbänder in diese eindringen, wenn das Begrenzungsteii mit dem Werkzeug eingetrieben wird. Dadurch wird die Bedienung des Werkzeugs verhältnismäßig schwierig, und es be steht die Möglichkeit einer fehlerhaften Verbiegung oder Verformung der Schenkel des Begrenzungsteils. Wenn ein einzelnes Begrenzungsteil in den Führungskanal eingeführt wird, dann bewegt es sich im Führungskanal 22a ohne die Einwirkung des Stauchstempels nach unten, und es fällt aus dem Führungskanal heraus.
Bei dem erfindungsgemäßen Werkzeug 1 ist der Anschlag 30 am vorderen Ende des Führungsteils 15 angeordnet und ragt in den Zwischenraum P zwischen der Oberseite des Begrenzungsteüstapels SS und der obe-
b5 ren Wand 15c des Führungsteils 15 hinein, um den Begrenzungsteilstapel SB gegen eine Bewegung nach oben niederzuhalten. Wenn das Begrenzungsteil am vorderen Ende des Begrenzungsteilstapels SB gestaucht
wird, dann wird es in vertikaler Richtung geradlinig nach unten gedrückt und rechtwinklig zur Ebene des Tragbandes in dieses eingetrieben. Dabei stößt das Begrenzungsteil auch nicht gegen die umgebenden Wände. Der Stauchstempel kann auch leicht betätigt werden.
Zu Vergleichszwecken ist ein herkömmliches Werkzeug zum Befc.tigen von Begrenzungsteilen an Reißverschlüssen in h'ig. 13 geneigt, wobei den Bezugszeichen derjenigen Bauteile, die in ihrer Form von den entsprechenden Bauteilen der erfindungsgemäßen Ausführung abweichen, mit einem Beistrich versehen sind. Bei diesem Werkzeug besteht ebenfalls ein Zwischenraum P zwischen der oberen Wand 15c des Führungsteils 15 und der Oberseite des Begrenzungsteilstapels SS, der im Kanal 15a des Führungsteils 15 angeordnet ist. Hier ist jedoch keine Einrichtung zum Verhindern der Bewegung des Begrenzungsteilstapels SS vorgesehen. Wenn Has Regrnnznngsteil 5am vorderen Ende des Begrenzungsteiistapels SB gestaucht wird, dann wird ein Drehmoment um die vordere Kante 15c/ des Füh· rungskanals 15a erzeugt, um den Begrenzungsteilstapel SB zu verdrehen. Das Begrenzungsteil kann demzufolge nicht genau in vertikaler Richtung nach unten gedrückt werden. Das Begrenzungsteil hat vielmehr die Neigung, sich gemäß F i g. 13 im Gegenuhrzeigersinn zu verdrehen. Das hat zur Folge, daß sich das Begrenzungsteil an der Unterseite des Führungskanals 22a und/oder dem unteren Bereich des vorderen Endes des Führungsteils 15 abstützt, wodurch sich der Stauchstempel verhältnismäßig schwer betätigen läßt und die Befestigung des Begrenzungsteils unsicher wird. Das vordere Ende der oberen Wand des Schubkolbens 16' braucht nicht ausgespart zu sein.
Wenn ein Benutzer die Griffweite des Werkzeugs verändern will, dann braucht er nur die Schraube 43 zu 3s lösen, um die Einstellplatte 41 zu versetzen und die Schraube sodann in derjenigen Lage der Einsteilplatte 41 anzuziehen, in der diese eine optimale Griffweite bestimmt
Wenngleich die Einstellplatte 41 bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel an itr Unterseite des Stützblocks 9 befestigt ist, so ist die Erfindung nicht auf dieses besondere Ausführungsbeispiel beschränkt Das wesentliche Merkmal besteht darin, daß der Spreizwinkel der Hebel kontrolliert wird. Demzufolge kann die Einstellplatte auch am vorderen Ende des oberen Griffbereichs 4 angeordnet werden, und die Oberfläche des Basisbereichs des zylindrischen Betätigungsteils kann als Anschlagfläche ausgelegt werden.
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Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
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Claims (1)

Patentanspruch:
1. Werkzeug zum Befestigen von Begrenzungsteilen in Form eines nach unten offenen Rechtecks an Reißverschlüssen, bestehend aus einem oberen Hebel mit einem Gesenk am vorderen Ende, einem unteren Hebel mit einem Betätigungsteil am vorderen Ende, einem länglichen Führungsteil, das einen Kanal zur verschiebbaren Aufnahme eines Begrenzungsteilsstapels begrenzt, einem Gelenk zur drehbaren Verbindung der Hebel und des Führungsteils, wobei sich das Führungsteil zwischen den beiden Hebeln befindet, einer Feder, weiche die beiden Hebel von dem Führungsteil wegdrückt, einem Schubkolben, der in dem Führungsteil angeordnet ist, um den in dieses eingesetzten Begrenzungsteilstapel nach vorne zu drücken, und einem Stauchmechanismus mit eine :n Stauchstempelführungskanal, der mit dem vorderen Ende des in dem Führungstei! ausgebildeten Kanals in Verbindung steht, um das vordere Begrenzungsteil des Begrenzungsteilstapels aufzunehmen, und mit einem Stauchstempel, der in dem Stauchstempelführungskanal angeordnet ist und sich unter der Wirkung des Betätigungsteils in diesem bewegen kann, wobei das Werkzeug so ausgebildet ist, daß beim Zusammendrücken der Hebel das vordere Begrenzungsteil des Begrenzungsteilsstapels zwischen dem Stauchstempel und dem Gesenk des ob.-'cn Hebels zusammengedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Stauchstempelfühiungskanals (22a) dem Abstand (SW9der Schultern dss Begrenzungsieiis entspricht, daß die gegenüberliegenden Seitenwände desjenigen Bereichs des Stauchstempelführungskanals (22a), in den der Führungsteilkanal (15aj einmündet, von einem starren Bauteil gebildet und mit einer Aussparung versehen sind, um einen verbreiterten Kanalbereich (31) zu bilden, wobei /wischen dem verbreiterten Kanalbereich (31) und dem darunter befindlichen Bereich des Stauchstempelführungskanals (22a) Nockenflächen (33) angeordnet sind, so daß die unteren Enden der Schenkel des in dem verbreiterten Kanalbereich (31) angeordneten Begrenzungsteils an den Nockenflächen (33) anliegen, wenn sich der Stauchstempel (23) nach unten bewegt.
Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Befestigen von Begrenzungsteilen in Form eines nach unten offenen Rechtecks an Reißverschlüssen, bestehend aus einem oberen Hebel mit einem Gesenk am vorderen Ende, einem unteren Hebel mit einem Betätigungsteil am vorderen Ende, einem länglichen Führungsleil, das einen Kanal zur verschiebbaren Aufnahme eines Begrenzungsteilstapels begrenzt, einem Gelenk /ur drehbaren Verbindung der Hebel und des Führungstcils, wobei sich das Führungsteil zwischen den beiden Hebeln befindet, einer Feder, welche die beiden Hebel von dem Führungsteil wegdrückt, einem Schubkolben, der in dem Führungsteil angeordnet ist. um den in dieses eingesetzten Begrenzungstcilstapel nach vorne zu drücken, und einem Stauchmechanismus mit einem Siiiuchsicmpelführungskanal. der mit dem vorderen Ende des in dem Führungsteil ausgebildeten Kanals in Verbindung steht, um das vordere Begrenzungsteil des Begrenzungsteilstapels aufzunehmen, und mit einem Stauchstempel, der in dem Stauchstempelführungskanal angeordnet ist und sich unter der Wirkung des Betätigungsteils in diesem bewegen kann, wobei das Werkzeug so ausgebildet ist, daß beim Zusammendrücken der Hebel das vordere Begrer.zungsteil des Begrenzungsteilstapels /wischen dem Stauchstempel und dem Gesenk des oberen Hebels zusammengedrückt wird.
Bei einem in der OE-OS 14 35 821 beschriebenen Werkzeug dieser Gattung ist der Stauchstempelführmgskanal breiter als der Abstand zwischen den Schultern des Begrenzungsteils. In diesem Führungskanal ist ein Federdrahtbügel angeordnet, dessen beide Schenkel an ihren im Bereich des vorderen Endes des in dem Führungsteil ausgebildeten Kanals befindlichen freien Enden etwa W-förmig ausgebildet sind. Die beiden 2Q Schenkel des Federdrahthügels sind zunächst durch den an ihren Einbuchtungen anliegenden Stauchstempel gespreizt, so daß ein Begrenzungsteil vom Schubkolben aus dem Kanal des Führungsteils in den Stauchstempelführungskanal eingebracht werden kann. Wenn der Stauchstcmpel sodann nach unten bewegt wird, dann gelangt er in den Bereich der Ausbauchungen der beiden Schenkel des Federdrahtbügels, so daß sich die Schenkel nach innen bewegen können, bis sie an den Seitenarmen des Begrenzungsteils zur Anlage gelangen, το Das Begrenzungsteil wird daher während des Eintreibvorgangs von den beiden Schenkeln des Federdrahtbügels geführt. Wenn der Benutzer den Stauchstempel aber nur über den halben Hub nach unten drückt und die Handgriffe sodann losläßt, dann bleibt das Begrenzungsteil im Führungskanal stecken, ohne vollständig nach unten geschoben zu werden. Das im Stauch.nempelführungskanal verbliebene Begrenzungsteil kann aber durch ein vom Stauchstempel räch unten geschobenes nachfolgendes Bcgrenzungsteil leicht ausgesto-Ben werden, weil die Schenke! des Federdrahtbügels an den Seitenflächen des Begrenzungsteils federnd anliegen. Durch die Verwendung eines derartigen Federdrahtbügcls wird das Werkzeug aber sehr kompliziert. Die Betriebssicherheit des Werkzeugs wird daher verringen. So können beispielsweise die Bauteile zum Befestigen des Federdrahibügels locker werden. Außerdem bereitet der Einbau des Fcderdrahtbügels in das Werkzeug gewisse Schwierigkeiten. Die Betriebssicherheit des Werkzeugs kann auch dadurch beeinflußt werden, daß der Federdrahtbügcl im Laufe der Zeit erlahmt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Betriebssicherheit des Werkzeugs unter gleichzeitiger Verringerung des konstruktiven Aufwandes zu erhöhen. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Breite des Stauchstcmpelführungskanals dem Abstand der Schultern des Bcgrenzungsteils entspricht, daß die gegenüberliegenden Sritenwände desjenigen Bereichs des Stauchstcmpclführungskanals. in den der Führungstcilkanal einmündet, von einem starren Bauteil w) gebildet und mit einer Aussparung versehen sind, um einen verbreiterten Kanalbereich zu bilden, wobei zwischen dem vcrbrcitcrien Kanalbereich und dem darunter befindlichen Bereich des Stauchstcmpelführungskanals Nockenflächen angeordnet sind, so daß die unteren h5 Linden der Schenkel des in dem verbreiterten Kanalbcrcich angeordneten Bcgrcnzungstcils an den Nockcnfliiehon anliegen, wenn sich der Slauehstcmpel nach unten bewegt.
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