AT283940B - Portioneirvorrichtung für unter Druck stehende Flüssigkeiten - Google Patents

Portioneirvorrichtung für unter Druck stehende Flüssigkeiten

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AT283940B
AT283940B AT1165467A AT1165467A AT283940B AT 283940 B AT283940 B AT 283940B AT 1165467 A AT1165467 A AT 1165467A AT 1165467 A AT1165467 A AT 1165467A AT 283940 B AT283940 B AT 283940B
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cylinder
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Kurt Artmann
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Kurt Artmann
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Description


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  Portioniervorrichtung für unter Druck stehende Flüssigkeiten 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Portioniervorrichtung für Flüssigkeiten, die unter Druck stehen. 



  Insbesondere betrifft die Erfindung eine Portioniervorrichtung für unter Kohlensäuredruck stehende Flüssigkeiten. 



   Es ist eine Protioniervorrichtung für diese Zwecke bekannt, die ein Zählwerk und einen gefederten Kolben in einem Portionierraum aufweist und bei welcher der Strömungsweg der zu portionierenden Flüssigkeit verlängert werden kann. 



   Das im Kolben sitzende Zulauf- und das im Ablaufstutzen angeordnete Ablaufventil wird dabei von einem unter Druck stehenden Gas aus einer ausserhalb der Vorrichtung liegenden Gasflasche betätigt, wobei die Auslösung durch das Gefäss, in das die   ausgegebene Flüssigkeitsmenge   einläuft über einen Hebel erfolgt. 



   Ferner ist es seit langem bekannt, das Prinzip des Füllens eines Portionierraumes gegen eine Last und des Abgebens aus demselben unter Wirkung der Last anzuwenden, wobei ein im Portionierraum bis zu einem oberen Anschlag gleitender massiver Kolben vorgeschlagen wurde. 



   Bei einer andern bekannten Vorrichtung wurde der zylindrische Portionierraum über einem verschiebbaren Kolben durch Eingiessen von oben mit der Flüssigkeit gefüllt und durch Anheben des Kolbens entleert, wobei die Flüssigkeit nach Öffnen eines Ventils aus dem Portionierraum in die Ablaufleitung verdrängt wurde. 



   Zur Dämpfung   der Ausstromgeschwindigkeit gashaltiger   Flüssigkeiten ist eine Vorrichtung mit zwei kleinen und einem zwischenliegenden grossen Zylinder vorgeschlagen, wobei diese Zylinder zusammenhängen und durch eine gemeinsame Achse verbundene Kolben besitzen. 



   Der von der Ausschankflüssigkeit wechselweise beaufschlagte grosse Kolben schiebt sodann im Pendelgang jeweils die dem Portionierraum entsprechende Flüssigkeitsmenge über einen Dreiweghahn in den Auslaufstutzen. Der vollständigen Verhinderung des Wasserschlages dient bei Schiebern ein aus einem geschlossenen Zylinder und einem federbelasteten Kolben, der mit einer   Schikane für das Brems-   mittel ausgestattet ist, bestehender Katarakt, dessen Kolben mit der Schieberplatte starr verbunden ist. 



  Ferner ist es bekannt, in die Auslaufleitung eines Bierzapfhahnes ein Kegelventil mit stromlinienförmigem Ventilkörper zur Strömungsdämpfung einzusetzen. 



   Demgegenüber zeichnet sich die erfindungsgemässe Vorrichtung vor allem dadurch aus, dass bei ihr die Schaumbildung während des Durchtrittes der Flüssigkeit und beim Ablauf des Getränkes vom Ablaufstutzen geringer ist als die Schaumbildung, die beim Ausgiessen dieses Getränkes aus einer Portionsflasche in ein Trinkgefäss auftritt. 



   Diese Portioniervorrichtung mit gefedertem Kolben, bei welcher sich ein Portionierraum gegen eine Last füllt und unter der Wirkung der Last entleert und die ein Zählwerk aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem Zulaufventil versehener Steuerzylinder über eine Bohrung mit einem Portionierraum in Verbindung steht, in welchem sich der Portionierkolben gegen die Wirkung einer Druckfeder unter Betätigung des Zählwerkes hydraulisch gebremst aufwärts und unter der Wirkung derselben 

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 Feder nach dem Schliessen des Zulaufventils abwärts bewegt, und dass in dem vom Steuerzylinder abzweigenden Ablaufstutzen in an sich bekannter Weise ein Ventilkörper sitzt, dessen Abstand zur Innenwand des Ablaufstutzens im Bereich seines konischen oder sphärisch konischen Vorderendes regelbar ist. 



   Allgemein gesprochen können an der erfindungsgemässen Vorrichtung drei Hauptteile unterschieden werden nämlich eine Steuerungseinrichtung, eine Portioniereinrichtung und eine spezielle Ablaufeinrichtung und es wurde gefunden, dass erst durch das Zusammenwirken aller drei Einrichtungen die erwünschte weitgehend schaumfreie Portionierung der Flüssigkeit erzielbar ist. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform im Längsschnitt. Fig. 2 zeigt eine besondere Anordnung des Zählwerkes bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform. 



   Wie Fig. 1 zeigt, ist der Steuerzylinder --1-- mit einem Gewindeflansch --2-- mit Hilfe einer 
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    --3-- anVentilkörpers --6-- des Druckminderventils --4-- mit   Hilfe eines Gewindebolzens --7-- in einer gewünschten Öffnungsstellung gehalten wird. 



   Der Steuerzylinder --1-- steht über die Verbindungsbohrung --8-- mit dem   Portionierraum --9--   in Verbindung, der in Fig. 1 in völlig entleertem Zustand dargestellt ist, so dass sich der Portionierkol-   ben -"- 1. 0--   in seiner Ruhestellung befindet und dabei gemäss einer besonderen Ausführungsform auf der Bodenfläche --11-- des Portionierraumes --9-- im wesentlichen spaltfrei aufliegt. 



   Am Steuerzylinder --1-- befindet sich sodann das Zulaufventil das in einer Bohrung --13-- des Ventilkörpers des Druckminderventils beweglich ist, sobald es in später noch zu erläuternder Weise ge- öffnet wird. 



   Der Steuerzylinder --1-- weist ferner den   Ablaufstutzen --14-- auf,   dessen Innenwand --15-einen konischen Teil --16-- besitzt, dessen Konizität mit derjenigen des   Kopfendes-17-- des   bombenförmigen   Ventilkörpers --18--,   der mit Hilfe von Distanzhaltern --19-- im Ablaufstutzen --14-geführt ist, übereinstimmt. Der   Ventilkörper --18-- ruht   auf einer Haltestange --20-- einer Gewindemuffe --21--, die auf den Ablaufstutzen --14-- beliebig weit aufgeschraubt werden kann, so dass sich mit ihrer Hilfe die Ablaufgeschwindigkeit der Flüssigkeit in jeder gewünschten Weise regeln lässt. 



   Im Steuerzylinder-l-befindet sich ein Steuerkolben --22--, dessen   Betätigungsstange --23--   mit einem Druckknopf versehen und die in einem   Haltering --25-- geführt   ist, der in den Steuerzylinder-l-eingeschraubt ist. Der Steuerkolben --22- weist einen Absatz --26-- auf, an den sich in der Richtung zum   Zulaufventil--12-- hin   zunächst ein verdickter Teil --27--, der mit einem Dichtungsring --28-- versehen ist und sodann eine Führungsstange --29-- anschliesst, die in dem als 
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    --30-- des Zulaufventils --12-- gleitet.bohrung-8-zum Portionierraum-9-- in   diesem verjüngten Teil gelegen ist.

   In seinem verjüngten Teil --33-- weist der Steuerzylinder eine solche lichte Weite auf, dass der Dichtungsring --28-- des verdickten Teiles --27-- des Steuerkolbens --22-- bei Betätigung des   Druckknopfes --24-- darin   dichtend gleitet. 



   DerPortionierkolben --10-- gleitet einerseits auf der zylindrischen Innenfläche --34-- des Portio- 
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 te Steuerstange --32--. Er ist mit einer Druckfeder --37-- belastet, die in einem oberhalb eines Absatzes --38-- der Wand --39-- des Portionierraumes --9-- von dieser und einem Zylinder --40-- gebildeten Führungskasten steckt. Das Rohr bzw. der Zylinder führt teleskopartig einen inneren Zylinder --41--, der mit dem Portionierkolben --10-- fest verbunden oder einstückig ausgebildet ist. 



   In diesem inneren Zylinder --41--, der mit einer Bremsflüssigkeit, vorzugsweise Wasser, gefüllt ist, ist zentral das bereits erwähnte Führungsrohr --35-- angeordnet. Auf dieses Führungsrohr ist ein Kolben --42-- aufgeschraubt, der mit einem Dichtungsring --43-- gegen den inneren Zylinder --41-abgedichtet ist. Der Kolben --42-- weist Bohrungen --44-- auf, die von einer Platte --45-- aus elastisehem Material, beispielsweise aus Gummi, die mit einer Haltescheibe --46-- am Kolben --42- anliegend fixiert ist, gegen den Portionierkolben --10-- hin abgedeckt sind. Diese   Bohrungen ---14-- sind   

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 mit Bremsflüssigkeit erfüllt. 



   Oberhalb der Steuerstange die in ihrem oberen Teil einen in   Schlitzen --47-- geführten   Stift --48-- aufweist und von einer Feder --49-- belastet ist, ist im Bereich zwischen den genannten   Schlitzen --47-- undBohrungen--50-- eine Ventilplatte --51-- in   das   Führungsrohr --35-- eingesetzt,   die eine Bohrung --52-- und einen konischen Ventilsitz-53-- aufweist. Mit dieser Ventilplatte wirkt ein Ventilkegel--54-- zusammen, der in das obere Ende des   Führungsrohres --35-- oberhalb   der Bohrungen--51-- eingeschraubt und verstellbar ist. Um ihn einstellen zu können, ist im Deckel--55-mittig eine Öffnung --56-- ausgespart. 



   Auf diesem Deckel--55-- sitzt bei der in Fig.   l   dargestellten Ausführungsform das an sich bekann- 
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 obachtbar ist. Der   Gabelarm -- 60-- des Zählwerkes -- 57-- wird   über einen   Stössel --61--,   der einen   Stift-62-- trägt   und an seinem unteren Ende eine flache Scheibe --63-- aufweisen kann, im dargestellten Fall von dem   Zylinder --41-- betätigt,   sobald sich der   Portionierkolben-10-- im   Bereich seiner höchsten Stellung befindet. 



   Alternativ kann die Zählvorrichtung --57-- auch im Bereich des Absatzes --38-- der Wand --39-der Portionierkammer --9-- angeordnet sein, wie dies in Fig. 2 veranschaulicht ist. Der Stössel --61-wird in diesem Fall unmittelbar von   dem Portionierkolben--10-- angehoben und   es wird auf diese Weise das Zählwerk betätigt. 



   Die an   einen Behälter   mit einer   unter Druck stehenden Flüssigkeit   angeschlossene erfindungsgemässe Vorrichtung wird durch Betätigung des Druckknopfes --24-- in Betrieb genommen. Dabei schiebt sich der   Steuerkolben --22-- im Steuerzylinder --1-- vor,   wobei zunächst sein verdickter   Teil-27-- mit   der ganz vorne sitzenden Dichtung --28-- in den verjüngten Teil--33-- des Steuerzylinders --1-- ein- 
 EMI3.2 
 Steuerkolbens hindert. 



   In dieser Lage behindert die Steuerstange aber auch gleichzeitig ein Zurückdrängen des   Steuerkol-   bens unter der Wirkung des Druckes der Flüssigkeit. 



   Die   Flüssigkeit   dringt nun durch die Verbindungsbohrung --8-- in den Portionierraum ein und hebt den Portionierkolben an. Es ist nun gerade für unter Kohlensäuredruck stehende Flüssigkeiten wesentlich, dass   die Aufwärtsbewegung   des Kolbens nicht ruckartig sondern ganz allmählich beginnt und langsam gegen die Wirkung der Druckfeder --37-- fortgesetzt wird. Dies wird dadurch erreicht, dass die Bremsflüssigkeit durch die   Schlitze --47--, die   enge Bohrung --52-- der Ventilplatte--51--,über den Ventilsitz entlang   dem Ventilkegel--54-- und   durch die Bohrungen --50-- in den Raum oberhalb des Kolbens   -     gefördert   wird. Dabei kann die Fördergeschwindigkeit durch Verdrehen des Ventilkegels- 54beliebig eingestellt werden. 



   Auf diese Weise wird eine Entspannung von Kohlensäure im Portionierraum-9-- und damit ein Schäumen der Flüssigkeit in diesem Bereich der Vorrichtung vollständig vermieden. 



   Noch ehe der hochgehende   Portionierkolben   --10-- den Stift --48-- erreicht, schiebt der Zylinder --41- - die Scheibe --63-- bzw. den Stössel --61-- des Zählwerkes --57-- hoch und betätigt damit das Zählwerk. 



   Sobald der Portionierkolben --10-- den Stift --48-- der Steuerstange --32-- erreicht. hebt er diesen an. Hiedurch wird aber auch die   Steuerstange --32-- aus   dem Absatz --26-- herausgezogen und es schnellt der hiedurch freigewordene Steuerkolben --22-- in seine Ausgangsstellung zurück. 



   Gleichzeitig schliesst sich das Zulaufventil--12-- unter dem Druck der Flüssigkeit des Vorratsbehälters. Unter dem Druck der Feder --37-- wird nun der Portionierkolben --10-- abwärts gedrückt und es tritt die Flüssigkeit aus dem Portionierraum --9-- durch die Verbindungsbohrung --8--, den Steuerzylinder-l-und den Ablaufstutzen --14-- über die Muffe --21-- aus der Vorrichtung aus. Der niedergehende Portionierkolben --10-- saugt dabei Bremsflüssigkeit durch die   Bohrungen--44-- an   der elastisch nachgebenden Platte --45-- vorbei in den unterhalb des   Kolbens --42-- befindlichen Raum   an. 



   Die Auslaufgeschwindigkeit der durch den   Ablaufstutzen --14-- austretenden kohlensäurehaltigen   Flüssigkeit wird durch geeignete Wahl der Stellung der   Gewindemuffe in   der gewünschten Weise eingestellt, wodurch eine Schaumbildung während des Ablaufens im Bereich des   Steuerzylinders-l-   

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 und des   Ablaufstutzens --14-- verhindert   wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Portioniervorrichtung für unter Druck, insbesondere unter Kohlensäuredruck, stehende Flüssigkeiten mit gefedertem Kolben, bei welcher sich ein Portionierraum gegen eine Last füllt und unter der Wirkung der Last entleert und die ein Zählwerk aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem Zulaufventil (12) versehener Steuerzylinder   (1)   über eine Bohrung (8) mit einem Portionierraum (9) in Verbindung steht, in welchem sich der Portionierkolben (10) gegen die Wirkung einer Druckfeder (37) unter Betätigung des Zählwerkes (57) hydraulisch gebremst aufwärts und unter der Wirkung derselben Feder (37) nach dem Schliessen des Zulaufventils (12) abwärts bewegt, und dass in dem vom Steuerzylinder   (1)   abzweigenden Ablaufstutzen (14) in an sich bekannter Weise ein Ventilkörper (18) sitzt,

   dessen Abstand zur Innenwand (16) des Ablaufstutzens (14) im Bereich seines konischen oder   sphä-   risch konischen Vorderendes (17) regelbar ist. 
 EMI4.1 


Claims (1)

  1. Hand geöffneten Zulaufventils (12) ein vom Portionierkolben (10) anhebbarer Stift (48) vorgesehen ist, der quer in einer Steuerstange (32) steckt, die bei geöffnetem Zulaufventil (12) in einen Absatz (26) des Steuerkolbens (22) einrastet.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerstange (32) in einem im Steuerzylinder (1) festsitzenden Führungsrohr (35) gleitet und der in der federbelasteten Steuerstange (32) steckende Stift (48) in zwei Schlitzen (47) dieses Rohres (35) geführt ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Steuerstange (32) belastende Feder (49) an einer gelochten, in dem Führungsrohr (35) zwischen den Führungsschlitzen (47) für den Stift (48) der Steuerstange (32) und wenigstens einer weiteren Öffnung (50) sitzenden Ventilplatte (51) abgestützt ist, deren Ventilsitz (53) mit einem im Führungsrohr (35) verdrehbaren Ventilkegel (54) zusammenwirkt.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aussenseite des Führungsrohres (35) im Bereich der Ventilplatte (51) und somit im Bereich zwischen den Führungsschlitzen (47) für den Stift (48) der Steuerstange (32) und wenigstens einer weiteren Öffnung (50) ein Kolben (42) befestigt ist, der gegen die Innenfläche eines auf dem Portionierkolben (10) sitzenden, mit einer Bremsflüssigkeit, vorzugsweise Wasser, gefüllten Zylinders (41) abgedichtet ist und ein Rückschlagventil (45) aufweist, das den Druchtritt der Bremsflüssigkeit durch den Kolben (42) bei einer Annäherung des Portionierkolbens (10) an denselben sperrt.
    EMI4.2 der Bremsflüssigkeit gefüllte Zylinder (41) in einem weiteren Zylinder (40) geführt ist, welch letzterer zusammen mit der über einen Absatz (38) hinaus verlängerten Wand (39) des Portionierraumes (9) einen Führungskasten für die den Portionierkolben (10) belastende Druckfeder (37) bildet.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gehäuse (59) auf dem mit einer Öffnung (56) zur Bedienung des Ventilkegels (54) versehenen Deckel (55) ein Zählwerk (57) untergebracht ist, dessen Gabelarm (60) von einem mit Stift (62) versehenen Stössel (61) verschwenkt wird.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Zählwerk (57) im Bereich des Absatzes (38) der Wand (39) des Portionierraumes (9) angeordnet ist und der vom Portionierkolben (10) betätigte Stössel (61) durch den Absatz (38) hindurchgeführt ist.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Portionierkolben (10) in der Ruhestellung auf der Bodenfläche (11) des Portionierraumes (9) im wesentlichen spaltfrei aufliegt. EMI4.3 Steuerzylinder (1) gegen das Zulaufventil (12) verjüngt ist, wobei die Verbindungsbohrung (8) zum Portionierraum (9) in diesem verjüngten Teil (33) aus dem Steuerzylinder (1) abzweigt.
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkolben (22) in der Richtung, in der er das Zulauf ventil (12) öffnet, hinter dem das Ende der Steuerstange (32) aufnehmenden Absatz (26) verdickt ist, wobei ein in diesem seinem verdickten Teil (27) sitzender Dichtungsring (28) im verjüngten Teil (33) des Steuerzylinders (1) dichtend gleitet. EMI4.4 <Desc/Clms Page number 5> steht, sobald die Steuerstange (32) in den Absatz (26) des Steuerkolbens (22) einrastet.
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilschaft (30) des Zulaufventils (12) als Büchse ausgebildet ist, in der eine Führungsstange (29) des Steuerkolbens (22) gleitet.
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der verdickte Teil (27) des Steuerkolbens (22) an der Übergangsstelle zur FUhrungsstange (29) eine Schulter (31) aufweist, die sich früher gegen den Ventilschaft (30) des Zulaufventils (12) legt, als die Steuerstange (32) in den Absatz (26) des Steuerkolbens (22) einrastet.
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der an sich bekannte Ventilkörper (18) im Ablaufstutzen (14) von einer mit Haltestange (20) versehenen, auf dem Ablaufstutzen (14) aufgeschraubten Gewindemuffe (21) regelbar gehalten ist.
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