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Skibob
EMI1.1
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In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 der Zeichnungen zeigt einen erfindungsgemässen Skibob im Seitenriss, Fig. 2 ein Detail von Fig. 1 in grösserem Massstab und Fig. 3 einen Abschnitt des Skibobs in abgewandelter Form.
Gemäss Fig. 1 weist der Skibob einen Rahmen auf, der aus mehreren Doppelstreben zusammengesetzt ist. Die obere Strebe -1-- trägt einen Fahrersitz --24--, die vordere Strebe -2-- ein Lagerrohr --3-- zur Aufnahme einer Lenksäule --4--, die am oberen Ende mit einem Lenkgriff und am unteren Ende bei --22-- gelenkig mit der Vorderkufe --23-- des Skibobs verbunden ist. Obere Strebe --1-- und vordere Strebe --2-- sind durch eine diagonal verlaufende Versteifungsstrebe --25-- mit- einander zu einem starren Rahmenteil versteift.
Am unteren Ende der vorderen Strebe --2-- ist eine untere Rahmenstrebe-5 bei 6-- angelenkt.
Der hintere Endteil der unteren Strebe --5-- ist bei --7- gegen den flachen Lauf teil -8-- der Hinterkufe des Skibobs gelenkig abgestützt. Am schaufelförmig aufgebogenen Vorderteil --9-- der Hinterkufe ist bei --10-- eine vordere Teleskopfederung-15, 16-- angelenkt, die sich gegen die untere Strebe --5-- bei --13-- gelenkig abstützt. Der gegen die Hinterkufe --8-- gelenkig abgestützte hintere Endteil der unteren Strebe --5-- trägt ein weiteres Gelenk --21--, in welchem eine hintere Teleskopfederung-18, 19-- angreift, deren oberes Ende bei --20-- an der oberen Strebe --1-- angelenkt ist.
Die Teleskopfederung-18, 19-bildet somit den hinteren Rahmenteil des zum Teil starren und zum Teil gelenkigen Skibobrahmens. Alle Gelenkachsen --6,7,10,13,20,21-- des gelenkigen Teiles liegen quer zur Rahmenebene.
Fig. 2 zeigt die vordere Teleskopfederung. In der bei --13-- an der unteren Rahmenstrebe --5-angelenkten Buchse --12-- ist ein am Schaufelende --9-- der Hinterkufe bei -10-- angelenkter Bol- zen --17-- teleskopisch geführt. Zwischen den beiden Endbünden des Bolzens --17- und der Buchsexist je eine Schraubenfeder --15 bzw. 16-- eingesetzt und am Bolzen --17-- geführt. Diese Teleskopfederung ist damit doppelwirkend ausgebildet.
Fig. 3 zeigt den vorderen Rahmenabschnitt des Skibobs in abgewandelter Form. Die vordere Rahmenstrebe --2-- ist in ihrem unteren Teil nach hinten abgewinkelt, so dass Versteifungsstrebe --251¯¯, Gelenk --6'-- und untere Rahmenstrebe --5'-- um den Betrag der abgewinkelten Länge der vorderen Strebe --2-- nach hinten verlegt sind. Diese Ausführungsform kommt besonders für mehrsitzige Ausführungsformen des Skibobs in Frage.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Skibob mit einem aus mehreren Streben zusammengesetzten ebenen Rahmen, dessen obere Strebe einen Fahrersitz, dessen vordere Strebe eine einen Lenkgriff und eine lenkbare Vorderkufe verbindende Lenksäule trägt und dessen untere Strebe mit einer an zwei hintereinanderliegenden Stellen teleskopisch gefedertenHinterkufe verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Teleskopfederung (11 bis 17) die an der vorderen Rahmenstrebe (2) angelenkte untere Rahmenstrebe (5) mit dem schaufelförmig aufgebogenen Vorderteil (9) der Hinterkufe (8) verbindet und zur Bildung der hinteren Teleskopfederung ein teleskopisch federnder Rahmenteil (18, 19) angeordnet ist, der mit der oberen Rahmenstrebe (l) und dem hinteren Endteil der unteren Rahmenstrebe (5) gelenkig verbunden ist, wobei die letztgenannte Verbindungsstelle (21)
ihrerseits gelenkig am flachen Laufteil (8) der Hinterkufe abgestützt ist und wobei alle Gelenkachsen (6, 7, 10, 13, 20, 21) quer zur Rahmenebene liegen.