AT283119B - Einrichtung zur Herleitung von Steuersignalen - Google Patents

Einrichtung zur Herleitung von Steuersignalen

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AT283119B
AT283119B AT651268A AT651268A AT283119B AT 283119 B AT283119 B AT 283119B AT 651268 A AT651268 A AT 651268A AT 651268 A AT651268 A AT 651268A AT 283119 B AT283119 B AT 283119B
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AT
Austria
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stylus
sensor
film
tape
mark
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AT651268A
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English (en)
Inventor
Gottfried Ing Pammer
Erwin Ing Krob
Harald Ing Wessner
Original Assignee
Eumig
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Description


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  Einrichtung zur Herleitung von Steuersignalen 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herleitung von   Steuersignalen von einem bandförmigen   mit Steuermarken, vorzugsweise Einkerbungen des Filmrandes, versehenen Aufzeichnungsträger, welcher mittels eines Tasters abgetastet wird, dessen Bewegung ein im Steuerstromkreis liegendes Kontaktpaar schliesst und der aus einem die an einer beliebigen Stelle der Bandlänge anbringbare Marke abfühlenden Taststift besteht, der gegen die Wirkung einer Federeinrichtung sowohl in der Filmebene und senkrecht zur Filmkante als auch parallel zur Filmkante beweglich und mit der Marke zwecks Mitnahme kuppelbar ist. 



   Es ist bekannt, die Kante eines bandförmigen Aufzeichnungsträgers abzutasten undvonfallweisein dieser Kante angebrachten Kerben Steuersignale od. dgl. abzuleiten. Nachteilig bei diesen bekannten Schalteinrichtungen ist der verhältnismässig geringere Schaltweg. Diese Schalteinrichtungen sind daher sehr empfindlich ausgebildet und mithin auch sehr störanfällig. Für Lichttonfilme ist auch bereits eine Schalteinrichtung bekannt, durch welche der Ton zur Vermeidung von Störgeräuschen bei Durchgang einer Klebestelle des Filmes mit Hilfe einer sägezahnartigen Kerbe kurzzeitig abgeschaltet bzw. gedämpft wird. Hiezu ist ein Taster vorgesehen, der sowohl in der Filmebene und senkrecht zur Filmkante. als auch parallel zur Filmkante beweglich ist.

   Dieser Taster wird beim Vorüberlaufen einer sägezahnartigen Kerbe in der Filmkante auf derselben mitgenommen und in Laufrichtung des Filmes bewegt. Das Auskuppeln des Tasters aus der Kerbe geschieht sodann mit Hilfe einer Auflauffläche, die in der Bahn des Tasters vorgesehen ist. Auf diese Weise können zwar grosse Schaltwege realisiert werden, es ist jedoch unter Umständen von Nachteil, dass der Taster nicht nur von den in der Filmkante vorgesehenen Kerben, sondern auch vom Filmanfang jeweils mitgenommen wird. 



   Durch die Erfindung wird dieser Nachteil vermieden, und die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass ein Fühler für den Bandanfang vorgesehen ist, der den Taster bzw. die damit verbundenen Schaltorgane erst nach Durchlauf des Bandanfanges und bei Vorhandensein eines   BandesinderBahnwirk-   sam werden lässt. 



   Weitere Kennzeichen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. Die Fig. 1 bis 3 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung von vorne, von der Seite und im Schnitt, die Fig. 4 und 5 eine bevorzugte Ausführungsform in Draufsicht in zwei verschiedenen Stellungen,
An einem nicht dargestellten Gerät ist eine aus zwei Teilen --1 und 2-- bestehende Führung für ein   Filmband-3-vorgesehen.   Der Film weist an seiner einen Kante   Marken-4-in   Form von Kerben auf.

   An einer Verlängerung des   Führungsteiles-l-ist   ein   Bolzen --5-- angebracht.   Dieser Bolzen durchsetzt einen   Schlitz -6-- eines Schaltorgans --7-,   welches einen mit der Marke --4-- zusammenwirkenden   Taststift -8-- trägt.   Das Schaltorgan --7- bildet so einen zweiarmigen Hebel, wobei der Taststift --8-- durch eine an ihm angreifende Zugfeder-9-, die das   Schaltorgan --7- im   

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 Uhrzeigersinn beaufschlagt, einerseits in Anlage an der Kante des Filmbandes --3-- gehalten wird. 



   Anderseits zieht die Feder --9-- das Schaltorgan --7-- mit dem   Taststift --8.,. - gegen   die Laufrichtung des   Filmbandes --3-,   wobei der Bolzen --5-- an einem Ende des   Schlitzes --6-- anliegt.   



  Fällt nun unter der Wirkung der Feder --9-- der Taststift --8-- in eine Marke --4-- des Filmbandes   - 3-ein   (Fig. 3), so wird der Taststift --8-- Filmband --3-- gegen die Kraft der Feder --9-- 
 EMI2.1 
 dazu benutzt werden, ein Magnettongerät an einer bestimmten Stelle des Filmes einzuschalten. In diesem Fall wird zweckmässig im Stromkreis der beiden Kontakte --10, 11-- ein Selbsthalterelais   od.   dgl. vorgesehen sein. 



   Sobald das Schaltorgan die beiden Kontakte-10, 11- erreicht hat, kommt der Taststift-8im weiteren Verlauf seiner Bewegung an eine an einem Schlitz --12-- im Führungsteil --2-- vorgesehene Auflauffläche --13-- zur Anlage und wird von dieser aus der kerbenartigen Marke --4-- gehoben, so dass der   Taststift --8- unter   der Wirkung der Feder --9-- wieder in seine Ausgangslage (Fig. 1) zurückkehren kann. 



   Das   Schaltorgan --7-- muss nicht   notwendigerweise in der dargestellten Art ausgebildet sein. Es könnte auch von einem Teil eines mechanischen Relais gebildet sein, wobei durch die Schaltbewegung des Schaltorgans --7-- eine grössere mechanische Kraft ausgelöst wird. Die Auflauffläche --13-- ist nicht bei allen möglichen Ausführungsformen der Erfindung vonnöten, es wäre auch denkbar, den Tast-   stift-8-an   einem in Ruhelage etwa senkrecht zur Längsachse des Filmbandes --3-- stehenden Schlitzhebel auszubilden. 



   Bei Mitnahme durch eine Marke --4-- im Film ergäbe sich dabei nicht nur eine Längsbewegung des Hebels entlang des Schlitzes, sondern zusätzlich eine Schwenkbewegung des Hebels, welche schliesslich zum Ausrasten des   Taststiftes --8- aus   der Marke --4-- führt. Die Marke --4-- ist wohl zweckmässig von einer Kerbe gebildet, könnte aber auch erhaben ausgebildet sein. In allen Fällen kann der für die Schaltung benötigte Schaltweg leicht durch entsprechende Bemessung des Schlitzes --6-- bzw. 
 EMI2.2 
 den Beginn des   Bandes --3- abzuschrägen.   Vorzugsweise ist jedoch ein   Fühler --14-- vorgesehen,   der durch eine   Feder --15 in   die Bahn des Filmes --3- geschwenkt wird. Der   Fühler --14-- sitzt an   einem zweiarmigen Hebel --16--, der um einen Stift --17-- schwenkbar ist.

   Am andern Arm des Hebels-16-ist ein Bolzen --18-- befestigt, der in einen Schlitz --19-- des Verbindungsteiles zwischen Schaltorgan --7-- und Taststift --8-- ragt. Solange kein Filmband in der Führung --1,2-- und im Bereich des   Fühlers --14- vorhanden   ist, ragt letzterer durch die Feder --15-- in die Bahn des Bandes   - 3-,   wobei der bolzen --18-- den Taststift --8-- von der Bahn des   Bandes --3-- wegdrückt.   Zu diesem Zweck ist die Feder --15-- so bemessen, dass ihre Wirkung auf den   Fühler --14-- grösser   ist als die Wirkung der Feder --9-- auf den   Taststift --8-. Selbstverständlich   wäre aber auch hier eine andere Lösung möglich.

   Beispielsweise könnte der   Fühler --14-- einen   in Serie mit den   Kontakten-10, 11-lie-   genden Schalter steuern. 



   In den Fig. 4 und 5 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, in welchem Fühler --14-- und Taststift - mit dem Schaltorgan --7-- zu einem gemeinsamen Bauteil vereinigt sind. Fig. 4 zeigt dabei die Ruhelage dieses Bauteiles vor dem Anschlagen des Filmanfanges am   Fühler-14-. Der   gemeinsame Bauteil weist dabei einen Schlitz --20-- auf, welcher hinsichtlich seiner Funktion etwa einer Vereinigung der Schlitze --6 und   12-- entspricht.   In der in Fig. 4 dargestellten Ruhelage des Taststift --8-und Fühler --14-- vereinigenden Bauteiles liegt ein Stift --21--, dessen Durchmesser geringer als die Breite des Schlitzes ist, an der vom Band --3-- abgewendeten Kante des Schlitzes --20--an einem Ende desselben an. 



   In dieser Stellung wird der Bauteil einerseits durch die Feder --9-- und anderseits durch die Fe-   der -15-- gehalten.   Sobald das   Filmband   Fühler --14-- passiert, wird dieser etwas nach rechts gedrückt. Die Anlagefläche des   Fühlers --14-- am   Band ist als Abrollfläche ausgebildet, wobei durch die Reibung des Bandes --3-- am Fühler --14-- ein Drehmoment erzeugtwird, durch welches der Taststift --8-- ebenso wie durch die Feder --9-- in Anlage an die abzufühlende Kantedes Bandes --3-- 
 EMI2.3 
 

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 --14-- anstift sowie   dasSchaltorgan-7-vom Band-3-einStückmitgenommen. DieLänge   dieses Stückes kann praktisch beliebig je nach den jeweiligen Erfordernissen durch entsprechende Bemessung des Schlitzes -20eingestellt sein.

   Kurz nachdem das   Schaltorgan-7-die Kontakte-10, 11- geschlossen   hat, trifft eine den   Schlitz -20-- begrenzende Auflauffläche --13-- auf   den Stift --21--, wobei der Taststift   - g-aus   der   Marke-4-ausgehoben   wird. In Fig. 5 ist diese Phase übertrieben vergrössert dargestellt. Sodann gelangen   Taststift --8-, Schaltorgan --7-- und Fühler -14-- unter   dem Einfluss der Federn - 9 und 15-- wieder in ihre Ruhelage. 



   Es ist zu erwähnen, dass in den dargestellten Ausführungsbeispielen die Anordnung so getroffen ist, dass die Kontakte-10, 11- nur bei Vorlauf des Bandes --3-- mittels einer   Marke 4-- und   des Tast-   stiftes-8-geschlossen   werden können. Bei Rücklauf des Bandes --3-- gleitet hingegen im Ausführungsbeispiel gemäss Fig.   l   bis 3 der Taststift --8-- infolge der Abschrägung der   Marke -4-- sofort   wieder aus derselben, so dass keine Störungen zu befürchten sind.

   Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 und 5 wird das entgegen der Pfeilrichtung in diesen Figuren laufende Band-3-- reibungsschlüssig ein Drehmoment über die Abrollfläche des   Fühlers -14-- auf   den den   Taststift --8-- und den Fühler -14--   umfassenden Bauteil im Sinne eines Aushebens des Taststiftes von der Kante des Bandes --3-- weg aus- üben, so dass ein Schalten bei Rücklauf des   Bandes --3-- unmöglich   ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Herleitung von Steuersignalen von einem bandförmigen mit Steuermarken, vorzugsweise Einkerbungen des Filmrandes versehenen Aufzeichnungsträger, welcher mittels eines Tasters abgetastet wird, dessen Bewegung ein im Steuerstromkreis liegendes Kontaktpaar schliesst und der aus einem die an einer beliebigen Stelle der Bandlänge anbringbare Marke abfühlenden Taststift besteht, der gegen die Wirkung einer Federeinrichtung sowohl in der Filmebene und senkrecht zur Filmkante als auch parallel zur Filmkante beweglich und mit der Marke zwecks Mitnahme kuppelbar ist, 
 EMI3.1 
 handensein eines Bandes (3) in der Bahn wirksam werden lässt.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise in Bewegungsrichtung des Taststiftes (8) bei Mitnahme durch das Band (3) eine Auflauffläche (13) vorgesehen ist, die den Taststift wieder ausser Eingriff mit der Marke (4) des Bandes bringt.
    3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der, vorzugsweise an einem zweiarmigen Hebel (16) vorgesehene Fühler (14) bei nicht in der Bahn vorhandenem Band (3) zumindest teilweise in diese ragt und dabei den Taststift (8) aus der Bewegungsbahn der Marke (4) aushebt.
    4. Gerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Taststift (8) eine Stift-Schlitzführung (5, 6 ; 20,21) aufweist und sowohl längs des Schlitzes (6 bzw. 20) verschiebbar als auch um den Stift (5 bzw. 21) verschwenkbar ist.
    5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler (14) und Taststift (8) zu einem gemeinsamen Bauteil vereinigt sind, der nach Art eines zweiarmigen Hebels ausgebildet ist, wobei an dem einen, zweckmässig in Bewegungsrichtung des Bandes (3) gesehen dem ersten Hebelarm der Taststift, an dem andern Arm jedoch der Fühler angeordnet ist (Fig. 4, 5).
    6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Fühler (14) und Taststift (8) an der gleichen Seite des Bandes (3) angreifen, wobei der Fühler grösser dimensioniert ist als der Taststift bzw. die Kerbe (4).
    7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche des Fühlers (14) am Band (3) eine Abrollfläche bildet, wobei der Fühler bei Durchlauf eines Bandes in einer Richtung entgegen Federkraft (9,15) reibungsschlüssig verschwenkbar ist und bei dieser Schwenkbewegung den Taster (8) in seine abtastende Stellung bringt (Fig. 4,5).
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