AT282874B - Gleitfangvorrichtung an Aufzügen - Google Patents
Gleitfangvorrichtung an AufzügenInfo
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- AT282874B AT282874B AT312567A AT312567A AT282874B AT 282874 B AT282874 B AT 282874B AT 312567 A AT312567 A AT 312567A AT 312567 A AT312567 A AT 312567A AT 282874 B AT282874 B AT 282874B
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- Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)
Description
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Gleitfangvorrichtung an Aufzügen
Die Erfindung betrifft eine Gleitfangvorrichtung an Aufzügen mit beidseits der Führungsschiene am Fahrkorbrahmen angeordneten, mit Abrollflächen ausgerüsteten Klemmbacken, die nach Auslösung eines die Klemmbacken von der Führungsschiene in Abstand haltenden Sperrgliedes unter der Wirkung eines von einem Geschwindigkeitsbegrenzer erzeugten Impulses durch Federn gegen die Führungsschiene gepresst, an dieser abrollend in Fangstellung gelangen.
Es sind bereits Gleitfangvorrichtungen bekannt, welche keilförmige Klemmbacken aufweisen, die mit der Gleitfläche auf der Führungsschiene reibend auf Wälzlagern in ihre federbelastete Endstellung laufen. Der Keilwinkel darf dabei einen gewissen Wert nicht überschreiten. Die Keile müssen somit eine beträchtliche Länge haben und bedürfen einer guten Führung. Ferner müssen die Wälzlager vor Verschmutzung und gegen Eindringen von Fremdkörpern geschützt sein, was einen beträchtlichen konstruktiven Aufwand verlangt.
Es sind ferner Gleitfangvorrichtungen bekannt, bei denen die Klemmbacken als Exzenter ausgebildet sind, die in ihrer Endstellung tangential auslaufen. Bei dieser Ausführung ist jedoch im Gegensatz zu den keilförmigen Klemmbacken die spezifische Flächenpressung unkontrollierbar und es tritt ein Anfressen der Gleitfläche an den Führungsschienen auf.
Die Erfindung bezweckt eine Gleitfangvorrichtung zu schaffen, welche die genannten Nachteile nicht aufweist. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Klemmbacken als Bremsscheiben ausgebildet sind, deren Drehachse quer zur Führungsschiene verläuft, und die mit einem Teil ihrer gegeneinandergerichteten Stirnflächen an der Führungsschiene anliegen. Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Bremsscheiben auf der Gegenseite des an der Führungsschiene anzuliegen bestimmten Teilabschnittes mit schraubenförmig ansteigenden Rollbahnen versehen sind, auf denen im Bereich des jeweils an der Führungsschiene anliegenden Teilabschnittes Druckrollen laufen.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes mit einer Variante dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Ansicht der Gleitfangvorrichtung von der Führungsschienenseite aus gesehen, in Bereitschaftsstellung ; Fig. 2 eine Seitenansicht der Gleitfangvorrichtung nach Fig. l ; Fig. 3 eine Ansicht wie Fig. l, aber in Fangstellung ; Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 3 ; Fig. 5 die Gleitfangvorrichtung nach Fig. 1 von oben gesehen, wobei die linke Hälfte einen Schnitt durch die Spannbolzenlängsachse darstellt ; und Fig. 6 eine zweite Ausführungsform einer Gleitfangvorrichtung in der Darstellung wie Fig. 5.
Mit--l--ist eine der beiden Führungsschienen bezeichnet, welche den Fahrkorbrahmen bzw. die Kabine führt. Die Fig. 1 bis 5 zeigen eine der beiden Gleitfangvorrichtungen. Eine gleiche Fangvorrichtung befindet sich auf der Gegenseite der Kabine und wirkt auf die andere Führungsschiene.
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2b-Welle--29--angeordnet, die auf dem aus dem Spannbolzen --9-- vorstehenden Ende einen Hebel - trägt, an dem das Seil angreift. Am andern Ende der Welle-29-ist ein Mitnehmer --28-- angeordnet, der aus einer Nut des Spannbolzens--9--hervorragt, die eine Schwenkung des Mitnehmers um etwa 300 zulässt und in eine Nut-26a--der Hülse-26-mit geringem Spiel eingreift.
Ein zweiter, auf der Welle-29-sitzender Hebel-31-überträgt die Auslösebewegung über eine Stange --32-- auf die Fangvorrichtung auf der andern Seite der Kabine. Bei dieser Ausführungsform werden die beiden Bremsscheiben-2a, 2b- durch eine einzige Feder-33-
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--34-- vorgesehenMantelfläche einer Bremsscheibe --2a-- bei Verdrehung derselben betätigt wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gleitfangvorrichtung an Aufzügen mit beidseits der Führungsschiene am Fahrkorbrahmen angeordneten, mit Abrollflächen ausgerüsteten Klemmbacken, die, nach Auslösung eines die Klemmbacken von der Führungsschiene in Abstand haltenden Sperrgliedes unter der Wirkung eines von einem Geschwindigkeitsbegrenzer erzeugten Impulses, durch Federn gegen die Führungsschiene gepresst,
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Klemmbacken als Bremsscheiben (2a, 2b) ausgebildet sind, deren Drehachse quer zur Führungsschiene (1) verläuft, und die mit einem Teil ihrer gegeneinandergerichteten Stirnflächen an der Führungsschiene anliegen.
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Claims (1)
- Druckrollen (5) an den einen Enden je eines einarmigen Hebelbalkens (6) gelagert sind, die an ihren andern Enden am Gehäuse (3) der Fangvorrichtung abgestützt sind und in ihrem Mittelbereich über Federn (7, 8) durch einen Spannbolzen (9) zusammengehalten werden. EMI3.4 Führungsschiene (1) zugewandten Stirnseiten der Bremsscheiben (2a, 2b) je eine radial verzahnte Anlauffläche (10) vorgesehen ist, welche die Form eines Kreisringabschnittes aufweist, sowie eine zusätzliche Bremsfläche (11) von grösserer Breite als die Anlauffläche, welche Bremsfläche (11) Abstreifnuten (lla) besitzt.EMI3.5 Hebelbalken (6) je ein Anschlagstück (12) aufweisen, zwischen denen in der Bereitschaftsstellung der Gleitfangvorrichtung, in welcher die Bremsscheiben (2a, 2b) von der Führungsschiene (1) abgehoben sind, ein an einem über einen Wellenstummel (15) im Gehäuse (3) gelagerten Auslösehebel (13) sitzender Sperrnocken (14) eingreift. EMI3.6 zwischen den beiden Bremsscheiben (2a, 2b) eine vorgespannte Druckfeder (17) angeordnet ist und koaxial zu dieser eine vorgespannte Drehbiegefeder (18) um die Bremsscheiben in der Bereitschaftsstellung zu halten. EMI3.7 Wellenstummel (15) des Auslösehebels (13) ein Hebelarm (20) fixiert ist, der beim Hochheben des Auslösehebels einen Schalter (21) betätigt.EMI3.8 Auslösehebel (13) über einen am Wellenstummel (15) angebrachten Hebel (22) von einer Druckfeder (23) in der Eingriffstellung gehalten ist. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 dass auf dem Spannbolzen (9) zwischen den Hebelbalken (6) eine drehbare Hülse (26) mit zwei stirnseitigen Nocken (27) vorgesehen ist, die sich auf der Innenfläche der Hebelbalken (6) abstützen und diese Hebelbalken in der Bereitschaftsstellung gespreizt halten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT312567A AT282874B (de) | 1967-03-31 | 1967-03-31 | Gleitfangvorrichtung an Aufzügen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT312567A AT282874B (de) | 1967-03-31 | 1967-03-31 | Gleitfangvorrichtung an Aufzügen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT282874B true AT282874B (de) | 1970-07-10 |
Family
ID=3545680
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT312567A AT282874B (de) | 1967-03-31 | 1967-03-31 | Gleitfangvorrichtung an Aufzügen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT282874B (de) |
-
1967
- 1967-03-31 AT AT312567A patent/AT282874B/de not_active IP Right Cessation
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