AT28276B - Rotationsdruckpresse. - Google Patents

Rotationsdruckpresse.

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  Rotationsdruckpresse. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Rotationsdruckpressen bekannter Art, die einen zentralen Zylinder und am Umfange desselben angeordnete Druckwalzen besitzen, wobei das zu bedruckende Material (Gewebe oder Papier) in Form einer kontinuierlichen Bahn zur Verarbeitung gelangt. 



   Zweck der Erfindung ist es nun, derartige Druckpressen mit Einrichtungen zu versehen, welche es gestatten, diese bekannten Pressen zum Bedrucken einer   l) oppel- (Gewebe-   oder Papier-) Bahn zu verwenden, so zwar, dass in einem Arbeitsgange zwei Bahnen oder Bänder einseitig bedruckt werden können.

   Dies wird dadurch   ermöglicht,   dass an der Druckpresse zwei voneinander   unabhängige,   zur Aufnahme je eines zu bedruckenden endlosen   Papier-oder Gowebebandes   dienende Walzen angeordnet sind, von welchen hinweg die   beiden Bänder über   gemeinsame   Fuhrungs-und Spannleisten laufen und somit   einander überdeckend in die Presse eintreten, um daselbst einen Teil des Umfanges des zentralen Zylinders gemeinsam zu passieren und auf diesem Wege bloss das   äussere   der beiden Bänder der Einwirkung der Druckwalzen auszusetzen, worauf das   genannte   Baud von dem zentralen Zylinder entfernt wird, so dass   nunmehr   das bis dahin durch das äussere endlose Band gegen die Druckwalzen abgedeckt gewesene,

   nach innen gelegene Papier-oder Gewebeband auf seinem weiteren Wege durch die Presse gegen   die Druckwalzen blossgelegt erscheint.   Wie sich von selbst ergibt, erfolgt bei der beschriebenen Art und Weise der Führung der beiden zn bedruckenden Bahnen oder Bänder zunächst bloss das Bedrucken des mit Bezug auf den zentralen Zylinder der Presse nach aussen gelegenen Bandes, während das andere
Band erst nach erfolgtem Bedrucken bzw.

   nach dem Austritte des erstgenannten Bandes 
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 kann   uud mit   vier um den zentralen Zylinder angeordneten Druckzylindern versehen ist,   \ on welcht'n Z0 B.   die ersten zwei dazu dienen, die von der einen Rolle kommende Gewebe-   bahn     jra bedrucken,   während die letzten zwei Druckzylinder das Bedrucken der von der anderen Rolle ablaufenden Bahn vollführen. In der Zeichnung stellt Fig. 1 in Seitenansicht, teilweise geschnitten, eine schematische Gesamtanordnung der wesentlichen Teile dieser Maschine dar.

   Wie ersichtlich, umfasst dieselbe das Gestell A ; den zentralen Zylinder 
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 die Trommel   ss     drücken   ; den der veranschaulichten Seite des Maschinengestelles angehörigen   Trägerarm a, welcher mit   den Büchsen 5 und ; (Fig. 2) versehen ist, in denen sich die Achsen r und d der das zu bedruckende Gewebe tragenden Walzen C und D drehen. 
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 von der Trommel B zu entfernen und beispielsweise in die Trockenkammer geführt zu werden.

   Die Bahn d'gelangt nach dem Verlassen der Walze F mit der Bahn c'auf der Trommel B vorwärts, bis die Bahn   d',   dem in der Zeichnung veranschaulichten Beispiele gemäss, die Druckwalze 2 passiert hat, worauf sie von der Bahn c'und   der Trommel 7   durch die Leitwalze H entfernt wird, deren Achse sich z. B. in auf dem Maschinengestelle befestigten oder an demselben ausgebildeten   Trägern f bewegt.   Von der Walze   Il weg   gelangt die Bahn   über Führungswalzen A in   den Trockenraum. 



   Wenn die Bahnen c'und d'verschiedene Breite besitzen, so wird diejenige von geringerer Breite derart angeordnet, dass sie sich mit dem   Mitläufertuch   s fortbewegt und somit von den Zylindern 3 und 4 bedruckt wird, während die breitere Bahn, welche bis   zum Verlassen der Trommel B, d. b. bis sie von den Zylindern 1 und 2 bedruckt worden ist, die erstgenannte Bahn verdeckt, diese letztere gegen die Berührung mit den Zylindern 1   und 2 schützt. Sind jedoch die Bahnen von gleicher Breite, so wäre die innere Bahn, da sie sich der Quere nach nicht vollständig mit der äusseren gleichrichten kann, der Gefahr 
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 dieses Nachteiles ein Schutzstreifen t angewendet würde, welcher zwischen den beiden   Bahnen mitgeht.

   Dieser Schutzstreifen,   welcher der Maschine von einer unabhängigen Walze T aus zugeführt wird, gelangt zwischen den Walzen C und D hindurch zwischen die Bahnen c'und d'und läuft mit der Bahn d'vorwärts, bis er aus der Maschine aus- 
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 Trommel   R   aus angetrieben wird, aufzuwickeln. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rotationsdruckpresse mit zentralem Zylinder und am Umfange desselben angeordneten Druckwalzen, gekonnzeichnet durch die Anordnung zweier voneinander unabhängigen, zur   Aufnahme   je eines zu bedruckenden endlosen Papier- oder Gewebebandes dienenden Walzen 
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 leisten (n, e) geleitet und solcherart einander überdeckend in die Presse eingeführt werden,   um   daselbst einen Teil des Umfanges des zentralen Zylinders gemeinsam zu passieren und hiebei bloss das äussere der beiden Bänder der Einwirkung der Druckwalzen auszusetzen, worauf das genannte Hand von dem zentralen Zylinder entfernt wird, so dass   nunmehr   das 
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 oder Gewebeband auf seinem weiteren Wege durch die Presse gegen die Druckwalzen   blossgclegt erscheint,   zum Zwecke,

   in einem Arbeitsgange zwei   Papier- oder Gewebeb ! indpr   einseitig bedrucken zu können.

Claims (1)

  1. 2. Rotationsdruckpressc nach Anspruch l, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Ab ! onkuugswalze (II), durch welche das eine der zu bedruckenden Bänder, welches sich mit Bezug auf das zweite Band aussen befindet, von dem zentralen Zylinder ss) der Druckpresse an jener Stelle, an der das Bedrucken des erstgenannten Bandes vollzogen erscheint, EMI2.6 Mitiäuferstreifens bekannter Art in der Weise, dass derselbe zwischen den zur Aufnahme der zu bedruckenden Papier- oder Gewebebänder dienenden Walze 11 (C, D) hindurch zwischen die < 'liänder selbst eintritt und dasjenige Band, welches mit Bezug auf das andere nach aussen liegt, bis zu seinem Austritte nus der Presse begleitet, um sich dann gleichfalls aus letztererzuentfernen.
AT28276D 1905-11-22 1905-11-22 Rotationsdruckpresse. AT28276B (de)

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