AT280709B - Beschichtetes Rohr - Google Patents

Beschichtetes Rohr

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AT280709B AT400367A AT400367A AT280709B AT 280709 B AT280709 B AT 280709B AT 400367 A AT400367 A AT 400367A AT 400367 A AT400367 A AT 400367A AT 280709 B AT280709 B AT 280709B
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Georg Dipl Ing Dr Techn Feder
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Voest Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Beschichtetes Rohr 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bisher wird demnach eine Verbesserung der Verbundwirkung zwischen Metallrohr und Belag nur so erreicht, dass dabei entweder die abdichtende Wirkung des Metalles oder die Tragfähigkeit gegen Innendruck verloren geht bzw. stark herabgesetzt wird, oder dass in umfangreicher Kleinarbeit eine Vielzahl von Verbundelementen am Rohrmantel angeschlossen werden müssen. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, die geschilderten Mängel zu beseitigen und ein beschichtetes Rohr zu schaffen, dessen Belag bei stärkerem Innendruck keine wesentliche Beschädigung erfährt und bei über den Rohrumfang ungleichmässig verteilter Aussenbelastung mittragend wirkt, wobei auch eine vereinfachte bzw. verbilligte Konstruktion erreichbar sein soll. 



   Ausgehend von einem beschichteten Rohr mit einem aus eingerolltem Blech bestehenden Mantel und einem Belag aus erhärtendem Material, vorzugsweise Beton, wird diese Aufgabe erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Mantelbleche   innen-und/oder   aussenseitig in an sich bekannter Weise mit schon beim Walzen der Bleche eingeformten Erhebungen bzw. Vertiefungen versehen sind, deren Höhe wenigstens 0, 5 mm beträgt, und dass die Dicke des Innen-oder Aussenbelages bzw. die Summe der Dicken dieser Beläge 8% des Rohrinnendurchmessers nicht übersteigt. Durch diese wie Schubdübel an der Berührungsfläche zwischen Rohr und Belag wirkenden Erhebungen bzw. Vertiefungen wird einerseits erreicht, dass der Belag und der Rohrmantel unter Biegebeanspruchung wie ein einheitlicher Träger, nämlich wie ein Verbundträger wirken.

   Anderseits wird bei Innendruck und bei Belagmaterialien, die keine nennenswerte Zugfestigkeit aufweisen, durch die Vielzahl der Erhebungen bzw. Vertiefungen erzwungen, dass an Stelle einzelner breiter Risse eine Vielzahl von Haarrissen entsteht, die bei entsprechendem Belagwerkstoff,   z. B.   durch Kalkausscheidung, rasch verheilen. Dabei ist die Herstellung des Rohrmantels vergleichsweise einfach und billig, da das Einformen der Erhebungen bzw. Vertiefungen beim Walzvorgang weder besondere Schwierigkeiten bereitet, noch erhöhte Kosten erfordert und die weitere Fertigung jener von glatten Rohren entspricht. Das angegebene Höchstmass der Belagdicke darf nicht überschritten werden, da sonst das Rohr zu starr wird, um sich zum Hervorrufen des passiven Erddruckes ausreichend verformen zu können.

   Ausserdem ist die Begrenzung der Belagdicke auch aus wirtschaftlichen Gründen erforderlich. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der   Innen-und/oder   Aussenbelag in an sich bekannter Weise unter Vorspannung am Rohrmantel anliegt bzw. anliegen. Dadurch wird ein Lösen der von den Erhebungen bzw. Vertiefungen des Rohrmantels gebildeten Verzahnung zwischen letzterem und dem Belag verhindert und ausserdem durch die überlagerte Druckvorspannung des Belages dessen Spannungszustand bei Rohrbelastung verbessert. Das Vorspannen des Innenbelages kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass das Belagmaterial in den Raum zwischen einer im Rohrinneren vorgesehenen Schalung und dem Rohrmantel unter Druck eingebracht wird.

   Es lässt sich aber auch eine Vorspannung in der Weise erreichen, dass während des Erhärtens des Belages durch Erwärmen der Mantelaussenfläche ein Temperaturgefälle zwischen Rohr und Belag hervorgerufen oder für den Belag ein Material verwendet wird, das sein Volumen beim Erhärten vergrössert. Für den Aussenbelag kann ein zugfestes Material benutzt werden, das beim Erhärten sein Volumen verkleinert. Es ist aber auch möglich, den Belag zu armieren und die Armierung auf Abstandhaltern mit Vorspannung um das Rohr zu legen oder andere Massnahmen zu treffen. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt,   u. zw.   zeigen Fig. l einen Teil eines innenbeschichteten Rohres im Längsschnitt und Fig. 2 den in eine Ebene aufgerollten Rohrmantel in Ansicht von innen. 



   Der aus eingerolltem Blech bestehende Rohrmantel--l--weist an seiner Innenseite schon beim Walzen eingeformte Erhebungen in Form von   Riffeln --2-- auf,   deren Höhe wenigstens 0, 5 mm beträgt. Dieser Mantel--l--besitzt einen   Innenbelag--3--aus   Beton, der gegebenenfalls unter Vorspannung am Mantel anliegt und dessen Dicke 8% des Rohrinnendurchmessers nicht übersteigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Beschichtetes Rohr mit einem aus eingerolltem Blech bestehenden Mantel und einem Belag aus EMI3.1
AT400367A 1967-04-28 1967-04-28 Beschichtetes Rohr AT280709B (de)

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