DE7516342U - Ausbauelement fuer den schachtausbau o.dgl. - Google Patents
Ausbauelement fuer den schachtausbau o.dgl.Info
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- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
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- E21D11/08—Lining with building materials with preformed concrete slabs
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Description
Frelllgramst^B. .9 DIpL-ihO. B. Η.*ΒΧΐί·Γ ' "* Bsenacher StaB. 17
Μ.-ΑΠ*. ΗΜπίΜηη-ΤηηΜροΜ Dlpl.-PtiVS. EdUSItI ΒβΙΖίθΓ Fernsprechen 38 3011
51014 Dipl.-lng. W. Herrmann-Trentepohl *»13
f~ —ι Bankkonten:
Bayerische Verelrabank MOnchen 982 2S7
Dresdner Bank AQ Hirn» 7-520 499 Postscheckkonto Dortmund 658 68-487
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München
Pont-a-Mousson S.A., 91, Avenue de la Liberation
I-54 Nancy / Frankreich
/Ausbaueleinent für den Schachtausbau oder dergleichen
L ^
Die Erfindung betrifft ein Ausbauelement für Schachtausbau
oder dergleichen, mit einem Block aus Beton oder einem anderen
analogen Material, der druckfest ist und die allgemeir
Form eines Zylinderringsektors aufweist, wobei metallische Stirn- oder Endeleraente entsprechend jeder der radialen
Axialflächen dieses Betonblocks angeordnet und über längliche metallische Elemente, die längs des Umfangs im Innern
dieses Blocks angeordnet sind, verbunden sind (russischer
Erfinderschein Nr. 29 39 08).
■Bei dem bekannten Ausbauelement sind metallische Elemente
gegen ebenfalls metallische Endelemente verschraubt. Wenn man also Endelemente bestimmter Abmessungen und längliche
Elemente anderer Abmessungen vorsieht, so führt diese Be festigungsart mittels Verschraubens notwendigerweise zu
einer Gesamtabmessung der Gesamtanordnung, welche direkt von der Abmessung der Einzelelemente abhängt.
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Auch müssen die Einzelelemente hinsichtlich ihrer Fertigungstoleranz
genau auf einander abgestimmt sein und müssen Fertigbearbeitungsvorgänge erfahren haben.
Dem gegenüber sollen Ausbauelemente, insbesondere für Schachtausbau,der eingangs genannten Art so weiter entwickelt
werden, daß große Abmessungen einerseits möglich sind, andererseits Elemente bzw. Endelemente verwendet
werden können, welche aus roh aus der Gießerei kommenden Teilen bestehen, ohne daß irgend eine zusätzliche Bearbeitung
notwendig wäre. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß die Fertigungstoleranzen beim Gießen ganz erheblich sind
und daß hierdurch den einzelne^ Elementen bereits Abmessungen
verliehen werden, die von einem Werkstück zum anderen ganz erheblich schwanken.
überraschend wurde nun gefunden, daß die vorstehenden Forderungen
an ein solches Ausbauelement sich dadurch erfüllen lassen, daß zum Erhalt einer genauen Umfangabmessung des
Ausbauelementes zwischen jedem der Enden der länglichen metallischen Elemente und dem gegenüberliegenden Bereich
des entsprechenden metallischen Endelementes ein von einem Füllmaterial ausgefüllter Zwischenraum zur gegenseitigen
Befestigung der Elemente untereinander vorgesehen ist.
Anregungen in dieser Hinsicht lassen sich weder der D1^-PS
493 111 noch der schweizerischen Patentschrift 482 065 oder
der deutschen Auslegeschrift 1 237 604 entnehmen, da es sich dort um Ausbauelemente handelt, bei denen auf sämtlichen vier
Flächen Rahmen vorgesehen sind. Das Problem, die Entfernung zwischen zwei dieser Rahmenflächen, deren Herstellung im
übrigen teuer ist, einstellen zu müssen, stellt sich dort nicht.
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Auch der Zeitschrift »Bautechnik 9/1962',' Seite 304 ist
eine Lösung für das obige Problem nicht zu entnehmen, da dort im Gegensatz zur Erfindung auf keiner der Flächen Verstärkungsplatten
überhaupt vorgesehen sind. Im übrigen geht es dort nicht um mit der Bewehrung verbundene Elemente,
sondern lediglich um Schraubdurchführungen, die eine Schwächung der Bewehrung durch Verschraubungslöcher vermeiden
sollen.
Durch die Maßnahme nach der Erfindung wird es also zum erstenmal möglich, roh aus der Gießerei kommende Werkstücke,
so wie sie sind, zur Herstellung von Ausbauelementen zu verwenden: aus nicht-maßhaltigen Teilen lässt sich also ein
einwandfrei maßhaltiges Ausbauelement herstellen. Aus diesen Ausbauelementen wiederum lässt sich einwandfrei und dimensionsgenau
beispielsweise ein Schachtausbau herstellen. Das nachgesuchte Ergebnis wird also erreicht trotz der beim Gießen
erheblichen Abmessungen, die von einem Werkstück zum anderen in ganz erheblichem Maße schwanken.
Die Herstellung solcher Ausbauelemente gestaltet sich also äußerst preiswert.
Vorzugsweise, und um die Einbringung des Füllmaterials zu erleichtern, kann man auf den Endelementen nach der Erfindung
Lagerungen vorsehen, welche die Enden der länglichen Elemente aufnehmen. Beispielsweise seien schalenartige oder napfartige
Elemente angeordnet. Auch bei unterschiedlichen Abmessungen der Umfangsstäbe ist also durch das unterschiedlich
weite Eindringen der Stabenden in die Zwischenräume eine genaue Kompensation der Fertigungstoleranzen möglich.
Zweckmäßig kann man den länglichen Elementen einen erheblichen
Querschnitt verleihen, derart, daß diese länglichen Elemente |
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im wesentlichen dazu dienen, die Druckkräfte auf die Endelemente und damit auf die benachbarten Ausbauelemente
zu übertragen. Vorteilhaft wird die Montage der länglichen Elemente an den Stirnelementen durch Verschweißen vorgenommen.
Es ist aber auch möglich, zur Herstellung eines Ausbauelementes die Montage zwischen den länglichen Elementen
und den Lagerungen der Endelemente durch ein Bindemittel herbeizuführen, welches in dem verbleibenden Zwischenraum
zwischen den Enden der länglichen Elemente und den Lagern eingeführt, insbesondere eingespritzt wird.
Auf Schraubbolzen kann man bei den Maßnahmen nach der Erfindung weitestgehend verzichten.
Beispielsweise Ausführungsorgan der Erfindung sollen nun
mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden, in denen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines (GewölbeJausbauelementes
nach der Erfindung zeigt;
Fig. 2 und 3 zeigen Vergrößerungen im Diametralschnitt der
beiden Einzelheiten diese (Gewölbe)ausbauelementes;
Fig. 4 ist eine perspektivische Teildarstellung einer Ausführungsvariante
des Gewölbeausbauelementes nach der Erfindung.
Das in Fig. 1 dargestellte Gewölbeausbauelement weist die Pore eines zylindrischen Ringsektors von der Achse X-X auf
und umfaßt zwei metallische Endelemente 1 und 2, beispielsweise aus bildsamem Gußeisen, parallel zur Achse X-X der
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unterirdischen Strecke. Die Endelemente 1 und 2 sind mittels gewölbter Elemente aus duktilem Gußeisen 3a, 3b von kreisförmigem
oder beliebigem Querschnitt verbunden und bilden eine zylindrische Anordnung gleichachsig (X-X) mit der
Strecke. Die Endelemente 1 und 2 haben vorzugsweise eine im wesentlichen rechteckige gekrümrate Gestalt, ihre beide
Seiten verlaufen parallel zur Achse X-X und die beiden anderen Seiten sind entsprechend einem Streckendurchmesser
orientiert, wobei das Endelement 1 eine konvexe Außenfläche 4 und aas Endelement 2 eine konkave Außenfläche 5 aufweist.
Jedes Endelement 1,2 umfaßt auf seine Innenfläche analoge schalenartige Lagerungen mit ziemlich hohem Rand 6 beliebiger
Gestalt, wie beispielsweise zylindrischer, kegelstumpfförmiger oder anderer Gestalt, die beim Formvorgang in einem
Stück mit dem metallischen Werkstück hergestellt sind. Die länglichen metallischen Elemente 3a, 3b weisen ein Ende 7
verminderten Querschnitts auf, das mit den Lagerungen 6 zusammenwirkt, mit diesen aber bleiben ("Zwischenräume 8
beläßt, die mittels eines Füll- und Esfestigungsmaterials,
beispielsweise eines Epoxyharzes oder dergleichen, ausgeglichen werden.
Der Durchmesser der Stäbe liegt in der Größenordnung von 1/3 der Dicke des Gewölbeelementes und der Abstand dieser
Stäbe wird mittels Zwischenstücken 9 aufrechterhalten, :ie
beispielsweise durch Paare von gewellten Stahlprofilen gebildet sind, welche übereinander unterhalb der Stäbe
• sich erstrecken und miteiander mittels Bolzen 10 verbunden
sind.
Schließlich ist das Endelement 1 vorteilhaft mit Zentrier-
köpfen 11 und Endelement 2 mit entsprechenden schalenartigen
Ausbildungen versehen sowie mit Einspritzkanälen für ein
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Material zum Verkleben der Gewölbeausbauelemente untereinander oder zu deren Abdichtung oder zum Einspritzen
eines Dichtungsmaterials von außerhalb des Tübbings oder der Auskleidung. Schließlich sind in der Betonmasse 12
Räume 12a belassen, um gegebenenfalls die Gewölbeausbauelemente miteinander zu verschrauben.
Verankerungsvertififungen 13 sind auf der Innenfläche der
Endelemente 1 und 2 vorgesehen, um die Haftung des Betons v_ an diesen zu begünstigen.
Zusammenbau und Anordnung eines solchen (GewölbeJausbauelementes
gehen in folgender Weise vor sich:
Die metallischen in der Gießerei begossenen Endelemente 1,
2 werden auf einer Lehre G angeordnet, deren Abmessungen denen des fertigen Werkstücks entsprechen. Man führt dann
Bindematerial in die Lagerungen 6 ein und bringt die metallischen Elemente 3a, 3b etc. und dann ihre Zwischenstücke
9 an ihren Ort. Die Anpassung auf die Abmessungen erfolgt vermittels des im Zwischenraum 8 zwischen dem Ende
r S1 der Elemente 3 und dem Lager 6 verbleibenden Spiels. Das in
den Zwischenraum 8 eingeführte Bindemittel ermöglicht es dann, erhebliche Kompressionskräfte zu übertragen. Nach
einer anderen Ausführungsform kann das Zusammenfügen zwischen den Elementen 3 und den Endelementen 1, 2 durch
Verschweißen der Enden 7 in den Lagerungen 6 vorgenommen werden.
Das metallische so hergestellte Werkstück wird dann auf die Baustelle transportiert, wo es mit einem Füllmaterial 12,
wie beispielsweise Beton, Mörtel oder dergleichen, ummantelt
wird. Das Vergießen des Betons wird durch die Endeleraente
— in Umfangsrichtung begrenzt, sowie einen äußeren oder
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■ ■
inneren Boden. Um die Handhabung vor dem Betonieren zu erleichtern, kann man vorteilhaft gewisse der Bolzen 10
durch Hubringe 10a ersetzen, von denen ein einziger dargestellt ist, ohne daß die metallische Struktur verformt
wird, da die Beaufschlagungen strikt auf ihren minimalen Wert beschränkt werden,
Nach einer Variante können die metallischen Rahmen direkt in der Strecke selbst durch Zusammenbau zu einem vollständigen
Ring gesetzt werden, indem man die konvexe Fläche 4 eines Rahmens gegen die konkave Fläche 5 des in Umfangsrichtung
unmittelbar benachbarten Rahmens setzt und ohne daß darum der Zwang bestände, das Füllen mittels
Beton rasch durchzuführen. Dank der Elemente 3a, 3b etc. ist so eine günstige Sicherheit in der Strecke gegen das Fallen
der Blöcke trotz des Fehlens einer Füllung sichergestellt, wobei diese anschließend in situ in an sich bekannter Weise,
beispielsweise mittels einer Gleitschaltung, erfolgt.
Nach der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform sind die Ränder der Betonmasse ebenfalls mittels longitudinaler
und radialer Innenschenkel 14a bzw. I4b geschützt, derart, daß es nicht mehr notwendig ist, Bandagierungsbewehrungen
zu verwenden, um das Auseinanderplatzen des Betons aufgrund erheblicher Kontaktdrücke zu vermeiden, die durch das Unterdrucksetzen
der Hülle hervorgerufen werden. Die "Bandagierung" wird hier also dadurch erhalten, daß auf den Platten einerseits
Lagerungen 6 vorgesehen sind, in welche sich die EIe-
mente lagern und andererseits Schenkel 14a, 14b vorgesehen
sind, welche den Beton begrenzen und ihn auf Druck verstärken. Gegebenefalls umfassen die Schenkel I4b Schraublöcher 15,
die eine Verbindung der Gewölbeausbauelemente in Längsrichtung ermöglichen.
Allgemein sichert die Zuordnung der metallischen Endelemente
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und 2 zu dem Schenkel einen ausgezeichneten Schutz des Gewölbeausbauelementes bei den Handhabungsvorgängen,
indem gleichzeitig die für das Betonieren notwendige Verschalung vereinfacht wird.
(Gewölbe)austauelemente bzw. TUbbingausbauten aus Gußeisen
und Beton, wie sie oben beschrieben wurden, können Lasten in der Größenordnung von 500 bis 1000 Tonnen prro
Linearmetal aushalten.
Ansprüche
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Claims (4)
1. Ausbauelement für Schachtausbau o. dgl., mit einem Block
aus Beton oder einem anderen analogen Material, der druckfest ist und die allgemeine Form eines Zylinderringsektors
aufweist, wobei metallische Stirn- oder Endelemente entsprechend jeder der radialen Axialflächen dieses Betonblocks
angeordnet und über längliche metallische Elemente, die längs des ümfangs im Inneren dieses Blocks angeordnet sind,
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet , da£ zum Erhalt einer genauen Umfangsabmessung des Ausbauelementes
zwischen jedem der Enden (7), der länglichen metallischen Elemente (3a; 3b) und dem gegenüberliegenden Bereich
des entsprechenden metallischen Endelementes (1; 2) ein von einem Füllmaterial ausgefüllter Zwischenraum (8) zur gegenseitigen
Befestigung der Elemente (3a, 3b, 1, 2) untereinander vorgesehen ist.
2„ Ausbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die metallischen Endelemente (1,. 2) auf jeder ihrer Innenflächen Lagerungen in Napf- bzw. Schalenform (6}
aufweisen, welche die Enden (7) der länglichen metallischen Elemente (3a, 3b) unter Zwischenschaltung dieses Füllmaterials
(8) aufnehmen.
3. Ausbauelement nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen Endelemente
(1, 2) aus Platten mit longitudinalen ("Ua) und/oder
radialen (14b) den Betonblock schützenden Schenkeln bestehen.
4. Ausbauelemente nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen länglichen
Elemente (3a, 3b) aus völlig im Betonblock eingebetteten Stäben bestehen, die einen sehr großen Querschnitt derart aufweisen,
daß sie auf die metallischen Endelemente (1, 2) die radialen äußeren auf das Ausbauelement ausgeübten Kompressionskräfte übertragen.
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