AT277841B - Fersenausloesevorrichtung fuer sicherheits-skibindungen - Google Patents

Fersenausloesevorrichtung fuer sicherheits-skibindungen

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AT277841B
AT277841B AT293764A AT293764A AT277841B AT 277841 B AT277841 B AT 277841B AT 293764 A AT293764 A AT 293764A AT 293764 A AT293764 A AT 293764A AT 277841 B AT277841 B AT 277841B
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axis
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AT293764A
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Karl Breuer
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Breuer K
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Absatzrille und einmal darüber am Stiefelschaft, gegen den Stiefel ab und erfordert keine Abstützung auf dem Ski. Würde die zweite Abstützstelle unterhalb der Absatzrille oder an einem auf dem Ski angeordneten Bock vorgesehen sein, so würde die Auslösung erfolgen, wenn die Mittelebene der Zugorgane unter diese zweite, untere Abstützstelle gelangt ist. 



   Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Vorschubglied mindestens eine schräg zur Längsachse des Schwenkhebels verlaufende Abstützfläche für die Achse aufweist. Würde nämlich diese Abstützfläche, an welcher entlang sich die Zugorganachse beim Anheben des Skistiefel bewegt, genau in Längsrichtung des Schwenkhebels verlaufen, so ergäbe sich ein wesentlich ungünstigerer Kraftangriff als bei im Verhältnis zur Längsachse des Schwenkhebels schräg nach vorne und unten verlaufender Abstützfläche. 



   Die Achse ist vorteilhaft mit Rollen   od. dgl.   versehen, die mit der oder den Abstützflächen zusammenwirken, um eine Gleitreibung mit ihren Nachteilen zu vermeiden. Vorzugsweise ist an der Achse eine mit einem Ende der Feder verbundene Zugstange befestigt, wogegen sich das andere Federende der insbesondere als Druckfeder ausgebildeten Feder am Vorschubglied abstützt. 



   Wenn der Schwenkhebel in an sich bekannter Weise mit einem der Federwiderlager versehen ist, so kann er besonders vorteilhaft zur Veränderung der Federspannung in Kraftrichtung der Feder relativ zum Vorschubglied verstellbar sein. Weist der Schwenkhebel überdies eine die Feder umschliessende Hülse auf, so kann diese Hülse mit einem Aussengewinde in ein entsprechendes Innengewinde des Vorschubgliedes eingeschraubt sein, wobei die Verstellung durch Drehen der Schwenkhebelhülse erfolgt. Die bereits erwähnte Abstützung des Schwenkhebels über der Absatzrille gegen den Stiefelschaft erfolgt in zweckmässiger weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch, dass der Schwenkhebel eine auf ihm drehbar und exzentrisch gelagerte, an ihrem Umfang mit der Absatzrundung entsprechenden Einbuchtungen versehene Scheibe trägt.

   Infolge der exzentrischen Anbringung sind die Einbuchtungen unterschiedlich weit von der Schwenkhebelachse entfernt, so dass durch Einstellen auf eine der Einbuchtungen der jeweiligen Form des Stiefelschaftes Rechnung getragen werden kann. 



   Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welchen ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. In den Zeichnungen zeigen : Fig. l ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Fersenauslösevorrichtung in teilweise geschnittener Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Auslösevorrichtung nach Fig. l und Fig. 3 ihre bevorzugte Anwendung. 



   Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die beiden seitlich des Skistiefelabsatzes von der Fersenauslösevorrichtung nach vorn geführten Zugorgane als   Drahtkabelenden --1, 2-- ausgebildet,   die vorzugsweise in Ski-Längsrichtung verstellbar nach Fig. 3 an einem   Drehteller --26-- befestigt   oder, wie in den Fig. l und 2 dargestellt, durch   Führungsteile --3-- in   Form von Tiefzughaken, Tiefzugösen oder Rollen geführt sind. Die beiden   Kabelenden-1, 2- könnten   aber auch auf einem undrehbar auf dem Ski befestigten Steg oder auch seitlich an den Skiseitenflächen befestigt sein.

   An 
 EMI2.1 
 Lageraugen der Kabelnippel-4, 5-- bzw. neben diesen angeordnete Beilagscheiben und anderseits durch eine mittlere   Verdickung     --9-- der Achse --6-- gesichert.   In die mittlere Verdickung   - -9-- der Achse --6-- ist   eine   Zugstange --10-- eingeschraubt   oder eingenietet, die sich durch eine zylindrische   Hülse-11-des   Schwenkhebels erstreckt und nahe ihrem oberen Ende mit einem durch eine Mutter --12-- gehaltenen Federteller --13-- verschen ist. Der Federteller--13dient als Widerlager für eine Schraubendruckfeder-14-, die sich mit ihrem andern Ende gegen 
 EMI2.2 
 



   Die zylindrische Schwenkhebelhülse--11--weist im Bereich ihres unteren Endes ein   Aussengewinde --16-- auf,   mit dem sie in das Innengewinde einer Bohrung eines Verbindungsbleches -   -17 -- eines Vorschubgliedes   beliebig tief einschraubbar ist. Das Vorschubglied weist ausser dem   Verbindungsblech--17-noch   die Seitenteile--18 und 19-auf, die mit den schmalen Laufrollen 
 EMI2.3 
 
7--21-- gelagert ist, die zum Eingriff in die Absatzrille des in den Zeichnungen angedeuteten Skistiefelabsatzes bestimmt ist. 



   Auf der Mantelfläche der Schwenkhebelhülse --11-- ist noch, zweckmässig am oberen Ende des   Aussengewindes --16---,   eine   Abstützscheibe --22-- drehbar   angeordnet, die, wie Fig. 2 zeigt, 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 exzentrisch auf der Schwenkhebelhülse sitzt und mit   Einbuchtungen --23-- versehen   ist, welche etwa der Rundung der hinteren Fläche des Stiefelschaftes entsprechen. Infolge der exzentrischen Lagerung dieser Scheibe kann durch Einstellen einer beliebigen   Einbuchtung --23-- der   jeweils entsprechend der Form des Stiefels geeignete Abstand zwischen dem Schwenkhebel und dem Stiefel eingestellt 
 EMI3.1 
 --24-- versehen.Fig. l zeigt die Gebrauchsstellung der erfindungsgemässen Fersenauslösevorrichtung.

   Dabei greift die   Rolle-21-so   in die Absatzrille ein, dass sich die Berührungsstelle mit der Absatzrille und insbesondere die   Achse --20-- unterhalb   der Zugorgane-1, 2-- befinden. Die Zugstange-10zieht dabei die   Verbindungsachse --6-- der   Zugorgane entlang den zur Mittellinie der   Schwenkhebelhülse --11-- schräg   angeordneten   Abstützflächen--25--des   Vorschubgliedes nach oben. Im Falle eines Frontalsturzes des Benutzers wird nun der Absatz von der Skioberfläche 
 EMI3.2 
 geschwenkt wird, wobei eine Zwischenstellung vor dem Erreichen der völligen Freigabestellung, in welcher die   Hülse --11-- auf   der Skioberfläche aufliegt, in Fig. l gestrichelt dargestellt ist.

   Liegt die   Schwenkhebelhülse --11-- auf   dem Ski auf, so ist zwischen der   Rolle --21-- und   dem Skistiefelabsatz ein Spalt gebildet, der die Freigabe des Stiefelabsatzes und das nachfolgende erneute Einsteigen in die Bindung ohne weiteres ermöglicht. 



   Um nun die Fersenauslösevorrichtung erneut zu spannen, wodurch der Vorschub des Schuhes in den nicht dargestellten Vorderbacken erzeugt wird, wird nach dem Einsteigen die Auslöse- und Spannvorrichtung in die in Fig. l gestrichelt dargestellte Stellung gebracht, in welcher die Rolle --21-- in die Absatzrille eingelegt ist und sich die Rollen-7, 8- gegen die äussere Fläche des Bundes--15--derSchwenkhebelhülse--11--abstützen. 



   Sodann wird der Schwenkhebel in die in vollen Linien dargestellte Stellung geschwenkt, wobei die Rollen-7, 8- auf den Abstützflächen --25-- abrollen und die Totlage der   Achse --20-- des   Vorschubgliedes durchschritten wird. Die Feder --14-- drückt dann infolge ihrer Anlage gegen den Bund--15--das Vorschubglied nach vorne und gleichzeitig nach unten. 



   Fig. 3 zeigt eine der Fig. 2 entsprechende Draufsicht auf die erfmdungsgemässe Fersenauslösevorrichtung, bei der jedoch die nach vorne geführten   Zugorgane-1, 2- mit   einem   Drehteller --26-- verbunden   sind. Nach der gezeigten Ausführungsform sind die   Kabel-1, 2- mit   seitlichen Teilen --27-- des Drehtellers --26--, insbesondere mit Tiefzugaugen desselben verbunden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Fersenauslösevorrichtung für Sicherheits-Skibindungen, die an zwei seitlich am Skistiefelabsatz vorbei nach vorne geführten Zugorganen um eine zur Skioberfläche parallele Achse schwenkbar gehalten ist und mit einem zum Einlegen in die Absatzrille des Skistiefels bestimmten Vorschubglied, einem in Gebrauchsstellung annähernd senkrecht zur Skioberfläche verlaufenden Schwenkhebel für das Vorschubglied und einer zwischen dem Vorschubglied und den Zugorganen wirksamen Feder, die in der Gebrauchsstellung des Schwenkhebels über das Vorschubglied den Absatz nach unten und vorne drückt, versehen ist, wobei die Zugorgane skiseitig vorzugsweise mit einem Drehteller, insbesondere mittels 
 EMI3.3 
 verbindende Achse (6) und das Vorschubglied (17-21) relativ zueinander entgegen der Wirkung einer Feder (14)

   beweglich sind und dass in Gebrauchsstellung die Verlängerung der Berührungslinie zwischen Vorschubglied und Absatzrille unterhalb der Zugorgane verläuft, wogegen beim Auftreten einer übermässig grossen, am Absatz nach oben wirkenden Zugkraft die Berührungslinie über die Zugorgane anhebbar ist. 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. (17-21) mindestens eine schräg zur Längsachse des Schwenkhebels (11) verlaufende Abstützfläche (25) für die Achse (6) aufweist. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 der Achse (6) eine mit einem Ende der Feder (14) verbundene Stange (10) befestigt ist, wogegen sich das andere Federende der vorzugsweise als Druckfeder ausgebildeten Feder (14) am Vorschubglied (17-21) abstützt. EMI4.2 in an sich bekannter Weise mit einem Federwiderlager (15) versehene Schwenkhebel zur Veränderung der Federspannung in Kraftrichtung der Feder (14) relativ zum Vorschubglied (17-21) verstellbar ist. EMI4.3 umschliessende Schwenkhebelhülse (11) mit einem Aussengewinde (16) in ein entsprechendes Innengewinde des Vorschubgliedes (17-21) eingeschraubt ist, wobei die Verstellung durch Drehen der Schwenkhebelhülse erfolgt.
    EMI4.4 Schwenkhebel (11) eine auf ihm drehbar und exzentrisch gelagerte an ihrem Umfang mit der Absatzrundung entsprechenden Einbuchtungen (23) versehene Scheibe (22) trägt.
AT293764A 1964-03-16 1964-03-16 Fersenausloesevorrichtung fuer sicherheits-skibindungen AT277841B (de)

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