AT317738B - Skibindung - Google Patents

Skibindung

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Publication number
AT317738B
AT317738B AT567872A AT567872A AT317738B AT 317738 B AT317738 B AT 317738B AT 567872 A AT567872 A AT 567872A AT 567872 A AT567872 A AT 567872A AT 317738 B AT317738 B AT 317738B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ski
locking elements
binding
locking
boot
Prior art date
Application number
AT567872A
Other languages
English (en)
Inventor
Oe Schweizer G
Original Assignee
Gottfried Schweizer
Smolka & Co Wiener Metall
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gottfried Schweizer, Smolka & Co Wiener Metall filed Critical Gottfried Schweizer
Priority to AT567872A priority Critical patent/AT317738B/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
    • A63C9/086Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings using parts which are fixed on the shoe of the user and are releasable from the ski binding

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Skibindung, bei welcher Bindungsteile am Ski und Bindungsteile innerhalb einer
Ausnehmung einer Skischuhsohle angeordnet sind, welche in der Gebrauchsstellung durch mehrere Rastelemente, von denen mindestens zwei am Schuh angeordnet sind, miteinander verbunden und sowohl bei Auftreten einer überlast als auch willkürlich lösbar sind, wobei zwischen der Sohlenunterfläche des Skischuhes und der
Skioberfläche ein freibleibender Spalt gebildet ist, und der Boden der Ausnehmung bzw. ein am Boden montierter Bindungsteil auf den am Ski angeordneten Bindungsteilen aufliegt. 



   Eine bekannte Bindung dieser Art ist in der   franz. Patentschrift Nr. 2. 091. 429   beschrieben. Bei dieser
Ausführung sind die Rastelemente im bzw. am äusseren Bereich des Schuhes, vorne oder hinten, angeordnet, wodurch sie viel mehr der Vereisung, Verschmutzung usw. ausgesetzt sind, die eine einwandfreie Betätigung ungünstig beeinflussen. Hiebei ist es schwierig den Eingriff der am Ski angeordneten Rastelemente in die, im
Skischuh angeordneten Rastelemente genau abzustimmen. Darüber hinaus benötigen die durch die Rastelemente verursachten Reibungen ungünstige Kraftaufwände. 



   Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu beseitigen und ist dadurch gekennzeichnet, dass der in der Ausnehmung der Skischuhsohle montierte Bindungsteil im Bereich von den Rastelementen im wesentlichen vertikal zur Schuhsohle angeordnete Bolzen aufweist, welche in Vertiefungen eingreifen, die an Rastelementen der am Ski angeordneten Bindungsteile vorgesehen sind. 



   Die im mittleren Bereich des Schuhes angeordneten Rastelemente sind vor ungünstigen Einflüssen von aussen besser geschützt. Zur Überwindung der Reibungen der Rastelemente bei einem notwendigen Auslösen der Skibindung sind wesentlich kleinere Drehmomente und somit auch kleinere Kräfte notwendig als bei der eingangs genannten bekannten Skibindung. 



   Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemässen Skibindung wird darin erblickt, dass die Vertiefungen in der Längsachse der Rastelemente angeordnet sind, und dass an den Vertiefungen beidseitig Ausbzw. Auflaufflächen für die Bolzen vorgesehen sind, wobei die nach der Seite der Skibindung liegenden Enden der Rastelemente abgeschrägt bzw. abgerundet sind. 



   Dadurch wird die zum Auslösen notwendige Kraft noch mehr herabgesetzt und dabei ein sicheres Halten des Schuhes in der Skibindung gewährleistet. 



   Ein weiterer Erfindungsgedanke ist dadurch gekennzeichnet, dass die die Vertiefungen enthaltenden Rastelemente gegen die Kraft mindestens einer, vorzugsweise zweier Federn, die zwischen die beiden Rastelemente eingesetzt ist bzw. sind, verschiebbar gelagert ist, wobei das eine Rastelement am Ski   z. B.   mittels Schrauben fix befestigt ist und das andere Rastelement einen Schlitz aufweist, der von einer in den Ski eingesetzten Schraube od. dgl. geführt ist. 



   Durch die einfache Möglichkeit der Anwendung verschieden starker Federn kann die erfindungsgemässe Skibindung leicht für unterschiedliche Beanspruchungen eingestellt bzw. den individuellen Erfordernissen angepasst werden. 



   In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise in mehreren Ausführungsformen dargestellt. Hiebei zeigen : Fig. 1 die Anordnung eines Skischuhes am Ski, Fig. 2 den Bindungsmechanismus in einem Mittelschnitt, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 den gleichen Schnitt wie Fig. 2 bei entrastetem Rastelement und Fig. 5 ein anderes Ausführungsbeispiel in einer Draufsicht teilweise im Schnitt. 



   Wie man in Fig. 1 erkennt, ist ein etwa U-förmiger   Bindungsteil --1-- im Skischuh --2-- angeordnet   und eine,   Rastelemente--3, 4--tragende Grundplatte--5--am Ski--6--befestigt.   Durch eine oder mehrere   Federn--7--werden   die Rastelemente--3, 4-- in die, im U-förmigen Bindungsteil--l-- 
 EMI1.1 
 ist. Dabei ist mindestens eines der   Rastelemente--3, 4-- über   ein   Gestänge-11-mit   einem Auslösehebel   --10-- wirkverbunden,   der um eine   Achse--22--schwenkbar   gelagert ist. 



   Der   skischuh --2-- liegt   mit dem Boden--14--des U-förmigen Bindungsteiles--l--auf den Rastelementen--3, 4-- direkt mit einer   Sohlenunterfläche --12-- unter   Bildung eines Spaltes auf der   Skioberfläche --13-- auf.   Dadurch kann der Eingriff der Rastelemente--3, 4- in die Rastelemente   --8, 9--bereits   vor der Anordnung der Bindungsteile im Bereich des Skischuhes und am Ski genau zueinander abgestimmt werden, ohne die Gefahr, diese Anpassung bei der Montage der Bindungsteile zu verändern. 



   Wie die Fig. 2 bis 4 veranschaulicht, ist das   Rastelement --3-- mittels Schrauben --15-- am   Ski fix befestigt und das   Rastelement --4-- mittels   eines   Schlitzes--16--gegen   die Kraft der   Federn--7--   entlang einer   Schraube--17--verschiebbar   gelagert. Die Rastelemente-3, 4-- werden von den Rastelementen--8, 9--des etwa U-förmigen Bindungsteiles--l--nicht nur untergriffen, sondern auch durch die im Bereich der Rastelemente--8, 9--vertikal angeordneten Bolzen--18, 19--gehalten. Deshalb müssen bei einer Drehauslösung die Rastelemente--3, 4--so weit zueinander verschoben werden, bis die Bolzen--18, 19-aus den   Vertiefungen--20, 21--der Rastelemente--3, 4-- freikommen.   Um das Freikommen zu erleichtern, sind an den   Vertiefungen--20, 21--Aus-bzw.

   Auflaufflächen   für die Bolzen   - -18, 19-- vorgesehen,   wobei die nach der Seite der Skibindung liegenden Enden der Rastelemente abgeschrägt bzw. abgerundet sind. 



   Wird zum willkürlichen Aussteigen der   Auslösehebel --10-- um   die   Achse --22-- hochgeschwenkt,   so 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 stützt er sich   z. B.   in einer Ausnehmung--23--des Skis--6--ab (s. Fig. 4), wobei sich das Gestänge - nach vor bewegt. Dabei wird auch das   Rastelement --4-- gegen   die Kraft der Feder-7verschoben, und dessen Eingriff mit dem   Bolzen--18--unterbrochen   wird, so dass der Skischuh abgehoben werden kann. 
 EMI2.1 
 dargestellten Fangriemen mit dem Ski verbunden. 



   Die Konstruktion nach   Fig. 5   entspricht im wesentlichen dem ersten Ausführungsbeispiel, es wurden daher für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet. Ein Unterschied besteht lediglich darin, dass in den   Rastelementen --3, 4-- Rollen --24-- gelagert   sind. Dadurch liegt der Boden der Ausnehmung bzw. der Boden des U-förmigen Bindungsteiles--l-auf dem, die Rastelemente-3, 4-etwas überragenden Rollen - auf. Durch diese Rollen wird die Reibung vermindert, so dass ein seitliches Auslösen weniger reibungsabhängig ist. 



   Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. Es sind eine Reihe von Konstruktionsmöglichkeiten gegeben, die innerhalb des Rahmens der Erfindung liegen. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Skibindung, bei welcher Bindungsteile am Ski und Bindungsteile innerhalb einer Ausnehmung einer Skischuhsohle angeordnet sind, welche in der Gebrauchsstellung durch mehrere Rastelemente, von denen mindestens zwei am Schuh angeordnet sind, miteinander verbunden und sowohl bei Auftreten einer Überlast als auch willkürlich lösbar sind, wobei zwischen der Sohlenunterfläche des Skischuhes und der Skioberfläche ein 
 EMI2.2 
 Ausnehmung der Skischuhsohle (2) montierte Bindungsteil im Bereich von den Rastelementen (8,9) im wesentlichen vertikal zur Schuhsohle angeordnete Bolzen (18,19) aufweist, welche in Vertiefungen (20,21) eingreifen, die an Rastelementen (3, 4) der am Ski (6) angeordneten Bindungsteile vorgesehen sind. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. der Längsachse der Rastelemente (3, 4) angeordnet sind, und dass an den Vertiefungen beidseitig Aus- bzw. Auflaufflächen für die Bolzen (18,19) vorgesehen sind, wobei die nach der Seite der Skibindung liegenden Enden der Rastelemente abgeschrägt bzw. abgerundet sind. EMI2.4 (20,21) enthaltenden Rastelemente (3, 4) gegen die Kraft mindestens einer, vorzugsweise zweier Federn (7), die zwischen die beiden Rastelemente (3,4) eingesetzt ist bzw. sind, verschiebbar gelagert ist, wobei das eine Rastelement (3) am Ski (6) z. B. mittels Schrauben (15) fix befestigt ist und das andere Rastelement (4) einen Schlitz (16) aufweist, der von einer in den Ski (6) eingesetzten Schraube (17) od. dgl. geführt ist.
AT567872A 1972-07-03 1972-07-03 Skibindung AT317738B (de)

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AT567872A AT317738B (de) 1972-07-03 1972-07-03 Skibindung

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2428448A2 (fr) * 1977-08-26 1980-01-11 Beyl Jean Joseph Alfred Fixation de securite pour ski
EP0031570A1 (de) * 1979-12-21 1981-07-08 Rudolf Gumpp Skisicherheitsbindung mit zugehörigem Skistiefel
EP1050326A1 (de) 1999-05-03 2000-11-08 Look Fixations S.A. Auslösbare Bindung für Gleitbrett
FR2794028A1 (fr) 1999-05-31 2000-12-01 Look Fixations Sa Fixation declenchable pour planche de glisse

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EP1050326A1 (de) 1999-05-03 2000-11-08 Look Fixations S.A. Auslösbare Bindung für Gleitbrett
FR2793155A1 (fr) 1999-05-03 2000-11-10 Look Fixations Sa Fixation declenchable pour la planche de glisse
FR2794028A1 (fr) 1999-05-31 2000-12-01 Look Fixations Sa Fixation declenchable pour planche de glisse

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