AT276931B - Photographischer Verschluß mit Durchschwingsektoren - Google Patents

Photographischer Verschluß mit Durchschwingsektoren

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Photographischer Verschluss mit Durchschwingsektoren 
Die Erfindung betrifft einen photographischen Verschluss mit Durchschwingsektoren, die auf je einer mit einem drehfesten Ritzel versehenen Achse sitzen und mittels eines mit den Ritzeln in Eingriff stehenden, drehbar sowie achsgleich zur Objektivachse gelagerten gemeinsamen Zahnringes antreibbar sind und wobei ein auf den Zahnring zwecks Erzielung einer Durchschwingbewegung der Sektoren einwirkender Antriebsmechanismus, ferner eine dem Zahnring zugeordnete, dessen Drehbewegung je nach Durchlaufen einer bestimmten, zur Freigabe der Objektivöffnung durch die Sektoren erforderlichen Wegstrecke unterbrechende Fangeinrichtung vorgesehen ist. 



   Bei einem Zentralverschluss, dessen zapfengelagerte Durchschwingsektoren mittels Stift-Schlitz-
Verbindung mit einem drehbaren Ring in Treibverbindung stehen und durch diesen angetrieben werden, ist es bereits bekannt, die Sektoren zum Zwecke der Durchführung eines Belichtungsvorganges gemeinsam so um ihren Lagerzapfen zu drehen, dass jeder Sektor eine Drehbewegung im Winkelbereich von etwa 1800 ausführt. Die Beschränkung der Drehbewegung auf diesen Bereich setzt bei der bekannten Anordnung indessen voraus, dass die Sektoren bei einem Belichtungsvorgang in der einen Drehrichtung, beim nachfolgenden Belichtungsvorgang jedoch in der entgegengesetzten Richtung um ihren jeweiligen Lagerzapfen bewegt werden müssen.

   Die Umkehr der Drehrichtung wieder lässt sich hiebei nur unter Anwendung einer beispielsweise als Kipphebelgetriebe ausgebildeten, auf den Sektorenring einwirkenden Umsteuervorrichtung erzielen ; einer Einrichtung, die hohe Anforderungen an Präzision stellt und bekanntlich die Gefahr einer erhöhten Störanfälligkeit des Verschlusses in sich einschliesst. 



   Man kennt auch schon einen Verschluss mit Durchschwingsektoren der eingangs erwähnten Gattung, bei dem unter Vermeidung einer Umkehrvorrichtung die auf einer Drehwelle sitzenden Sektoren über Ritzel mittels eines stets in gleicher Drehrichtung bewegten, unter der Einwirkung von Federn stehenden Zahnringes in Drehbewegung versetzt werden, und wobei die Sektoren bei jedem Belichtungsvorgang einen Drehwinkelbereich von 360  durchlaufen müssen. Um die Sektoren über den gesamten Bewegungsbereich zur Erzielung kürzester Belichtungszeiten mit einer hohen Winkelgeschwindigkeit antreiben zu können, muss in den dem Antrieb des Zahnringes dienenden Federn ein relativ hohes Energiepotential bereitgestellt werden, was wieder ein hohes Spannmoment bedingt, wenn man relativ grosse, sich über weite Wegstrecken ausdehnende Spannbewegungen vermeiden will.

   Als nachteilig bei der bekannten Verschlussanordnung muss ferner betrachtet werden, dass die Durchschwingsektoren auf Grund der von ihnen beim Belichtungsvorgang auszuführenden vollen Umdrehung eine Formgebung erhalten müssen, welche   zwangsläufig   zu einem Verschlussblattsystem mit relativ grosser zu bewegender Masse und infolgedessen zu einem System mit ungünstigen Beschleunigungsverhältnissen führen muss. 



   Diese Mängel der bekannten Anordnung zu vermeiden, d. h. einen Verschluss der eingangs erwähnten Gattung dahingehend zu vervollkommnen, dass unter Vermeidung zusätzlichen baulichen Aufwandes extrem kurze Belichtungszeiten unter Beibehaltung des üblichen für Verschlüsse mit Durchschwingsektoren erforderlichen Spannmomentes erzielbar sind, ist Aufgabe der Erfindung. 



   Gelöst wird dieses Problem erfindungsgemäss dadurch, dass die Sektoren bezogen auf senkrecht zueinander stehende, sich im Drehpunkt schneidende Achsen spiegelbildlich-symmetrische Form 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 dgl.-   beim überführen   der   Antriebsscheibe --11-- in   die Spannlage und danach bei etwaigen Erschütterungen der Kamera jeweils die der Schliessstellung der Durchschwingsektoren --3-entsprechende Lage beibehält, wird dieser Ring in der besagten Stellung durch eine als Blattfeder ausgebildete   Haltefeder --20-- verrastet.   



   Wie aus den Zeichnungen weiter ersichtlich, sind die zweiflügeligen Durchschwingsektoren - spiegelbildlich-symmetrisch ausgebildet,   u. zw.   so, dass der Schnittpunkt der senkrecht sich kreuzenden Achsen --a und b-achsgleich zur Drehachse der   Drehwellen-4-zu   liegen kommt. 



  Jeder   Sektor--3--ist   mit zwei einander gegenüberliegenden kreisbogenförmigen Ausschnitten versehen, wodurch zwei   Kanten--3a   und 3b-- entstehenm die abwechselnd die Belichtungsöffnung - freigeben. Die Anordnung der Durchschwingsektoren--3--in ihrer Grundstellung relativ zueinander und in bezug auf die Belichtungsöffnung --2a-- ist so getroffen, dass die Sektoren beim Verschlussablauf die Belichtungsöffnung erst nach Durchlaufen eines der äusseren Flügelweite entsprechenden Vorweges freigeben. Damit können die Sektoren --3-- unter Aufrechterhaltung der Abdeckung der Belichtungsöffnung --2a derart beschleunigt werden, dass sie sich beim Beginn der Belichtung auf einem hohen Geschwindigkeitsniveau befinden. 



   Zur Durchführung einer Aufnahme wird der   Auslösehebel --19-- im   Gegenuhrzeigersinn bewegt, was die Freistellung der   Antriebsscheibe--11--zur   Folge hat. Diese läuft hierauf ab und treibt dabei den   Zahnring --6-- unter   Überwindung der Rastwirkung der   Haltefeder --20-- im   Uhrzeigersinn an, wobei die   Durchschwingsektoren --3-- in   der gleichen Drehrichtung beschleunigt werden. Nach Durchlaufen des erwähnten Vorweges erfolgt die Freigabe der Belichtungsöffnung - durch die bisher ausserhalb der Belichtungsöffnung gelegene   Kante --3a-- der   Durchschwingsektoren--3-. Wenn die Sektoren --3-- insgesamt eine halbe Umdrehung zurückgelegt haben, ist die   Belichtungsöffnung --2a-- wieder   abgedeckt.

   Mit Erreichen der Schliessstellung der   Sektoren --3-- wird   der   Zahnring --6-- durch   den zuvor eingeschwenkten   Sperrhebel --14-- abgefangen.   Hiebei hat der Kurbeltrieb --11, 12-- gerade die Strecklage erreicht, 
 EMI3.1 
 --14-- in- erteilte Rückpralleffekt wird von der Achse--8--der Antriebsscheibe--11-aufgenommen, womit ein kurzes Wiederöffnen der   Sektoren --3-- mit   Sicherheit vermieden ist. 



   Gemäss der Darstellung in Fig. 2 kann zum Verrasten des   Zahnringes --6-- bei   geschlossenem Verschluss ein Sperrrhebel --22-- zur Anwendung kommen, der durch eine Feder--23--in die mit 
 EMI3.2 
 gebracht, so dass ein unbehinderter Beginn des Verschlussablaufes gewährleistet ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Photographischer Verschluss mit Durchschwingsektoren, die auf je einer mit einem drehfesten Ritzel versehenen Achse sitzen und mittels eines mit den Ritzeln in Eingriff stehenden, drehbar sowie achsgleich zur Objektivachse gelagerten gemeinsamen Zahnringes antreibbar sind und wobei ein auf den Zahnring zwecks Erzielung einer Durchschwingbewegung der Sektoren einwirkender Antriebsmechanismus, ferner eine dem Zahnring zugeordnete, dessen Drehbewegung je nach Durchlaufen einer bestimmten, zur Freigabe der Objektivöffnung durch die Sektoren erforderlichen Wegstrecke 
 EMI3.3 
 Fangeinrichtung derart ausgebildet sowie dem Zahnring (6) zugeordnet sind,

   dass dieser ausgehend von der nach Beendigung der vorhergehenden Verschlussbetätigung eingenommenen Ruhelage fortschreitend immer in der gleichen Richtung weitergedreht wird und die Sektoren während jeder Verschlussbetätigung stets eine Drehung um 1800 ausführen. 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. Durchschwingsektoren (3) in ihrer Ausgangslage eine derartige Relativlage zueinander einnehmen, dass diese bis zum Beginn der Freigabe der Objektivöffnung (2a) zunächst einen der äusseren Flügelweite entsprechenden Vorweg zurücklegen müssen. EMI3.5 <Desc/Clms Page number 4> Schubklinke (12) auf den Zahnring (6) einwirkenden Antriebsscheibe (11) gebildet wird, während als Fangeinrichtung ein ortsfest gelagerter, zweiarmiger sowie durch die Antriebsscheibe gesteuerter Hebel (14) dient, und dass sowohl Schubklinke als auch Fanghebel mit am Umfang des Zahnringes ausgebildeten Nocken (6a) od. dgl. zusammenarbeiten.
    4. Photographischer Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass zur Arretierung des Zahnringes (6) ein bei der Betätigung des Auslösemechanismus der Kamera zwangsläufig aus der Sperrlage herausbewegbarer Sperrhebel (22) vorgesehen ist.
AT1042567A 1967-11-20 1967-11-20 Photographischer Verschluß mit Durchschwingsektoren AT276931B (de)

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