AT272233B - Einrichtung zur Aufnahme von Zusatzgeräten in Rühr- und Schlagmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Aufnahme von Zusatzgeräten in Rühr- und Schlagmaschinen

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AT272233B
AT272233B AT837465A AT837465A AT272233B AT 272233 B AT272233 B AT 272233B AT 837465 A AT837465 A AT 837465A AT 837465 A AT837465 A AT 837465A AT 272233 B AT272233 B AT 272233B
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AT
Austria
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coupling
groove
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stirring
work spindle
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Application number
AT837465A
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English (en)
Inventor
Klaus Dipl Ing Karig
Guenter Ing Wagner
Original Assignee
Ver Baeckereimashinenwerke Veb
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Aufnahme von Zusatzgeräten in Rühr-und Schlagmaschinen 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Aufnahme von Zusatzgeräten in   Ruhr- un   Schlagmaschinen, bestehend aus einem Winkeltrieb, der mittels einer elastischen Kupplung mit der Arbeitsspindel der Maschine verbunden ist. 



   Es ist bereits eine aus einem Winkeltrieb bestehende Einrichtung für   Ruhr- un   Schlagmaschinen, die zur Verarbeitung von stückigen, körnigen Lebensmitteln, sowie Obst und Gemüse dienen, bekannt, die mittels einer am Fusse angeordneten Platte auf den Kesselträger der Maschine gespannt wird. Der Antrieb des Winkeltriebes erfolgt durch die lotrecht angeordnete Arbeitsspindel über eine zwischengeschaltete, handelsübliche elastische Kupplung. Die über ein Kegelradpaar angetriebene und horizontal gelagerte Kupplungswelle dient zum Antrieb von aufgesteckten Zusatzgeräten, wie   z. B.   



  Mohnmühle, Entsafter usw. 



   Der Nachteil dieser Vorrichtung liegt in der zeitraubenden und umständlichen Montage auf den Kesselträger. Es ist hiezu erforderlich, dass der Kesselträger aus dem Arbeitsspindelbereich herunter bzw. 
 EMI1.1 
 Aufnahme der Arbeitsspindel erfolgt der Arbeitsgang nach Montage genannter Einrichtung auf den Kesselträger in umgekehrter Richtung. 



   Desweiteren muss der Kesselträger stabil ausgebildet sein, um durch das Anstecken der verschiedensten Zusatzgeräte festigkeitsmässig zu genügen. Ein weiterer Nachteil besteht in dem Einsatz einer handelsüblichen elastischen Kupplung, die bei eintretendem aussermittigem Lauf der Arbeitsspindel Stösse auf die Lager überträgt, wodurch die Lebensdauer derselben stark beeinträchtigt wird. 



   Unabhängig von dieser Kombination ist weiterhin eine Oldham-Kupplung bekannt, die dadurch allseitig verlagerungsfähig ist, dass auf den drehschlüssig zu verbindenden Wellenenden Kupplungsflansche angeordnet sind, die stirnseitig je eine Nut gleicher Breite aufweisen, die zur Aufnahme der zwei um 900 zueinander versetzten Klauen des Zwischenstückes dienen. 



   Der Nachteil besteht in der profilierten Form des Zwischenstückes, in dem entsprechend des zu übertragenden Drehmomentes und einer ordnungsgemässen Gleitführung die Kupplungsflansche verhältnismässig gross gestaltet werden müssen, so dass höhere Schwungmassen auftreten. Ausserdem sind grössere freilaufende Elemente auf der Bedienungsseite arbeitsschutzmässig nicht üblich. 



   Desweiteren erhöht sich durch die Profilierung des Zwischenstückes die Flächenreibung und erfordert ein öfteres Schmieren, um den Verschleiss in normalen Grenzen zu halten. 



   Zweck der Erfindung ist es, die aufgezeigten Mängel der bekannten Einrichtung zu beseitigen. 



   Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, die Einrichtung zur Aufnahme von Zusatzgeräten derart zu verbessern, dassss der bekannte Winkeltrieb zur Verwendung in   Ruhr- un   Schlagmaschinen unabhängig 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 vom   Kesselträger- bzw.   der Maschinenkopfverstellung eingesetzt werden kann.   Erfmdungsgemäss   wird dies dadurch erreicht, dass das Gehäuse des Winkeltriebes unabhängig von einem Kesselträger einen Auslegearm mit Hohlbolzen besitzt, die in Führungsrohren innerhalb des Maschinenständers gelagert und mittels Spannelemente gesichert sind und dass die Arbeitsspindel in bekannter Weise mittels nutgekreuzten Kupplungselementen über ein Kegelradpaar mit einer Abtriebswelle drehschlüssig verbunden ist.

   Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, dass die an sich bekannten nutgekreuzten Kupplungselemente aus einem mit je einer Nut unterschiedlicher Breite versehenen Kupplungsoberteil und Kupplungsunterteil bestehen, zwischen denen ein in rechteckiger Form gestaltetes, als Gleitstein ausgebildetes Übertragungsglied angeordnet ist. Der Gleitstein kann im Kupplungsunterteil innerhalb eines bestimmten Bereiches gleitfähig gelagert sein. 



   Der Vorteil nutgekreuzter Kupplungselemente liegt darin, dass beim aussermittigen Lauf der Arbeitsspindel, hervorgerufen   z. B.   durch die Rastvorrichtung des Arbeitsganges "Schlagen", auftretende Stösse ausgeglichen werden. 



   Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. 



   In den zugehörigen Zeichnungen   zeigen : Pig. l   eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung mit angedeutetem Zusatzgerät, Fig. 2 eine Vorderansicht gemäss   Fig. l, Fig. 3   eine vergrösserte Einzelheit der nutgekreuzten Kupplungselemente im Schnitt gemäss Fig. l und Fig. 4 eine Draufsicht des Kupplungsunterteils gemäss Fig. 3. 



   Gemäss Fig. l der angedeuteten Rühr- und Schlagmaschine sind in dem   Maschinenständer-l--   
 EMI2.1 
 mit einem Langloch versehene   Gleitstein-11-,   der vorteilhaft aus Kunststoff besteht, ist in dem genuteten   Kupplungsunterteil--12--in   Abhängigkeit des Langloches gleitfähig befestigt und dient zur Übertragung der Drehbewegung. Die rechteckige Form des Gleitsteines--11--garantiert eine gekreuzte Stellung der Kupplungselemente. 



   Der im Winkeltrieb--6--lotrecht gelagerte Kupplungsunterteil--12--ist durch ein Kegelradpaar mit einer geschlitzten horizontal im Winkeltrieb --6-- gelagerten Abtriebswelle 
 EMI2.2 
 
Gemäss Fig. 2 ist die Abtriebsseite des   Winkeltriebes --6-- den   Zusatzgeräten einer handelsüblichen   Universal-Küchenmaschine   angepasst. In den Fig. 3 und 4 werden die konstruktiven Details der nutgekreuzten Kupplungselemente entsprechend den bereits zitierten Darlegungen zu Fig. l zeichnerisch verdeutlicht. 



   Die Wirkungsweise ist folgende :
Der Kupplungsoberteil--10--kann innerhalb der   Arbeitsspindel --9-- in   die Rastnut - eingerastet werden. Dadurch befindet sich der Kupplungsoberteil --10-- ausserhalb des Einführungsbereiches des vollständigen Winkeltriebes-6-und dieser kann mittels seiner Hohlbolzen   - 4 ; 4'- in   die   Führungsrohre-3-eingeführt   werden, wobei die Sicherung durch Spannelemente - erfolgt. Beim Einrasten des   Kupplungsoberteiles--10-in   die   Rastnut --17-- ist   der 
 EMI2.3 
    --15-- DrehbewegungenGleitsteines --11-- radiale   und axiale Laufungenauigkeiten des   Kupplungsoberteiles-10-zum     Kupplungsunterteil--12-einen   Ausgleich erhalten. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Aufnahme von Zusatzgeräten in Rühr- und Schlagmaschinen, bestehend aus einem Winkeltrieb, der mittels einer'elastischen Kupplung mit der Arbeitsspindel der Maschine verbunden ist, dadurch a d u r c h g e k e n n z e i c h'n e t, dass das Gehäuse des Winkeltriebes (6) unabhängig von einem Kesselträger einen Auslegearm (5) mit Hohlbolzen (4 ;
    4') besitzt, die in Führungsrohren (3) <Desc/Clms Page number 3> innerhalb des Maschinenständers (1) gelagert und mittels Spannelemente (8) gesichert sind, und dass die Arbeitsspindel (9) in bekannter Weise mittels nutgekreuzten Kupplungselementen über ein Kegelradpaar mit einer Abtriebswelle (13) drehschlüssig verbunden ist. EMI3.1 bekannten nutgekreuzten Kupplungselemente aus einem mit je einer Nut unterschiedlicher Breite versehenen Kupplungsoberteil (10) und Kupplungsunterteil (12) bestehen, zwischen denen ein in rechteckiger Form gestaltetes, als Gleitstein (11) ausgebildetes übertragungsglied angeordnet ist. EMI3.2
AT837465A 1965-05-22 1965-09-13 Einrichtung zur Aufnahme von Zusatzgeräten in Rühr- und Schlagmaschinen AT272233B (de)

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