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Einrichtung zur Aufnahme von Zusatzgeräten in Rühr-und Schlagmaschinen
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Aufnahme von Zusatzgeräten in Ruhr- un Schlagmaschinen, bestehend aus einem Winkeltrieb, der mittels einer elastischen Kupplung mit der Arbeitsspindel der Maschine verbunden ist.
Es ist bereits eine aus einem Winkeltrieb bestehende Einrichtung für Ruhr- un Schlagmaschinen, die zur Verarbeitung von stückigen, körnigen Lebensmitteln, sowie Obst und Gemüse dienen, bekannt, die mittels einer am Fusse angeordneten Platte auf den Kesselträger der Maschine gespannt wird. Der Antrieb des Winkeltriebes erfolgt durch die lotrecht angeordnete Arbeitsspindel über eine zwischengeschaltete, handelsübliche elastische Kupplung. Die über ein Kegelradpaar angetriebene und horizontal gelagerte Kupplungswelle dient zum Antrieb von aufgesteckten Zusatzgeräten, wie z. B.
Mohnmühle, Entsafter usw.
Der Nachteil dieser Vorrichtung liegt in der zeitraubenden und umständlichen Montage auf den Kesselträger. Es ist hiezu erforderlich, dass der Kesselträger aus dem Arbeitsspindelbereich herunter bzw.
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Aufnahme der Arbeitsspindel erfolgt der Arbeitsgang nach Montage genannter Einrichtung auf den Kesselträger in umgekehrter Richtung.
Desweiteren muss der Kesselträger stabil ausgebildet sein, um durch das Anstecken der verschiedensten Zusatzgeräte festigkeitsmässig zu genügen. Ein weiterer Nachteil besteht in dem Einsatz einer handelsüblichen elastischen Kupplung, die bei eintretendem aussermittigem Lauf der Arbeitsspindel Stösse auf die Lager überträgt, wodurch die Lebensdauer derselben stark beeinträchtigt wird.
Unabhängig von dieser Kombination ist weiterhin eine Oldham-Kupplung bekannt, die dadurch allseitig verlagerungsfähig ist, dass auf den drehschlüssig zu verbindenden Wellenenden Kupplungsflansche angeordnet sind, die stirnseitig je eine Nut gleicher Breite aufweisen, die zur Aufnahme der zwei um 900 zueinander versetzten Klauen des Zwischenstückes dienen.
Der Nachteil besteht in der profilierten Form des Zwischenstückes, in dem entsprechend des zu übertragenden Drehmomentes und einer ordnungsgemässen Gleitführung die Kupplungsflansche verhältnismässig gross gestaltet werden müssen, so dass höhere Schwungmassen auftreten. Ausserdem sind grössere freilaufende Elemente auf der Bedienungsseite arbeitsschutzmässig nicht üblich.
Desweiteren erhöht sich durch die Profilierung des Zwischenstückes die Flächenreibung und erfordert ein öfteres Schmieren, um den Verschleiss in normalen Grenzen zu halten.
Zweck der Erfindung ist es, die aufgezeigten Mängel der bekannten Einrichtung zu beseitigen.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, die Einrichtung zur Aufnahme von Zusatzgeräten derart zu verbessern, dassss der bekannte Winkeltrieb zur Verwendung in Ruhr- un Schlagmaschinen unabhängig
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vom Kesselträger- bzw. der Maschinenkopfverstellung eingesetzt werden kann. Erfmdungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass das Gehäuse des Winkeltriebes unabhängig von einem Kesselträger einen Auslegearm mit Hohlbolzen besitzt, die in Führungsrohren innerhalb des Maschinenständers gelagert und mittels Spannelemente gesichert sind und dass die Arbeitsspindel in bekannter Weise mittels nutgekreuzten Kupplungselementen über ein Kegelradpaar mit einer Abtriebswelle drehschlüssig verbunden ist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, dass die an sich bekannten nutgekreuzten Kupplungselemente aus einem mit je einer Nut unterschiedlicher Breite versehenen Kupplungsoberteil und Kupplungsunterteil bestehen, zwischen denen ein in rechteckiger Form gestaltetes, als Gleitstein ausgebildetes Übertragungsglied angeordnet ist. Der Gleitstein kann im Kupplungsunterteil innerhalb eines bestimmten Bereiches gleitfähig gelagert sein.
Der Vorteil nutgekreuzter Kupplungselemente liegt darin, dass beim aussermittigen Lauf der Arbeitsspindel, hervorgerufen z. B. durch die Rastvorrichtung des Arbeitsganges "Schlagen", auftretende Stösse ausgeglichen werden.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen : Pig. l eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung mit angedeutetem Zusatzgerät, Fig. 2 eine Vorderansicht gemäss Fig. l, Fig. 3 eine vergrösserte Einzelheit der nutgekreuzten Kupplungselemente im Schnitt gemäss Fig. l und Fig. 4 eine Draufsicht des Kupplungsunterteils gemäss Fig. 3.
Gemäss Fig. l der angedeuteten Rühr- und Schlagmaschine sind in dem Maschinenständer-l--
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mit einem Langloch versehene Gleitstein-11-, der vorteilhaft aus Kunststoff besteht, ist in dem genuteten Kupplungsunterteil--12--in Abhängigkeit des Langloches gleitfähig befestigt und dient zur Übertragung der Drehbewegung. Die rechteckige Form des Gleitsteines--11--garantiert eine gekreuzte Stellung der Kupplungselemente.
Der im Winkeltrieb--6--lotrecht gelagerte Kupplungsunterteil--12--ist durch ein Kegelradpaar mit einer geschlitzten horizontal im Winkeltrieb --6-- gelagerten Abtriebswelle
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Gemäss Fig. 2 ist die Abtriebsseite des Winkeltriebes --6-- den Zusatzgeräten einer handelsüblichen Universal-Küchenmaschine angepasst. In den Fig. 3 und 4 werden die konstruktiven Details der nutgekreuzten Kupplungselemente entsprechend den bereits zitierten Darlegungen zu Fig. l zeichnerisch verdeutlicht.
Die Wirkungsweise ist folgende :
Der Kupplungsoberteil--10--kann innerhalb der Arbeitsspindel --9-- in die Rastnut - eingerastet werden. Dadurch befindet sich der Kupplungsoberteil --10-- ausserhalb des Einführungsbereiches des vollständigen Winkeltriebes-6-und dieser kann mittels seiner Hohlbolzen - 4 ; 4'- in die Führungsrohre-3-eingeführt werden, wobei die Sicherung durch Spannelemente - erfolgt. Beim Einrasten des Kupplungsoberteiles--10-in die Rastnut --17-- ist der
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--15-- DrehbewegungenGleitsteines --11-- radiale und axiale Laufungenauigkeiten des Kupplungsoberteiles-10-zum Kupplungsunterteil--12-einen Ausgleich erhalten.
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