AT271045B - Tonwiedergabegerät - Google Patents

Tonwiedergabegerät

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AT271045B
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AT
Austria
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tonearm
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membrane
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sound carrier
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AT966566A
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English (en)
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Schildkroet Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Tonwiedergabegerät 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Tonwiedergabegerät, wie es insbesondere als Klein-Sprechmaschine in Spielzeugen, insbesondere Puppen, Verwendung findet, u. zw. unter Verwendung von in Tiefenschrift geschnittenen Tonträgern. 



   Derartige Tonwiedergabeeinrichtungen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt,   u. zw.   gibt es solche, bei denen die Schallmembran fest mit der Abtastnadel verbunden ist und andere, bei denen eine fest eingespannte Schallmembran Verwendung findet und der Tonabnehmerarm von dieser getrennt ist. Von der letztgenannten Art sind Ausführungen bekannt, bei denen die Mitte der Membran auf einer elastischen Brücke im Gehäuse befestigt ist. Das die Abtastnadel tragende Ende des Tonabnehmerarmes trägt eine dem erforderlichen Schwenkbereich des Tonarmes angepasste, breite Anschlagfläche, die im Betrieb gegen eine weitere, an der Membran befestigte Anschlagfläche drückt und auf diese Weise die von der Nadel abgetasteten Schwingungen erhält.

   Soll nach erfolgtem Abspielen der Tonarm in die Anfangsrille zurückgebracht werden, so muss der Abstand zwischen beiden auf irgendeine Art erhöht werden. Dies wird dadurch bewirkt, dass die die Schallmembran tragende elastische Brücke unter Überwindung ihrer elastischen Spannung in Richtung von der Schallplatte weg ausgelenkt wird, so dass der Tonarm zurückbewegt werden kann. 



   Solche Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, dass die Membran zwecks guter   Wiedergabequalität   nicht an ihrem Rand eingespannt werden kann, weil wegen der zum Abheben erforderlichen Auf- und Abbewegung des Tonarmes die Membran in der Höhe beweglich sein muss. 



   Die Erfindung überwindet die vorstehend beschriebenen Nachteile und erlaubt durch ihre Konstruktionen auch, dass in einfacher Weise mit der Betätigung eines Aufziehelementes der Tonarm aus der inneren Rille abgehoben, auf die äussere Anfangsrille zurückgeschwenkt und dort wieder abgesenkt wird. 



   Bei Tonwiedergabegeräten für einen in Tiefenschrift geschnittenen Tonträger mit einem etwa tangential zu den Rillen des Tonträgers angeordneten, schwenkbaren Tonarm mit Abtastnadel und einer fest eingespannten Schallmembran, wobei der Tonarm und die Membran zur Schallübertragung miteinander über Kontaktflächen in Berührung stehen, besteht die Erfindung darin, dass der schwenkbare Tonarm ausserdem in seiner Längsrichtung verschiebbar gelagert und durch eine in Richtung auf die der Berührungsstelle mit der Membran wirkende Kraft beaufschlagt ist und dass der Tonarm oder die Membran an der Berührungsstelle eine derart gegenüber der Längsrichtung des Tonarmes geneigte   Berührungsfläche   hat, dass der in Längsrichtung durch die Kraft beaufschlagte Tonarm durch Keilwirkung auf den Tonträger gedrückt wird. 



   Der Neigungswinkel der Berührungsfläche beträgt vorzugsweise etwa 45  und die geneigte Berührungsfläche wird vorzugsweise durch einen zentral an der Membran befestigten Kontaktkeil ge ildet. 



   Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen Fig. l schematisch eine teilweise geschnittene Seitenansicht der 

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 Tonwiedergabevorrichtung und Fig. 2 eine Draufsicht. 



   In einem dosenartigen   Gehäuse-20-ist   am Boden die   Achse --19-- eines   den Tonträger - 2-- tragenden Tellers --21-- gelagert. Am Teller ist ein zylinderförmiger Abschnitt-22vorgesehen, um den eine Aufzugschnur --18-- gewunden ist. Im Innern dieses zylinderförmigen Abschnittes --2-- befindet sich eine Spiralfeder als Aufzugsfeder. 



   Oberhalb der Tonträgereinrichtung --2,21 und 22--ist eine Montageplatte --10-- augeordnet, 
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    Gehäuses--20-istBerührungsfläche-8-nach   unten weist und unter etwa   450 gegen   den Tonträger geneigt ist. Der Keil selbst hat, wie in Fig. 2 zu erkennen, die Gestalt eines Kreisabschnittes, dessen Radius der Tonarmlänge entspricht. Die Länge des Abschnittes ist grösser als die Breite der Beschriftung des Tonträgers, also die Breite der Gesamtheit der Rillen. Auf diese Weise kann der Tonarm von der ersten äussersten Rille bis zur innersten ablaufen und dabei immer in Berührung mit dem Kontaktkeil--7-bleiben. 



   Die Montageplatte --10-- trägt einen   Lagerzapfen --12-- für   ein im hinteren Ende des 
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    --3-- trägt--7-- entsprechende   Abschrägung auf. 



   An der nach unten weisenden Fläche des Tonarmes --3-- ist eine schräge Gleitfläche --13-- in der Art einer Rampe ausgebildet, deren hintere Begrenzung einen Anschlag--14--bildet. 



   Mit dieser Rampe--13--und Anschlag--14--wirkt zusammen der   Aushebearm--4--,   der um den auf der Montageplatte--10--festen Lagerzapfen--16--schwenkbar ist. Der Aushebearm   - 4-gleitet mit   seinem freien Ende auf der   Montageplatte--10-,   so dass er nicht, wie es sonst infolge seiner Biegefähigkeit der Fall wäre, nach unten ausweichen kann. Selbstverständlich kann der Aushebearm auch starr ausgebildet werden, so dass es nicht nötig ist, dass sich sein freies Ende auf der Montageplatte oder sonstwo abstützt. 



   Gleichachsig mit der Drehachse --19-- des Tonträgers --2-- ist, aus der Ebene des Tellers - aufragend, eine   Nockenscheibe --5-- mit   Rutschkupplung vorgesehen, die am Umfang einen   Nocken --15-- hat.   Zwei Anschlagzapfen-6 und   6a-für   den   Nocken --15-- sind   zur 
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 befestigt und mit ihrem andern Ende derart auf der Montageplatte befestigt, dass die Feder die Tendenz hat, den Tonarm sowohl zur Tonträgeraussenrille hin zu schwenken als auch ihn in Richtung zu seinem vorderen Ende zu schieben.

   Der   Aushebearm --4-- steht   unter der Wirkung einer   Zugfeder-17--,   welche die Tendenz hat, den Aushebearm zur Anlage an den   Anschlagzapfen --6-- zu   bringen. 
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 Andrückkraft gegen die   Kontaktfläche-8-der Membran-l-zu   erhalten, können an Stelle der einzigen Feder die zwei Bewegungskomponenten erzeugt, zwei getrennte Federn (nicht gezeigt) vorgesehen sein, von denen die eine als Zugfeder im rechten Winkel zur Tonarmlängsachse angreift, während die andere so angeordnet ist, dass sie über den gesamten Schwenkbereich des Tonarmes immer streng in Längsrichtung des   Tonarmes --3-- wirkt.   



   Wenn der Tonträger --2-- abgelaufen ist, so bleibt zunächst der Tonarm--3--in der innersten Schallrille liegen. Wird dann durch Betätigung der Aufzugschnur --18-- die Tonträgereinheit   - -22, 21, 2--   aufgezogen, so dreht sich zunächst die   Nockenscheibe --5-- etwa   eine viertel Umdrehung im Gegenuhrzeigersinn mit, bis der   Nocken --15-- zum   Anschlag an den Zapfen-6kommt. Während seines Weges schwenkt der Nocken --15-- des Aushebearm --4-- um seinen Lagerzapfen--16--derart, dass sein freies Ende sich nach rechts bewegt und dabei zunächst entlang der Rampenfläche --13-- des Tonarmes --3-- gleitet. Dadurch wird der Tonarm abgehoben.

   Dann kommt das freie Ende des Aushebearmes --4-- zur Berührung mit dem Anschlag --14-- und bewegt den   Tonarm-3-so   weit vom Kontaktkeil --7-- der Membran --1-- wet, wie dies die 
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   Rückholfeder-11-um   den   Lagerzapfen --12-- derart   nach aussen, dass er von der Endrille des   Tonträgers--2--zu   dessen Anfangsrille zurückkehrt. 
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 <Desc/Clms Page number 3> 

 unter der Wirkung seiner   Rückholfeder-17-zurückschwenkt und   den Tonarm freigibt. Der   Tonarm --3-- legt   sich dadurch unter der Wirkung seiner   Rückholfeder wieder   an den   Kontaktkeil-7-an   und senkt sich in die Anfangsrille des   Tonträgers --2-- ab.   Ein neues Abspielen beginnt. 



   Das beschriebene Gerät ist von einfacher Konstruktion und es wird mit dem Ziehen der Aufzugschnur nicht nur die Spiralfeder zum Antrieb der Schallplatte gespannt, sondern ausserdem noch der Tonarm in entsprechender Weise abgehoben, zurückgeschwenkt und mit dem Loslassen der Aufzugschnur wieder abgesenkt. Es ergibt sich eine gute Tonwiedergabe, insbesondere dadurch, dass durch die   Rückholfeder --11-- und   die beim Abspielen zwischen Schallplatte und Abtastnadel wirkende Reibungskraft ein zuverlässiger Schluss zwischen   Kontaktkeil-7-der Schallmembran   und dem die Abtastnadel tragenden Ende des Tonarmes gewährleistet wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Tonwiedergabegerät für einen in Tiefenschrift geschnittenen Tonträger mit einem etwa tangential zu den Rillen des Tonträgers angeordneten, schwenkbaren Tonarm mit Abtastnadel und einer fest eingespannten Schallmembran, wobei der Tonarm und die Membran zur Schallübertragung miteinander 
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 Tonarm (3) ausserdem in seiner Längsrichtung verschiebbar gelagert und durch eine in Richtung auf die Berührungsstelle mit der Membran   (1)   wirkende Kraft beaufschlagt ist und dass der Tonarm oder die Membran an der Berührungsstelle eine derart gegenüber der Längsrichtung des Tonarmes geneigte Berührungsfläche (8) hat, dass der in Längsrichtung durch die Kraft beaufschlagte Tonarm durch Keilwirkung auf den Tonträger (2) gedrückt wird. 
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Claims (1)

  1. gebildet ist.
    4. Tonwiedergabegerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n zeichnet, dass der Tonarm (3) in einer Langlochlagerung (12) drehbar und längsverschieblich gelagert ist.
    5. Tonwiedergabegerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die geneigte Berührungsfläche (8) mit dem Schwenkpunkt (12) des Tonarmes (3) als Mittelpunkt einen Kreisbogenabschnitt bildet.
    6. Tonwiedergabegerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche mit einer Vorrichtung zum Zurückstellen des Tonarmes in die Richtung der Anfangsrille des Tonträgers, EMI3.3 Kraft beaufschlagt und zum Zurückstellen durch eine Abhebvorrichtung (4) vom Tonträger (2) abhebbar ist. EMI3.4 Abhebvorrichtung für den Tonarm (3) ein zwischen einer Ruhelage und einer Arbeitslage schwenkbarer Hebel (4) vorgesehen ist, der derart mit einer Auflauframpe (13) und einem Anschlag (14) am Tonarm (3) zusammenwirkt, dass in der Arbeitslage des Hebels (4) der Tonarm angehoben und zurückgezogen wird. EMI3.5 die auf den Tonarm (3) gegen die Berührungsstelle mit der Membran (1) wirkende Kraft als auch die auf den Tonarm (3) im wesentlichen in radialer Richtung wirkende Kraft durch eine gemeinsame Feder (11) erzeugt wird.
AT966566A 1966-07-23 1966-10-17 Tonwiedergabegerät AT271045B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DESCH39306A DE1300309B (de) 1966-07-23 1966-07-23 Tonwiedergabegeraet

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AT271045B true AT271045B (de) 1969-05-27

Family

ID=7435101

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AT966566A AT271045B (de) 1966-07-23 1966-10-17 Tonwiedergabegerät

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AT (1) AT271045B (de)
ES (1) ES333409A1 (de)

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ES333409A1 (es) 1967-08-16

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