AT270778B - Mehrphasige Klemmvorrichtung zum Verbinden der isolierten Adern eines Mehrleiterkabels mit Abzweigleitern - Google Patents

Mehrphasige Klemmvorrichtung zum Verbinden der isolierten Adern eines Mehrleiterkabels mit Abzweigleitern

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AT270778B
AT270778B AT945567A AT945567A AT270778B AT 270778 B AT270778 B AT 270778B AT 945567 A AT945567 A AT 945567A AT 945567 A AT945567 A AT 945567A AT 270778 B AT270778 B AT 270778B
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AT
Austria
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clamping device
jacket
contact
cable
screws
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Application number
AT945567A
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English (en)
Inventor
Alois Dipl Kfm Schiffmann
Original Assignee
Alois Dipl Kfm Schiffmann
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  Mehrphasige Klemmvorrichtung zum Verbinden der isolierten Adern eines Mehrleiterkabels mit Abzweigleitern 
Die Erfindung betrifft eine mehrphasige Klemmvorrichtung zum Verbinden der isolierten Adern eines Mehrleiterkabels mit Abzweigleitern mit einem Mantel, mit Einrichtungen zum Durchstossen der
Aderisolation und mit die Abzweigleiter aufnehmenden, isoliert gelagerten Kontaktstücken. 



   Bei einer solchen bekannten Klemmvorrichtung   (belg. Patentschrift Nr. 434202)   besteht der Mantel aus einem zweiteiligen Isolierring, der mit Schlitzen versehen ist, in denen die Kontaktstücke liegen. Als
Einrichtungen zum Durchstossen der Aderisolation dienen Schrauben, die in den Kontaktstücken geführt sind. Diese bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, dass sie auf längere Dauer nicht eine gute
Kontaktgabe gewährleistet. Selbst wenn bei der Montage die Schrauben fest angezogen werden und mit guter Kontaktgabe auf die Adern des Kabels drücken, so können im Laufe der Zeit
Schwunderscheinungen auftreten, welche die Kontaktgabe verschlechtern. Einmal können die Adern selbst, insbesondere wenn sie aus Aluminium bestehen, nachgeben.

   Zum andern kann auch das Material des Isolierringes auf Grund äusserer Einflüsse nachgeben, so dass die in dem Isolierring gelagerten
Kontaktstücke und damit die Führungen für die Kontaktschrauben ihren Abstand von den Kabeladern vergrössern. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Klemmvorrichtung zu vermeiden und eine Klemmvorrichtung zu schaffen, die auch auf die Dauer eine gute Kontaktgabe zwischen den Adern des Kabels und den Abzweigleitern sicherstellt.   Erfindungsgemäss   ist hiefür vorgesehen, dass zwischen den Kontaktstücken und dem Mantel Federn liegen. Bei der Montage der Klemmvorrichtung werden die Federn zusammengedrückt, so dass ein Druck zwischen den Einrichtungen zum Durchstossen der Aderisolation und zur Kontaktgabe mit den Kabeladern auch noch aufrechterhalten wird, wenn die Klemmvorrichtung und/oder die Kabeladern nach einer gewissen Zeit schwinden. 



   Einem Schwund der Klemmvorrichtung wird auch dadurch entgegengewirkt, dass zwischen einem starren Mantel und den Kontaktstücken der Klemmvorrichtung möglichst wenig Material liegt, das Schwunderscheinungen unterworfen ist. Die Erfindung schlägt deshalb bei einer Klemmvorrichtung mit einem rohrförmigen Mantel aus Metall des weiteren vor, dass zwischen den Kontaktstücken und dem Mantel nur dünne Isolierplatten liegen. Diese Isolierplatten können wegen ihrer geringen Wandstärke nur so wenig schwinden, dass dieser Schwund allein kaum eine nachteilige Wirkung auf die Kontaktgabe ausüben kann. 



   Die Isolierplatten können mit abgewinkelten Fortsätzen versehen sein, wodurch sich hinterschnittene Kanäle für die Kontaktstücke ergeben. 



   Wenn die Einrichtungen zum Durchstossen der Aderisolation und zur Kontaktgabe mit den Kabeladern Schrauben sind, können gemäss der weiteren Erfindung zwei Schrauben nebeneinander in jedem Kontaktstück angeordnet sein. Hiedurch wird die Kontaktfläche auf den Kabeladern vergrössert. 



   Um ein gutes Abarbeiten der Aderisolation zu erreichen, sind die Schrauben an ihren Stirnseiten 

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 vorzugsweise mit Frässchneiden versehen. 



   Die Isolierplatten können im Bereich der Schrauben mit den Mantel überragenden Hülsen versehen sein, wodurch auch bei Verschiebung der Kontaktstücke in dem Mantel eine Isolation zwischen den
Schrauben und dem Mantel sichergestellt ist. 



   Wenn die Klemmvorrichtung für ein Dreileiterkabel bestimmt ist und der Mantel aus zwei Teilen besteht, kann gemäss der weiteren Erfindung der eine Mantelteil ein Kontaktstück und der andere Mantelteil zwei Kontaktstücke aufweisen. Bei der Montage wird das Kabel in den die beiden Kontaktstücke aufnehmenden, also grösseren Mantelteil eingelegt, woraufhin der zweite Mantelteil mit dem Kontaktstück für die dritte Ader auf den ersten Mantelteil aufgesetzt wird. Vorzugsweise sind die Mantelteile durch Scharniere miteinander verbunden, wodurch die Montage der Klemmvorrichtung besonders einfach wird. 



   Beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt, u. zw. sind Fig. l eine Seitenansicht der Klemmvorrichtung, Fig. 2 eine teilweise geschnittene Längsansicht der Klemmvorrichtung, Fig. 3 eine Aufsicht auf ein Scharnier der Mantelteile und Fig. 4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Klemmvorrichtung. 



   Nach den Fig. l bis 3 enthält die Klemmvorrichtung einen Mantel in Form eines Rohrstückes mit dem Querschnitt eines unregelmässigen Vielecks. Der eine Mantelteil --1-- nimmt zwei Drittel des Mantels ein, während der kleinere   Mantelteil --2-- ein   Drittel des Mantels bildet. Im grösseren Mantelteil-l-sind die Kontaktstücke-6 und 7-gelagert, während im Mantelteil --2-- das   Kontaktstück-5-liegt.   Im Kontaktstück --5-- sind schrauben --8 und 9-- geführt, die an den Stirnseiten mit   Frässchneiden--13   und 14-versehen sind, um die Isolation der einen Kabelader   - -32-- zu durchdringen   und anschliessend mit der Seele dieser Kabelader Kontakt zu machen.

   Das   Kontaktstück-6-ist   mit den   Schrauben--10   und   11-versehen,   während vom Kontaktstück - nur die Schraube --12-- sichtbar ist. Das   Kontaktstück-5-steht   seitlich über den Mantel über und ist dort mit einem Längsloch --15'-- und einem   Querloch --15"-- versehen,   um den Abzweigleiter wahlweise von um 900 gegeneinander gerichteten Seiten einführen zu können. Der (nicht dargestellte) Abzweigleiter wird mittels der in dem Kontaktstück --5-- geführten Schraube - festgelegt. In entsprechender Weise ist das   Kontaktstück --6-- mit   der Abzweigleiterschraube --19-- versehen.

   An der Innenseite des   Mantelteiles --2-- ist   dem 
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 --20-- vorgesehen,dargestellte) Isolierplatten sind auch an der Innenseite des Mantelteils--l--den Kontaktstücken   - 6   und 7-- genüberliegend vorgesehen. Wegen der geringen Stärke der Isolierplatten ist ein merklicher Schwund nicht zu erwarten. Die Isolierplatte --20-- kann mit abgewinkelten Fortsätzen versehen sein, von denen in Fig. l der   Fortsatz --22-- zu   sehen ist. Zwischen diesem Fortsatz und dem (nicht sichtbaren) gegenüberliegenden Fortsatz bildet sich ein hinterschnittener Kanal, in dem das Kontaktstück --5-- gelagert ist. Im Bereich der Kontaktschrauben ist die   Isolierplatte --20-- mit   Hülsen-23, 24 und   25-versehen,   die über den Mantel hinausragen und die Schrauben gegenüber den Mantel isolieren.

   In entsprechender Weise ist die Isolierplatte für das   Kontaktstück-6-mit     Hülsen-26, 27   und   28-versehen.   Von der dem Kontaktstück --7-- zugeordneten Isolierplatte ist in Fig. 1 nur die   Hülse-29-sichtbar.   Zwischen dem   Kontaktstück-5-und   dem Mantelteil --2-- bzw. der an dessen Innenfläche liegenden   Isolierplatte --20-- sind   zwei die Schrauben-8 und 9-umgebende Pakete aus Tellerfedern-30 und 31-- angeordnet. Beim Anziehen der Schrauben-8 und 9-wird das   Kontaktstück-5-gegen   den   Mantelteil-2-gedrückt,   
 EMI2.2 
 so dass auch bei Schwunderscheinungen innerhalb der Klemmvorrichtung ein ausreichender Kontaktdruck der Schrauben --8 und 9-auf die Seele der Kabelader --32-- sichergestellt ist.

   In 
 EMI2.3 
    --6 und 7-- Tellerfederpakete- 33   und 34-- gewährleistet ist. 



   Die Verbindung zwischen den Mantelteilen --1 und 2-- erfolgt mittels Scharnieren, wobei das eine Scharnier unlösbar ist, in dem der Scharnierstift-3-an seinen Stirnseiten verstemmt ist. 



  Dagegen ist das andere Scharnier lösbar, in dem der Scharnierstift-4-aus den entsprechenden Ösen der Mantelteile --1 und 2-- herausgezogen werden kann. Für die Montage kann somit der   Mantelteil --2-- scharnierartig   vom Mantelteil-l-um den Scharnierstift --3-- abgeschwenkt 

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 werden, woraufhin das Kabel in die Klemmvorrichtung so eingelegt wird, dass die beiden Kabeladern   - 33   und 34-den Schrauben der   Kontaktstücke-6 und 7-gegenüberliegen.   Daraufhin wird der Mantelteil --2-- angeschwenkt und der   Scharnierstift-4-wird   in die Ösen der Mantelteile eingeschoben, woraufhin die Schrauben des   Kontaktstückes-5-der Kabelader-32--   gegenüberliegen.

   Anschliessend werden die Schrauben in den Kontaktstücken angezogen, wobei sie mittels ihrer Frässchneiden an ihren Stirnseiten die Isolation der Adern durchdringen und daraufhin mit den Adern Kontakt machen. Die Abzweigleiter können an die Kontaktstücke bereits vor dem Einlegen des Kabels in die Klemmvorrichtung angebracht sein. Damit wird es auch möglich, die Klemmvorrichtung am Kabel anzubringen und die Abzweigungen vorzunehmen, selbst wenn das Kabel unter Spannung steht. 
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    36 und 37--Mantelteils--l--als Abstützung   ein Buckel--38--vorgesehen. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 4 weist lediglich bezüglich der Form des Mantels und der Form der Isolierplatten Abweichungen von der Ausführungsform nach den Fig. l bis 3 auf. Soweit die Teile der Vorrichtung nicht geändert sind, werden sie nicht noch einmal gesondert beschrieben. Der Mantel besteht aus den Mantelteilen-41 und   42--,   die abwechselnd aus abgerundeten und geraden Stücken 
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 Endstücke können ineinandergreifen, so dass zum Zusammensetzen der Klemmvorrichtung der eine Mantelteil in den andern Mantelteil eingeschoben wird. Die   Isolierplatte --47-- ist mit   Ansätzen   - 50   und 51-- versehen, während die   Isolierplatte-48-mit Ansätzen-52   und 53-versehen 
 EMI3.3 
 jeweils zusammen und bilden die Widerlager für die Isolierkeile-57, 58 und   59-.   



   PATENTASNPRÜCHE :
1. Mehrphasige Klemmvorrichtung zum Verbinden der isolierten Adern eines Mehrleiterkabels mit Abzweigleitern mit einem Mantel, mit Einrichtungen zum Durchstossen der Aderisolation und zur Kontaktgabe mit den Kabeladern und mit die Abzweigleiter aufnehmenden, isoliert gelagerten

Claims (1)

  1. EMI3.4 Isolierplatten (20 ; 47, 48) mit abgewinkelten Fortsätzen (22) versehen sind, die hinterschnittene Kanäle für die Lagerung der Kontaktstücke (5, 6, 7) bilden.
    4. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Einrichtungen zum EMI3.5 Isolierplatten (20) im Bereich der Schrauben (8 bis 12) mit den Mantel (1, 2) überragenden Hülsen (23 bis 29) versehen sind.
    7. Klemmvorrichtung für ein Dreileiterkabel mit einem zweiteiligen Mantel nach einem der EMI3.6
AT945567A 1966-11-16 1967-10-19 Mehrphasige Klemmvorrichtung zum Verbinden der isolierten Adern eines Mehrleiterkabels mit Abzweigleitern AT270778B (de)

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DE270778X 1966-11-16

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AT270778B true AT270778B (de) 1969-05-12

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ID=6001975

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AT945567A AT270778B (de) 1966-11-16 1967-10-19 Mehrphasige Klemmvorrichtung zum Verbinden der isolierten Adern eines Mehrleiterkabels mit Abzweigleitern

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AT (1) AT270778B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1790050B1 (de) * 1968-08-31 1970-12-23 Schiffmann Dipl Kfm Alois Kabelklemmring

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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