AT269936B - Hubbalkenherd für Industrieöfen - Google Patents

Hubbalkenherd für Industrieöfen

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AT269936B
AT269936B AT1001864A AT1001864A AT269936B AT 269936 B AT269936 B AT 269936B AT 1001864 A AT1001864 A AT 1001864A AT 1001864 A AT1001864 A AT 1001864A AT 269936 B AT269936 B AT 269936B
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AT
Austria
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beams
walking beam
rollers
movable
hearth
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AT1001864A
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English (en)
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Ofu Ofenbau Union Ges Mit Besc
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/14Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
    • F27B9/20Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path
    • F27B9/201Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path walking beam furnace
    • F27B9/202Conveyor mechanisms therefor
    • F27B9/205Conveyor mechanisms therefor having excentrics or lever arms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/0006Details, accessories not peculiar to any of the following furnaces
    • C21D9/0018Details, accessories not peculiar to any of the following furnaces for charging, discharging or manipulation of charge

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Klasse : 18 b 57 ÖSTERREICHISCHES PATENTAMT
Int.   Cl. : C   21 d   "OFU"OFENBAU-UNION   GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG IN DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND) 
 EMI1.1 
 Angemeldet am   27. November   1964 (A   10018/64) ; Priorität   der Anmeldung in Deutschland vom 3. Juni 1964 (0 10174 VIa/18c) beansprucht. 



   Beginn der Patentdauer   : IS. Juli   1968. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Hubbalkenherd für Industrieöfen mit in Transportrichtung des Gutes sich erstreckenden, einander parallelen, festen und beweglichen, von Rollen antreibbaren
Balken, wobei die Rollen durch einen gemeinsamen Antrieb in Drehung versetzt werden können. 



   Auf solchen Herden wird das Wärmgut in der Weise weiterbefördert, dass die beweglichen Balken
5 das Wärmgut von den festen Balken abheben, um ein Stück Weges in horizontaler Richtung verschieben und danach wieder auf die festen Balken ablegen und so fort. 



   Für die Hubbewegung der beweglichen Balken hat man bisher aufwendige Kniehebel- oder
Gegengewichtskonstruktionen verwendet, auf denen die Balken aufliegen und für deren Unterbringung verhältnismässig grosse Keller unterhalb des eigentlichen Ofenraum vorgesehen werden müssen. Die
10 Längsverschiebung der beweglichen Balken wird dabei durch besondere Schubantriebe bewirkt. 



   Erhebliche Schwierigkeiten bereitet bei dieser Konstruktion unter anderem die Abdichtung des
Ofenraums gegenüber den zur Aufnahme der Maschinenteile bestimmten Kellerräumen, weil zwischen den ortsfesten und den angrenzenden beweglichen Balken wegen der Bewegung der letzteren Spalten verbleiben müssen. Mit Hilfe von Sand- und Wassertassen hat man versucht, die Spalten abzudichten. 



   15 Ferner ist nach der deutschen Patentschrift Nr. 738895 ein Hubbalkenherd bekannt, bei dem die
Hubbalken in Schlitzen des Herdbodens angeordnet und auf unterhalb des Herdbodens angeordneten
Querträgern abgestützt sind, die an zwei entlang der beiden   Ofenlängsseiten   verlaufenden Tragbalken befestigt sind. Die beiden Tragbalken liegen auf kurzen Rollen auf, die am unteren Ende von
Pendelstangen angebracht sind. Durch Verschwenken der Pendel werden die Tragbalken samt 20 Querträgern und Hubbalken gehoben und gesenkt. Auch der Boden dieses Hubbalkenherdes kann nicht genügend abgedichtet werden. 



   Die deutsche Auslegeschrift 1101469 beschreibt einen weiteren Hubbalkenherd. Dort liegen die
Hubbalken auf losen Rollen und diese wieder auf Tragbalken, die nach unten eine Erweiterung mit schrägen Laufflächen für weitere lose Rollen aufweisen ; auf dem Boden sind ansteigende Gegenflächen 25 zu den schrägen Laufflächen vorgesehen, und die weiteren Rollen sind jeweils zwischen eine Lauf- und eine dazu parallele Gegenfläche eingeklemmt. Bei Längsbewegung der Tragbalken gleiten diese mittels der weiteren Rollen an den ansteigenden Flächen hinauf bzw. hinunter und werden dadurch einschliesslich der Hubbalken gehoben bzw. gesenkt. Die Längsbewegung der auf den erstgenannten
Rollen gleitenden Hubbalken wird unabhängig davon vorgenommen. Dieser Herd erlaubt es nicht, eine 30 Unterbeheizung anzubringen. 



   Nach der britischen Patentschrift Nr. 442270 ist schliesslich ein Hubbalkenherd mit zwei Arten von Hubbalken bekannt, von denen die einen von auf Tragrollen sitzenden Exzenterscheiben und die andern von auf weiteren, gegen die ersten winkelversetzten Exzenterscheiben der gleichen Tragrollen bewegt werden. Infolge dieser Exzenterscheiben werden die Hubbalken auf Kreisbögen bewegt, wobei 35 die beiden Arten von Hubbalken abwechselnd das Wärmegut übernehmen, heben, weiterbefördern und 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 absenken. Ausserdem ist bekannt, statt zwei verschiedene Arten von Hubbalken abwechselnd stationäre
Balken und durch Exzenterscheiben bewegliche Hubbalken vorzusehen. Die Lagerung der Hubbalken mittels der Exzenterscheiben führt aber zu einer Störanfälligkeit des Ofens, insbesondere, da die ganze
Anordnung der hohen Ofentemperatur ausgesetzt ist. 



   5 Die Erfindung bezweckt, einen betriebssicheren Hubbalkenherd zu schaffen, der auch eine
Unterbeheizung und eine so vollkommene Abdichtung des   Ofenraurns ermöglicht, dass   dieser unter
Schutzgas gehalten werden kann. 



   Gemäss der Erfindung werden bei einem Hubbalkenherd der eingangs genannten Art die Rollen samt ihrem Antrieb von einer Vorrichtung getragen, die in einem mit der Drehbewegung der Rollen 10 abgestimmten Rhythmus auf-und abbewegbar ist. 



   Zum Transportieren des Wärmgutes werden die Rollen angehoben, in Drehung versetzt, wodurch die Hubbalken bewegt werden, und dann wieder gesenkt ; in der unteren Stellung werden die Rollen zurückgedreht und damit die Hubbalken zurückbewegt. 



   Vorzugsweise liegen die festen Balken auf mit Abstand voneinander angeordneten festen Stützen 15 auf, und die beweglichen Balken sind lösbar durch eine Querverbindung miteinander verbunden. 



   Es können zwei voneinander unabhängige Gruppen beweglicher Balken vorgesehen sein, wobei jede dieser Gruppen einen gemeinsamen Antrieb besitzt. Man hat dadurch die Möglichkeit, innerhalb eines Ofenraumes zweibahnig und mit unterschiedlichen Transportgeschwindigkeiten zu chargieren. Die beiden Gruppen von Hubbalken können von zwei Gruppen fliegend gelagerter Rollen getragen sein, die 20 sich jeweils von einer Ofenlängsseite bis etwa zur Mitte erstrecken. 



   Der erfindungsgemässe Hubbalkenherd erfüllt die obengenannten Forderungen und weist darüberhinaus weitere erhebliche Vorteile auf. So ist jede Vorschublänge der beweglichen Herdteile einstellbar, wodurch die beweglichen Herdteile sogar zum Chargieren bzw. Dechargieren des Wärmgutes verwendet werden und die bisher hiefür erforderlichen besonderen Vorrichtungen fortfallen können. 



  25 Auch werden Reparaturen am Herd durch die Möglichkeit, die beweglichen Herdteile zu verfahren, erleichtert. Ein Keller unter dem Ofenraum ist nicht erforderlich, die Fundamentierung kann deshalb einfach und damit kostensparend ausgeführt werden. 



   Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,   u. zw.   in Fig. 1 einen Querschnitt und in Fig. 2 einen Teillängsschnitt durch einen erfindungsgemässen Hubbalkenofen. 



  30 Die Hubbalken des aus beweglichen und ortsfesten Balken gebildeten Ofenherdes sind durch die
Bezugsziffer --1-- gekennzeichnet, während die Festbalken mit--2--bezeichnet sind.
Erfindungsgemäss liegen die durch   Querverbindungen-3-rostartig zusammengefassten   Hubbalken   --1--   auf angetriebenen Tragrollen--4--auf, die ihrerseits beiseitig des Ofengehäuse auf durchgehenden Längsträgern --5-- gelagert sind. Die Längsträger --5-- wieder sind über 35 entsprechende Hubmittel, beispielsweise druckmittelbeaufschlagte Zylinder und   Kolben --6-- heb-   und senkbar angeordnet. über den   Antrieb--7--werden   die Tragrollen angetrieben.

   Die Festbalken   --2-- des   Hubbalkenherdes ruhen auf mit Abstand hintereinander angeordneten   Stutzen-8-,   die ihrerseits in der Ofensohle-9-des Ofengehäuses-10-verankert sind. Zur Verhinderung der 
 EMI2.1 
    --1-- in AchsrichtungWandöffnungen --12-- erfolgt   bekannterweise über   Dichtscheiben --13-- od. dgl.   



     PATENTANSPRÜCHE   : 45 
 EMI2.2 
 dass die Rollen (4) samt ihrem Antrieb (7) von einer Vorrichtung (5) getragen werden, die in einem, 50 mit der Drehbewegung der Rollen abgestimmten Rhythmus auf- und abbewegbar ist. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. mit Abstand voneinander angeordneten, festen Stützen (8) aufliegen und die beweglichen Balken (1) lösbar durch eine Querverbindung (3) miteinander verbunden sind.
    3. Herd nach Anspruch 1 oder 2, d gekennzeichnet, dass zwei voneinander 55 unabhängige Gruppen beweglicher Balken (1) vorgesehen sind und jede dieser Gruppen einen gemeinsamen Antrieb besitzt.
    (Hiezu 2 Blatt Zeichnungen) Druck : Ing. E. Voytjech, Wien
AT1001864A 1964-06-03 1964-11-27 Hubbalkenherd für Industrieöfen AT269936B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO0010174 1964-06-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT269936B true AT269936B (de) 1969-04-10

Family

ID=7351897

Family Applications (1)

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AT1001864A AT269936B (de) 1964-06-03 1964-11-27 Hubbalkenherd für Industrieöfen

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AT (1) AT269936B (de)
FR (1) FR1421118A (de)
SE (1) SE309256B (de)

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SE309256B (de) 1969-03-17
FR1421118A (fr) 1965-12-10

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