AT205060B - Isolierung der wassergekühlten Gleitschienen-Tragrohre in Blockwärmöfen - Google Patents

Isolierung der wassergekühlten Gleitschienen-Tragrohre in Blockwärmöfen

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AT205060B AT525757A AT525757A AT205060B AT 205060 B AT205060 B AT 205060B AT 525757 A AT525757 A AT 525757A AT 525757 A AT525757 A AT 525757A AT 205060 B AT205060 B AT 205060B
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Stahl & Walzwerke Rasselstein
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  Isolierung der wassergekühlten Gleitschienen-Tragrohre in Blockwärmöfen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Isolierung der wassergekühlten, in grösseren Abständen auf senkrechten Stützen gelagerten Gleitschienen-Tragrohre in Blockwärmöfen, die aus feuerfesten Elementen bestehen, welche die   Gleitschienen-Tragrohre   teilweise umschliessen una auf der diesen Rohren zugekehr-   t. 3n   Seite einen Lufthohlraum bilden. 



   Die bekannten Isolierungen dieser Art mit   Isolierschalen,   die entweder lose am Tragrohr angehängt oder an diesem befestigt werden, genügen nicht den hohen Anforderungen. Die Isolierfähigkeiten dieser Schalen ist einerseits zu gering und anderseits haben diese auch eine zu geringe Haltbarkeit. Bei lose angehängten Schalen besteht die Gefahr, dass diese durch die Erschütterungen sich lösen bzw. herabfallen. 



  Sofern anderseits die halbzylindrischen Schalen am Gleitschienen-Tragrohr befestigt werden, so besteht die Gefahr der Beschädigung durch die mechanischen Erschütterungen und auftretenden Spannungen der Gleitschienen. Ausserdem ist die Herstellung dieser Isolierung teuer und umständlich, da in den Isolierschalen Drahtgewebe aus hitzebeständigem, legiertem Stahl eingebettet werden müssen, um der Isoliermasse genügenden Halt zu geben und um ferner eine Befestigung dieser Schalen durch Anschweissen des Drahtgewebes am Tragrohr zu ermöglichen. 



   Nach der vorliegenden Erfindung besteht die Isolierung der wassergekühlten   Gleitschienen-Tragrohre   in   Blockw rmöfen   aus zwischen den Stützen und mit Abstand von den   G1eitschienen-Tragrohren   angeordneten, aus Formsteinen bestehenden Steingewölbebogen mit waagrechter, beidseitig des Tragrohres liegender Oberfläche, und aus einer auf diese aufgestampften Isoliermasse, welche-an Tragrohr und Gleitschiene zu beiden Seiten anliegt. 



   Damit wird nicht nur eine gute Isolation des Tragrohres nebst Gleitschiene geschaffen, sondern zugleich auch eine hohe Standfestigkeit gegen Erschütterung, da durch die zweiteilige Ausbildung der Isolierung bzw. die Anordnung des Steingewölbes im Abstand vom Tragrohr sich die auftretenden Spannungen und Erschütterungen der   Gleitschiener-Tragrohre   frei ohne Beschädigung der Isolierung auswirken können. Die Einzelheiten der Erfindung und deren Vorteile sind im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. 



   Es zeigen : Fig. 1 die Seitenansicht eines   Blockwärmofens,   teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Ausschnitt H der Fig.   l   in grösserem Massstab, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie III-III der Fig. 2. 
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   ssung   mit einem wassergekühlten Tragrohr 2 verbunden ist. Dieses Tragrohr ruht auf einer Mehrzahl von im Abstand angeordneten   Rohrstützen   4. Die Isolierung der   Gleitschienen-Tragrohre   besteht, wie aus der Zeichnung ersichtlich, aus einem Steingewölbe, das unterhalb jedes Tragrohres in Längsrichtung dessel- 
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 einfacht. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, sind die Formsteine 7 und 8 im Abstand von dem Tragrohr 2 angeordnet, wobei sie zu diesem Zweck vorteilhaft eine im Querschnitt kreisbogenförmige Aussparung 9 aufweisen. 



  Durch diese Ausbildung kann sich bei Erschütterungen das Gleitschienen-Tragrohr 1, 2 frei in dem ring-   förmigen Spalt 10 bewegen, der zugleich die Isolation verbessert. 



  Wie ferner aus der Zeichnung hervorgeht, ist beidseitig des Tragrohres 2 eine feuerfeste Isoliermas-   

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 se 11 aufgestampft, welche Tragrohr 2 und Gleitschiene 1 seitlich   umschliesst.   



   Es wird damit eine gute und dauerhafte Isolation auch an den Seiten von Gleitschiene und Tragrohr erzielt, wobei die Stampfmasse 11 auf dem Steingewölbe eine gute Unterstützung auf den Flächen 5 des Steingewölbes erhält, sich also bei Erschütterung nicht lösen bzw. nicht abfallen kann. Vorteilhaft weisen die Formsteine 7 und 8 eine Stärke s auf, die wenigstens doppelt so gross ist wie der Durchmesser d des Tragrohres 2. Aus Fig. 3 ist zu entnehmen, dass auf diese Weise das Tragrohr in grösserer Breite sehr gut von unten isoliert ist und anderseits ausreichende   Unterstützungsflächen   5 für die Stampfmasse 11 geschaffen werden. 



   Gemäss vorliegender Erfindung wird ferner für die Isolierformsteine bzw. die Isolierstampfmasse ein Material verwendet, das auf Korund- oder Zirkonerdebasis unter Verwendung von Ausbrennstoffen hergestellt ist. Durch den Zusatz von Ausbrennstoffen wird eine gewisse Porosität des Isoliermaterials erzielt und damit die Wärmeleitfähigkeit vermindert. Eingehende Versuche haben gezeigt, dass   Korund-und Zir-   konerde im   U1trarot-Bereicl   eine extrem geringe Absorption aufweisen und die   Wärmestrahlung zum   grössten Teil reflektiert wird. Das vorgenannte Isoliermaterial hat daher eine ausgezeichnete Isolierfähigkeit bei geringer   Wärmeabsorption   und zugleich auch eine hohe Temperaturwechselbeständigkeit. 



   Ausgezeichnete Ergebnisse in dieser Hinsicht wurden mit Formsteinen bzw. Stampfmasse erzielt, die aus Korund- oder Zirkonerde, Mullit, Tridymit und einem Zusatz von Ausbrennstoffen hergestellt sind, wobei diese Stoffe zweckmässig im Verhältnis von etwa   60 : 30 : 10 : 15 verwendet   werden. 



   Diese ausgezeichnet   hochhitzebeständige, temperaturwechselbes : : ändige   und hervorragend isolierende Masse kann nicht nur bei dem vorbeschriebenen Blockwärmofen, sondern auch bei andern Industrie- öfen Verwendung finden, beispielsweise als Untersatz für Haubenglühöfen, Deckel für Kokillen usw. 



   Bei Verwendung des vorgenannten Isoliermaterials für   Blockwärmöfen   hat sich gezeigt, daR dieses trotz der hohen mechanischen sowie TemperaturbeansDruchung ausserordentlich dauerhaft ist und selbst nach langer Betriebszeit keine Risse oder BrUche auftreten. Die neue Isoliermasse ist im Vergleich zu andern aus Korund   od. dgl.   hergestellten feuerfesten Stoffen durch die Verwendung der Ausbrennstoffe erheblich billiger. 



   . Eingehende Versuche haben gezeigt, dass mit einem Anteil von   150/0   der Ausbrennstoffe ein Optimum erzielt wird bzw. dass diese Ausbrennstoffe nur in einem   verhältnismässig   engen Bereich von    etwa-12   bis   18%   zugesetzt werden können, da andernfalls die erzielte Festigkeit zu gering ist bzw. eine bröckelige Masse erhalten wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Isolierung der wassergekühlten, in grösseren Abständen auf senkrechten Stützen gelagerten Gleitschienen-Tragrohre in Blockwärmöfen, bestehend aus feuerfesten Elementen, welche die GleitschienenTragrohre teilweise umschliessen und auf der diesen Rohren zugekehrten Seite einen Lufthohlraum bilden, gekennzeichnet durch zwischen den   StUtzen t3)   und mit Abstand von   del Gleitschienen-Tragrohren (2,1)   angeordnete, aus Formsteinen   (7,   8) bestehende Steingewölbebogen mit waagrechter, beidseitig des Tragrohrs (2) liegender Oberfläche (5), und eine auf diese aufgestampfte Isoliermasse   (11),   welche an Tragrohr (2) und Gleitschiene   (1)   zu beiden Seiten anliegt.

Claims (1)

  1. 2. Isolierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d p R die Bogen des Steingewölbes aus zwei auf den Gewölbestützen ruhenden Seitensteinen (7) und einem passenden keilförmigen Mittelstein (8) bestehen und beide Steine (7,8) zweckmässig rechteckigen Querschnitt aufweisen.
    3. Isolierung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, JaR die Formsteine (7,8) auf ihrer Oberseite eine kreisbogenförmige Aussparung (9) aufweisen und deren stärke (s) mindestens doppelt so gross ist als der Tragrohrdurchmesser (d).
    4. Isolierung für Industrieöfen, insbesondere Blockwärmöfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierformsteine bzw. die Isolierstampfmasse auf Korund- oder Zirkonerdebasis mit Ausbrennstoffen hergestellt sind.
    5. Isolierung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Formsteine bzw. Stampfmassen aus Korund oder Zirkonerde, Mullit, Tridymit und Ausbrennstoffenbestehen, zweckmässfg im Verhältnis von etwa 60 : 30 : 10 : 15.
AT525757A 1957-08-09 1957-08-09 Isolierung der wassergekühlten Gleitschienen-Tragrohre in Blockwärmöfen AT205060B (de)

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