AT268264B - Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate

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AT268264B AT256367A AT256367A AT268264B AT 268264 B AT268264 B AT 268264B AT 256367 A AT256367 A AT 256367A AT 256367 A AT256367 A AT 256367A AT 268264 B AT268264 B AT 268264B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Äthern von in -Stellung einen 3-Indolylrest aufweisenden aliphatischen Alkoholen, die einen von einer aromatischen Carbonsäure abgeleiteten Acylrest (d. h. einen   1 Aroyl- oder Heteroaroylrest),   vorzugsweise mit weniger als drei kondensierten Ringen, gebunden an dem Stickstoffatom des Indolringes, enthalten.

   Diese, einen N-l-Aroylund N-l-Heteroaroylindolylrest aufweisenden Äther von aliphatischen Alkoholen können chemisch durch die Strukturformel 
 EMI1.1 
 wiedergegeben werden, in der Ri einen Aryl-, substituierten Aryl-, Heteroaryl- oder substituierten Heteroarylrest bedeutet,   R2   ein Wasserstoffatom oder einen niedrigen Alkyl-, Cycloalkyl-, niedrigen Alkenyl-, Aryl-, Aralkyl-, Alkaryl-, substituierten Alkyl- oder substituierten Arylrest darstellt,   Rg   ein Wasserstoffatom oder einen niedrigen Alkyl- oder niedrigen Alkenylrest bedeutet,   R6   ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder einen niedrigen Alkyl-, niedrigen Alkoxy-, Nitro-, Cyano-, Dialkylamino-, Dialkylaminomethyl-,   Dialkylsulfonamid- oder Benzylmercaptorest,   und Rz einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl- oder Alkenylrest bedeuten. 



   Die   veräthsrnde   Gruppe kann insbesondere eine niedrige Alkyl-, Alkenyl-oder Cycloalkylgruppe sein. 



  Als veräthernde Gruppen sind insbesondere diejenigen bevorzugt, die ein tertiäres Kohlenstoffatom, gebunden an dem Sauerstoff, enthalten, da diese sich leicht in saurer Lösung beim Erhitzen zersetzen. Beispiele sind   tert.-Butyl   und Trityl (Triphenylmethyl). Benzyl, das durch Hydrierung entfernt werden kann, ist ebenfalls bevorzugt. 



   Ein   kritisches   Merkmal der obigen Verbindungen ist das Vorhandensein eines Aroylrestes 
 EMI1.2 
 oder eines Heteroaroylrestes 
 EMI1.3 
 gebunden an der   N-1-Stellung   des Indolkernes. 



   Diese Acylgruppen können weiter in ihren aromatischen Ringen mit Kohlenwasserstoffgruppen oder 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 "funktionellerNaphthoylgruppen. Die aromatischen Ringe (Ar) solcher Gruppen können zumindest einen funktionellen Substituenten enthalten und enthalten bei den bevorzugten Verbindungen einen solchen. Dieser Substituent kann eine Hydroxygruppe oder eine   veräthsrte Hydroxygruppe   (Hydrocarbonoxygruppe), wie beispielsweise ein niedriger Alkoxy-, Aryloxy- oder Aralkoxyrest, z. B.

   Methoxy, Äthoxy,   Isopropoxy,   Prop- 

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 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 

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 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 

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 worin   R2, R3, Rs   und Rz die oben angegebene Bedeutung haben, durch Erhitzen mit Natriumhydrid in einer inerten Atmosphäre in einem inerten Lösungsmittel, Abkühlen und Zugeben eines Halogenids,
Anhydrids oder Nitrils einer Carbonsäure der Formel R1COOH acyliert. 



    Die beim erfindungsgemässen Verfahren als Ausgangsmaterial verwendeten Indole der allgemeinen : Formel II können auf folgendem Wege erhalten werden :    
 EMI4.1 
 Bedeutungen :   R R. ;   und   R5 besitzen   die oben angegebenen Bedeutungen ;
Rz = Alkyl, Cycloalkyl, Aralkyl, Alkenyl, insbesondere tert.-Butyl, Benzyl und Trityl ;
A =Erhitzen in   tert.-Butanol   oder einem andern Lösungsmittel unter inerter   Atmosphäre ;  
B = Erhitzen in inerter Atmosphäre in   tert.-Butanol   oder einem andern Lösungsmittel ;
C = Erhitzen mit einem Alkalialkoholat unter Verwendung von überschüssigem Alkohol als Lösungs- mittel. 



   Beispiel 1 : Zu einer Aufschlämmung von 5, 2 g einer 50% igen Natriumhydridemulsion in 150 ml trockenem Benzol werden 32 g des Trityl-2-methyl-5-methoxy-indolyl-(3)-äthyläthers der Formel 
 EMI4.2 
 zugegeben. Das Gemisch wird auf 80   C innerhalb von 30 min erhitzt und bei 80   C so lange erhitzt, bis kein Wasserstoff mehr freigesetzt wird. Das Gemisch wird   auf8  C   abgekühlt und 15, 7 g p-Chlorbenzoylchlorid werden in 30 min bei 8-10 C zugegeben. Nach einstündiger Alterung bei 8-10 C werden 6, 7 ml Essigsäure tropfenweise innerhalb von 20 min bei 10   C zugesetzt. Das gebildete Natriumchlorid wird durch Filtrieren entfernt und das Produkt wird durch Einengen auf ein kleines Volumen und Zugabe von Hexan kristallisiert.

   Der so erhaltene Trityl-1-p-chlorbenzoyl-2-methyl-4-methoxyindolyl-(3)-äthyläther der Formel 
 EMI4.3 
 wird abfiltriert, mit Hexan gewaschen und im Vakuum bei 50   C getrocknet. Ausbeute : 35 g. 



   Beispiel2: Zu einer Aufschlämmung von 5, 5 g 50%iger Natriumhydridemulsion in 160 ml trockenem Benzol werden 23, 6 g trockenes Benzol und 23, 6 g des Benzyläthers von   2-Methyl-5-methoxy-indolyl- (3)-   äthanol zugegeben. Das Gemisch wird während 30 min auf   Rückfluss   erhitzt und bei Rückfluss gehalten, bis keine Wasserstoffentwicklung mehr festgestellt wird. Nach Abkühlen des Gemisches auf 8 C werden 16, 8 g p-Chlorbenzoylchlorid tropfenweise innerhalb von 30 min bei 8-12 C zugesetzt. Die Aufschlämmung wird 1 h bei 8-10 C gealtert und 7, 2 ml Essigsäure werden tropfenweise bei 8-10 C während 30 min zugegeben. Man entfernt das Natriumchlorid durch Filtrieren und das Lösungsmittel im Vakuum. 

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 EMI5.1 
 
6194,Trityl-2-methyl-5-methoxyindolyl- (3)-äthyläther. 



   B. Ein Gemisch von 19, 2 g Benzyläther von 4-Ketopentanol, 17, 4 g p-Methoxyphenylhydrazin-HCl und 120 ml tert.-Butanol wird unter Stickstoff 5   h unter Rückfluss   erhitzt. Bei Zugabe von 120 ml Wasser und Abkühlen fällt der entsprechende Benzylindolyläthyläther aus, der abfiltriert und mit 20 ml 50%igem wässerigem   tert.-Butanol   und 35 ml Wasser gewaschen wird. Durch Trocknen im Vakuum bei 50   C erhält man 25 g Substanz   ; n 31 C C = 1, 5892.   



   C. a) Ein Gemisch von 17, 4 g   p-Methoxyphenylhydrazin-HCl,   12 g 1-Chlorpentanon-(4), 250 ml abs. 



  Äthanol und 13 ml äthanolischem 7, 8n-Chlorwasserstoff wird 30 min unter Rückfluss erhitzt. Das Gemisch wird auf 75 ml eingeengt und das 2-Methyl-5-methoxy-3-chloräthylindol wird durch Zugabe von 75   m1   Wasser kristallisiert. Ausbeute : 14, 5 g. b) 1, 5 g Natrium werden mit 20 g Benzylalkohol in 150ml Benzol umgesetzt und 11, 1 g 2-Methyl-5methoxy-3-chloräthylindol aus a) werden zugegeben. Das Gemisch wird 1   h unter Rückfluss   erhitzt, mit Wasser gewaschen und auf ein kleines Volumen eingeengt. Durch Zugabe von Petroläther fällt das Produkt aus. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate der allgemeinen Formel 
 EMI5.2 
 worin   R   einen Aryl-, substituierten Aryl-, Heteroaryl-oder substituierten Heteroarylrest,   R2   ein Wasserstoffatom oder einen niedrigen Alkyl-, niedrigen Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Aralkyl-, Alkaryl-, substituierten Alkyl- oder substituierten Arylrest,   R3   ein Wasserstoffatom oder einen niedrigen Alkyl- oder niedrigen Alkenylrest,   Rg   ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder einen niedrigen Alkyl-, niedrigen Alkoxy-, Nitro-, Cyano-, Dialkylamino-, Dialkylaminomethyl-, Dialkylsulfonamid- oder Benzylmercaptorest und Rz einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl-oder Alkenylrest bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Indol der allgemeinen Formel 
 EMI5.3 
 worin R2, R3,

   R5 und Rz die oben angegebene Bedeutung haben, durch Erhitzen mit Natriumhydrid in einer inerten Atmosphäre in einem inerten Lösungsmittel, Abkühlen und Zugeben eines Halogenids, Anhydrids oder Nitrils einer Carbonsäure der allgemeinen Formel R1COOH acyliert, worauf man gegebenenfalls für den Fall, dass in der erhaltenen Verbindung (I) Rs für eine Nitrogruppe steht, diese in bekannter Weise in eine Dialkylaminogruppe umwandelt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Indol der allgemeinen Formel (II) einen R2-2-Methyl-5-methoxyindolyl-(3)-alkyläther einsetzt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Indol der allgemeinen Formel (II) einen R2-2-Methyl-5-dimethylaminoindolyl-(3)-äthyläther einsetzt.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man als Halogenid einer Carbonsäure ein p-Chlorbenzoylhalogenid einsetzt.
AT256367A 1963-02-01 1964-01-28 Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate AT268264B (de)

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