AT268000B - Anlage zum Beizen und Walzen von Metallbändern - Google Patents

Anlage zum Beizen und Walzen von Metallbändern

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AT268000B
AT268000B AT660765A AT660765A AT268000B AT 268000 B AT268000 B AT 268000B AT 660765 A AT660765 A AT 660765A AT 660765 A AT660765 A AT 660765A AT 268000 B AT268000 B AT 268000B
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AT
Austria
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rolling
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tower
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AT660765A
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Othmar Dipl Ing Ruthner
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Ruthner Othmar
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anlage zum Beizen und Walzen von Metallbändern 
Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Beizen und Walzen von Metallbändern, die es ermöglicht das Band in einem kontinuierlichen Durchzugsverfahren zu bearbeiten, wodurch Manipulationen, die sich bei einer kontinuierlichen Beizanlage durch Aufwickeln des gebeizten Bandes ergeben und die anderseits notwendig sind, um das Band an der Einlaufseite und bei der Auslaufseite einer mehrgerüstigen Kaltwalzstrecke zu behandeln, wesentlich vereinfacht werden. 



   Es ist bereits eine Einrichtung zum Beizen und Ziehen von Drähten bekanntgeworden, bei welcher das Beizen im Durchziehverfahren erfolgt und die Drähte unmittelbar an das Beizen und
Reinigen anschliessend in demselben Arbeitsgang auf eine schwächere Abmessung heruntergezogen werden. Bei diesem Verfahren wird der Draht, von der Haspel kommend, durch eine mechanische
Entzunderungsvorrichtung geführt, in welcher der Zunder durch Wechselbiegungen des Drahtes grösstenteils entfernt wird. Aus diesem Zunderbrecher gelangt der Draht über Rollen in ein oder mehrere Beizwannen, wo er der Einwirkung der Beizbäder ausgesetzt wird. 



   Dieses Verfahren, auf Bänder angewendet, die an Stelle einer Ziehvorrichtung eine Walzenstrasse passieren sollten, hat den Nachteil, dass durch die Wechselbiegungen im Zunderbrecher eine
Verfestigung des Bandes erfolgt, derzufolge in der Walzenstrasse für die Querschnittsabnahme des
Bandes wesentlich grössere Kräfte erforderlich sind, als wenn das Band den Zunderbrecher nicht passiert hätte. Die Hinweglassung des Zunderbrechers würde aber eine mangelhafte Entzunderung des Bandes im
Beizbad und damit grosse Einschlüsse beim Passieren der Walzenstrasse nach sich ziehen. 



   Aus diesem Grunde war es bisher üblich Bänder nach Verlassen der Beizanlage und erfolgter
Nachbehandlung in Spül-,   Trocknungs-u. dgl,-Anlagen   aufzuhaspeln und in Lagern aufzubewahren, aus welchen sie bei Bedarf in das Walzwerk transportiert wurden. Abgesehen von den durch die Aufhaspelung und Lagerung entstehenden Kosten erleidet   das Band während   des Transportes Beschädigungen, die sich auf die Qualität des Bandes nachteilig auswirken. 



   Um die angeführten Nachteile zu beseitigen und die eingangs gestellte Aufgabe zu erfüllen, wird eine Anlage zum Beizen und Walzen von   Metallbändern   vorgeschlagen, bei welcher erfindungsgemäss aufeinanderfolgend eine Turmbeize und ein Walzwerk vorgesehen sind, welche beiden Einrichtungen im gleichen Arbeitsgang vom Beizgut passiert werden, wobei im Anschluss an das Walzwerk eine das Beizgut im Bedarfsfalle speichernde Anlage,   z. B.   in an sich bekannter Weise ein Looper, angeordnet ist. 



   Bei Verwendung einer Turmbeize erfolgt der Durchlauf durch die Beizanlage bei grösserer Wirksamkeit rascher als bei andern bekannten Beizanlagen, wodurch die Anordnung einer Speicheranlage am Auslaufende des nachgeschalteten Walzwerkes bei Unterbrechung der Bandzufuhr besonderen Vorteil hat. 



   Es ist wohl bei Walzanlagen zur Querschnittsverminderung kontinuierlich durchlaufender Metallbänder bekanntgeworden im Anschluss an das Walzwerk oder vor diesem an der Eintrittsseite und an der Austrittsseite einer Glühanlage einen Looper vorzusehen. Diese   Speicheranlagen   allein und auch in Verbindung mit den Walzanlagen vermögen das der Erfindung zugrunde liegende Problem, weichen sich mit der Kombination des Beizens und Walzens befasst, nicht zu lösen. 



   Die an sich bekannte Turmbeize hat den Vorteil, dass als   Beizmedium   Salzsäure verwendet   werde !   kann, welche selbst bei schnellaufenden Hochleistungsaniagen die Verwendung eines Zunderbrecher 

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 erübrigt. Es hat sich überraschender Weise gezeigt, dass im Falle des Beizens mit Salzsäure und der sich dabei erübrigenden Anwendung eines Zunderbrechers bei gleicher Querschnittsabnahme im ersten Stich annähernd die halbe Kraft als beim üblichen Walzen erforderlich ist. 



   Ausserdem werden durch dieses Verfahren Platz und Kosten für die Zwischenhaspelung des Bandes eingespart. Schliesslich ergibt sich bei Behandlung des Bandes mit warmer Säure oder heissen Säuredämpfen aus der Möglichkeit der Einführung des noch warmen Bandes in die Walzenstrasse ein besonderer Vorteil für das Walzverfahren. 



   Durch die Verwendung einer Turmbeize ist es für die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens nicht erforderlich neue Anlagen zu bauen, vielmehr kann beispielsweise an ein bestehendes Walzwerk eine Turmbeize angebaut werden, von welcher lediglich ein Verbindungsweg vom Ausgang der Turmbeize zum Eingang der Walzenstrasse hergestellt werden muss. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Anlage schematisch dargestellt. 



   In der Zeichnung   bezeichnen--l--die Abhaspel,--2--die Beizanlage,--3--eine   Tandemstrasse und--4--die Aufhaspel. Zwischen den einzelnen Anlagen ist die nötige Anzahl von Umlenkwalzen vorgesehen. Um die Anlage kurz zu gestalten und als Beizmedium Salzsäure ohne Gefahr für die Umgebung verwenden zu können, ist die Beizanlage als Turmbeize ausgeführt, in welcher das Band in Schlangen geführt und mit Beizsäure besprüht wird.

   Zwischen der   Abhaspel --1-- und dem     Beizturrn --2-- sind,   wie an sich bekannt, ein   Abstreifmeissel--7--,     Zugrollensätze --8, 9, 10--,   ein   Looper --5-- sowie   nicht dargestellte Vorbereitungseinrichtungen vorgesehen, während zwischen Beizturm und Tandemstrasse ebenfalls nicht dargestellte Nachbehandlungseinrichtungen wie Spülung, Neutralisation, Trocknungsanlage usw. angeordnet sind. Im Anschluss an die Tandemstrasse sind ein   Streckrollensatz--11--und   ein   Looper --6-- vorgesehen,   der die Aufgabe hat bei Unterbrechung der Bandzufuhr zur   Aufhaspel--4--die   von der Tandemstrasse kommende Bandlieferung zu 
 EMI2.1 
 



   Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Turmbeize und die Kaltwalzstrasse unabhängig voneinander zu betreiben, das Band zwischen den beiden Anlagen aufzuwickeln und die Bunde von einer getrennten Abhaspel in die Tandemstrecke aufzugeben. In diesem Falle ergibt sich naturgemäss die Notwendigkeit, die Turmbeizanlage mit einem Auslauflooper und mit einer oder mehreren Scheren auszustatten und die Tandemstrecke diskontinuierlich zu betreiben. Der gleichlaufende Betrieb der Beizund Walzstrecke wird durch überfahren der Wickelmaschine ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : EMI2.2 aufeinanderfolgend eine Turmbeize und ein Walzwerk vorgesehen sind, welche beiden Einrichtungen im gleichen Arbeitsgang vom Beizgut passiert werden, wobei im Anschluss an das Walzwerk eine das Beizgut im Bedarfsfalle speichernde Anlage, z. B. in an sich bekannter Weise ein Looper, angeordnet ist.
AT660765A 1965-07-19 1965-07-19 Anlage zum Beizen und Walzen von Metallbändern AT268000B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7188456B2 (en) 2002-08-19 2007-03-13 Kaindl Flooring Gmbh Cladding panel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US7188456B2 (en) 2002-08-19 2007-03-13 Kaindl Flooring Gmbh Cladding panel

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