DE569958C - Verfahren, um mehrere elektrische Leiter o. dgl. mit einem einzigen UEberzug aus Isoliermaterial zu versehen - Google Patents

Verfahren, um mehrere elektrische Leiter o. dgl. mit einem einzigen UEberzug aus Isoliermaterial zu versehen

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DE569958C
DE569958C DE1930569958D DE569958DD DE569958C DE 569958 C DE569958 C DE 569958C DE 1930569958 D DE1930569958 D DE 1930569958D DE 569958D D DE569958D D DE 569958DD DE 569958 C DE569958 C DE 569958C
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wire
wires
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/15Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. extrusion moulding around inserts
    • B29C48/156Coating two or more articles simultaneously
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
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    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • B29C48/05Filamentary, e.g. strands
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29C48/06Rod-shaped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren, um mehrere elektrische Leiter o. dgl. mit einem einzigen Überzug aus Isoliermaterial zu versehen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Behandlung von litzenförmigem und drahtförmigem Material und insbesondere auf ein Verfahren zur Behandlung von mehreren sich bewegenden Drähten, wenn diese mit einem ununterbrochenen isolierenden Belag überzogen werden.
  • Die Erfindung eignet sich insbesondere für die Behandlung von Drähten, die mit einem gemeinsamen Überzug aus Gummi oder einem anderem Isoliermaterial versehen und in einer geschlossenen Kammer vulkanisiert oder einer anderen Behandlung unterzogen werden. In diesem FaL werden mehrere Drähte parallel durch eine Maschine geführt, in welcher sie mit einem gemeinsamen Überzug versehen werden, worauf sie durch eine längliche Kammer geführt und in dieser der Einwirkung von Dampf oder einem anderen @Vä,rmemedium ausgesetzt werden. Zwei parallele Drähte können beispielsweise gleichzeitig durch die Auftragungsmaschine geführt und in dieser mit einem Überzug aus Gummimasse oder einem anderen Isoliermaterial versehen werden, worauf sie parallel miteinander durch eine geschlossene Dampfkammer gezogen werden, -in welcher die Gummimasse vulkanisiert wird. Die Stelle, an welcher die Drähte die Dampfkammer verlassen, ist mit einem zweckmäßigen Verschluß versehen, um das Ausströmen von Dampf zu verhindern.
  • Ein Zweck der Erfindung ist, ein verbessertes Verfahren zu schaffen, welches eine rasche und bequeme Handhabung ermöglicht.
  • Nach dem Patent 56702, ist es nicht mehr notwendig, den Apparat abzustellen, wenn eine Drahtrolle leer geworden ist, sondern das vordere Ende des Drahtes von einer weiteren Rolle kann in die Auftragungsmaschine eingeführt und durch die Dampfkammer sowie den Verschluß geführt werden. Gemäß der Erfindung wird das oben angegebene Verfahren verbessert, indem ein am vorderen Ende des Drahtes befestigter, verhältnismäßig schwacher Führungsdraht o. dgl. das vordere Ende in einer bestimmten Lage mit Bezug auf den oder die anderen (ununterbrochenen) Drähte hält.
  • Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung als Beispiel dargestellt.
  • Abb. z zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht und teilweise im Schnitt. Abb.2 zeigt in größerem Maßstabe einen Schnitt nach der Linie 2-2 in Abb. i.
  • 9 ist der Kopf einer Auftragungsmaschine, in welchem die Drähte i i und 12 mit einem gemeinsamen Überzug aus Gummi o. dgl. i o versehen werden. Der Kopf kann von beliebiger zweckmäßiger Bauart sein.
  • Die Drähte i i und 12 werden dem Kopf von Vorratsrollen 13, 14, 15 zugeführt, die derart mit Bezug auf die Auftragungsmaschine angeordnet sind, daß, wenn eine Rolle entleert ist, der Draht von einer neuen Rolle in die Maschine leingeführt werden kann, ohne daß es erforderlich ist, die verbrauchte Rolle zu entfernen. Von dem Kopf gelangen die frisch überzogenen Drähte in eine Kammer 16, in welche Dampf oder ,ein anderes Wärmemedium durch einen Rohrstutzen 17 hineingelassen wird. Das Wärmemedium wird lax der Kammer unter Druck gehalten. Die überzogenen und in der Heizkammer behandelten Drähte werden darauf durch den dampfdichten Verschluß 18 und über die Drahtrolle i9 einer Aufnahmerolle 20 zugeführt. Die Rolle i9 wird mit einer im voraus festgelegten Geschwindigkeit gedreht, die der Ausstoßgeschwindigkeit des Kopfes 9 angepaßt ist.
  • Der beschriebene Mechanismus wirkt in folgender Weise: Zwei Drähte werden parallel von den Rollen 13 und 14 abgezogen und durch den Kopf 9 sowie Dampfkammer 16 geführt, worauf sie über die Drahtrolle i9 der Aufnahmerolle 20 zugeleitet werden. Der Abstand zwischen der Drahtrolle i 9 und der Rolle 20 ist so groß, daß der Belag sich während der Bewegung abkühlt und erhärtet. Wenn der Draht auf einer gegebenen Rolle 14 verbraucht ist, wird das rückwärtige Ende 3o des Drahtes durch den Apparat gezogen, und der Kopf wird darauf eine Isolationsröhre 31 abliefern, in welcher kein Draht vorhanden ist. Dieser Röhrenabschnitt besitzt oft eine so geringa Zugfestigkeit, daß das vordere Ende 32 des neu eingeführten Drahtes 12 von der nächsten Rolle i3 sich nicht an den anderen (ununterbrochenen). Draht i i anlegt. Das vordere Ende des neuen Drahtes wird deshalb beim Durchgang durch die Dampfkammer durch den Verschluß 18 von dem Draht i i abgestreift. Diese Schwierigkeit erhöht sich, wenn der Draht 12 federt. In diesem Falle wird das vordere Ende 32 des Drahtes bestrebt sein, seine ursprüngliche spiralige Form wieder anzunehmen. Der Draht entfernt sich deshalb von dem anderen Draht i i und durchdringt den Isoliermantel 31 während des Durchganges durch die Kammer 16, zumal in diesem Augenblick der Gummi durch die Einwirkung des Dampfes noch nicht genügend erhärtet ist, um derartige Schäden zu vermeiden. Um die oben geschilderten Nachteile zu verhindern, wird gemäß der Erfindung das vordere Ende einer jeden Drahtrolle mit einem Drahtabschnitt ;34 o. dgl. verbunden. Dieser Drahtabschnitt ist verhältnismäßig weich und legt sich an den anderen Draht ii an, so daß das vordere Ende 32 des neuen Drahtes sich nicht mehr von dem ununterbrochenen Draht i i entfernt. Der Drahtabschnitt 34 kann durch Verlötung o. dgl. mit dem Draht von der Rolle 13 verbunden werden. Diese Verbindung muß hergestellt werden, bevor das vordere Drahtende 32 in den Kopf 9 hineingeführt wird. Der Drahtabschnitt 34 mußeine solche Länge besitzen, daß das Isolationsmaterial an seinem vorderen Ende schon annähernd vulkanisiert ist, wenn sein rückwärtiges, mit dem Drahtabschnitt 32 verbundenes Ende in die Dampfkammer hineintritt. In der Praxis kann das neue Verfahren beispielsweise in der folgenden Weise zur Ausführung gebracht werden: Mehrere Drähte o. dgl. werden parallel miteinander durch den Kopf 9 geführt und in diesem mit einem gemeinsamen Überzug versehen. Wenn der Draht auf einer gegebenen Rolle 14 verbraucht ist, wird :ein neuer Draht 12, der mit einem weichen Drahtabschnitt 34 versehen ist, in den Kopf 9 hineingeführt. Die Einführung erfolgt so dicht wie möglich hinter dem rückwärtigen Ende 3o des durchgeführten Drahtes. Der Abschnitt,34 wird darauf durch den Apparat gezogen und, wenn das vordere Ende 32 des neuen Drahtes in die Dampfkammer hineintritt, wird das vordere Ende des Drahtabschnittes 34 schon fest an - dem ununterbrochen.en Draht i i haften. Die Drähte i i und 12 können darauf durch die Maschine geführt und in bekannter Weise aufgewickelt werden. Es ist auch möglich, einen Drahtabschnitt 34 sowohl am vorderen Ende 32 als auch am rückwärtigen Ende 3o des zu behandelnden Drahtes zu befestigen. Bei dem fertig überzogenen Produkt ist die Stelle, an welcher der neue Draht eingeführt ist, durch ihre Weichheit kenntlich. Es ist deshalb nicht mit Schwierigkeiten verbunden, die Abschnitte 31 und 34 zu entfernen, bevor die Drähte verflochten werden.
  • Das beschriebene Verfahren kann selbstverständlich in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne daß der Rahmen der Erfindung überschritten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren, um mehrere elektrische Leiter o. dgl. mit einem einzigen Überzug aus Isoliermaterial zu versehen, nach Patent 567 024 dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Leiter bzw. Drähte mit einem Streifen aus verhältnismäßig weichem oder biegsamem Material versehen sind, der vor oder hinter dem Ende, mit dem er verbunden ist, in die überzugsmasse eingezogen wird und als Führung für das betreffende Drahtende wirkt, so daß dieses in einer Richtung gelenkt wird, die mit der Bewegungsrichtung des üb:erzuges im wesentlichen parallel ist.
DE1930569958D 1930-08-24 1930-08-24 Verfahren, um mehrere elektrische Leiter o. dgl. mit einem einzigen UEberzug aus Isoliermaterial zu versehen Expired DE569958C (de)

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