AT264884B - Einrichtung für die Einteilung und Aufbewahrung des Haushaltsgeldes - Google Patents

Einrichtung für die Einteilung und Aufbewahrung des Haushaltsgeldes

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AT264884B
AT264884B AT550065A AT550065A AT264884B AT 264884 B AT264884 B AT 264884B AT 550065 A AT550065 A AT 550065A AT 550065 A AT550065 A AT 550065A AT 264884 B AT264884 B AT 264884B
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Kurt Niederer
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Kurt Niederer
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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


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  Einrichtung für die Einteilung und Aufbewahrung des Haushaltsgeldes 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Querschnitt gemäss Linie n-n in Fig. 1 und Fig. 3 einen senkrechten Längsschnitt gemäss der gebroche- nen Linie   ni-in   in Fig. 1. 



   Die dargestellte Einrichtung weist einen Behälter --5-- von rechteckiger Grundform auf, an dessen einer Längsseite am oberen Behälterrand ein Behälterdeckel--6-- mittels eines Scharniers --7-- ange- lenkt ist. Auf der vorderen Längswand des Behälters --5-- ist ein Schloss --8-- angeordnet, in welches ein Schliessblech oder   Schliessdorn     --9-- des Deckels --6-- eingreift.   Im Behälterraum ist durch zwei voneinander distanzierte Längstrennwände --10, 11-- ein mittleres Geheim-oder Sparfach-12-- ge- bildet, das oben durch eine mit   Geldeinwurfschlitze-13'-versehene Decke-13-- geschlossen ist.   



   Dieses Sparfach ist auf der einen Schmalseite des Behälters --5-- durch einen ausklappbaren, oder wie   dargestellt, heraushebbarenDeckel--14-- zugänglich.   Der   Deckel--14-- ist   um seine Unterkante her- ausschwenkbar angeordnet und mit einem eingebauten, durch einen Schlüssel --15-- betätigbaren
Schloss versehen, dessen Riegel --16-- in einen Schlitz auf der Unterseite eines Steges --17-- der an- liegenden Behälteroberkante eingreift. Der Raum auf der einen Seite des Sparfaches --12-- ist durch drei Quertrennwände --18-- in vier Wochengeldfächer --19-- unterteilt, deren separate, an einem
Scharnier --2-- angelenkte Klappdeckel --20-- entsprechend der Woche, für die das Geld bestimmt ist, mit 1,2, 3,4 beschriftet sind.

   Der Raum auf der andern Seite des   Sparfaches-12-ist durch     Quertrennwände --21-- in   vier weitere Geldfächer --22-- unterteilt, deren separate, an einem Schar- nier --3-- angelenkte Klappdeckel --23-- mit den Buchstaben A, B, C, D bezeichnet sind. Der Bo- den der einzelnen Fächer 1,2, 3,4 und A, B, C, D ist zweckmässig gewölbt, wie die strichpunk- tierten Linien in Fig. 2 und 3 zeigen, so dass sich das Kleingeld mühelos herausnehmen lässt. 



   Die Anwendung der beschriebenen Einrichtung ist die folgende : Beträgt beispielsweise das monat- liche Haushaltungsgeld S   1850, --,   so legt man in jedes Wochenfach 1,2, 3,4 je S   350, --,   wenn möglich in   Fünfzigernoten,   was total S 1400,--ausmacht. Es stehen somit für die Tage Montag bis Freitag je S   50, -- und für   Samstag S   100,--fur Lebensmitteleinkâufe   zur Verfügung. Die übrigen
S 450, -- werden auf die Fächer A, B, C, D so verteilt, dass für A = Milch S   150, --, für   B = Elektrisch, Gas S 125, --, für C = Reparaturen, Chem. Reinigung S 50, -- und für D = Diverses S   125,--   zur Verfügung stehen. Auf diese Weise ist das Haushaltungsgeld tadellos versorgt.

   Die Tagesausgaben kann die Hausfrau natürlich auf ihre speziellen Eigenarten abstimmen, indem sie am einen Tag etwas mehr und dafür am andern Tag wieder entsprechend weniger Geld ausgibt. Indessen sollte nie von einer kommenden Woche Geld vorweg genommen werden. Allfällige Vorschüsse oder Überschüsse legt man unter D = Diverses auf die Seite oder übergibt es an das   Geheim- oder Spar fach --12--, über   dessen Verwendung die Hausfrau allein bestimmen kann. Eine Kleinkram-Buchhaltung ist überflüssig. Laufend bietet die Einrichtung eine tadellose Übersicht über den   Tages- und Wochengeldbestand. Wohlgeordnet   ist das Geld stets nur an einem Ort zu finden. Ein Geldverlegen oder Geldsuchen gibt es nicht mehr. Noten und Kleingeld lassen sich mühelos in die Fächer einlegen oder von dort wieder herausnehmen. 



   Der Schlüssel--15-- für das Geheim- oder Sparfach --12-- kann im Fach-D-verwahrt werden, oder auch   einer Bank, Versicherungsgesellschaften, Reisebüros, Möbel- und Fernsehgeschäften usw.   zur Verwahrung übergeben werden. In ersterem Fall kann die Hausfrau über das Sparfach frei verfügen, während in letzterem Fall der Inhalt dieses Faches jeweils am Ende des Jahres, Halbjahres oder Monats der den Schlüssel verwahrenden Bank oder andern Geschäften zur Einlage auf ein Sparkonto übergeben wird. 



   Auf der Innenseite des Behälterdeckels ist vorteilhaft ein neutrales oder vorgedrucktes, auswechselbares Buchhaltungsblatt angeordnet, auf welchem die budgetierten und effektiven Ausgaben für jeden Monat des Jahres nach einem vorgedruckten, übersichtlichen Schema eingetragen werden (integrierender Bestandteil des ganzen   Haushaltungskassa-Sparsystems).   



   Auf der Decke --13-- aufgeklebt befindet sich ein Papierstreifen, auf welchem sich textliche Ergänzungen befinden, in Feldern abgegrenzt, welche die sich auf den Deckeln --20 und 23-- befindlichen Zahlen 1,2, 3,4 und Buchstaben A, B, C, D näher erläutern. 



   Die   Wochenfächer --1, 2, 3, 4-- können auch   mit einem Schliessmechanismus (Federaufzug oder Batteriebetrieb) versehen sein, welcher die Fächer erst nach einem Intervall von 7 Tagen eines nach dem andern öffnen lässt und somit eine vorzeitige Geldentnahme aus dem folgenden Wochenfach verunmöglichen. Als Getriebe wird z. B. eine Kalenderuhr oder ein Schaltrelais verwendet. Es soll damit dem Vorbezug aus den folgenden Wochenfächern entgegengewirkt werden. 



   Die beschriebene Haushaltungskasse kann mit andern geeigneten Gebrauchsartikeln kombiniert werden z. B. einer Music-Box. Durch Öffnen des Deckels wird mit Vorteil der Betätigungsmechanismus zur Music-Box freigegeben, und es ertönt zweckmässig ein Lied oder eine Melodie ; beim Schliessen des 

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 Deckels stellt der Mechanismus automatisch wieder ab. Als Antrieb kann dabei eine Batterie oder ein Federaufzug dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung für die Einteilung und Aufbewahrung des Haushaltgeldes bestehend aus einer abschliessbaren Kassette, in deren Innern zwei längs der Kassettevorder- bzw. rückwand verlaufende Reihen von Wochengeldfächern und Geldfächern für spezielle Ausgaben vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem ein von den Fächerräumen unabhängiges, als Spar- oder Geheimraum dienendes Schliessfach (12) vorgesehen ist, das zwischen den beiden Fachreihe (1-4 und A-D) liegt, oben einen Geldeinwurfschlitz (13 I) aufweist und von einer Seitenwand der Kassette durch einen mit Schloss und Schlüssel versehenen Deckel (14) zugänglich ist.
AT550065A 1965-06-18 1965-06-18 Einrichtung für die Einteilung und Aufbewahrung des Haushaltsgeldes AT264884B (de)

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