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Einrichtung für die Einteilung und Aufbewahrung des Haushaltsgeldes
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Querschnitt gemäss Linie n-n in Fig. 1 und Fig. 3 einen senkrechten Längsschnitt gemäss der gebroche- nen Linie ni-in in Fig. 1.
Die dargestellte Einrichtung weist einen Behälter --5-- von rechteckiger Grundform auf, an dessen einer Längsseite am oberen Behälterrand ein Behälterdeckel--6-- mittels eines Scharniers --7-- ange- lenkt ist. Auf der vorderen Längswand des Behälters --5-- ist ein Schloss --8-- angeordnet, in welches ein Schliessblech oder Schliessdorn --9-- des Deckels --6-- eingreift. Im Behälterraum ist durch zwei voneinander distanzierte Längstrennwände --10, 11-- ein mittleres Geheim-oder Sparfach-12-- ge- bildet, das oben durch eine mit Geldeinwurfschlitze-13'-versehene Decke-13-- geschlossen ist.
Dieses Sparfach ist auf der einen Schmalseite des Behälters --5-- durch einen ausklappbaren, oder wie dargestellt, heraushebbarenDeckel--14-- zugänglich. Der Deckel--14-- ist um seine Unterkante her- ausschwenkbar angeordnet und mit einem eingebauten, durch einen Schlüssel --15-- betätigbaren
Schloss versehen, dessen Riegel --16-- in einen Schlitz auf der Unterseite eines Steges --17-- der an- liegenden Behälteroberkante eingreift. Der Raum auf der einen Seite des Sparfaches --12-- ist durch drei Quertrennwände --18-- in vier Wochengeldfächer --19-- unterteilt, deren separate, an einem
Scharnier --2-- angelenkte Klappdeckel --20-- entsprechend der Woche, für die das Geld bestimmt ist, mit 1,2, 3,4 beschriftet sind.
Der Raum auf der andern Seite des Sparfaches-12-ist durch Quertrennwände --21-- in vier weitere Geldfächer --22-- unterteilt, deren separate, an einem Schar- nier --3-- angelenkte Klappdeckel --23-- mit den Buchstaben A, B, C, D bezeichnet sind. Der Bo- den der einzelnen Fächer 1,2, 3,4 und A, B, C, D ist zweckmässig gewölbt, wie die strichpunk- tierten Linien in Fig. 2 und 3 zeigen, so dass sich das Kleingeld mühelos herausnehmen lässt.
Die Anwendung der beschriebenen Einrichtung ist die folgende : Beträgt beispielsweise das monat- liche Haushaltungsgeld S 1850, --, so legt man in jedes Wochenfach 1,2, 3,4 je S 350, --, wenn möglich in Fünfzigernoten, was total S 1400,--ausmacht. Es stehen somit für die Tage Montag bis Freitag je S 50, -- und für Samstag S 100,--fur Lebensmitteleinkâufe zur Verfügung. Die übrigen
S 450, -- werden auf die Fächer A, B, C, D so verteilt, dass für A = Milch S 150, --, für B = Elektrisch, Gas S 125, --, für C = Reparaturen, Chem. Reinigung S 50, -- und für D = Diverses S 125,-- zur Verfügung stehen. Auf diese Weise ist das Haushaltungsgeld tadellos versorgt.
Die Tagesausgaben kann die Hausfrau natürlich auf ihre speziellen Eigenarten abstimmen, indem sie am einen Tag etwas mehr und dafür am andern Tag wieder entsprechend weniger Geld ausgibt. Indessen sollte nie von einer kommenden Woche Geld vorweg genommen werden. Allfällige Vorschüsse oder Überschüsse legt man unter D = Diverses auf die Seite oder übergibt es an das Geheim- oder Spar fach --12--, über dessen Verwendung die Hausfrau allein bestimmen kann. Eine Kleinkram-Buchhaltung ist überflüssig. Laufend bietet die Einrichtung eine tadellose Übersicht über den Tages- und Wochengeldbestand. Wohlgeordnet ist das Geld stets nur an einem Ort zu finden. Ein Geldverlegen oder Geldsuchen gibt es nicht mehr. Noten und Kleingeld lassen sich mühelos in die Fächer einlegen oder von dort wieder herausnehmen.
Der Schlüssel--15-- für das Geheim- oder Sparfach --12-- kann im Fach-D-verwahrt werden, oder auch einer Bank, Versicherungsgesellschaften, Reisebüros, Möbel- und Fernsehgeschäften usw. zur Verwahrung übergeben werden. In ersterem Fall kann die Hausfrau über das Sparfach frei verfügen, während in letzterem Fall der Inhalt dieses Faches jeweils am Ende des Jahres, Halbjahres oder Monats der den Schlüssel verwahrenden Bank oder andern Geschäften zur Einlage auf ein Sparkonto übergeben wird.
Auf der Innenseite des Behälterdeckels ist vorteilhaft ein neutrales oder vorgedrucktes, auswechselbares Buchhaltungsblatt angeordnet, auf welchem die budgetierten und effektiven Ausgaben für jeden Monat des Jahres nach einem vorgedruckten, übersichtlichen Schema eingetragen werden (integrierender Bestandteil des ganzen Haushaltungskassa-Sparsystems).
Auf der Decke --13-- aufgeklebt befindet sich ein Papierstreifen, auf welchem sich textliche Ergänzungen befinden, in Feldern abgegrenzt, welche die sich auf den Deckeln --20 und 23-- befindlichen Zahlen 1,2, 3,4 und Buchstaben A, B, C, D näher erläutern.
Die Wochenfächer --1, 2, 3, 4-- können auch mit einem Schliessmechanismus (Federaufzug oder Batteriebetrieb) versehen sein, welcher die Fächer erst nach einem Intervall von 7 Tagen eines nach dem andern öffnen lässt und somit eine vorzeitige Geldentnahme aus dem folgenden Wochenfach verunmöglichen. Als Getriebe wird z. B. eine Kalenderuhr oder ein Schaltrelais verwendet. Es soll damit dem Vorbezug aus den folgenden Wochenfächern entgegengewirkt werden.
Die beschriebene Haushaltungskasse kann mit andern geeigneten Gebrauchsartikeln kombiniert werden z. B. einer Music-Box. Durch Öffnen des Deckels wird mit Vorteil der Betätigungsmechanismus zur Music-Box freigegeben, und es ertönt zweckmässig ein Lied oder eine Melodie ; beim Schliessen des
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Deckels stellt der Mechanismus automatisch wieder ab. Als Antrieb kann dabei eine Batterie oder ein Federaufzug dienen.