DE609047C - Kontrollvorrichtung zur laufenden, gleichzeitigen UEberwachung von Lagerbestaenden verschiedener Waren und zu aehnlichen statistischen Zwecken - Google Patents

Kontrollvorrichtung zur laufenden, gleichzeitigen UEberwachung von Lagerbestaenden verschiedener Waren und zu aehnlichen statistischen Zwecken

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DE609047C
DE609047C DEK127645D DEK0127645D DE609047C DE 609047 C DE609047 C DE 609047C DE K127645 D DEK127645 D DE K127645D DE K0127645 D DEK0127645 D DE K0127645D DE 609047 C DE609047 C DE 609047C
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C27/00Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines

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  • Computing Systems (AREA)
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  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Kontrollvorrichtung zur laufenden, gleichzeitigen Überwachung von Lagerbeständen verschiedener Wären und zu ähnlichen statistischen Zwecken Für statistische oder Dispositionszwecke, namentlich in Großbetrieben, Filialbetrieben, Kettenläden usw., aber auch für andere ähn-, liche Zwecke ist es notwendig, täglich eine große Anzahl verschiedener Sorten, Arten oder Gattungen für Lieferzwecke oder für die Kontrolle der Lagerhaltung zu addieren und zu subtrahieren. Bisher ist es erforderlich, auf Tabellen die betreffenden Abgänge und Zugänge aus Lieferscheinen und Rechnungen von Hand einzutragen und aufzuaddieren. Die Durchführung dieser Arbeit ist zeitraubend und u nständlich und infolge vieler Fehlerquellen das Ergebnis oft unzuverlässig. Besonders nachteilig ist aber dabei, daß der jeweilige Stand der betreffenden Gattungsgruppen nicht zu übersehen ist.
  • Die Erfindung bezweckt, hier Abhilfe zu schaffen. Die neue Vorrichtung besteht aus einer Einrichtung, in der für jede Art der statistisch zu erfassenden Größen, z. B: Warengattung, eine Additions- und Subtraktionsmaschine an sich bekannter Konstruktion angeordnet ist und die Gattungskennzeichnungen ausgewechselt werden können, wenn dieselbe Vorrichtung für eine andere Zusammenstellung anderer Arten oder anderer Gruppen von Waren benutzt werden soll.
  • Die Rechenapparate können erfindungsgemäß so zusammengestellt und in Gehäuse eingebaut werden, daß jede Gruppe übersichtlich zu handhaben ist. Die Zusammenstellung kann in Plattenform, in Buchform, durch schubladenartige Vereinigung mehrerer Platten in einem. Kasten und vor allem durch schräge Staffelung der in Scharnieren drehbar angeordneten Rechenapparate erfolgen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und zeigt Fig. r die Vorrichtung in Draufsicht, eingerichtet für =5o verschiedene Arten oder Gattungen; Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Darstellung nach Fig. = in Seitenansicht; Fig.3 veranschaulicht einen Abschnitt der Tafel nach Fig. r in vergrößertem Maßstab; Fig. q. und 5 veranschaulichen die auswechselbare Einrichtung der Sortenbezeichnung; Fig. 6 ist eine Draufsicht auf einen Einzelrechenapparat mit Aufsteckschieber für die Beschriftung, der zugleich auf der Rückseite Notiztafeln festhalten kann; Fig.7 zeigt den Schieber schaubildlich von der Rückseite; Fig. 8 veranschaulicht die Zusammenfassung einer Anzahl Rechenvorrichtungen oder Rechenmäschinen in Buchform; -Fig. g zeigt schaubildlich ein Gestell mit umklappbaren, in Staffeln eingebauten Rechenapparaten, die auf. beiden Seiten freizulegensind; Fig. io ist eine schaubildliche Ansicht eines Kastens, in dem die Rechenmaschinen in Schiebladen oder Fächern eingeordnet sind.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig. i bis 5 soll die Vorrichtung für die Zentrale oder die Zentral lagerhaltung eines kaufmännischen Großbetriebes mit zahlreichen Filialen verwendet werden. Wenn ein solcher Betrieb, der z. B. eine größere Anzahl von Detailgeschäften unterhält, oder ein Betrieb, der eine größere Anzahl von Ausgabestellen besitzt, diese Stellen oder Filialen mit etwa i5o verschiedenen Warengattungen zu versorgen hat, so ist es notwendig; daß die Zentrale über die Zu- und Abgänge eine genaue Kontrolle hat, um disponieren zu können. Angenommen, der Großbetrieb sei eine Wein- und Spirituosenhandlung. Dann ist in der Zentrale stündlich darüber zu disponieren, wieviel Flaschen von jeder Sorte in den verschiedenen io oder 2o Filialstellen abgesetzt wurden und wieviel von der Zentrale- bzw. vom Hauptlager aus zu ergänzen sind. Es muß dafür gesorgt werden, daß Ergänzungen stattfinden, und es muß der Absatz von der Zentrale aus auch rechnerisch kontrolliert werden. Die Kontrolle kann sich auf einzelne Betriebe, auf. Gruppen und auf den Gesamtbetrieb erstrecken. Die Zusammenstellung kann stündlich, halbtäglich oder täglich usw. erfolgen.
  • Der Erfindung gemäß wird eine tafelförmige Unterlage a, die zum Aufhängen an die Wand oder zurrt Aufstellen an den Schreibtisch eingerichtet ist, zweckmäßig so abgestuft, daß die einzelnen Rechenmaschinen r, in diese Abstufungen b eingelegt, sich gegenseitig, etwas abdecken und dadurch auswechselbar festhalten, während sie mit ihrer ganzen Rückwand aufliegen. Diese Auflage auf der ganzen Rückfläche ist vorteilhaft, um das Durchbiegen. der z. B. aus Aluminium oder beliebigem anderem Blech hergestellten Maschinen und das Verbiegen der Zahlenschieber in der Rechenmaschine zu verhindern. Die Tafel a kann außerdem, noch in. der senkrechten Richtung, gewünschtenfalls auch in Querrichtung, durch Leisten c unterteilt werden, um _ einzelne Gruppenabteile herauszuheben. Der _untere und seitliche Rand der Tafel wird zweckmäßig reit einer Rahmeneinfassung d versehen, derart, daß die untere Rahmenleiste d die untere Reihe der Rechenmaschinen etwas überdeckt und dadurch die stufenweise übereinanderliegenden Reihen sich festhalten. Man erkennt aus der Darstellung nach Fig. 2, daß einzelne beschädigte Rechenmaschinen auf diese Weise leicht auswechselbar sind.
  • Wie Fig, i veranschaulicht, sind auf der dargestellten Tafel i5o Rechenmaschinen angebracht. Jede einzelne Rechenmaschine ist nun mit einem Namensschild f ausgestattet, auf dem die Art oder Warengattung, welche eingetragen werden soll, deutlich angegeben ist. Gewünschtenfalls können diese Namensschilder zur Bezeichnung der Arten und Gattungen auswechselbar angebracht werden, oder sie werden zweckmäßig für die ganze waagerechte Reihe der Rechenmaschinen auf einer auswechselbaren Leiste g aus Holz, Metall, Celluloid o, dgl. angebracht, derart, daß man alle Namensschilder einer Reihe auswechseln kann und so dieselbe Vorrichtung zum. Addieren und Subtrahieren anderer Sorten verwenden kann. Es können auch die Namensschilder einer Reihe auf einem Schieber h angebracht sein, der seitlich herausziehbar ist, oder sie können einzeln von oben eingesetzt bzw. auswechselbar sein. In Fig. i sind die Rechenmaschinen in einem, bestimmten Feld für eine bestimmte Warengruppe, z. B. für Rotweine oder für Spirituosen, hervorgehoben. Das kann durch Farbgebung der Maschinen oder durch die Umrahmung der Leisten c erfolgen.
  • In Fig. 3 ist ein Ausschnitt veranschaulicht, der zeigt, wie die einzelnen Rechenmaschinen, für Kolonialwaren verschiedener Art oder für andere Waren des Betriebes bestimmt, leicht übersichtlich angeordnet sind. Im Großbetrieb kann die Tafel, z. B. für die verschiedenen Weine und Spirituosensorten eingerichtet, zunächst für diese Zwecke verwendet werden, um, den Bedarf der gesamten Ausgabestellen aufzuaddieren und - den Verbrauch bzw. den Lagerbestand festzustellen. Es können dann die Querleisten g oder die Namensschilder ausgewechselt werden, um sie z. B. für Textilwaren, für Lebensmittel oder andere Waren zu benutzen.
  • In gleicher Weise kann dieselbe Tafel durch entsprechende Einrichtung. der Namensschilder für statische Zwecke, für die Erwerbslosenversorgung oder für Schulen, für Krankenhäuser, für städtische Behörden usw: Verwendung finden. Gehen die Lieferscheine, Rechnungen o. dgl. im Betrieb ein und bezeichnen die einzelnen Scheine z. B. 15 Flaschen der einen Sorte, 18 Säcke einer anderen, 45 Pakete einer dritten, so werden die Lieferscheinangaben von Zeit zu Zeit, wie schon erwähnt, z. B. stündlich, in die Rechenmaschinen einaddiert bzw, vom Bestand subtrahiert, so daß die Zentralverwaltung durch einen Blick auf ihre Tafel sofort den Stand erkennen und die erforderlichen Dispositionen treffen kann.
  • Es kann also die Tafel für reine Subtraktion ohne Addition benutzt werden, sie kann aber auch für Subtraktion und Addition benutzt werden, indem der Lagerbestand eingetragen und die Lagereingänge jeweils in die Rechenmaschine eingezogen werden.
  • Im, Ausführungsbeispiel ist die Tafel a aus Holz dargestellt; selbstverständlich kann diese auch aus Metall oderbeliebigem anderem Material angefertigt werden. Es kann auch der Rahmen und die Einrichtung unmittelbar an der `Fand befestigt werden und die Rechenmaschinen unmittelbar in die feste Wand auswechselbar eingesetzt werden.
  • Im Ausführungsbeispiel sind kleine, handliche Rechenmaschinen verwendet, die, aus Aluminiumblech o. dgl. hergestellt, leicht sind und trotzdem, außerordentlich betriebssicher und zuverlässig arbeiten. Selbstverständlich kann aber jede andere Gattung von Rechenmaschinen ebenso Verwendung finden, insbesondere können auch Rechenmaschinen mit Additions- und Subtraktionseinrichtung in die Vorrichtung eingesetzt werden.
  • Wenn als besonderer Vorteil angeführt wird, daß die Namensschilder für die Sortenbezeichnungen auswechselbar angebracht sein sollen, so besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Sortenbezeichnungen unmittelbar auf die Rechenmaschinen aufzukleben oder das Sortenfeld in die Rechenmaschine selbst einzuprägen oder auswechselbar einzuschieben.
  • Es können auch einzelne Sorten- oder Namens-Schilder, wie in Fig. q. veranschaulicht, zum Anhängen oder Überhängen eingerichtet und auf einzelne Rechenmaschinen der Tafel gehängt werden.
  • Die einzelnen Rechenmaschinen können mit einem auswechselbaren Schieber versehen werden, der auch gleichzeitig das Namensschild trägt und dazu dienen kann, -auf der Rückseite der Rechenmaschine Notizzettel, abwaschbare Celluloidtafeln, Notizblöcke o. dgl. zu befestigen. Eine solche Ausführungsform ist in Fig. 6 und 7 veranschaulicht, wobei der Schieber l selbstfedernd auf den Rechenapparat r aufgeschoben ist. Er trägt auf der Vorderseite die Inschrift für die Warengattung, für welche der Rechenapparat benutzt werden soll. Mit der rückwärtigen Klappe h kann er den Notizblock oder die Notizblätter festhalten.
  • Diese Rechenapparate können auch nebeneinander in einer oder mehreren Reihen in ein Futteral bzw. eine buchdeckelartig aufklappbare Tasche eingesetzt werden, wie das in Fig. 8 veranschaulicht ist. Man kann dann durch Zusammenschlagen der beiden Deckel m und ml sämtliche Rechenapparate staubsicher in dem verschließbaren Etui abschließen, während diese beim Aufschlagen übersichtlich vor dem Beschauer liegen. Diese Taschen, die natürlich auch drei- oder mehrteilig herzustellen sind, sind so einzurichten, daß die Apparate und die eingestellten Resultate für Unberufene nicht zugänglich sind. Die Rechenmaschinen y können fest oder umklappbar in. das Futteral eingebaut sein. Jeder Rechenapparat trägt sein Warenschild, das gewünschtenfalls auch auswechselbar sein kann, wie bereits vorher wiederholt ausgeführt. Man kann eine solche Vorrichtung in Taschenformat oder als Handkoffer mit sich führen und beim Besuch der Filialen oder Läger, bei Bestandsaufnahmen oder wenn ein Ersatz oder eine Kontrolle stattfinden soll, die Eintragungen in den der Ware zugehörigen Rechenapparat vornehmen. Natürlich können auch einzelne Tafeln hergestellt und in allen Ausführungsformen an der Rückseite Stützen angebracht werden, um die Tafeln vor dem Arbeitenden wieeinenPhotorahmen aufzustellen.
  • Wenn zweiseitige Rechenmaschinen mit einer Additions- und einer Subtraktionsseite benutzt werden, können diese an ihrem Fußende umklappbar in das Futteral eingebaut sein, um je nach Wunsch die Vorder- oder die Rückseite benutzen zu können. Letzteres ist dann zweckmäßig, wenn Ab- und Zugänge mit derselben Einrichtung aufgenommen und errechnet werden müssen.
  • Sollen die Rechenapparate r zweiseitig benutzt werden, so empfiehlt sich besonders die Anordnung in. einem Gestell o, wie es Fig. 9 veranschaulicht. Hier sind die Rechenapparate staffelförmig in Reihen hintereinander umklappbar eingesetzt, und zwar zweckmäßig um eine an der unteren Kante vorgesehene Drehachse p, ein Scharnier o. dgl. Wie Fig. 9 zeigt, können die einzelnen Apparate durch Umklappen nach vorn gelegt werden und sind dann auf der Rückseite zugänglich. Das ist von Wichtigkeit, wenn auf der Vorderseite addiert und auf der Rückseite subtrahiert wird. Durch die Formgebung des Gestelles und die Anordnung der Drehachsen p ist die Einrichtung so getroffen, daß die Rechenapparate einer Reihe geneigt liegen und mehrere gleichzeitig nach vorn umklappbar sind, wenn z. B, die dritte oder vierte Maschine freigelegt werden soll. Bei nur einseitigen Rechenmaschinen kann die Rückseite wieder mittels der Schieber l o. dgl. zur Aufnahme von Notiztafeln oder Notizblöcken n eingerichtet werden. Soll das Gestell nach Fig. 9 als Tafel aufgestellt oder zum Anhängen an eine Wand eingerichtet werden, so kann man eine senkrecht aufhängbare oder geneigt aufstellbare Platte benutzen, auf der an der Vorderseite eine schiefe Ebene erkerartig vorspringend angeordnet ist, auf der dann die einzelnen Rechenapparate mit ihrem. Scharnier senkrecht stehend oder etwas nach hinten geneigt staffelförmig aufgestellt sind. Die Befestigung der einzelnen Rechenapparate erfolgt abgestuft mittels der Scharniere auf der nach vorn vorspringenden schiefen Ebene. Sie legen sich dann mit ihren Flächen etwas steiler aufeinander, als es in Fig. 9 veranschaulicht ist.
  • Es können auch eine Anzahl Rechenmaschinen wie Buchblätter oder die Tafeln für Eisenbahnfahrpläne mit einer Seitenkante um eine gemeinsame Achse, z. B. einen Ständer oder eine Tischsäule, drehbar angeordnet und befestigt sein. Ein solcher Drehständer kann passende Rahmen tragen, in welche die Rechenapparate eingesetzt werden.
  • Für größere Betriebe empfiehlt sich eine Vorrichtung, in der eine Anzahl Rechenmaschinen gruppenweise in Schiebladen, oder Fächern. q fest oder umklappbar zusammengefaßt sind. Die einzelnen Schiebladen q werden in einen Sammelkasten eingesetzt oder zusammensetzbar eingerichtet, -wie das im Ausführungsbeispiel nach Fig. so gezeigt ist. Gewünschtenfalls kann jeder V4'arengruppe oder jedem Zweigbetrieb ein Fach q oder mehrere zugeordnet werden. Letztere sind so eingerichtet, daß sie herausgezogen sich mit Zapfen festhalten und in geneigter Lage auf die Tischplatte stützen lassen, um die einzelnen Apparate bequem zugänglich zu machen. Auch hier können die Maschinen fest oder umklappbar eingebaut sein, wie es vorher schon wiederholt beschrieben wurde. Die Außenseiten jeder Lade werden mit Aufschriften versehen, die auch auswechselbar sein, können.
  • Bei der staffelförmigen Anordnung der Rechenvorrichtungen oder Rechenmaschinen können, ähnlich wie bei einer Sichtkartei, Reiter angeordnet werden, um einzelne Gruppen oder, einzelne Tafeln. schneller herauszufinden.
  • In allen Fällen ist vorgesehen, daß die einzelnen Rechenmaschinen ein Schild tragen, welches die Warengattung oder die in. Betracht kommende Bezeichnung trägt.
  • Die Vorrichtungen können aus Metall, Holz oder jedem beliebigen geeigneten Material hergestellt sein.
  • Wenn hier allgemein von Rechenvorrichtungen und Rechenapparaten gesprochen wird, so handelt es sich immer um an sich bekannte flache Taschenrechenmaschinen. Es ist deshalb das Rechenverfahren und die Einstellung der einzelnen Rechenschieber zum, Addieren und Subtrahieren nicht beschrieben.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kontrollvorrichtung zur laufenden, gleichzeitigen Überwachung von Lagerbeständen verschiedener Waren und zu ähnlichen statistischen Zwecken, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen, in üblicher Weise mit gegebenenfalls auswechselbarem Kennwort einer bestimmten statistisch zu erfassenden Größe, z. B. Ware, bezeichneten Kontrollapparate als an sich bekannte flache Taschenrechenmaschinen (r) ausgebildet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenmaschinen reihenweise nebeneinander auf einer Tafel (a) auswechselbar derart befestigt sind, daß die einzelnen Maschinen ohne Herausnähme bedient werden können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Rechenmaschinen sich dachziegelartig derart überdecken, daß z. B. der untere Endteil einer Maschine von dem oberen, die Zahlenfenster und das Bezeichnungsschild tragenden Ende der darunter angeordneten Maschine überdeckt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenmaschinen der unteren Reihe und die an den Außenkanten liegenden Rechenmaschinen durch einen übergreifenden Deckrahmen (d) festgehalten werden, während durch die im Längsschnitt sägeartige Ausbildung der Tafel für die Rechenmaschinen der oberen Reihen Taschen gebildet werden, deren vordere Wand aus dem Oberteil der jeweils darunterliegenden Rechenmaschine besteht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschriften oder Sortenbezeichnungen für alle Rechenmaschinen einer Reihe auf einem gemeinsamen Querband (g) angebracht und mit diesem auswechselbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbänder (g) als Führungen oder Schienen ausgebildet sind, in welche die Sortenbezeichnungen für eine Reihe tragende Bänder oder Streifen (h) aus Metall, Celluloid o. dgl. seitlich einschiebbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, `daß die Rechenmaschinen in einer oder mehreren Reihen an der Innenseite eines dicht schließenden, buchdeckelartig aufklappbaren Behälters, einer Tasche o. dgl., angebracht sind. B. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenmaschinen an einem Tragrahmen so angebracht sind, daß sie sich ohne Herausnähme einzeln um ihren unteren bzw. oberen Rand umklappen lassen. g. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenmaschinen (y) staffelartig hintereinander und in Reihen nebeneinander um ihre untere bzw. obere Kante umklappbar in. einem aufstellbaren oder aufhängbaren Gestell (o) so angeordnet sind, daß die Klappachsen (P) eine schiefe Ebene bilden und die Maschinen sich in hochgeklapptem Zustand dachziegelartig so übereinanderlegen, daß die Bezeichnungsschilder ohne Aufklappen, lesbar sind. so. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch - gekennzeichnet, daß die Rechenmaschinen (y) in Reihen über- und nebeneinander in Schiebladen oder Fächern (q) vorzugsweise umklappbar angeordnet und mit den Fächern in ein gemeinsames Gehäuse (s) eingebaut sind, derart, daB jedes Fach für sich herausnehmbar ist. zr. Vorrichtung nach Anspruch x bis zo, dadurch gekennzeichnet, daB jede einzelne Rechenmaschine mit einem Aufsteckschieber (l) versehen ist, der auf der Vorderseite den Warennamen und auf der Rückseite eine Federklappe (h) zum Befestigen eines Notizblockes oder von Notizblättern trägt.
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