DE207671C - - Google Patents

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DE207671C
DE207671C DENDAT207671D DE207671DA DE207671C DE 207671 C DE207671 C DE 207671C DE NDAT207671 D DENDAT207671 D DE NDAT207671D DE 207671D A DE207671D A DE 207671DA DE 207671 C DE207671 C DE 207671C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C1/00Purses; Money-bags; Wallets
    • A45C1/02Purses
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C1/00Purses; Money-bags; Wallets
    • A45C1/10Money-bags for conductors or like people; Money-bags with rigid coin-holders
    • A45C2001/102Rigid coin-holders
    • A45C2001/104Rigid coin-holders with one or more recesses for receiving a coin, i.e. each recess receiving one single coin

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
Gelöscht
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 207671 KLASSE 33 b. GRUPPE
Geldbehälter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. September 1907 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Geldbehälter,- dessen kennzeichnendes Merkmal • in der Anordnung einer beliebigen Anzahl Abteilungen besteht, welche vorher abgezählte und für bestimmte Zeitabschnitte vorgesehene Geldbeträge aufnehmen, derart, daß beim einmaligen Öffnen immer nur eine Abteilung zur Geldentnahme bereitsteht.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. ζ bis 7 zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 den Geldbehälter geschlossen und Fig. 2 denselben geöffnet zur Entnahme des Geldes aus der ersten Abteilung. Fig. 3 zeigt schematisch in verkleiner tem Maßstabe die Gesamtanordnung des Geldbehälters, und zwar diejenige Stellung, in welcher das Füllen sämtlicher Abteilungen zu gleicher Zeit vorgenommen werden kann. Die Fig· 4. 5. 6 und 7 veranschaulichen verschiedene Stellungen während des Gebrauches.
Die vorliegende Erfindung hat im wesentlichen den Zweck, sich Geldbeträge derart absondern zu können, wie sie in bestimmten Zeiträumen verbraucht werden können, d. h.
es soll gleichzeitig in übersichtlicher Weise verhindert ■ werden, daß in gewisser Zeit mehr Geld verausgabt wird, als für diese vorgesehen ist.
Hat beispielsweise ein Reisender eine Tour von einer Woche vor, so können die täglichen Reisespesen getrennt voneinander in die Behälter untergebracht werden, und zwar so, daß beim öffnen der Börse immer' nur eine Abteilung bereitsteht.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, liegen die Abteilungen a, b, c, d, e,f, g hintereinander, und es können in dieser Stellung die abgeteilten Beträge untergebracht werden. Sind sämtliche Behälter gefüllt, werden letztere, und zwar a auf b, α und b auf c usw. übereinandergewickelt, bis dann der Deckel h über das letzte Fach g geschlagen werden kann. Die ösen i, j bedeuten die Verschlußteile, welche beliebig ausgebildet sein können. Nach vollständigem Übereinanderwickeln der Abteilungen kann der letzte Verschluß durch Deckel h mit den Verschlußteilen k erfolgen, und der Geldbehälter erhält das Aussehen nach Fig. 1.
Wird der Deckel h geöffnet, ist das erste Fach g zur Entnahme freigegeben, während alle übrigen Abteilungen durch die Verschlußteile untereinander verbunden sind und der Zugang zu denselben nur dann möglich ist, wenn eine weitere Öffnung vorgenommen wird.
Ist die erste Abteilung g geleert bzw. beginnt der nächste Tag, so wird die nächste Abteilung / in Bereitschaft gebracht, und zwar auf folgende Weise:
Der Verschluß bei m und η wird gelöst und über die Abteilung g der Deckel h befestigt (Fig. 4).. Der Geldbehälter gelangt dann in die Stellung nach Fig. 5, und es steht dann das Fach f zur Entnahme bereit. Das am ersten Tage aus der Abteilung g nicht verbrauchte Geld kann in demselben verbleiben und wird auf diese Weise von dem noch zu verbrauchenden Gelde getrennt.
Das Schließen des Geldbehälters erfolgt dann durch die Verschlußteile 0, f (Fig. 7).
Soll die Abteilung β bereitgestellt werden, werden die Verschlußteile q, r (Fig.. 5) gelöst und der Teil s in der Pfeilrichtung nach Fig~. §
auf die Abteilung f gebracht, und es steht dann die Abteilung e in Bereitschaft.
Wie Fig. 6 zeigt, sind auf den einzelnen Abteilungen Notizblätter angeordnet, auf welchen vor dem Schließen die Ausgaben notiert werden können. Durch die Anordnung der Abteilungen übereinander sind auch diese. Notizblätter bei der Entnahme von Geld ebenfalls verschlossen und kann kein Verlöschen der Schrift stattfinden. Naturgemäß gelangen Notizblätter zur Verwendung, auf welchen die Schrift im Bedarfsfalle beseitigt werden kann.
Die Anzahl der Abteilungen sind· für das Wesen der Erfindung belanglos. Beispielsweise wird man für Militär so viel Abteilungen wählen, als die Dekade Tage aufweist.
Um die Geldsorten getrennt vonemander unterbringen zu können, wird man die Abteilungen a, b, c, d, e, f und g zweckmäßig mit Unterabteilungen oder Fächern versehen, so daß damit Irrtümer in der Verausgabung vermieden werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Geldbehälter mit Abteilungen, gekennzeichnet durch die Anordnung derselben hintereinander, derart, daß beim Schließen alle Abteilungen übereinandergewickelt und untereinander verbunden werden, so daß beim einmaligen öffnen nur immer eine Abteilung zur Entnahme bereitsteht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT207671D Active DE207671C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2468973A (en) * 1945-07-04 1949-05-03 Hambrock Ida Multisectioned folder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2468973A (en) * 1945-07-04 1949-05-03 Hambrock Ida Multisectioned folder

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