AT263601B - Einrichtung zur Aufhängung keramischen Stückgutes - Google Patents

Einrichtung zur Aufhängung keramischen Stückgutes

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AT263601B
AT263601B AT485765A AT485765A AT263601B AT 263601 B AT263601 B AT 263601B AT 485765 A AT485765 A AT 485765A AT 485765 A AT485765 A AT 485765A AT 263601 B AT263601 B AT 263601B
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Johann Werner Ritter
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Johann Werner Ritter
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Aufhängung keramischen Stückgutes 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Aufhängung keramischen Stückgutes und zu dessen kontinuierlicher Fortbewegung durch einen Ofen, in dessen Decke ein schmaler, durchgehender Schlitz verläuft, wobei das an einzelnen Aufhängestangen befestigte Gut mit einer ausserhalb des Ofens befindli- chen Zugeinrichtung in Verbindung steht. 



   Zum Brenner keramischer Waren sind verschiedene Ausführungen von Tunnelöfen bekannt, durch die die Ware auf einem Wagen od. dgl. hindurchgeführt wird. Zum Brennen von länglichem Gut, insbesondere Drahtziegelgeweberollen, wurde auch bereits vorgeschlagen, dieses in horizontaler Bahn hängend durch den Brennofen hindurchzuführen. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass für Waren, die in hängendem Zustand gebrannt werden können, die Zugorgane für den Transport durch den Ofen ausserhalb desselben angeordnet werden können und damit nicht in jenem Masse hitzebeständig sein müssen, wie wenn sie durch den Ofen hindurchgeführt werden würden. 



   Hiezu ist an der Decke des Ofens ein schmaler, durchgehender Schlitz angeordnet, durch den die von einem oberhalb des Ofens vorgesehenen Zugorgan geführten Aufhängestangen in den Ofenraum reichen. 



   Zur Abdichtung können Schleifbleche, Tassendichtungen, Luftvorhänge oder andere bekannte Mittel vorgesehen sein. 



   Als Zugorgan wird meist eine endlose Kette verwendet, an der die Aufhängestangen befestigt sind, die die zu brennende Ware tragen. 



   Diese Aufhängestangen geraten jedoch, bedingt durch ihre Länge, leicht ins Pendeln, wodurch das zu brennende Gut aneinanderstösst und Schaden leidet ; auch die erwähnten Dichtungseinrichtungen können auf diese Weise beschädigt werden. 



   Die Erfindung verringert die Länge der   schwingungsfähigen Teile   der Aufhängung auf einfache Weise dadurch, dass je zwei in Förderrichtung aufeinanderfolgende Aufhängestangen an einem gemeinsamen Verbindungsstück befestigt sind, und dass je zwei von den Enden benachbarter Verbindungsstücke ausgehende Tragstangen an einer gemeinsamen, auf einer Führungsschiene laufenden Rolle angehängt sind. 



  Dabei ergibt sich eine wesentliche Vereinfachung durch die auf die Hälfte verminderte Rollenzahl. 



   Bei Öfen, die nach oben durch an den Tragstangen befestigte Schleifbleche abgeschlossen sind, kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die Schleifbleche sich überlappen und an den sich überlappenden Enden von den Aufhängestangen durchstossen werden. 



   Dadurch entsteht neben Zugorgan und Verbindungsstücken eine dritte Verbindung zwischen den Aufhängestangen, die zur Dämpfung von Stössen und Schwingungen beiträgt. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Die Figur zeigt einen 
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 ausgehende   Tragstangen --10-- sind   an einer gemeinsamen, auf einer   Führungsschiene --7-- laufen-   den   Rolle --6-- angehängt.   

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   Durch die Zusammenfassung der   Aufhängestangen --4- an Verbindungsstücken --5-- werden   diese so knapp wie möglich über dem Ofenkanal erfasst ; durch die Aufhängung je zweier Tragstangen-10an einer Rolle werden diese Aufhängestangen- und Tragstangenpaare zu einer Reihe von Dreiecken und Trapezen gekoppelt, wodurch Eigenbewegungen der einzelnen Teile gegeneinander, insbesondere Horizontalbewegungen, völlig ausgeschaltet werden. Anderseits ist dieses System genügend flexibel, um eine störungsfreie Kurvenfahrt zu ermöglichen. 



   Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt ausserdem eine vorteilhafte Anordnung von Schleifblechen --9-- in schematischer Darstellung. Diese überlappen sich und werden an den sich überlappenden Enden von den   Aufhängestai. gen durchstossen.   Dadurch ergibt sich ein Minimum an Verschleiss, da die stumpfen Stossstellen der bekannten Ausführungen vermieden werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zur Aufhängung keramischen Stückgutes und zu dessen kontinuierlicher Fortbewegung durch einen Ofen, in dessen Decke ein schmaler, durchgehender Schlitz verläuft, wobei das an einzelnen Aufhängestangen befestigte Gut mit einer ausserhalb des Ofens befindlichen Zugeinrichtung in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei in Förderrichtung aufeinanderfolgende Aufhängestangen (4) an einem gemeinsamen Verbindungsstück (5) befestigt sind, und dass je zwei von den Enden benachbarter Verbindungsstücke (5) ausgehende Tragstangen (10) an einer gemeinsamen, auf einer Führungsschiene (7) laufenden Rolle (6) angehängt sind.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, bei der der Ofen nach oben durch an den Tragstangen befestigte Schleifbleche abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieSchleifbleche (9) sichüber- lappen und an den sich überlappenden Enden von den Aufhängestangen (4) durchstossen werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3248234A1 (de) * 1982-12-28 1984-07-05 Keramikindustrieanlagen W.Strohmenger GmbH & Co KG, 8524 Neunkirchen Verfahren zum transport von dachziegeln in einem tunnelofen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3248234A1 (de) * 1982-12-28 1984-07-05 Keramikindustrieanlagen W.Strohmenger GmbH & Co KG, 8524 Neunkirchen Verfahren zum transport von dachziegeln in einem tunnelofen

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