AT212352B - Industrieofen mit Rollenbahn - Google Patents

Industrieofen mit Rollenbahn

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AT212352B
AT212352B AT358859A AT358859A AT212352B AT 212352 B AT212352 B AT 212352B AT 358859 A AT358859 A AT 358859A AT 358859 A AT358859 A AT 358859A AT 212352 B AT212352 B AT 212352B
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AT
Austria
Prior art keywords
furnace
roller conveyor
industrial furnace
masonry
iron structure
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Application number
AT358859A
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English (en)
Inventor
Ludwig Ing Frankl
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Industrieofen mit Rollenbahn 
Es ist bekannt,   Industrieofen   mit Rollenbahnen zum Transport des Ofengutes innerhalb des Ofens auszustatten. Die Ausbildung der Rollenbahn erfolgt in der Regel in der Weise, dass die Rollen einzeln durch die Seitenwände des Ofens hindurchgeführt und ausserhalb des Ofenraumes angetrieben werden. Die Hindurchführung der Rollen durch das Mauerwerk der Seitenwände des Ofens bringt den Nachteil mit sich, dass 
 EMI1.1 
    ;lenbahnzu befördemdenOfengUter. KleinereStücke können daher   nicht einzeln über die Rollenbahn transportiert werden. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Industrieofen mit Rollenbahn für das Ofengut, deren Rollen mit beliebig geringem Abstand. voneinander angeordnet werden können, so dass auch hinsichtlich der Grösse der zu transportierenden   Ofengüter   praktisch keine Beschränkung besteht. Der erfindungsgemässe Ofen besteht aus einem vorzugsweise feststehenden Unterteil und einem abnehmbaren Oberteil, wobei die Rollenbahn auf dem Unterteil aufliegt, derart, dass sie bei aufgesetztem Oberteil zwischen Unter- und Oberteil liegt. 



  Hiedurch wird vermieden, dass die Rollen das Mauerwerk durchsetzen und dass zwischen ihnen aus Gründen der Festigkeit ein Mindestabstand eingehalten werden muss. 



   Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ein Industrieofen schematisch in Längsansicht bzw. in vergrössertem Massstab im Querschnitt dargestellt. Der feststehende Unterteil 1 ist vom abnehmbaren Oberteil 2 des Ofens durch die Rollenbahn 3 getrennt. 



   Die spezielle Ausbildung des   erfindungsgemassen   Ofens ist aus der Fig. 2 zu entnehmen. Der Innenraum des Ofens wird etwa zur Hälfte vom Unterteil 1 und zur andern Hälfte vom Oberteil 2 umschlossen. Die Heizwicklungen 4, 5 sind sowohl im Unterteil 1 als auch im Oberteil. 2 vorgesehen. Die Rollenbahn 3 besteht aus einzelnen Rollen 6, die gemeinsame seitliche Lager 7 besitzen. Die letzteren sind mit gasdichten Abdeckungen 8 versehen, die einerseits das Entweichen von Schutzgas aus dem Ofen verhindern, anderseits die Wärmeabstrahlung abschirmen. Der Antrieb der Rollen 6 ist in der Zeichnung nicht dargestellt. 



   Der abnehmbare Oberteil 2 des Ofens weist im Inneren zwei Seitenwände 9 aus Schamottetragsteinen auf, die mittels Klauen 10 und Tragseilen 11 an einer Eisenkonstruktion 12 befestigt sind. Die Eisenkonstruktion 12 umfasst den ganzen Oberteil 2 des Ofens. Die Seitenwände 9 sind mit Nasen 13 zur Befestigung der Deckenheizwicklung 5 und des Mauerwerkes versehen. An der Innenseite sind die Seitenwände 9 mit einem Belag 14 aus hitzebeständigem Stahl versehen. Mit 15 sind federnde Querstäbe bezeichnet, die die inneren Seitenwände 9 des Oberteiles 2 mit der äusseren Eisenkonstrüktion 12 verbinden, wodurch verhindert wird, dass das dazwischenliegende Mauerwerk etwa dadurch, dass sich die Teile 9 und 12 voneinander entfernen, nach unten abrutscht. 



   Der Oberteil 2 des Ofens ruht auf der Oberkante der Rollenlagerung 7. Hiebei ist der nach   aussen,   führende Schlitz so bemessen, dass einerseits die Rollen 6 auch bei Belastung nicht am Mauerwerk streifen können, anderseits aber die Einstrahlung vom Ofenraum gegen die Rollenlagerung auf ein Minimum gebracht wird. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> mit Rollenbahn für das Ofengut, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem vorzugsweisefeststehenden Unterteil (1) und einem abnehmbaren Oberteil (2) besteht, wobei die Rollenbahn (3) auf dem Unterteil (1) aufliegt, derart, dass sie bei aufgesetztem Oberteil (2) zwischen Unter-und Oberteil liegt.
    2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (2) aus Mauerwerk besteht, das von aussen durch eine Eisenkonstruktion (12) und von innen durch Wände (9), vorzugsweise aus Schamotte, gehalten ist.
    3. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Eisenkonstruktion (12) und den inneren Wänden (9) Querverbindungsstäbe (15) vorgesehen sind, die vorteilhaft federnd angeordnet sind.
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