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Pillengeber mit Entnahmeanzeiger
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rungsbeispielen an Hand der Zeichnungen hervor. Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des Pillengebers und Anzeigers gemäss der Erfindung ; Fig. 2 ist eine auseinandergenommene perspektivische An-
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eines Pillengebers nach der Erfindung, der drei Scheiben aufweist, wobei der Entnahmeanzeigerzum Zwecke der Klarheit weggelassen ist ; Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht der Einzelteile nach Fig. 8 in gewendeter Lage ; Fig. 10 ist eine Teilansicht von zwei der Scheiben des Pillengebers nach den Fig. 8 und 9 in der einen relativen Stellung ; Fig. 11 ist eine Teilansicht der Scheiben des Pillengebers nach Fig. 10 in einer zweiten Stellung ;
Fig. 12 ist eine Draufsicht des Pillengebers nach den Fig. 8-11, wobei sich seine Scheiben in der ersten Stellung befinden, und Fig. 13 ist schliesslich eine Seitenansicht des in Fig. 12 dargestellten Pillengebers.
Der Pillengeber nach Fig. 1 besteht aus einem scheibenförmigen Deckel 11, einer scheibenförmigen Grundplatte 14 und einer anzeigenden Rundskala 15, die zwischen Grundplatte und Deckel angeordnet ist. Wie genauer in Fig. 2 erkennbar ist, hat der Deckel 11 eine Öffnung 17 zur Entnahme jeweils einer Pille. Gegebenenfalls kann zum Verschliessen der Öffnung 17 ein besonderer Deckel 18 vorgesehen-sein. Der Deckel 11 trägt auch eine Ablesemarke, die bei der dargestellten Ausführungsform durch ein aussermittiges Fenster 20 gebildet wird.
An der Innenseite 23 der Grundplatte 14 sind am Umfang eines Kreises verteilt mehrere Pillenabteile 22 vorgesehen. Diese Abteile sind in zylindrischer Form dargestellt, können aber je nach den aufzunehmenden Pillen auch andere Formen haben. An der Innenseite 23 der Grundplatte ist fer- ner auch ein Zahnritzel 25 befestigt, das mit der Grundplatte 14 aus einem Stück geformt sein kann. Innerhalb des ringförmigen Zahnritzels befindet sich eine zentrale Nabe 26, die in eine zen- trale Hülse 28 an der Innenseite 29 des Deckels 11 eingreift. Auch die Hülse 28 kann mit dem Deckel 11 aus einem Stück bestehen. Die Abmessungen von Hülse 28 und Nabe 26 sind so gewählt, dass der Deckel 11 und die Grundplatte 14 bei normaler Benutzung durch diese Teile zusammengehalten werden. Anderseits muss die Grundplatte in bezug auf den Deckel drehbar sein.
Um eine hinreichend feste, aber doch drehbare Lagerung der Nabe zu erzielen, sind in die Nabe drei Längsschnitte 30 eingearbeitet, so dass sie in der Hülse ein wenig nachgeben kann.
Der Deckel 11 hat ferner an seinem Umfang einen ringförmigen Flansch 32, der den äusseren Umfang der Pillenabteile 22 umgibt. An der Innenseite 35 dieses Flansches 32 kann ein Vorsprung 33 vorgesehen werden, der bei Freigabe eines Pillenabteils durch die Öffnung 17 in eine von mehreren am Umfang der Pillenabteile vorgesehenen Nuten 37 einrastet. Auf diese Weise kann der Patient die Enmahmeöffnung 17 im Deckel 11 leicht auf ein eine Pille enthaltendes Abteil einfluchten. Gegebenenfalls kann diametral gegenüber dem Vorsprung 32 am Deckel 11 ein zwei ter Vorsprung vorgesehen werden, um das Einrasten zu verbessern.
An der Innenseite 23 des Deckels 11 ist in einem Punkt, der zwischen dem Umfang des Dekkels und dem Fenster 20 auf jener Radiuslinie liegt, welche das Fenster schneidet, eine kurze Spindel 39 angeformt, die parallel zur Achse des Pillengebers verläuft. Auf dieser Spindel ist die anzeigende Rundskala 15 drehbar gelagert. Die Rundskala trägt Skalazeichen 42, welche die Zeitpunkte der vorgeschriebenen Pillenentnahme angeben. Bei Verschreibung einer Pille pro Tag gibt die Skalabezeichnung z. B. die sieben Tage der Woche, also Montag bis Sonntag an. Der Durchmesser der Rundskala 15 ist so gewählt, dass stets einSkalazeichen mitdem Fenster 20 im Deckel 11 fluchtet. Am Umfang der Rundskala sind Zähne 42 ausgebildet, deren Form und Teilung so gewählt sind, dass sie in den Zahnkranz 25 an der Grundplatte 14 eingreifen können (vgl.
Fig. 3).
Wenn der Deckel 11 zur Ganze aus einem praktisch durchsichtigen Material hergestellt ist, kann die Fensteröffnung 20 auch weggelassen werden. Bei einer solchen Abänderung ist eine Ablesemarke beliebiger Art am Deckel erforderlich. Die Marke kann die Form eines Pfeiles oder eines Linienzuges haben, der auf ein Skalenzeichen der Rundskala 15 eingestellt werden kann.
Bei der Verwendung des Pillengebers wird die Rundskala 15 z. B. zuerst so eingestellt, dass sie im Fenster 20 den Wochentag angibt, an dem der Patient die erste Pille einnimmt. Hierauf kann der Patient den Deckel 18 von der Öffnung 17 abheben und eine Pille entnehmen. Am folgenden Tag dreht der Patient den Deckel in bezug auf die Grundplatte im Uhrzeigersinn um eine Skalateilung und entnimmt wieder eine Pille. Es ist offensichtlich, dass der Patient, sollte er später am Tage vergessen haben, ob er schon eine Pille eingenommen hat, nachdem er sich vergewissert hat, dass der richtige
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;(Fig. 9) auf. die einem später zu beschreibenden Zweck dienen. An der Innenseite des Deckels 11 befindet sich eine Nabe 124 mit einer Bohrung 125.
Ein Pfeil 126 zeigt die richtige Drehrich- tung des Deckels an.
Die erste Scheibe 14A ist von praktisch kreisrunder Form und ihr Durchmesser ist etwa gleich dem des Deckels 11. Die Scheibe 14A hat einen Flansch 127, der sich an ihrem Umfang nach unten erstreckt und als Abschlusswand für den Geber dient. Ferner sind am Umfang der ersten Scheibe 14A Sperrzähne 128 vorgesehen, wobei jedem der zwanzig Pillenabteile 129, die am Um- fang der Scheibe 14A mit Abstand voneinander angeordnet sind, ein Sperrzahn zugeordnet ist. Die Pillenabteile 129 bestehen aus Öffnungen oder Bohrungen, die sich durch die Scheibe 14A erstrecken, und sind beispielsweise kreisförmig. Eine Halteöffnung 131 in der Mitte der Scheibe 14A kann andere Elemente des Gebers aufnehmen und sie in zusammengebautem Zustand halten.
Nach rechts von der Scheibe 14A und von ihrem Flansch 122 erstreckt sich ein Betätigungoder Schiebehebel 133. Dieser Hebel hat einen Daumengriff 134 und eine Ableseöffnung 135, die sich durch den Hebel erstreckt. Ein Pfeil 136 gibt die richtige Bewegungsrichtung für den Hebel 133 an.
Wie in Fig. 9 zu sehen ist, sind an der Innenseite der ersten Scheibe 14A zwei diametral gegen- überliegende gebogene Kupplungselemente 127 befestigt. Jedes Kupplungselement weist ein Paar im Abstand angeordneter halbkreisförmiger Aussparungen 138 auf.
Die zweite Scheibe 115 kann ringförmig sein ; sie ist ebenfalls mit zwanzig Pillenabteilen 129 versehen. Wie in der ersten Scheibe werden die Pillenabteile in der zweiten Scheibe durch Bohrungen oder Öffnungen gebildet. Am Innenumfang der zweiten Scheibe 115 sind zwei Paare von Vorsprüngen 139 und 140 angeordnet. Wie später erklärt werden wird, dienen diese beiden Paare von Vorsprüngen 139 und 140 als Anschläge oder Begrenzer für zwei Scheibenstellungen. Es ist zu bemerken, dass das eine Paar von Vorsprüngen 139 einen ein wenig kleineren Durchmesser hat als das andere Paar von Vorsprüngen 140. Die Vorsprünge 139 haben solchen Durchmesser, dass sie in die Aussparungen 138 am Kupplungselement der ersten Scheibe 14A passen.
Am Innenumfang der Scheibe 115 sind zwei weitere Paare von zylindrischen Vorsprüngen 142 und 143 vorgesehen, die ebenfalls als Anschläge bei der Verstellung der drei Scheiben des Gebers in zwei Stellungen dienen.
Die Vorsprünge 142 haben eine axiale Länge, die nahezu doppelt so gross ist wie die der Vorsprünge 143. Die Vorsprünge 143 können etwa die gleiche Dicke wie die zweite Scheibe 115 haben. Infolgedessen erstrecken sich die Vorsprünge 142 in die Ebene der dritten Scheibe 117, wobei sie entlang dem Innenumfang der dritten Scheibe 117 wandern können. Die Vorsprünge 142 dienen dazu, die Scheiben 115 und 117 in richtigen relativen Stellungen zu halten.
Die dritte Scheibe 117 ist ebenfalls ringförmig, und zum Zwecke der Einfachheit bei der Formung kann sie mit der Bodenplatte 145 aus einem Stück bestehen. Ähnlich wie die erste und die zweite Scheibe weist auch die dritte Scheibe 117 zwanzig Pillenabteile auf, die durch Öffnungen oder Bohrungen 129 gebildet sind. Am inneren Umfang der Scheibe 117 sind zwei gebogene Kupp- lungselemente 147 befestigt, die sich von der Bodenplatte 145 nach aussen erstrecken. Die Kupp- lungselemente 147 sind ähnlich den Kupplungselementen 137 an der ersten Scheibe 14A, mit der Ausnahme, daB die beiden Aussparungen 149 in den Elementen 147 etwas grösseren Durchmes- ser haben. DieseAussparungen 149 sind so dimensioniert, dass sie die Vorsprünge 140 an der zwei- ten Scheibe aufnehmen können.
Die Bodenplatte 145 hat eine Verlängerung 151, welche die Nummern 1,2 und 3 trägt.
Diese Nummern sind so angeordnet, dass sie einzeln in der Ableseöffnung 135 am Hebel 133 erscheinen, und sie beziehen sich auf die drei möglichen Einstellungen des Gebers. In der Mitte der Grundplatte 145 ist eine Nabe 153 angeordnet, welche die kleinere Nabe 124 am Deckel 11 drehbar aufnimmt. Eine ringförmige Schulter 157 an der Nabe 153 ermöglicht es, die Nabe 153 mit Schnappsitz in die Halteöffnung 131 der Scheibe 14A einzusetzen. Wie in Fig. 9 zu sehen ist, hat die Aussenseite der Bodenplatte 145 unter der Nabe 153 einen ausgesparten Abschnitt 159. Dieser ausgesparte Abschnitt 159 ermöglicht es, dass der Haltestift 118 bündig mit der Bodenplatte abschliesst. Der Stift 118 hat eine Verlängerung 161, deren Durchmesser praktisch gleich dem Innendurchmesser der Nabe 124 am Deckel ist, so dass der Stift fest in diese Nabe eingreifen kann.
Der Durchmesser des Stiftkopfes 163 ist so gewählt, dass der Kopf frei in dem ausgesparten Abschnitt 159 drehbar ist.
Der Zusammenbau des beschriebenen Pillengebers erfolgt auf folgende Weise. Die zweite Scheibe 115 wird zunächst auf die dritte Scheibe 117 gestapelt, wobei ihre entsprechenden Pillenab-
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teile 129 miteinander eingefluchtet werden. Die Vorsprünge 142 der zweiten Scheibe 115 er- strecken sich nach unten nahe dem inneren Umfang der dritten Scheibe 117. Es ist dabei wichtig, dass die Vorsprünge 140 an der zweiten Scheibe 115 in die Aussparungen 149 in den Kupplungsele- menten 147 der dritten Scheibe 117 eingreifen. Diese beiden Scheiben befinden sich jetzt in der i in Fig. 10 gezeigten Stellung, die als dritte Stellung bezeichnet sei. Die erste Scheibe 14A kann jetzt über die zweite und die dritte Scheibe gebracht werden, wobei die Ableseöffnung 135 über der Num- mer 3 auf der Verlängerung 151 der Bodenplatte 145 angeordnet wird.
Sodann wird ein geringer
Druck aufgewendet, um die Halteöffnung 131 über die Schulter 157 der Nabe 153 zu drücken.
Wenn die drei Scheiben in ihrer dritten Stellung zusammengebaut sind, fluchten alle Pillenabteile und
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der Geber kann mit 60 Pillen geladen werden. Jeder der 20 Sätze von drei fluchtenden Pillenabteilenwobei seine Nabe 124 sich in die Nabe 153 des Bodenteiles erstreckt. Es ist zu beachten, dass sich die Nabe 124 nicht in den ausgesparten Abschnitt 159 derBodenplatte 145 hinein erstreckt, da- mit der Stiftkopf 163 im ausgesparten Abschnitt 159 bündig abschliesst. Um die verschiedenen Ele- mente im Zusammenbau zu sichern, wird der Stift 161 durch die Nabe 153 eingeführt und in die
Nabe 124 gedrückt. In diesem Stadium stehen die drei Pillen in jedem Satz von Pillenabteilen mit- einander in Berührung.
Um eine Trennung der Pillen zu bewirken, wird entgegen der Richtung des Pfei- les 136 auf den Daumengriff 134 des Betätigungshebels 133 ein Druck ausgeübt, durch den die
Scheiben 14A und 115 im Uhrzeigersinn in ihre erste Stellung gebracht werden, die in Fig. 12 gezeigt ist. In dieser Stellung sind die Pillenabteile der Scheibe 115 versetzt. Die beiden Vorsprünge 143 greifenindieKupplungselemente 147 unddiebeiden Vorsprünge 142 in die Kupplungselemente 137 ein.
Bei der Benutzung des Pillengebers werden die Pillen zuerst aus der obersten oder der ersten Schei- be 14A entnommen. Dies wird erreicht, indem der Deckel 11 im Uhrzeigersinn relativ zu allen drei Scheiben stufenweise gedreht wird, wodurch die Pillenöffnung 17 jeweils mit einem Pillenab- teil 129 fluchtet. Die beiden Ausschnitte 123 im Flansch 122 des Deckels 11 wirken mit denSperrklinken 128 an derersten Scheibe 14A zusammen, um die Fluchtung der Pillenöffnung 17 mit einem Pillenabteil zu erleichtern. Wenn alle zwanzig Pillen aus der ersten Scheibe entnommen worden sind, werden die Pillen aus der zweiten Scheibe 115 auf folgende Weise entnommen :
Der Pillengeber wird zwischen dem linken Zeigefinger und dem Daumen am Flansch 127 er- griffen.
Mehrere Finger der rechten Hand können so unter der Bodenplatte 145 angeordnet werden, dass der rechte Daumen am Daumengriff 134 anliegt und diesen entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn in Richtung des Pfeiles 136 am Betätigungshebel 133 des Flansches 127 so lange drehen kann, bis in der Ableseöffnung 135 die Nummer 2 an der Bodenplattenverlängerung 151 erscheint. Sodann befinden sich die Pillenabteile der ersten und zweiten Scheibe des Gebers in Fluchtung. Diese zweite Stellung des Gebers unterscheidet sich von der ersten, in Fig. 12 dargestellten Stellung also dadurch, dass in der ersten und der zweiten Scheibe 14A bzw. 115 die Pillenabteile miteinander fluchten, jedoch gegenüber den Pillenabteilen der dritten Scheibe 117 versetzt sind.
Auf diese Weise können die in der zweiten Scheibe 115 enthaltenen Pillen durch die Deckelöffnung 17 entnommen werden, da sie frei durch die erste Scheibe 14A hindurchtreten können.
Die Fluchtung der Pillenabteile 129 in der ersten und der zweiten Scheibe wird durch die Kupplungselemente erreicht, die mit den drei Scheiben zusammenarbeiten. Es ist zu beachten, dass die zweite Scheibe 115 körperlich mit ihren benachbarten Scheiben 14A und 117 durch mehrere Kupplungsvorsprünge gekuppelt ist. Insbesondere ist die zweite Scheibe 115 mit der ersten Scheibe 14A durch die kleineren Vorsprünge 139 gekuppelt, die am Innenumfang der zweiten Scheibe 115 angeordnet sind und in eine derbeiden Aussparungen 138 in jedem der beiden Kupplungselemente 137 eingreifen, die an der Innenseite des Deckels 11 befestigt sind.
Wenn die erste Scheibe 14A relativ zu den Scheiben 115 und 117 vorgerückt wird, werden die Kupplungselemente 137 dazu gezwungen, die kleinen Vorsprünge 139 zu überlaufen, bis die Vorsprünge in die zweite Aussparung in jedem der Kupplungselemente 137 einfallen. Eine weitere relative Bewegung zwischen den Scheiben wird durch die Vorsprünge 143 verhindert, die gegen die Kupplungselemente 137 stossen. Die Dimensionierung der beiden Aussparungen 138 an jedem der Kupplungselemente 137 ist so gewählt, dass sich bei Bewegung eines Vorsprunges 139 von der einen Aussparung zur andern Aussparung die Pillenabteile der ersten und der zweiten Scheibe 14A bzw. 115 von einer versetzten Stellung in eine fluchtende Stellung bewegen.
Dieser Vorgang ist ähnlich, wenn die Pillenabteile der zweiten Scheibe mit jenen der dritten Scheibe 117 in Fluchtung gebracht werden sollen, wie dies in den Fig. 11 und 12 dargestellt ist.
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Da alle drei Scheiben des Pillengebers miteinander ausrastbar gekuppelt sind, könnte eine Betätigung des Hebels 133 eine relative Bewegung zwischen der zweiten und der dritten Scheibe 115 bzw.
117 statt zwischen der ersten und der zweiten Scheibe 14A bzw. 115 bewirken. Dies wird dadurch verhindert, dass die Kupplungsvorrichtungen zwischen den benachbarten Scheiben verschiedene Abmessungen haben. Die zwischen der zweiten und der dritten Scheibe 115 bzw. 117 zusammenarbeitenden Kupplungsvorrichtungen, die das grössere Paar von Vorsprüngen 140 am inneren Umfang der zweiten Scheibe 115 und das Paarvon Kupplungselementen 147 am inneren Umfang der dritten Scheibe 117 umfassen, erfordern eine grössere Kraft zur Verschiebung.
Da die Vorsprünge 140 grösser als die Vorsprünge 139 sind, die mit der ersten Scheibe 14A zusammenarbeiten, erfordernsieeine grössere Kraft, um sie in die zweiten Aussparungen 149 in den Kupplungselementen 147 (Fig. 10 und 11) zu überführen.
Sobald alle Pillen aus der zweiten Scheibe 115 entfernt worden sind, können die erste und die zweite Scheibe 14A bzw. 115 relativ zur dritten Scheibe 117 vorgerückt werden, indem der Betätigungshebel in eine Stellung gedrückt wird, in der die Nummer 3 in der Ableseöffnung 135 erscheint. Wie Fig. 11 zeigt, befinden sich in der zweiten Stellung des Pillengebers die Pillenabteile der zweiten und dritten Scheibe 115 bzw. 117 in gegeneinander versetzter Lage und sie fluchten erst ge- mäss Fig. 10, wenn sich der Pillengeber in seiner dritten Stellung befindet.
Die erste und die zweite Scheibe 14A bzw. 115 werden fluchtend gehalten, da die Kupplungselemente 137 gegen die Vorsprünge 143 stossen, wie auf ähnliche Weise die Vorsprünge 142 gegen die Kupplungselemente 147 (Fig. 10) stossen. Deshalb wird die Scheibe 115 bei der Drehung der Scheibe 14A mitgenommen. Auf diese Weise fluchten die Pillenabteile aller drei Scheiben des Pillengebers und die Pillen in der dritten Scheibe können durch die erste und die zweite Scheibe hindurchgehen und durch die Öffnung 17 im Deckel 11 entnommen werden.
Es ist ersichtlich, dass im Pillengeber weitere Scheiben vorgesehen werden können, indem ähnliche Kupplungsteile zwischen benachbarten Scheiben angeordnet werden. Die Scheiben brauchen nur gegen- über ihren benachbarten Scheiben versetzt zu sein, um eine Berührung zwischen den einzelnen Pillen zu vermeiden. Zur Ausgabe von Pillen ist es erforderlich, dass die Pillenabteile der Scheiben miteinander in Fluchtung gebracht werden, und dies wird durch die Kupplungselemente erzielt, die zwischen den benachbarten Scheiben zusammenarbeiten und stufenweise anwachsend Kräfte erfordern, um sie von ihrer ersten in ihre zweite Stellung zu verschieben. Die Anzahl von möglichen Scheiben im Pillengeber wird praktisch nur durch die zulässige Grösse des Gebers begrenzt.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Pillengeber mit Enmahmeanzeiger, bestehend aus einer scheibenförmigen Grundplatte mit auf einem Kreis verteilten Ausnehmungen zur Aufnahme von Pillen und einem an der Grundplatte drehbar gelagerten scheibenförmigen Deckel, der eine Entnahmeöffnung für die Pillen aufweist, wobei am
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Ablesemarkefur eîne Enmahme-Anzeigeskalanet, dass die Anzeigeskala auf einem an der Innenseite des Deckels (11) drehbar gelagerten Skalenträger (15, 15A, 15B) als zur Drehachse des Skalenträgers konzentrische Rundskala angeordnet ist und dass der Skalenträger durch ein Getriebe (z. B. 25,42) mit der Grundplatte (14,14A) gekuppelt ist, so
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Drehungbezüglich des Deckels erfolgt.