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angebracht ist. An dem T-Stück sind Kuppelglieder H und 1 angohängt, welche mit ihren unteren Enden in dem Bereiche eines Messers J stehen. Dem letzteren liegt es ob, den Daumen G vermittels des einen oder des anderen liuppelgliodos in Schwingung zu versetzen und dadurch entweder Hebung oder Senkung des entsprechenden Schaftes zu ver- aulasscD. Der lJaumen G ist mit einer Einsenkung e versehen (Fig. 12 und 13), so dass beim Anlaufen dieser Stelle gegen die Rollo c oder d der Schaft in seiner tiefsten bezw. höchsten Stellung in Ruhe bleibt, wiewohl der Daumen erst seine Schwingung nach Jinks
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langer macht.
Die unteren Enden sämtlicher Kuppelglieder hängen herab in den Bereich eines oinzigcn Messers J, das fortwährend auf und nieder geht.
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Senken ausführt. Um die Kuppelglieder an das Messer ankuppeln zu können, ist ein jedes in der Nähe des unteren Endes mit einem Einschnitt oder einer Kerbe versehen, mit welcher das Glied das Messer übergreift, so dass es, wenn angekuppelt, dessen Aufwärtsoder Abwärtsbewegung folgen muss. Die Kerben sind etwas unterschnitten, annähernd schwalbenschwanzfurmig, um ein zufälliges Loskuppeln zu verhindern. Der Mund der Kerbe ist somit weniger weit als die Austiefung. Das Einrücken und Ausrücken der Glieder in das Messer erfolgt, wenn letzteres am Ende seines Huber ankommt.
Es kann stets nur eines von zwei an demselben T-Stück angelenkten Kuppelgliedern, und zwar das jeweils
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bewegung angegriffen worden. Wenn das Messer das Ende seines Hubes erreicht, bewegt es sich eine ganz kurze Entfernung in entgegengesetzter Richtung, um besser aus der
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Stellung stille stehen, um dem Kupplungsglied zu gestatten, abzuschwingen bczw. in Eingriff zu schwingen. Die kurze Rückbowogung des Messers wird in bekannter Weise durch die später xu beschreibende eigenartige Form der Scheibe L erzielt und ist die Wirkung der-
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KerbedesGliedesIIbefindet.
Die Art der BpeinBussung der Kuppelglieder soll in nachstehendem genauer be-
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griff mit dem Messer. Da das andere Kuppelglied, durch Federkraft veranlasst, mit seinem Schaftteil gleichfalls am Messer anliegt, muss es während der Mittelstellung des letzteren in positiver Weise am Eingriff verhindert werden. Wenn nämlich beispielsweise das Glied 11
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sätze ; angebracht, welche dazu dienen, den Eingriff mit nur einer der Kerben eines jeden Paares der Kuppelglieder zu sichern. Die seitlichen Ansätze 11 haben gerundete Angriffs-
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auf den Stangen f am Gestell befestigt.
Ein Ende des Stössels wirkt gegen ein Kuppelgliodorpaar, das andere Ende stösst gegen ein Exzenter N a11, Um die kuppelglieder in steter Berührung mit den Stösseln M zu erhalten, sind Winkelhebel O vorgesehen, welche am Gestell drehbar sind und mit einem Ansatz j beständig gegen ein Kuppelglied drücken, wozu sie durch eine Zugfeder A : am anderen Schenkel des Winkelhebels veranlasst worden
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sprechenden Löchern versehen sind, um aufgesteckt zu werden ; sie können somit samt der Muffe, unter beliebigem Winkel auf der Welle o festgestellt werden. Die Welle o dreht sich jedesmal, wenn das Messer J aufwärts oder abwärts das Ende seiner Hahn erreicht, um ein gewisses Stück, so dass während der Ruhestellung des Messers die Scheiben N die Kuppelglieder ein- und ausrücken können.
Die Anzahl der Bewegungen, welche die Welle o erhält, um eine volle Umdrehung auszuführen, ist gleich der Anzahl der Seiten der Muffe P, im vorliegenden Falle werden also hiezu fünf ruckweise Bewegungen von je ein Fünftelumkreis nötig sein. Es ist ersichtlich, dass nur eine Exzenterscheibe erforderlich ist, um einen Schaft zu bewegen, und dass diese Scheibe äusserst einfach in der Form ist, da sie nur die Kupplungsglieder von dem Messer hinwegzuhalten hat bezw. denselben gestatten soll, sich von ihren Federn mit dem Messer in Eingriff pressen zu lassen.
Die Form und Stellung der Scheiben N kann nach Bedarf beliebig verändert werden.
Die Fig. 1 und 5 geben eine Form an, welche gestattet, dass das Messer während dreier
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bleibt und der Schaft z. D. die gehobene Stellung beibehält, worauf dann während der nächstfolgenden zwei Scliützenseliläge eines der Kuppelglieder eingerückt wird, wobei ein Schützenschlag vor sich geht, während der Schaft in seiner tiefsten Stellung ist, und der andere Schützonschlag erfolgt, sobald der Schaft sich wieder in der gehobenen Stellung befindet.
Die Bewegung der Exzenterwelle o wird auf folgende Weise bewerkstelligt : Auf dem Ende der Welle o gegenüber den Exzenterscheiben sitzt ein Kegelrad r, welches mit einem liegolrad s auf einer vertikalen Welle t in Eingriff steht. Das untere Ende dieser Welle
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UmdrehungderKurbelwelledasentsprechendgeformteSternradQbeispielsweiseeine Sechstelumdrehung macht. Die Drehung des Sternrades orfolgt stets während der Ruhe-
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zwischen don Rädern 'und s ist bei der gezeichneten Ausführungsform natürlich so gewähtt, dass für jede Hotätigung des Sternrades Q und der Wollo t die Wello o mit den Scheiben N eine Fünftelumdrehung macht.
Wenn die Muffe P durch eine andere Muffe mit mehr Seiten ersetzt wird, so müssen dio IKegelriider)'und s durch entsprechend
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so dass Wolle 0 und die Exzenterscheiben N zu jeder Zeit in Stellung ohne Spiel erhalten bleibon.
Die Hubscheibe L, welche das Messer führt, ist an einer Scheibe T befestigt, die
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verstellt werden, um so andere Beziehungen zwischen der Bewegung der Schäfte und der mit diesen in Verbindung stehandon Bewogungstoile des Webstahles einerseits und dem Schlag der Lade andererseits hervorzurufen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
L Schaftmaschine, bei welcher die Bewegung der Schäfte nach auf-und abwärts zwang- läurig durch drehbare T-Stücke erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass an entgegengesetzten
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in den Bereich eines auf und nieder gehenden Messers (.
je oder ausserhalb desselben gebracht werden, derart, dass sowohl in der höchsten wie in der tiefsten Stellung des Messers ohne weiteres ein Ankuppeln des jeweils dem Messer gegenüberstehenden Gliedes (II oder I) erfolgen kann und dass nach solchem Anliuppeln der entsprechende Schaft in der betreffenden Bowogungsrichtung positiv mitgenommen wird, wobei im Falle der Ankupplung irgendeines Gliedes an das Messer das unbeabsichtigte Überfallen des an dem gleichen T-Stuck angelenkten, jedoch entgegengesetzt bewegten Nachbargliedes über die Messerkante während der Mittelstellung des Messers bezw. während der gleichen Höhen- lage der beiden schwalbonschwanzförmigen Kerben dadurch verhindert ist,
dass in der Höhe dieser Kerben und hinter denselben angeordnete seitliche Vorsprünge (h) an den Kuppelgliedern, welche gegenseitig in entsprechende Vertiefungen der letzteren eintreten können, das nicht gekuppelte Glied vom Messer fernhalten.