AT257440B - Verfahren und Vorrichtung für die kontinuierliche Herstellung von sanitären Rohkeramikerzeugnissen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung für die kontinuierliche Herstellung von sanitären RohkeramikerzeugnissenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung für die kontinuierliche Herstellung von sanitären Rohkeramikerzeugnissen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren für die kontinuierliche Herstellung von sanitären Rohkeramikerzeugnissen mittels Giessverfahrens, sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. Derzeit werden sanitäre Keramikerzeugnisse mit komplizierten Formen und grossen Abmessungen in Gipsformen hergestellt, in welche eine Masse in der Form eines Schlickers mit einem Feuchtigkeitsgehalt von ungefähr 30-35% gegossen wird. Ein Teil der Feuchtigkeit wird von der Gipsform, durch welche der Formling gebildet wird, aufgenommen. Dieser wird nachher stufenweise getrocknet, indem er seine Feuchtigkeit auf die Form überträgt. Für die kontinuierliche Herstellung derartigersanitärer Keramikhalberzeugnisse kann eine Fördervorrichtung verwendet werden, auf welcher beispielsweise etwa 200 Abstellelemente für die Aufstellung der Formen vorgesehen sind. Diese Fördervorrichtung arbeitet mit einem durch Warmluft erwärmten Tunneltrockner zusammen, der eine Länge aufweist, welche einer Trocknungszeit von etwa 2 h entspricht. Eine solche Anlage arbeitet derart, dass zunächst unmittelbar nach dem Tunneltrockner die Formen zusammengefügt werden, worauf dann das Eingiessen der Masse in die Formen erfolgt. Dieses Eingiessen wird in zwei Stufen durchgeführt. Etwa 90 min nach Beendigung des Giessvorganges erfolgt die Entfernung des Schlickerüberschusses, worauf aus Verteilerrohren während ungefähr 25 min warme Luft auf die Form geblasen wird, so dass eine Beschleunigung der Erhärtung der Wände des Formlings erfolgt. Der Formling wird hierauf ausgeschalt und die hergestellten Erzeugnisse werden für die Fertigung und Trocknung abgeführt, während die leeren Formen mit der Fördervorrichtung zum Tunneltrockner befördert werden. Das Erwärmen der eingefüllten Masse lediglich während der Erhärtungsphase des Formlings gewährleistet jedoch nicht eine genügende Verkürzung der Herstellungszeit. Es ist bekannt, für das Trocknen von keramischen Erzeugnissen Infrarotstrahlen mit einer Wellen- länge von 3, 5 bis 5, 3/. 1 zu verwenden. Die Benutzung solcher Strahlen hat jedoch keine befriedigenden Ergebnisse gezeigt, insbesondere bei Erzeugnissen mit dicken Wänden, u. zw. wegen der schwachen Durchlässigkeit. Die Erfindung sucht die oben angeführten Nachteile zu vermeiden. Das erfindungsgemässe Verfahren für die kontinuierliche Herstellung von sanitären Rohrkeramikerzeugnissen mittels Giessverfahrens besteht im wesentlichen darin, dass während der Formungs- und Trocknungsphase des Formlings sowie nach dem Ausschalen des Formlings die Gipsformen mittels Infrarotstrahlungen mit einer Wellenlänge von 0, 8 bis2, 0p erwärmt werden. Auf diese Weise wird eine Beschleunigung der Formung und Erhärtung der Formlinge, eine Erleichterung bei der Ausschaltung derselben und eine Verkürzung der Trocknungszeit der leeren Formen erzielt. Dadurch ist eine Verkürzung der Herstellungsdauer der sanitären Rohkeramikerzeugnisse auf 3 h gewährleistet und es können Halbprodukte mit homogener Dichte und entsprechender mechanischer Festigkeit erreicht werden. Ferner wird durch das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht, die bereits verwendeten Gipsformen ohne Nachteile neuerlich zu verwenden, da Verände- <Desc/Clms Page number 2> rungen im Gipsgefüge und dadurch in der Festigkeit sowie eine Abnutzung der Oberflächen der Gipsformen vermieden werden. Die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens besteht im wesentlichen aus einer Fördervorrichtung mit Abstellelementen für die Formen und aus oberhalb der Fördervorrichtung EMI2.1 sind dabei zweckmässig auf einen Metallrahmen angeordnet und bestehen aus etwa zwei bis sieben Strahlern, die so angeordnet sind, dass sie die Umhüllung der Formen durch ein gleichmässiges Bestrahlungsfeld gewährleisten. Die Entfernung der Strahlungsquellen von der Fördervorrichtung sowie die Zahl der Strahlungsquellen hängt von den Abmessungen und der Formgebung der zu trocknenden Formen ab. In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch dargestellt. Auf einer entweder ringförmig oder geradlinig angeordneten Fördervorrichtung sind Abstellelemente für die Gipsformen vorgesehen, in welche der Schlicker für die Herstellung der sanitären Keramikerzeugnisse eingefüllt wird. Die Fördervorrichtung wird beispielsweise durch eine unendliche Kette angetrieben. Die Antriebsgeschwindigkeit ist hiebei so bemessen, dass nach einer Zeit von ungefähr 3 h ein und dasselbe Abstellelement an einem bestimmten Platz wiederkehrt. Die Zahl dieser Abstellelemente und die Länge der Fördervorrichtung kann je nach Bedarf variieren. Oberhalb der Gipsformen sind in einer Entfernung von ungefähr 120 cm Infrarotstrahlenquellen angeordnet, welche mit Naturgas arbeiten und Strahlungen mit Wellenlängen von 0,8 bis 2, 0 li erzeugen. Das Giessen des Schlickers in die Formen wird in drei Stufen vorgenommen, um eine Bildung von Blasen zu vermeiden. Der Giessvorgang ist mit 1 bezeichnet. Sofort nach Beendigung des Giessens gelangen die Formen während einer Dauer von zirka 10 min durch die Vorwärtsbewegung der Abstellelemente mittels der Fördervorrichtung unter die Infrarotstrahlenquellen A und werden somit einer Infrarotstrahlung ausgesetzt, wobei das Strahlungsfeld die ganze Aussenfläche der Formen umhüllt. Diese Phase ist in den Zeichnungen mit 2 bezeichnet. Nach der Formung der Formlingswände wird der Schlickerüberschuss aus dem Inneren der Gipsformen durch Abfliessen oder Absaugen in 30 min beseitigt. Es folgt nun die Erhärtungsphase der Formlingswände, bei welcher die Abstellelemente mit den Gipsformen durch die Fördervorrichtung unter weiteren Infrarotstrahlungsquellen während einer Zeitdauer von 60 min hindurchgeführt werden. Durch die Bestrahlung der Formen mittels der Infrarotstrahlung wird ein Gleichgewicht zwischen der in den Formlingswänden enthaltenen Wassermenge und der Wassermenge an der Aussenseite der Form eingestellt, welches das vollständige Auslösen des nassen Formlings aus den Gipsformwänden erlaubt, ohne dass dabei Teile an diesen Gipsformwänden haften bleiben und ohne dass hiebei in Formling Risse entstehen. Nach Entfernung der einzelnen Teile der Gipsform wird der Formling vom Abstellelement entfernt und auf einer andern Fördervorrichtung aufgestellt, auf welcher die vollständige Austrocknung stattfindet. Nach der Ausschalung des Formlings wird die Gipsform mit der Fördervorrichtung weiter befördert und gelangt unter weitere Infrarotstrahlungsquellen, die EMI2.2 bestehen, dass die Erwärmung der ArbeitsoberflächePATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren für die kontinuierliche Herstellung von sanitären Rohkeramikerzeugnissen mittels Giessverfahrens, dadurch gekennzeichnet, dass während der Formungs- und Trocknungsphase des Formlings sowie nach dem Ausschalen des Formlings die Gipsformen mittels Infrarotstrahlungen mit einer Wellenlänge von 0,8 bis 2, 0 bol erwärmt werden. EMI2.3 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- dass eine Fördervorrichtung mit Abstellelementen für die Formen und oberhalb der Fördervorrichtung vorzugsweise mit Naturgas gespeiste Infrarotstrahlungsquellen vorgesehen sind, die so angeordnet sind, dass sich die Formen in einem gleichmässigen Bestrahlungsfeld befinden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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