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Signalvorrichtung für die Regulierung des Kühlwasserzuflusses bei Gasmotoren.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Signalvorrichtung für die Regulierung des Kühlwasserzuflusses zu dem Gasmotorzylinder, welche nur dann in Tätigkeit treten kann, wenn der Gaszutritt zum Motor freigegeben ist, während bei Unterbrechung dosseibon gleichzeitig auch der Signalapparat. abgestellt wird. Die Vorrichtung ist ausserdem mit einer Einrichtung versehen, welche dann in Tätigkeit tritt, wenn das Kühlwasser in zu geringen Mengen zufliesst.. und infolgedessen seine Temperatur steigt.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsboispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Querschnitt mit der Stromleitung zum Gaseintrittsventil, Fig. 3 eine Draufsicht und Fig. 4 einen Schnitt durch die Kontakt- vorrichtung am Gashahn.
Zwischen Deckel a und Gehäuse b ist die aus einem elastischen Mittel bestehende.
Membrane c befestigt. Die Membrane trägt einen Stift d, der durch den Deckel < ? isoliert hindurchgreift. Auf dem Dockel oder Gehäuse selbst sind die Platten f und g isoliert auf-
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Motor ist ein isoliertes Kontaktstück k aufgesetzt, das mit den Skalastrichen versehon sein kann. Auf diesem Stück schleift der Griff des Hahnes oder eine besondere an diesem angebrachte Naso p. Wird der Gashahn geöffnet, so tritt die Nase p, die bei geschlossenem
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Stromkreis wird so lange geschlossen, bis der Wasserzufluss genügend stark ist.
Das Wasser wird durch das Gehäuse b hindurcheleitet und drückt die Membrane c gegen den Deckel, wodurch der Stift ci und Hebel i mit der Kontaktschraubo gehoben und letztere von dem Kontaktstück g wegbewegt und der Stromkreis bezw. das Signal unterbrochen wird. Lässt der Wasserdruck nach oder wird der Zufluss ganz unterbrochen, so senkt sich der Hebel und der Strom wird von neuem geschlossen, so dass das Läutewerk ertönt. Die Membrane kann natürlich auch durch eine entsprechende andere z. B. schlauchartige Gestaltung oder einen Kolben ersetzt werden.
Diese Vorrichtung wird nun mit dem bereits in der Einleitung erwähnten Apparate verbunden, dessen Wirkungsweise auf der Temperaturerhöhung des Kühlwassers basiert ist.
Dieser kleine Apparat ist auf der Zeichnung in den Fig. 1-3 links dargestellt und be-
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ist, so dass es mit seinem unteren Ende in das Rohr b, d. h. in das durchfliessende Kühlwasser eintaucht. Abgeschlossen wird das Röhrchen durch einen Gewindepfropfen y, auf dessen oberen Teil wiederum ein zweites Röhrchen s aufgesetzt wird, welches die Ver-
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ist mit Quecksilbert x angefüllt, dessen Oberflächenspiegel in normalem Zustande die untere Fläche des Gowindepfropfens y berührt. Die gesamte Einrichtung ist in den Stromkreis des Signalapparates eingeschaltet. Ein besonderer Leiter h" verbindet die Stellschraube u mit der Kontaktplatte g.
Die Klemme A der auf dem Gashahn befestigten Metallskala k
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sich natürlich das in q enthaltene Quecksilber aus, und steigt so lange, bis es mit der Stahlspitze v der Stellschraube u in Berührung kommt, wodurch der folgende Stromkreis gebildet wird : EtektrizitatsqueUe K, Leiter JI, Läutewerk J, Leiter W, Drahtklemme F, Leiter/ < ", Stellschraube M, Masse des Maschinengestelles, Stromquelle Bund Rüc1deiter JC'.
Beim Ingangsetzen der Maschine lässt man zunächst das Kühlwasser in die Zylinder- ummantelung einlaufen, öffnet hierauf den Gashahn n und hierauf den im Rohr b strichpunktiert eingezeichneten Wasserablaufhahn, Um die Signalvorrichtung nunmehr fein ein-
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der Platte g das Läutewerlc zum Ertönen bringt. Sobald dies der Fall ist, schraubt man die Kontaktschraube wiederum um ungefähr 1 mm zurück und stellt sie in dieser Lage durch die nicht näher bezeichnete Gegenmutter fest. Wird nunmehr aus irgendeinem Grunde der Kühlwasserzufluss unterbrochen, so senkt sich die Kontaktschraube auf die Platte g herab und das Läutewerk ertönt. Beim Laufen des Motors regelt man den Wasserzuflusshahn derart, dass das Abflusswasser ungefähr eine Temperatur von 40-50 aufweist.
Steigt hierauf diese festgelegte Temperatur, so tritt der oben beschriebene Temepraturmelder sofort in Tätigkeit. Will man die Meldetemperatur ändern, so hat man die Stellschraube u eben nur dementsprechend einzustellen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Signalvorrichtung für Regulierung des Kühlwasserzuflusses an Gasmotoren ver-
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findlichen in Berührung kommt, wodurch der Stromkreis eines Elementes geschlossen und ein Signal gegeben wird.