<Desc/Clms Page number 1>
Schmiervorrichtung mit Niederschlagswasserwirkung.
Die Erfindung besteht in einer besonderen Vorrichtung zum Schliessen, Öffnen und Sichern der Schlussstellung des zwischen Ölvorrathbehälter und Ölkammer eingeschalteten Ventiles, sowie in einer Einrichtung, durch welche der Ölzufluss zur Tropfdüse bei einer bestimmten Einstellung auch nach wiederholter Unterbrechung des Betriebes stets konstant erhalten bleibt, solange, bis eine neuerliche Einstellung entsprechend der gewünschten Ölzuflussmenge erfolgt.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt die Vorrichtung teilweise im Vortikalschnitt und in Ansicht und Fig. 2 stellt eine Seitenansicht dar, wobei die Regelungsvorrichtung zum Teil im Vertikalschnitt gezeichnet ist.
Die Vorrichtung besteht aus einem mit einem Deckel 5 versehenen Ölvorratbehältpr 1, durch dessen kreisförmigen Boden in der Mitte ein Röhrchen 3 hindurchgeht, das zum Kondensator 4 führt. In der Wand dos Behälters 1 ist eine Öffnung 6 ausgeschnitten,
EMI1.1
dessen Ventilstange 8 mittels eines Exzenters 9 mit einem Hebel 10 verbunden ist, der zwischen den oberen Armen eines scherenartig ausgebildeten Doppelhebels 11 durch Bolzen 12 gehalten wird. Die beiden unteren Arme dieses Hebels 11, welcher auf einem kleinen Ständer 13 gelagert ist, werden durch eine Feder M auseinander gehalten, so dass die Bolzen 12 der oberen Arme gegeneinander gedrückt worden. Die ganze Vorrichtung ist durch seitlich angeordnete Stifte 15 gegen Umkippen gesichert.
Eine auf die Ventilstange b' aufgeschobene Schraubenfeder 16 hat das Bestreben, das Ventil stets offenzuhalten.
EMI1.2
welches das untere Ende des fast bis auf den Boden der Kammer J ! 7 reichenden Röhrchens 3. verschliesst. Zum Ablassen des Kondenswassers ist in den Boden 18 ein kleines Ventil 20 eingeschraubt. Damit ferner das Öl in der Kammer 17 stets flüssig bleibt, wird es durch eine Rohrschlange 2 erwärmt, durch welche stetig Dampf hindurchströmt.
Aus der Kammer 17 wird das Öl durch ein Üherfallrohr 22 in eine Schaukammer 23 geführt. Dieses Rohr mündet in eine Tropfdüse 24, in der ein Regulierveutil 25 angeordnet ist. Auf dessen Spindel ist eine Schraubenfeder 26 aufgeschoben, welche sich mit ihrem
EMI1.3
muttern 34 festgehalten wird. Die Kammer 23 besitzt zwei mit gewölbten Gläsern 35 vorsehene Schaulöcher und geht oben in einen Stutzen 36 über, in welchem ein Eckventil 37 angeordnet ist, das dazu dient, die Schmiervorrichtung vom Dampfzylinder abzuschliessen.
Zum FÜllen der Kammer 23 mit Salzwasser oder Glyzerin ist eine Öffnung 38 und zum Ablassen der Flüssigkeit ein Hahn 39 angeordnet.
Die Schmiervorrichtung wird auf folgende Weise in Betrieb gesetzt : Nachdom zu-
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
dagegen das Ventil 7 geschlossen werden, so braucht man bloss den Hebel 10 zwischen die oberen Arme des Doppelhebels 11 hinunter zu drücken, und zwar soweit, bis er unter die Bolzen 12 gelangt.) Jetzt wird das Ventil 19 geöffnet, so dass Dampf und das Wasser, welches sich aus dem im Kondensator niedergeschlagenen Dampf gebildet hat, in die Kammer 17 eindringen können. Das Wasser sammelt sich am Boden 18 und hebt das Öl in die Höhe, welches in die Rohre 22 überfällt und zu den Regulierventilen 25 strömt, durch deren genaue Einstellbarkeit es erreicht wird, dass während einer Minute eine ganz bestimmte Anzahl Tropfen durch die Düse 24 hindurchgehen.
Das Ventil 25 wird in folgender Weise eingestellt :
Die Schraube 29 wird soweit gelüftet, als dies der Kopf 30 gestattet. Hierauf werden die Muttern 33 angezogen, wodurch der Bügel 31 samt der Schraube 29 sich nach aufwärts verschiebt und das Ventil 25 auf seinen Sitz niedergedrückt und der Ölzufluss abgesperrt wird. Jetzt lässt man die Schraubenmuttern etwas nach, so dass die Feder 26 zur Wirkung gelangt und das Ventil 25 von seinem Sitze abhebt. Infolgedessen wird auch der Bügel 31 mit der Schraube 29 soweit zurückgeschoben, als dies die Schraubenmuttern 33 gestatten.
Durch stärkeres oder schwächeres Nachlassen der Muttern kann demnach eine grössere oder kleinere Anzahl von Tropfen pro Zeiteinheit gebildet werden. In der gewünschten Lage werden hierauf die Gegenmutter 34 angezogen und dadurch die Muttern 33 in ihrer Stellung fixiert.
Soll nun der Ölzufluss zeitweilig abgesperrt werden, so wird bloss die Schraube 2. 9 angezogen, wodurch das Ventil auf seinen Sitz niedergedrückt wird. Dreht man dann die
Schraube 29 wieder soweit zurück, bis der Kopf 30 an dem Bügel 31 anliegt, so hebt die
Feder 26 das Ventil wieder soweit an, dass derselbe Ölzufluss wie vorher stattfindet.
Die e Otropfen gelangen nun aus der Kammer 23 durch den vom Dampf durch- strömten Stutzen 36 und das Ventil 37 in weitere Röhrchen, welche das Öl den zu schmierenden Maschinenteilen zuführen.
Die Regclungsvorfichtungen 40 können auch von der Ölkammer 17 abgenommen und an verschiedenen Dampfzylindern angeordnet werden. Die Schmiervorrichtung wird dann mit
Ventilen versehen, von welchen aus das Öl zu den zu schmierenden Maschinen zugeführt wird. Ilior gelangt es zunächst in die Regelungsvorrichtungen, von welchen es durch Röhrchen in die Dampfzylinder abfliesst.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schmiervorrichtung mit Niederscblagswasserwirkung, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen Ölvorratbebälter (1) und Ölkammer (17) eingeschaltete Ventil (7), welches eine Feder (16) zu öffnen trachtet, durch einen am Ende der Ventilspindel angeordneten und mittels eines Handhebels (10) zu betätigenden Exzenter (9) geschlossen werden kann und in der Schlussstellung durch einen scherenartig ausgebildeten Doppelhebel (11) ge- halton wird, dessen mit Bolzen (12) versehene Hebelarme gegeneinander durch eine Feder (14) gedrückt werden, so dass deren Spannung überwunden werden muss, um den Exzenterhebel (10) frei zu geben und das Ventil (7)
durch die Wirkung der Feder (16) zu öffnen.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.