AT255792B - Diktieranlage - Google Patents

Diktieranlage

Info

Publication number
AT255792B
AT255792B AT676962A AT676962A AT255792B AT 255792 B AT255792 B AT 255792B AT 676962 A AT676962 A AT 676962A AT 676962 A AT676962 A AT 676962A AT 255792 B AT255792 B AT 255792B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
contact
relay
dictation
potential
slide
Prior art date
Application number
AT676962A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Sued Atlas Werke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sued Atlas Werke Gmbh filed Critical Sued Atlas Werke Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT255792B publication Critical patent/AT255792B/de

Links

Landscapes

  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Diktieranlage 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Diktieranlage mit einem oder mehreren, in einer Zentrale angeordneten Diktiergeräten mit getrennten Fernsteuersätzen, die von mehreren Teilnehm erstellen mit getrennten Tischstationen aus über ein Liniensystem fernbetätigt werden. 



   Bei Diktiergeräteanlagen mit mehreren, in einer Zentrale angeordneten Diktiergeräten, die von getrennten Diktierstellen aus fernbetätigt werden, ist es für einen reibungslosen Ablauf des Betriebes wichtig, Doppelbelegungen von Diktiergeräten zu vermeiden. Dies lässt sich erfindungsgemäss dadurch erreichen, dass von jedem Fernsteuersatz zu den Tischstationen der Teilnehmerstellen eine gemeinsame Prüfleitung durchgeführt ist, an der Freipotential liegt, falls der Steuersatz nicht schon von einem andern Teilnehmer belegt ist, und welche die für die Belegung erforderliche Belegenergie aus der Freipotentialquelle in die Tischstation liefert, und dass zur Belegung in der Tischstation ausser dem Gabelumschalter eine Prüftaste vorgesehen ist, die durch ihre Kontakte bei Betätigung ein Relais mit den Prüfadern verbindet,

   das mit einem Kontakt über eine vom Steuersatz zu den Tischstationen der Teilnehmerstellen durchführende gemeinsame Verriegelungsleitung den Stromkreis eines Belegrelais, das mit einem Kontakt das Freigabepotential von der gemeinsamen Prüfleitung abschaltet, schliesst und mit weiteren Kontakten Bedienungsschalter an Kommandoadern legt, die vom Fernsteuersatz zu den Tischstationen der Teilnehmerstellen durchgeführt sind, während die Adern der Prüfleitung nach erfolgter Belegung durch ihre Verbindung mit dem Mikrophon der Teilnehmerstelle als Sprechadern dienen. 



   Hiebei lassen sich gemäss weiterer Ausbildung der Erfindung gleichzeitige Mehrfachbelegungen dadurch vermeiden, dass in der gemeinsamen Verriegelungsleitung je ein Belegschalter für jede Tischstation liegt, derart, dass von mehreren gleichzeitig betätigten Belegschaltern jeweils nur einer, nämlich ein durch die Reihenfolge der Hintereinanderschaltung bevorzugter Schalter die Belegung einzuleiten vermag. 



   Die Erfindung sei an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Fig. 1 zeigt das Blockschaltbild einer Ferndiktieranlage nach der Erfindung, Fig. 2 das Schaltbild einer Teilnehmerstation mit Steuersatz eines Diktiergerätes, worin Fig. 2a den kombinierten Mikrophon- Lautsprecher mit dessen Bedienungskontakten,   Fig. 2b   die Schaltung der Teilnehmerstation, Fig. 2c die Schaltung des Steuersatzes und Fig. 2d die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Betätigungsmagneten des Diktiergerätes darstellt, Fig. 3 zeigt die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen mechanischen Teile eines Diktiergerätes in vier verschiedenen Betriebsstellungen I, II, III und IV. 



   Gemäss Fig. l sind einzelne Teilnehmerstationen a mit je einer, ein Mikrophon M (Fig. 2a) enthaltenden Mikrophoneinheit b, im folgenden Handmikrophon genannt, parallel an eine vieladrige Ringleitung c angeschaltet, die zur Zentrale d und in dieser zu einzelnen Steuersätzen f führt, von denen einem jeweilig zugehörigen Diktiergerät g die zur Betätigung vorgesehenen Steuerkommandos zugeführt, sowie die Sprechleitungen durchgeschaltet werden und die ein vom Diktiergerät angebotenes   Sperr- oder   Freigabepotential umsetzen und rückwärts zu den Teilnehmertischstationen führen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Weiterhin ist an einen in der Zentrale d befindlichen Verstärker h eine Spezialtischstation i angeschlossen, die bei der die Zentrale bedienenden Person steht und es dieser ermöglicht, durch   Drük-   ken von Tasten m und n besondere Umschaltvorgänge, beispielsweise eine Zusammenschaltung zweier Diktiergeräte in Dauerdiktatbetrieb in den zugeordneten Steuersätzen f auszulösen. 



   Unter Bezugnahme auf Fig. 2 und 3 sei zunächst der Vorgang bei Anwahl eines belegungsbereiten Gerätes beschrieben. Der Ausgangszustand des Gerätes ist in Fig. 31 dargestellt. Mit dem in Vorlaufrichtung von rechts nach links laufenden Tonkopf jedes Diktiergerätes ist ein Indexschlitten 10, der auf einer Führungsschiene 14 läuft, fest gekuppelt. Der Indexschlitten schiebt während des Diktates einen Nachlaufschlitten 11 vor sich her, der mittels eines Mitnahmemagneten MM magnetisch am Indexschlitten 10 haftet und dadurch die Kontaktsicherheit eines zwischen beiden Schlitten liegenden Berührungskontaktes 25 gewährleistet. 



   Will nun ein Teilnehmer z. B. das Diktiergerät Nr. 1 belegen, dann hebt er sein Handmikrophon b   (Fig. l)   vom Gabelumschalter seiner Tischstation a ab und schliesst hiedurch Kontakte   GU1,   GU2, 
 EMI2.1 
    2) ;(Fig. 1 und 2a)   und dem daran   angeschlossenen Übertrager Ül   auf die zu dem Übertrager Ü2 (Fig. 2c) führenden Adern Sa, Sb gelegt. Diese beiden Adern dienen als Prüfadern und führen in Phantomschaltung das vom Steuersatz d (Fig. 2c) angebotene Freipotential (-24   V) :   (-24 V), b2, al, v3, nl, Mitte Übertrager Ü2, Sa, Sb. 



   In der Teilnehmerstation a (Fig. 2b) wird das Freipotential (-24 V) von der Mitte des Übertragers   Ül   abgenommen und bringt das Teilnehmer-Relais T zum Ansprechen : (-24 V), Ül, t4, Grl, m2u, mlu, T, Gr3, +. 



   Das Relais T spricht an und legt die ihm zugehörigen Kontakte tl-t8 in Arbeitsstellung. Es entstehen hiedurch folgende Stromweg :
Bedienungsschalter kl, k2, k3 und k4 des Handmikrophons Fig. 2a werden durch Umschalten der Kontakte tl und t2 an die zum Steuersatz Fig. 2c führenden Kommandoadern Ka und Kb gelegt ; der Kontakt t3 legt die Ausgangswicklung des Übertragers Ül an die zum Mikrophon M, Fig. 2a 
 EMI2.2 
 ; der+, (Fig. 2c). 



   Das im Steuersatz Fig. 2c erregte B-Relais schaltet mit Kontakt b2, die Mittelanzapfung des Übertragers Ü2 von dem zuvor anliegenden Freipotential (-24 V) ab. 



   Vor der Belegung war im Steuersatz Fig. 2c ein   III-Relais   erregt gewesen : (-24 V), n2,   bl,   Widerstand, III, +. 
 EMI2.3 
    :(Fig. 2d), Schlittenkontakt 25,   +. 



   Durch das Abfallen des III-Relais anlässlich der Belegung fällt dessen Kontakt 33 ab, der Strom- weg zum N-Relais wird nunmehr durch den Kontakt b3 übernommen : (-24 V), N, b3, G (Fig. 2d), 25, +. 



   Sollte der Diktierende bei Einleiten der Belegung gleichzeitig zwei Belegtasten seiner Tischstation 
 EMI2.4 
 nächsten liegende Belegungsleitung eingeschaltet werden kann. 



   Der Diktierende kann nun durch beliebiges Schliessen der Kontakte kl, k2, k3, k4 im Handmikrophon b den Kommandoadern Ka und Kb Steuerpotentiale (positiv oder negativ gegen Erde) aufprägen, die im Steuersatz Fig. 2c durch zum Teil nicht eingezeichnete Relais verarbeitet und dem Diktiergerät weitergegeben werden. 



   In Fig. 3 sind die für das Verständnis der   Kommandoausführung wesentlichen   Teile, besonders für den Vorgang der Repetition dargestellt. 



   Wird zum Zweck des Abhörens einer vorhergegangenen Diktatstelle der Schlitten mit dem Tonkopf auf eine zuvor eingenommene Stellung durch Erregung eines Repetitionsmagneten RP (Fig. 2d) zurückgestellt, dann wird von dem schrittweise bewegten Tonkopfschlitten der Indexschlitten 10 mitgenommen, wodurch der Nachlaufschlitten 11 an der vor Einleitung des Repetitionsvorganges eingenom- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 menen Stelle stehen bleibt. Seine Stellung wird dadurch auch bei Erschütterungen des Gerätes fixiert, dass durch Öffnen des zwischen den beiden Schlitten 10 und 11 liegenden Kontaktes 25 ein am Nachlaufschlitten 11 befestigter Bremsmagnet BM erregt wird und den Schlitten 11 magnetisch an der Achse 14 festhält. 



   Die Einstellung des Nachlaufschlittens 11 definiert nun das Ende des Diktates, während der Tonkopf und mit ihm der Indexschlitten 10 beliebig über besprochene Bereiche des Tonträgers bewegt werden kann. Diese Einrichtung ist mit einem Seilzug 18 versehen, der von einer Feder 19 gespannt und über eine Umlenkrolle 20 gelegt ist. Die Enden des Seilzuges sind an zwei gleichachsigen und unlösbar miteinander verbundenen Rollen verschiedenen Durchmessers 21 und 22 derart befestigt, dass bei Aufziehen des Seilzuges 18 die Feder 19 von rechts nach links bewegt und dabei gespannt wird. 



   Auf dem Seilzug 18 ist ein Nippel 16 befestigt ; ein Bremsschuh 23, der durch eine Feder 26 gegen das Rollenpaar 21,22 gepresst wird, hält den Seilzug und damit den Nippel 16 in seiner Lage. Läuft nun infolge Repetitionsbewegungen der Schlitten 10 von links nach rechts, dann ist dies nur solange möglich, als ein am Indexschlitten 10 angebrachter Kontakt 17 geschlossen ist (Fig.   3/III   und II). Schlägt jedoch ein am Indexschlitten angebrachter, federnd biegsamer Arm 15 gegen den feststehenden Nippel 16, dann wird der Kontakt 17 geöffnet und damit die Stromzufuhr zum Repetitionsmagneten RP unterbrochen (Kontaktstellung Fig. 3/I und IV). 
 EMI3.1 
 Kb, (Fig. 2c) Gr6,   2hl,   II, +. 



   Die gleichzeitige Erregung von Relais I und II hat einen Flip-Flop-Vorgang des Relais I zur Folge : Durch die Erregung des Relais II war dessen Kontakt 21 geschlossen worden und hatte ein Relais IIH an das Potential der Ader Kb gelegt   :....,   Kb, Gr6,   2,   Widerstand IIH, +. 



   Das Relais IIH legt nun mit seinem Kontakt 2hl das Relais II direkt an (+24 V)-Potential, es selbst bleibt über das Potential der Ader KB erregt, schaltet jedoch mit eigenem Kontakt 2h4 seine Anzugsverzögerung ab. Mit Kontakt 2h3 legt es einen Kondensator Cl parallel zur Spule des Re- 
 EMI3.2 
 



   Relais I zieht an und trennt sich selbst mit Kontakt 11 vom Ka-Potential ab, fällt wieder ab und schaltet sich hiebei wieder auf Potential Ka usw. Solange beide Kontakte k2 und k3 (Fig. 2a) geschlossen sind, führt das Relais I dauernde   Anzieh- und   Abfallbewegungen durch. Nachdem bei Erregung des   Relais II dessen Kontakt 22 geöffnet hatte, wird nun beim ersten Anziehen   des Relais I dessen Kontakt 13 in Arbeitsstellung umgelegt und trennt hiemit den Mitnahmemagneten MM (Fig. 2d und 3) vom Erdpotential ab, die magnetische Haftung der beiden Schlitten 10 und 11 (Fig. 3), entfällt hiedurch. Mit Kontakt 23 war vom Relais II ein Stromkreis zum Repetitionsmagneten RP 
 EMI3.3 
 



   Der Repetitionsmagnet RP bewegt den Tonkopf und mit ihm den Indexschlitten 10 (Fig. 3) von links nach rechts ; der Nachlaufschlitten 11 folgt nicht, da, wie zuvor beschrieben, der Mitnahmemagnet MM vom Erdpotential beim ersten Repetitionsschritt abgetrennt war. Bei diesem Vorgang wird nun der Berührungskontakt 25 zwischen beiden Schlitten 10 und 11 geöffnet. Durch das Öffnen dieses Berührungskontaktes 25 werden die Relais N, NH und Thermorelais Thl, Th2 vom Erdpotential getrennt, es fällt also das Relais N ab. Mit seinem Kontakt n3 wird der Stromweg zu einem Seilbremsmagneten SB (Fig. 2d und 3) unterbrochen, so dass hiedurch der Seilzug 18 (Fig. 3) durch den auf den Rollen 21 und 22 liegenden Bremsschuh 23 festgehalten und damit die Stellung des Nippels 16 in seiner Lage fixiert wird.

   Mit Kontakt n2 wird der Bremsmagnet BM   (Fig. 2d)   an Potential gelegt : (-24 V), n2, D (Fig. 2d), BM, +. 



   Es wird hiedurch der Schlitten 11 (Fig. 3) in seiner Lage fixiert, in der er zum Bremsmagneten BM magnetisch an der Führungsschiene 14 festgehalten ist. Die durch die Flip-Flop-Bewegung des Relais I erzeugten Betätigungsimpulse bewirken über den Repetitionsmagneten RP   (Fig. 2d) so lange   eine Bewegung des Tonkopfes und mit ihm des Indexschlittens 10 (Fig. 3) von links nach rechts, bis der am Indexschlitten 10 angebrachte Arm 15 gegen den in seiner Lage fixierten Nippel 16 des Seilzuges 18 anläuft und hiebei den Kontakt 17 öffnet,   wodurch der Repetitionsmagnet   RP vom   Potential abgeschaltet wird und weitere Repetitionsschritte über die durch die Lage des Nippels   16 de- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 finierte Stellung hinaus verhindert. 



   Es sei nun angenommen, dass der Diktierende durch Einstellen des   Kommandos"Wiedergabe"an   seinem Handmikrophon (Fig. 2a) das Gerät wieder vorwärts (von rechts nach links) laufen lässt und etwa entsprechend der in Fig. 3111 dargestellten Tonkopfeinstellung   die Belegung des Diktiergerätes durchAuf-   legen seines Handmikrophons b auf den Gabelumschalter auflöst.

   Da hiedurch die Kontakte Gul, Gu2, Gu3 in seiner Teilnehmerstation geöffnet werden, wird diese von sämtlichen Potentialen abgeschaltet, die gedrückte Magnettaste springt in Ruhestellung zurück und ebenso fällt das Teilnehmerrelais ab. 
 EMI4.1 
 in Fig. 3 III entsprechenden Tonkopf-Nachlaufschlittenstellung der Kontakt 25 geöffnet ist, kann eine Neubelegung deshalb nicht erfolgen, weil der abgefallene Kontakt nl (Fig. 2c) die Abgabe des Freipotentials an die Mitte des Übertragers Ü2 verhindert. Drückt der Diktierende trotzdem z. B. die Taste des Gerätes, dann wird sein Relais T infolge fehlenden Prüfpotentials auf der Leitung Sa, Sb nicht erregt, es werden also weder seine Sprechadern zum Mikrophon durchgeschaltet noch werden die Kommandoadern Ka und Kb an die Betätigungskontakte des Handmikrophons (Fig. 2a) gelegt (abgefallene Kontakte tl und t2). 



   Durch einen nicht eingezeichneten Kontakt des Relais N wird, wenn dieses nicht erregt ist, das Diktiergerät auf Start-Wiedergabe geschaltet. Es läuft demzufolge der mit dem Tonkopf gekuppelte Schlitten 10 (Fig. 3) so lange in Vorlaufrichtung von   rechts nach links, bis die Einstellung Fig. 3 IV   erreicht ist,   d. h.   bis der Indexschlitten 10 den durch den erregten Bremsmagneten BM in seiner Lage fixierten Nachlaufschlitten 11 erreicht und dabei den Kontakt 25 schliesst. Aus Fig. 2c ist ersichtlich, dass mit Aufhebung der Belegung das Relais B abgefallen ist (Kontakt t5, Fig. 2b, ist wieder in die Ruhestellung zurückgefallen), wodurch der Kontakt b3 in die gezeichnete Ruhelage zurückfiel.

   Wenn nun, wie zuvor beschrieben, der Kontakt 25 (Fig. 2d) wieder schliesst, wird Erdpotential an das Relais NH gelegt : + (Fig. 2d), 25, G (Fig. 2c), b3, th3, NH, (-24 V). 



   Mit Kontakt   nhl   schaltet das Relais NH eine eigene Abfallverzögerung ein und mit Kontakt nh2 bereitet es einen Stromkreis für Relais N vor. Gleichzeitig mit Relais NH erhält das Thermorelais TH1 Erdpotential über den Gleichrichter Gr9. Nach Ablauf der Aufheizzeit schaltet es seinen Kontakt th3 um, wodurch das vom Kontakt 25 (Fig. 2d) angeschaltete Erdpotential zum Relais N gelangt : + (Fig. 2d), 25, G (Fig. 2c), b3, th3, nh2, N, (-24 V). 



   Nunmehr zieht das Relais N an, schaltet mit seinem - nicht eingezeichneten - Kontakt das Diktiergerät auf Stopp ; Kontakt n2 schaltet den Bremsmagneten BM (Fig. 2d) vom Potential frei, der Nachlaufschlitten 11 (Fig. 3) wird demzufolge nicht mehr an seiner Führungsschiene festgehalten. Mit Kontakt n3 wird der Seilbremsmagnet SB   (Fig. 2d und Fig. 3) erregt : (-24 V) (Fig. 2c),   b2, n3, C (Fig. 2d), SB, +. 



   Nachdem mit der vorhergegangenen Aufhebung der Belegung auch die Kommandorelais I und II ab-   gefallen waren, wurde der Mitnahmemagnet   MM   (Fig. 2d) erregt (Abfallen der Kontakte 2 und 2'),   so dass beide Schlitten 10 und 11 (Fig. 3) magnetisch dann wieder aneinander haften können, wenn sie sich berühren. 



   Die Erregung des Bremsmagneten BM (Fig. 3 IV) bewirkt, dass der die Bewegung des Seilzuges 18 hemmende Bremsschuh 23 gegen den Druck der Feder 26 von den Seilrollen 21 und 22 abgehoben wird, wodurch der Seilzug durch seine Feder 19 so weit zurückschnellt, bis der Nippel 16 gegen den Arm 15 anschlägt. Da zwischen dem Zeitpunkt des Zusammenlaufens der beiden Schlitten 10 und 11 (Fig. 3) und den bei Erregen des Relais N   bewirkten Schaltvorgängen die Anheizzeit   
 EMI4.2 
    Thermorelais Th1genüber dem vorhergehenden Diktatende gewährleistet ist. Erst mit Erregung des Relais   N wird auch   durch dessen Kontakt n1 das Freipotential wieder an die Mitte des Übertragers   Ü2 gelegt. 



   Will ein Diktierender ein kontinuierliches Diktat aufzeichnen lassen, dessen Zeitumfang die Kapazität eines einzigen Tonträgers überschreitet, beispielsweise eine Konferenz, dann können in der Diktierzentrale durch Einschaltung nicht eingezeichneter zusätzlicher Relaisanordnungen zwei Diktiergeräte derart zusammengeschaltet werden, dass sie nacheinander über ein und denselben Steuersatz (Fig. 2c) die Bedienungskommandos erhalten und ein Diktiergerät, welches Bandende erreicht hat, vollautomatisch das andere   freie und aufnahmebereite Diktiergerät   einschaltet und sich selbst vom Steuersatz abschaltet.

   Wird nunmehr in dem abgeschalteten Diktiergerät der Tonträger gewechselt und der Tonkopf 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 auf Bandanfang eingestellt, dann kann von dem zweiten Gerät, wenn dieses das Bandende erreicht hat, die erneute Umschaltung erfolgen usw. 



   Jedes Diktiergerät g ist mit seinem Steuersatz f und sonstigen, ihm zugehörigen Zentraleneinheiten zu einer Baueinheit k mit getrennten, aufeinander setzbaren Gehäusen gleichen Grundrisses zusammengefasst, und die mehreren Diktiergeräten gemeinsamen Geräte, wie Netzgerät p und Verstärker h für die Aufsichtsstation i sind zu einer weiteren Baueinheit r mit Gehäusen von gleichem Grundriss zusammengefasst. Die Gehäuse der Diktiergeräte-Baueinheiten k sind in zwei Kammern unterteilt, deren eine zur Aufnahme des Diktiergerätes g dient, während die andere Kammer Führungen für Einschübe zur Aufnahme des Steuersatzes f und einer für Dauerdiktat benötigten zusätzlichen Relaisanordnung aufweist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Diktieranlage mit einem oder mehreren, in einer Zentrale angeordneten Diktiergeräten (Fig. 2d) mit getrennten Fernsteuersätzen (Fig. 2c), die von mehreren Teilnehmerstellen (Fig. 2a) mit getrennten Tischstationen (Fig. 2b) aus über ein Liniensystem fernbetätigt werden, dadurch   gekennzeich-   net, dass von jedem Fernsteuersatz (Fig. 2c) zu den Tischstationen (Fig. 2b) der Teilnehmerstellen (Fig. 2a) eine gemeinsame Prüfleitung (Sa, Sb) durchgeführt ist, an der Freipotential (-24 V Fig. 2c) liegt, falls der Steuersatz nicht schon von einem andern Teilnehmer belegt ist, und welche die für die Belegung erforderliche Belegenergie aus der Freipotential-Quelle (-24 V Fig. 2c) in die Tischstation 
 EMI5.1 
 Relais (T) mit den Prüfadern (Sa, Sb) verbindet, das mit einem Kontakt (t4) über eine vom Steuersatz (Fig.

   2c) zu den Tischstationen der Teilnehmerstellen durchführende gemeinsame Verriegelungsleitung   (bol)   den Stromkreis eines Belegrelais (B), das mit einem Kontakt (b2) das Freigabepotential (-24 V Fig. 2c) von der gemeinsamen Prüfleitung (Sa, Sb)   abschaltet, schliesst   und mit weiteren Kontakten (tl, t2) Bedienungsschalter (kl, k2, k3, k4) an Kommandoadern (Ka, Kb) legt, die vom Fernsteuersatz zu den Tischstationen der Teilnehmerstellen durchgeführt sind, während die Adern der Prüfleitung (Sa, Sb) nach erfolgter Belegung durch ihre Verbindung mit dem Mikrophon (M) der   Teilnehmerstelle (Fig. 2a)   als Sprechadern dienen.

Claims (1)

  1. 2. Diktieranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung von EMI5.2 tig betätigten Belegschaltern jeweils nur einer, nämlich ein durch die Reihenfolge der Hintereinanderschaltung bevorzugter Schalter (von den Belegschaltern m15, m25 z. B. nur der Schalter mol5) die Be- legung einzuleiten vermag.
AT676962A 1959-07-21 1960-07-21 Diktieranlage AT255792B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE255792X 1959-07-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT255792B true AT255792B (de) 1967-07-25

Family

ID=5965237

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT676962A AT255792B (de) 1959-07-21 1960-07-21 Diktieranlage

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT255792B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1135972B (de) Schaltung zur Verlagerung eines elektrischen Wechselstromsignals in eine andere Frequenzlage
AT255792B (de) Diktieranlage
DE2511227A1 (de) Steueranlage
DE1180796B (de) Diktieranlage
DE138653C (de)
DE654402C (de) Verfahren zur Zaehlung oder Wiedergabe kurzzeitig aufeinanderfolgender Impulse, die von einem Impulsverlaengerer weitergegeben und in ihrer Weitergabe verzoegert und nacheinander auf die Empfangseinrichtung uebertragen werden
DE974372C (de) Numerierlocher fuer Zaehlkarten
DE637321C (de) Stromstosssender zur selbsttaetigen Herstellung bestimmter Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Selbstanschluss-Fernsprechanlagen
DE637452C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen zur UEbermittlung von Signalen an eine Beamtin
DE844752C (de) Stromstossspeicher und -wiederholer mit mechanisch verstellbaren Speicherelementen fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE689058C (de) Schnell wirkendes Pruef- und Durchschaltrelais in Fernmeldeanlagen
DE323049C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit selbsttaetig angetriebenen Schaltern
DE871204C (de) Relais-Rechenmaschine
DE906465C (de) Einrichtung zur wahlweisen Begrenzung der Stromstosszahl einer Stromstossreihe
AT58578B (de) Schaltung und Vorrichtung zum Hervorrufen einer wahlweise vorher zu bestimmenden Anzahl von Schaltvorgängen.
AT82306B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit selbsttätigem Betrieb.
AT200627B (de) Schaltungsanordnung zur teilnehmerseitigen Überwachung von abgehenden Gesprächen
DE680081C (de) Ferngesteuerter elektromotorischer Umkehrantrieb
AT151214B (de) Vorrichtung zur Übertragung beliebiger Aufzeichnungen.
AT61635B (de) Schaltung für halbselbsttätige Fernsprechanlagen.
DE2111537C3 (de) Vorrichtung zum Betätigen der Tasten eines Fernsprechers
DE892463C (de) Schaltungsanordnung zur Feststellung der Nummer eines anrufenden Teilnehmers in Fernsprechanlagen
DE494715C (de) UEbertragungssystem, das im unbesprochenen Zustand eine Zusatzdaempfung enthaelt, die unter Einwirkung der zu uebertragenden Stroeme ausgeschaltet wird
DE2129386C (de) Rufempfangs- und -registriergerät
DE614674C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb