AT254049B - Fördervorrichtung für landwirtschaftliches Erntegut, insbesondere Beschickungsvorrichtung für Fördergebläse - Google Patents

Fördervorrichtung für landwirtschaftliches Erntegut, insbesondere Beschickungsvorrichtung für Fördergebläse

Info

Publication number
AT254049B
AT254049B AT96565A AT96565A AT254049B AT 254049 B AT254049 B AT 254049B AT 96565 A AT96565 A AT 96565A AT 96565 A AT96565 A AT 96565A AT 254049 B AT254049 B AT 254049B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
conveyor
grate
rakes
conveyor belt
agricultural crops
Prior art date
Application number
AT96565A
Other languages
English (en)
Inventor
Matthias Eschlboeck
Original Assignee
Matthias Eschlboeck
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Matthias Eschlboeck filed Critical Matthias Eschlboeck
Priority to AT96565A priority Critical patent/AT254049B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT254049B publication Critical patent/AT254049B/de

Links

Landscapes

  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Fördervorrichtung für landwirtschaftliches Erntegut, insbesondere Beschickungsvorrichtung für Fördergebläse 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 grösserer Fördergutmengen diese grossen Fördergutportionen am Förderer zurückgehalten werden, so dass eine wesentliche Vergleichmässigung der Beschickung stattfindet. Somit erfüllt eine   erfindungsgemässe Fördervor-   richtung mit einfachen Mitteln sowohl die Aufgabe einer ausreichenden Auflockerung, als auch die Aufgabe   einer Vergleichmässigung   der Materialzufuhr zu Verarbeitungsmaschinen u. dgl. Da die Harken, Zinken od. dgl. einen steilen Anstellwinkel aufweisen, können sie dem Fördergut eine starke Bewegungskomponente in Richtung des Förderbandes erteilen und auf diese Weise Verfilzungen u. dgl. des Materials gut auflösen. 



  Die Bearbeitung des Gutes über die Zinken od. dgl. kann sowohl in Vorschubrichtung, als auch entgegengesetzt zur Vorschubrichtung erfolgen. In beiden Fällen wird die   Vergleichmässigung   dadurch erzielt, dass höher über dem Förderband ankommende Materialschichten von den Zinken od. dgl. über weitere Wegstrecken mitgenommen bzw. zurückgehalten werden, als die unmittelbar am Förderband befindlichen Materialschichten. 



   Eine bevorzugte Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes, durch die eine besonders gute Auflockerung erzielt wird, zeichnet sich dadurch aus, dass die Antriebsgeschwindigkeit der Harken, Zinken od. dgl. so gewählt ist, dass die in Vorschubrichtung liegende Komponente ihrer Bahngeschwindigkeit ihrer Spitzen grösser als die Förderbandgeschwindigkeit ist. Dadurch wird die von einer Zinke erfasste Materialportion vom nachfolgenden Materialvlies abgezogen und weiter geschoben. Das ursprünglich verfilzte Vlies wird somit in kleine, für sich aufgelockerte und untereinander nur mehr wenig zusammenhaltende Portionen unterteilt. Für eine besonders gute Auflockerung und Vergleichmässigung kann man auch zwei oder mehrere Auflockerungsvorrichtungen hintereinander anordnen. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist dem bzw. einem der Förderbänder im Transportweg ein vorzugsweise abnehmbarer Rost mit in Förderrichtung verlaufenden Stäben nachgeordnet und an oberhalb des Rostes vorgesehenen   Antriebslenkern   für die Zinken, Harken od. dgl. der Auflockerungsvorrichtung sitzen mit den Roststäben zusammenwirkende, vorzugsweise ebenfalls abnehmbare   Längsmesser.   die die zugeführte Erntegutbahn in durch die Rostschlitze ableitbare Längsstreifen schneiden. Sinn dieser Massnahme ist es, auch eine Querunterteilung des durch die Harken od. dgl. in Längsportionen aufgelockerten Vlieses zu erzielen und vor allem besonders lange Halme usw. zu zerschneiden.

   In der Praxis werden ge-   nügend   aufgelockerte Materialteile sofort durch den Rost fallen und lediglich zu lange Halme usw. zerschnitten werden. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 sehr schematisiert eine erfindungsgemässe Vorrichtung teilweise geschnitten in Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1 und Fig. 3 und 4 zwei Ausführungsvarianten zu Fig. 1. 



   Nach den Fig. 1 und 2 ist einem antreibbaren Zubringerförderband 1 über dem Einlass 2 eines Fördergebläses 3 ein abnehmbarer Rost nachgeordnet, dessen Längsstäbe 4 an der einen Seite mit Gegenschneiden 5 versehen sind. Oberhalb des Einlasses 2 ist eine zum Teil über das Förderbandende 1 reichendeAuflockerungsvorrichtung angeordnet. Diese besitzt eine antreibbare Kurbelwelle 6, die Lenker 7 antreibt, die am einen Ende an Schwingarmen 8 befestigt sind und am andern Ende etwa rechtwinkelig abstehen und in ihrer Längsrichtung verstellbare Zinken 9 tragen. Ferner sind an den Lenkern 7 weitere Förderzinken oder, wie dargestellt, über Halter 12 Längsschneidmesser 10 befestigt, die mit den Gegenschneiden 5 der Roststäbe 4 zusammenarbeiten.

   Bei in Richtung des Pfeiles 11 umlaufender Kurbelwelle 6 harken die Zinken 9 in auf dem Förderband 1 zugeführtes Erntegut, lockern dieses auf und schieben es auf die Roststäbe 4. Für stark verknäultes bzw. verfilztes Ladegut ist auch eine Umkehr der Drehrichtung der Kurbelwelle möglich, so dass die Zinken das Ladegut nur auflockern, das Förderband aber auf den Rost abwirft. Am Rost wird das Erntegut, soferne es nicht genügend kurz ist und von selbst zwischen denRoststäben in den Einlass 2 fällt, noch zwischen den Messern 5,10 zerkleinert. Bei abgenommenen Roststäben 4 und gegebenenfalls ebenfalls abgenommenen Messern 10 fördern Zinken 9 und Halter 12 das Erntegut unmittelbar in den Einlass 2. 



   Nach Fig. 3 ist die Auflockerungsvorrichtung oberhalb eines Zwischenförderbandes 13 angeordnet und fördert also das über das Förderband 1 zugeführte Ladegut mit seinen Zinken 9 auf das Förderband 13, das in den Einlass 2 abwirft. Es wäre auch möglich, das Förderband 1 erhöht anzubringen und über dem Förderband 13 den Rost 4 anzuordnen. 



   Nach Fig. 4 ist die Auflockerungsvorrichtung gegenüber den vorherigen Ausführungen seitenverkehrt über dem Förderband 1 angeordnet und wirkt also mit ihren Zinken 9 nicht ziehend, sondern schiebend auf das mittels   des Förderbandes l zugeführte Erntegut.   Es wäre   auch denkbar, eine Auflockerungs-   vorrichtung unmittelbar zum Aufnehmen des Erntegutes von einem   Haufen od.   dgl. zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Fördervorrichtung für landwirtschaftliches Erntegut, insbesondere Beschickungsvorrichtung für Fördergebläse, mit einem oder mehreren, antreibbaren Zubringern in Form von Förderbändern u. dgl. und einer Auflockerungsvorrichtung, die nach Art von Zettergabeln über Kurbeltriebe schwingend antreibbare EMI3.1 griff mit dem Transportgut bestimmte Arbeitsbereich der Umlaufbahnen der Harken od. dgl. über dem bzw. einem der Förderbänder od. dgl. (1) liegt und die Harken (9) in ihrem Arbeitsbereich einen gegen- über dem Förderband steilen Anstellwinkel aufweisen. EMI3.2 geschwindigkeit ihrer Spitzen grösser als die Förderbandgeschwindigkeit ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem bzw. einem der Förderbänder (1) im Transportweg ein vorzugsweise abnehmbarer Rost mit in Förderrichtung verlaufenden Stäben (4) nachgeordnet ist und an oberhalb des Rostes vorgesehenen Antriebslenkern (7) für die Zinken, Harken od. dgl. (9) mit den Roststäben zusammenwirkende, vorzugsweise ebenfalls abnehmbare Längsmesser (10) sitzen, die die zugeführte Erntegutbahn in durch die Rostschlitze ableitbare Längsstreifen schneiden.
AT96565A 1965-02-04 1965-02-04 Fördervorrichtung für landwirtschaftliches Erntegut, insbesondere Beschickungsvorrichtung für Fördergebläse AT254049B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT96565A AT254049B (de) 1965-02-04 1965-02-04 Fördervorrichtung für landwirtschaftliches Erntegut, insbesondere Beschickungsvorrichtung für Fördergebläse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT96565A AT254049B (de) 1965-02-04 1965-02-04 Fördervorrichtung für landwirtschaftliches Erntegut, insbesondere Beschickungsvorrichtung für Fördergebläse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT254049B true AT254049B (de) 1967-05-10

Family

ID=3503876

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT96565A AT254049B (de) 1965-02-04 1965-02-04 Fördervorrichtung für landwirtschaftliches Erntegut, insbesondere Beschickungsvorrichtung für Fördergebläse

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT254049B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19959338A1 (de) Einzugs- und Pflückeinrichtung sowie Erntemaschine
AT254049B (de) Fördervorrichtung für landwirtschaftliches Erntegut, insbesondere Beschickungsvorrichtung für Fördergebläse
DE3707788A1 (de) Verfahren zur optimalen beschickung einer landw. aufsammelmaschine
DE3878135T2 (de) Zufuehreinrichtung von oben fuer einen auskoernrotor eines maehdreschers in axialdreschweise.
EP0022993B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ernten von Rübenköpfen und Rübenblatt
DE1096667B (de) Aufsammellader mit Schneidvorrichtung
DE1251570B (de) Ladewagen für landwirtschaftliche Güter mit einer Einrichtung zum Beladen und Entladen
AT241884B (de) Erntewagen zum Auf- und Abladen von Grünfutter, Heu, Rübenblättern u. dgl.
DE977262C (de) Auffangkasten fuer Maehgut bei Maehdreschern
AT252117B (de) Vorrichtung zum Transport von landwirtschaftlichem Erntegut, insbesondere Beschickungsvorrichtung für Fördergebläse u. dgl.
AT232919B (de) Vorrichtung zum Laden von Grünfutter
AT300432B (de) Vorrichtung zum Bearbeiten bzw. Weitergeben von Grüngut, wie Maiskolben, Maiskolbenbruch od.dgl.
DE3142491C2 (de) Ladewagen
DE1201598B (de) Foerdereinrichtung
DE1431839C3 (de)
DE1207694B (de) Ladewagen fuer landwirtschaftliche Gueter
AT310569B (de) Häcksler-Ladewagen
DE635198C (de) Einleger fuer Langdreschmaschinen mit hin und her schwingenden, Messer tragenden Armen und einer Zinkentrommel
DE636962C (de) Fahrbarer Garbenbinder
DE2063691C (de) Zuführvorrichtung an Feldhäckslern, zum Aufnehmen von in Reihen stehenden Halmfrüchten
DE2063691B1 (de) Zuführvorrichtung an Feldhäckslern, zum Aufnehmen von in Reihen stehenden Halmfrüchten
DE607095C (de) Einleger fuer Dreschmaschinen mit in einer Foerdermulde umlaufenden, mit Mitnehmern versehenen endlosen Foerdermitteln
DE911920C (de) Haeckselmaschine mit einem im Boden des Einlegetroges angeordneten Foerderband
AT220867B (de) Maschine zum Abreißen von Hopfenblüten
AT312427B (de) Gezogener oder selbstfahrender Häckselladewagen