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oderQuerförderer zuführt.
Bei einem aus der USA-Patentschrift Nr. 2, 926, 477 bekannten Ladewagen dieser Art ist als Feldhäcksler ein Scheibenradhäcksler vorgesehen. Dieser ist nebst dem Fahrantrieb und den Antriebsrädern an vorgezogenen Längsholmen des Wagens angeordnet. Der Längsförderer besteht aus einer an die Scheibenradwelle angekuppelten Förderschnecke, die an der andern Stirnseite des Wagens gelagert ist und hier von einem Hydraulik-Motor angetrieben wird. Die Seitenwände des Wagens laufen dabei nach der Förderschnecke zu trichterförmig zusammen. Diese Förderschnecke hat die Aufgabe, das von dem Scheibenradhäcksler aufgeladene Gut diesem nach Abschalten der Aufnahme- und Einzugsorgane wieder zwecks Abladung zuzuführen.
Nachteilig ist hiebei, dass infolge der trichterförmig verlaufenden Seitenwände der Schwerpunkt des Laderaumes sehr hoch zu liegen kommt und das umso mehr, je steiler der Konvergierungswinkel des Trichters gewählt ist. Dieser kann aber schwerlich so steil gewählt werden, dass die Ladung selbsttätig nach der Förderschnecke abrutscht. Vielmehr kommt es in der Regel zu Brückenbildungen mit der Folge, dass die Förderschnecke leer umläuft. Es bleibt dann nichts anderes übrig, als eine Arbeitskraft zum Nachschieben der Ladung in die Förderschnecke auf dem Wagen einzusetzen. Ungleichmässige Beschickung ist eine weitere Folge.
Ausserdem besteht die Gefahr, dass die zu Beginn volle Schnecke sich verstopft.
Die Schnecke ist an der Gebläseöffnung gelagert. Zu diesem Zweck sind über die öffnung Traversen gezogen, die das Lager halten, das auf der andern Seite auch die Gebläsewelle aufnimmt. Die Traversen sind dem Förderstrom hinderlich und können ebenfalls leicht Verstopfungen herbeiführen.
Weiters ist es auch bekannt, bei Häckselladewagen das Messerrad durch eine Trennscheibe (Befestigungsscheibe) abzudecken. An der andern Seite des Messerrades sind Gebläseschaufeln vorgesehen. Das so kombinierte Gerät besitzt eine grössere Tiefe als ein normaler Feldhäcksler, wodurch die Wendigkeit des Häckselladewagens beeinträchtigt wird. Ausserdem kann es durch die Trennscheibe zu Stauungen im Durchfluss kommen.
Schliesslich ist es auch bekannt, lediglich ein Gebläse vorzusehen. Mit einem solchen Gebläse kann Silage nicht hergestellt und ausserdem der Wagen nicht in genügender Dichte beladen werden. Darum wird das Gebläse mit dem fahrbaren Gutspeicher lediglich als Entladehilfe verwendet.
Es ist somit Aufgabe der Erfindung, einen Häckselladewagen zu schaffen, der die obn angeführten Nachteile nicht aufweist und die Ladung mit tiefem Schwerpunkt aufnimmt und sie beim Abladen selbsttätig dem Häcksler bei vollständig offenem Einlass zur Weiterförderung zuführt. Erfmdungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass unterhalb des Querförderer ein das abgeworfene Ladegut aufnehmender und zum Feldhäckslereinlass fördernder Längsförderer vorgesehen ist.
Durch die erfindungsgemässe Ausführung werden die Vorteile der sicheren Kratzboden-Entladung ausgenutzt und das Gut in gleichmässiger Mengendosierung durch die nachfolgenden Förder- einrichtungen - gegebenenfalls unterstützt durch einen zwischengeschalteten Abladeverteiler - so zugeführt, dass der Feldhäcksler nicht überlastet werden kann und auch nicht leerläuft.
Zur Erzielung einer sicheren Führung des Ladegutes und einer gedrängten Bauweise ist als Querförderer in an sich bekannter Weise eine zu einer Auswurföffnung fördernde Förderschnecke vorgesehen und an deren Trog im Bereich der Auswurföffnung der als Förderschnecke ausgebildete Längsförderer angeordnet.
Zweckmässigerweise ist der Längsförderer an dem seiner Abgabeseite gegenüberliegenden Ende freifliegend gelagert.
Auf diese Weise ist für eine gleichbleibende und störungsfreie Zuführung des Ladegutes zu dem die Ladung weiterbefördernden Schneidorgan gesorgt.
Um die Relativbewegungen des Feldhäckslers zu dem Wagen nicht zu behindern, ist vorgesehen, dass der Längsförderer über ein rohrförmiges Zwischenstück, z. B. einen Trichter oder ein Hüllrohr,. mit dem Feldhäckslereinlass verbunden ist.
Schliesslich ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung im Bereich der Auswurföffnung des als Förderschnecke ausgebildeten Querförderer eine der Auflockerung des Ladegutes dienende Haspel od. dgl. vorgesehen.
Die Erfindung wird nun an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf die gesamte Ladewagenanordnung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Vorderteil des Ladewagens mit dem Feldhäcksler, Fig. 3 einen Querschnitt des Ladewagens, Fig. 4 den an ein Hochförderrohr angeschlossenen Ladewagen beim Ladevorgang, Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel u. zw. im Querschnitt A-B nach Fig. 7 den Häksler mit einer abgewandelten Querförderschnecke, Fig. 6 einen Schnitt durch die Anordnung nach Fig. 5 und Fig. 7 eine Daraufsicht auf die Anordnung nach Fig. 5.
In Fig. 1 und 2 ist der Ladewagen mit-1-und die vorne vorgesehene gesamte Feldhäcksleranordnung mit --2-- bezeichnet. Der Feldhäcksler ist, wie in Fig. 1 zu sehen, mit einer seitlich versetzten
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Pick-up-Trommel --3-- ausgestattet, der eine gegenläufige Förderschnecke --4-- zugeordnet ist. An diese schliesst eine obere Einzugswalze --5-- an, der, nach Fig. 2, eine untere Einzugswalze --6-- und eine Glattwalze-7-zugeordnet ist.-8-ist die Einzugsöffnung eines Scheibenradhäckslers-9--, der mit einem Auswurfrohr --10-- versehen ist, dessen oberes Rohrstück --1-- mit Krümmer --2-- - wie in Fig. 4 zu sehen-abklappbar ist.
Hier ist auch ein zu diesem Zweck vorgesehenes Gelenk --13-- und eine
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--15-- zu--24-- ist eine Verteilerwand und --25-- ein als Förderschnecke ausgebildeter Querförderer, welcher eine Auswurföffnung --26-- aufweist. Die beiden gegenläufigen Schneckengänge --27-- der Querförderschnecke - fördern zu dieser Auswurföffnung--26--. An einer Wand des Troges --28-- der Querförderschnecke --25-- sind Lager --29-- vorgesehen (s. auch Fig. 3). Unter dieser Querförderschnecke - ist eine kurze Längsförderschnecke --30-- mit einem Trog --31-- angeordnet. Diese Längsförderschnecke --30-- ist an der ihrem Abgabeende gegenüberliegenden Seite --32-- freifliegend gelagert. Im Bereich des Abgabeendes der Längsförderschnecke --30-- ist der Trog --31-- als Schneckenrohr --3-- ausgebildet.
Durch dieses Rohrstück wird das Fördergut in eine Einlassöffnung - 34-- des Scheibenradhäckslers --9-- gefördert. Unterhalb der Einlassöffnung --34-- ist ein trichterförmiger Einlass --35-- vorgesehen. --36-- ist ein aus einem Geflecht bestehendes Rundumgatter (s. auch Fig. 4).
Von der mit Zapfenwellenanschluss versehenen Vorgelegewelle --37-- werden die einzelnen Be- und Endladeorgane angetrieben. An ihr ist ein Kettenrad --38-- zum Antrieb eines Kettenrades --39-- eines Winkelgetriebes--40--angeordnet. Das Winkelgetriebe--40--treibt die Pick-up-Trommel--3--, die ihr zugeordnete Förderschnecke --4-- sowie die Einzugsorgane, nämlich die obere und untere Einzugswalze --5 bzw. 6--sowie die Glattwalze --7-- an. Von einer Riemenscheibe --44-- wird über einen Riementrieb --42-- das Scheibenrad--16--angetrieben.
Eine zweite Vorgelegewelle --45-- wird über ein
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--46-- die QuerförderschneckeKettenrad--52--ist, wie in Fig. 3 zu sehen, an einem vorstehenden Wellenende--56--der Querförderschnecke--25--angeordnet.
Der erfindungsgemässe Ladewagen kann sowohl für das tägliche Grünfutterholen als auch in der Arbeitskette der Gärfutterernte verwendet werden. Beide Arbeitsgänge decken sich im wesentlichen. In einem Falle wird vom Wagen in den Stall abgeladen, im andern Falle, z. B. durch Hochförderung, ein Silo beschickt. Die Funktionsweise des Ladewagens ist dabei folgende :
Beim Siloladen wird der Mäh- oder Vorwelkschwad durch die Pick-up-Trommel--3--aufgenommen, von der Förderschnecke --4-- zum oberen und unteren Einzugswalzenpaar --5, 6--gefördert und mit Hilfe der Glattwalze --7-- in den Einlass --8-- des Scheibenradhäckslers --9-- hineingepresst.
Das von dem Scheibenrad --16-- zerkleinerte Gut wird im Wege der Hochförderung durch das Auswurfrohr --10-- und den Krümmer --12-- geladen. Zum Entladen des Wagens wird dieser z. B., wie Fig. 4 zeigt, an ein Hochfôrderrohr-57-eines Silos --58-- angefahren, welches unten ein flexibles Verbindungsstück --59-- aufweist. Nach Abklappen des oberen Rohrstückes --1-- des Auswurfrohres --10-- wird das flexible Verbindungsstück mit Hilfe des Schnellverschlusses --14, 15-- an dem Auswurfrohr-10-- befestigt.
Zwecks Entladung des Wagens wird nun mit Hilfe einer nicht dargestellten Kupplung das Winkelgetriebe --40-- abgeschaltet, so dass nur noch der Scheibenradhäcksler allein ohne seine Einzugsorgane mitläuft. Das Häckselgut wird von den Kratzketten --22-- und Kratzleisten --23-- zu den Verteilerwalzen --24-- gefördert, die dasselbe, wie an den Pfeilen-a-in Fig. 2 zu sehen, auf die Querförderschnecke --25--
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das Rohrstück --33-- in die Einlassöffnung --34-- des Scheibenradhäckslers --9-- gefördert. Das Scheibenrad --16-- fördert nun das Futter über das Auswurfrohr--10--, das Verbindungsstück --59-- und das Hochförderrohr --57-- in den Silo--58--.
Der erfindungsgemässe Ladewagen ist mit einem zweiten Zapfenwellenanschluss --60-- versehen, der über ein Winkelgetriebe --61-- eine Kurbel --62-- antreibt, mit welcher der Kratzboden über einen Freilauf
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In den Fig. 5, 6 und 7 ist ein zweites Ausführungsbeispiel für die Anordnung und den Aufbau der Querförderschnecke --25-- sowie der Längsförderschnecke --30-- dargestellt.
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Die gegenläufigen Schneckengänge --27-- der Querförderschnecke --25-- fördern, wie aus Fig. 7 zu entnehmen ist, zur Mitte. In der Mitte sind an dieser erfindungsgemäss Haspeln --65-- angeordnet, die zur Auflockerung und Zuführung des Gutes in die untere Längsförderschnecke --30-- dienen. Der Trog-31der Längsförderschnecke führt zu einer Öffnung etwas unterhalb der Mitte des Scheibenradhäckslers-9--. Das Häckslergehäuse ist an der Mündungsstelle mit einer Einlaufrutsche --66-- versehen, über die der Trog - -31-- hineinreicht.
Der Trog-31-ist nicht mit der Rutsche verbunden, damit der Häcksler gegenüber der fest angeordneten Förderschnecke beweglich bleibt.
Natürlich kann der erfmdungsgemässe Ladewagen auch mit Vorteil zur Einbringung von Trockenfutter verwendet werden.
PATENTANSPRÜC-HE
1. Gezogener oder selbstfahrender Häckselladewagen mit einer sich an die Aufnahmevorrichtung anschliessenden, vor einer der Stirnseiten des Laderaumes angeordneten, beidseitig beaufschlagbaren Häckselvorrichtung und einer in Längsrichtung des Laderaumes fördernden Vorrichtung, wie Roll- oder Kratzboden, welche das Ladegut mittelbar oder unmittelbar einem es zusammenschiebenden Querförderer
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