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Schttfepropeller.
Der Propeller nach Patent Nr. 20939 verursacht einen unnötig grossen Widerstand nnd schwierige Befestigung, wenn er in der angegebenen Weise seitlich am Fahrzeug angebracht werden soll, während seine Anbringung in der Mitte nach der im Stamm-Patente angegebenen Weise ebenenfalls nicht immer zweckmässig erscheint.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine geänderte Anordnung des Propellers.
Um den Widerstand des Fahrzeuges möglichst zu vermindern, werden die Propeller so angeordnet, dass der Triebstrom möglichst unter das Schiff gelangt, sei es vorne, in der Mitte oder rückwärts, wobei namentlich bei grossen Schiffen die Steuerung mittels eines ähnlichen von den übrigen unabhängigen Propellers 6 (Fig. 1, 2,4) geschieht, dessen Achse in der Fahrtrichtung liegt.
Die Triehpropeller 7, 8 liegen hier am rückwärtigen
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tief und nahe dem Boden des Schiffskörpers zu liegen kommt. Der Antrieb geschieht durch unmittelbar an den Triebachsen angebrachte elektrische Motoren 9
Werden die Propeller ganz in den Schiffsboden anstatt seitlich eingebaut (Fig. 5-16), so dass die untere IIäifto des Schaufelrades unter dem Boden und die obere über dem Boden liegt, so werden insbesondere im seichten Fahrwasser durch unterbaute Balken oder Längsträger 13-16, welche eventuell zur Verstärkung, Versteifung und zum Schutz des Bodens mitbenutzt werden, Kanäle für den Triebstrom geschaffen, die unmittelbar unter dem Propeller durch den Boden 17 (Fig. 8,9, 10) abgeschlossen sind.
Die Triebwasser- kanäle werden mit Gittern 18 (Fig. 10 und 11) ausgestattet, welche die von denselben aufgefangenen Gegenstände nach unten abstreifen.
Um das Innere des Propellers zugänglich zu machen, sind am unteren Propeller-
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laufende, vollständig eingeschlossene Rädergetriebe.
Der von aussen abschliessbare Unterteil 29 des Propellermautels ist am Boden gedichtet und befestigt und dieser untere Mantel ist von oben mit dem Oberteil 80 ver- schlossen, so dass nach Verschliessen der Kanalöffnungen des Unterteiles das Wasser daraus
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sofort zugänglich zu machen. Bei grossen Schiffen (Fig. 1-4) wird nicht einmal der Oberteil abgenommen, sondern nur die innere Seitenwand bezw. ein Teil davon.
Bei Kielbooten werden die Propeller symmetrisch zum Kiel angeordnet (Fig. 12 und 13). Ist der Boden geneigt, so erhalten die Propeller 36, 57 konische Mäntel und die Triebschaufeln entweder rechteckige oder trapezförmige Gestaltung 38 und 3 ! J, wobei die Triebachse 40 gemeinschaftlich und horizontal ist, so dass die beiderseits gelegenen symmetrischen Propeller gemeinschaftlichen Antrieb erhalten können.
Die Propeller können ausserdem auch hintereinander mit gesondertem Antrieb angeordnet werden, sei es, dass sie in der Bootmitto oder symmetrisch im Boot oder seitlich montiert sind. In Fig. 14-16 sind symmetrisch zu beiden Seiten im Schiffsboden angebrachte Propeller zu drei Paaren hintereinander gezeichnet. Die Propeller 41, 48, 45 liegen in einer Stromlinie und die Propeller 42, 44 und 46 symmetrisch hiezu ebenfalls in einer und derselben Stromlinie.
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